Zakinthos - Ithaki - Kefallinia - Lefkas
Zakinthos - Ithaki - Kefallinia - Lefkas

Zakinthos - Ithaki - Kefallinia - Lefkas Alle

Akzeptiert Kreditkarten:
Mehr
Weniger
Behindertengerecht:
Mehr
Weniger
hotelamenities:
Kinderfreundlich:
Mehr
Weniger
Klassifizierung:
Mehr
Weniger
Küchenstil:
lengthOfStay:
Mehr
Weniger
maxprice:
minprice:
Parkmöglichkeiten:
Mehr
Weniger
roomfacilities:
Mehr
Weniger
Typ:
Mehr
Weniger
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
einem hellen Streifen Sand tief unterhalb der kreideweißen Steilküste. Sein Bild ziert viele Poster, mit denen die griechische Fremdenverkehrszentrale wirbt. Verschiedene andere hervorragende Strä…
Zu den Schätzen des Museums gehören die marmornen Skulpturen, die die Giebelfelder des Zeus-Tempels schmückten, und die zwölf Metopen von den Stirnseiten des Tempels. Die Metopen zeigen die zwölf…
Die meisten archäologischen Stätten Griechenlands zeugen entweder vom Leben in der Antike oder in den ersten Jahrhunderten nach der Zeitenwende. In Nikópolis ist das anders: Da sieht man die Ü…
Am Fallschirm übers Wasser gleiten, an Traumstränden baden, Salsa bis zum Umfallen tanzen – das und noch viel mehr lockt Sie vielleicht auf die Insel Léfkas. Fährkosten fallen nicht an, eine…
Kein Sport-Event ist älter als die Olympischen Spiele. Es ist schon ein tolles Gefühl, da zu stehen, wo alles begann: in Olympia. Fast 1200 Jahre lang trafen sich hier die Athleten alle vier Jahre…
Religiöser Mittelpunkt des Heiligtums war der Zeus-Tempel im Zentrum der Ausgrabungen. Sein Unterbau demonstriert ebenso wie die vielen herumliegenden, mächtigen Säulentrommeln seine einstige Gr…
Kióni gilt vielen als schönster Ort der Insel. Das Dorf umschließt das innere Ende einer Bucht und ist von Olivenbäumen und Zypressen umgeben. Hier kannst du auch Motorboote mieten und damit schö…
Die erst 1757 von den Venezianern gegründete Verwaltungshauptstadt der Insel (9000 Ew.) liegt lang gestreckt an einem Seitenarm der Bucht von Argostóli ohne Blick aufs offene Meer. Das Erdbeben von…
Das Dörfchen Ássos (100 Ew.) liegt am inneren Ende einer windgeschützten, gern von Seglern besuchten Bucht. Im Osten wird sie von terrassierten Hängen und im Westen von einer Landzunge begrenzt,…
Das schönste (und teuerste) Dorf der Insel mit seiner geschwungenen Uferlinie an einer kleinen Bucht gegenüber von Itháki war vom Erdbeben 1953 kaum betroffen. Die alten, gut gepflegten Häuser am…
Der Besuch der Tropfsteinhöhle ist nach 12 Uhr wegen des dann besseren Sonneneinfalls ein besonderes Erlebnis. Die Höhle wird zu einem guten Teil von einem kleinen See ausgefüllt, den man auf einem…
Ein Traumstrand, der 1 km lang und 100 m breit ist sowie Grobsand, Kies und Kieselsteine bietet. Häufig gibt es hier eine Brandung wie an der Nordsee. Am völlig unverbauten Strand steht nur eine…
Ein Plakat mit dem Foto dieses Strands gehört zur Griechenlandwerbung überall auf der Welt. Der nur von See her zugängliche Sand-Kiesstrand säumt eine ruhige Bucht tief unterhalb einer hohen…
Die Blauen Grotten von Zákinthos stehen ihren Namensvettern auf Capri in nichts nach. Wie Bogengänge spannen sich die Blauen Grotten im Nordosten der Insel zwischen Ágios Nikólaos und Kap Skinári…
Den besonderen Reiz der Inselhauptstadt (7000 Ew.) macht ihre Lage zwischen der Lagune und dem engen Sund aus, der Lefkáda vom Festland trennt. In den schön gepflasterten Gassen der Stadt weht ein…
Das meistbesuchte Kloster der Insel steht am Rand der 400 m über dem Meer von Bergen umschlossenen Ómalon-Ebene. In diesem Landstrich wird der berühmte Robóla-Wein angebaut und in der Kellerei der…
Katharina Fehring aus Nordrhein-Westfalen lebt jetzt auf einer Farm bei Sámi und bietet Ausritte auf alten Pfaden mit ihren fünf Eseln an. Wer unter 55 kg wiegt, darf aufsitzen, die anderen ihr Gep…
Auf der Palíki-Halbinsel gibt es viele wenig besuchte Strände. Rötlicher Sand erstreckt sich vor niedriger, weißer Kliffküste entlang der gesamten Südküste der Halbinsel von Lepéda bis Kounó…

Essen & Trinken

Die Auswahl an Lokalen ist auf allen Inseln riesig. Viele sind bereits ab 9 Uhr morgens geöffnet und bieten dann ein üppiges englisches Frühstück und diverse Variationen von Omeletts an.

Die meisten griechischen Speiselokale kennen keine Ruhezeiten und servieren durchgehend von mittags bis Mitternacht, was die Gäste wünschen. Für den kleinen Hunger gibt es nicht nur eine stetig zunehmende Zahl moderner Snackbars amerikanischen Stils, sondern auch immer noch viele kleine Grillbuden. Auch in Bäckereien werden hungrige Mägen fündig. Viele von ihnen verkaufen die verschiedensten Arten von píttes, unterschiedlich gefüllten Blätterteigtaschen. Als spanakópitta sind sie mit Spinat gefüllt, als tirópitta mit Ziegenkäse, als loukanikópitta mit einem Frankfurter Würstchen. Eine süße Variante ist das aus Nordgriechenland stammende bougátsa, das mit leichtem Grießpudding gefüllt ist und mit Puderzucker bestreut wird.

Tavernen

Als Taverne bezeichnet man ein traditionelles, als Restaurant ein nach westlichen Vorbildern mehr oder minder modern gestaltetes Speiselokal. Echte Tavernen sind immer einfach. Man sitzt an Holz- oder Blechtischen, die meist nur mit einem Plastiktuch oder einem sehr einfachen Stofftuch bedeckt sind. Um dieses zu schonen, spannt der Kellner noch eine Papierdecke darüber. Er bringt sodann unaufgefordert einen Korb mit Weißbrot - das auf jeden Fall bezahlt werden muss -, kleine Papierservietten und billige Blechbestecke. Die Gäste haben vorher in der Küche oder am Warmhaltetresen geschaut, was es gibt; zusätzlich können Sie den Kellner nach seinen Empfehlungen fragen.

Speisekarten nehmen Griechen fast nie zur Hand, denn sie sagen nichts über die Qualität der Gerichte aus. Für Ausländer gibt es sie natürlich. Man bestellt am Tisch immer mehrere Gerichte gemeinsam. Der Kellner bringt dann alles auf einmal. Eine bestimmte Reihenfolge oder gar Menükomposition kennen Griechen nicht. Vorspeisen, Salate und Hauptgerichte, ob warm oder kalt, werden gleichzeitig auf den Tisch gestellt. Wer das verhindern will, muss jeden neuen Gang einzeln bestellen. Alle Teller gehören allen. Jeder nimmt sich, wonach es ihn gelüstet. Der Wein schimmert in kleinen Wassergläsern, man prostet einander zu: "Stin ijía mas" - auf unsere Gesundheit!

Als Nachtisch gibt es in echten Tavernen bestenfalls Obst. Auch Kaffee wird hier nur selten serviert. Die Rechnung wird immer für die gesamte Tischgemeinschaft zusammen ausgestellt; bei Ausländern bemüht man sich inzwischen, auch darauf einzugehen, wenn sie getrennt zahlen möchten. Meeresfrüchte und frischer Fisch werden häufig nach Gewicht berechnet. Der Preis in der Speisekarte ist oft ein Kilopreis. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, beim Abwiegen dabeizusein und sofort nach dem Preis zu fragen.

Ouzerí und Kafeníon

Traditionelle griechische Lokale sind auch die ouzeríes. Die meisten Einheimischen trinken hier kleine Karaffen oder Fläschchen des Nationalgetränks Ouzo, eines Anisschnapses. Dazu werden Oktopus, Fisch- und Fleischgerichte, Schnecken, Eier, Zwieback, Brot, Salate oder einfach nur Oliven, Gurken und Tomaten serviert; im Unterschied zu anderen Speiselokalen bestellt man hier aber von vielem jeweils wenig. Sie können die Auswahl auch dem Wirt überlassen und einfach pikilía und mezédes (gemischte Hors-d'œuvres) ordern.

Griechische Kaffeehäuser sind der Treffpunkt der einheimischen Männerwelt. In den Touristenzentren sind sie zwischen den Bars und Cafés westlichen Typs manchmal nur noch in den Außenbezirken zu finden, doch in den Dörfern ist das kafeníon noch immer der Mittelpunkt des sozialen Lebens. Verzehrzwang gibt es nicht. So sieht man häufig volle kafenía, doch getrunken wird kaum etwas. Man sitzt beieinander, um über Gott und die Welt, vor allem aber über griechische Politik zu reden, Távli, Dame oder Karten zu spielen.

Wer Kaffee bestellen will, muss gleich bei der Bestellung sagen, wie er ihn wünscht. Beim griechischen Kaffee wird das Wasser nämlich zusammen mit dem Kaffeemehl und dem Zucker aufgekocht. Kafé ellinikó gibt es in vielen Variationen: skétto, ohne Zucker; métrio, mit etwas Zucker; glikó, mit viel Zucker; dipló, als doppelte Portion. Löslichen Kaffee bestellt man grundsätzlich als neskafé - entweder sestó, heiß, oder frappé, kalt. Am besten sagt man auch hier gleich den Süßegrad dazu.

Vor allem jüngere Griechen trinken am liebsten Freddo Capuccino oder Freddo Espresso, die beide mit vielen Eiswürfeln in großen Gläsern serviert werden. Abends darf es dann in der kälteren Jahreszeit auch schon einmal ein rakómelo sein: ein mit Honig gesüßter, warm gereichter Tresterschnaps.

Einkaufen

In den Souvenirgeschäften der Städte und Badeorte ist viel Massenware zu finden, die bestenfalls auf dem griechischen Festland hergestellt wurde. Am besten kauft man bei den Kunsthandwerkern der Inseln selbst ein oder in den kleinen Läden landwirtschaftlicher Genossenschaften, die es gelegentlich gibt. Geöffnet sind die Souvenirgeschäfte und die Supermärkte in den Urlaubszentren im Sommerhalbjahr meist täglich von 10 bis 22 oder 23 Uhr. In den Städten bleiben die Supermärkte ebenso wie die Geschäfte für den Bedarf der Einheimischen am Samstagnachmittag und Sonntag geschlossen. Viele Einzelhandelsgeschäfte machen auch an ein oder zwei Wochentagen nachmittags nicht auf und halten an den übrigen Öffnungstagen zwischen etwa 13.30 und 17 Uhr eine lange Mittagspause ein.

Keramik

Keramik aus ganz Griechenland, darunter auch Kopien antiker bemalter Vasen, wird in vielen Geschäften angeboten. Die beste Keramikerin der Inseln ist die Norwegerin Hanne Mi, die in ihrem Verkaufsatelier auf der Skopós-Halbinsel auf Zákinthos auch Keramikkurse anbietet.

Mandeln & Co

Die Palíki-Halbinsel auf Kefalloniá ist für ihre Mandelspezialitäten berühmt: mándoles sind gebrannte, barboulé karamellisierte Mandeln. Zákinthos verlässt kein griechischer Besucher ohne pastélli, süße Sesam-Honig-Riegel, oder mandoláto, eine weiche Nougatvariante.

Musik

Ob traditionelle kantádes oder die Rock- und Popklänge der griechischen Charts - in den Musikshops der Städte sind sie alle auf CD erhältlich.

Olivenholz

Schnitzereien aus Olivenholz, darunter Teller, Salatbestecke, Brotbretter und Schüsseln, sind nur noch selten zu finden. Sie sind relativ teuer, weil das Holz zehn Jahre lang trocken lagern muss, bevor es bearbeitet werden kann.

Olivenöl & co

Bestes griechisches Olivenöl ist in allen Inselstädten erhältlich. Solange die Regelungen für den Transport von Flüssigkeiten in Flugzeugen noch gelten, kann man es legal aber nur mitnehmen, wenn man es am Flughafen nach Passieren der Sicherheitskontrolle kauft. Auch der Transport im aufgegebenen Gepäck ist wegen der Entzündbarkeit des Öls nicht gestattet! Nichts einzuwenden ist gegen Olivenölseife und eingelegte Oliven.

Parfum

Auf Kefalloniá und Zákinthos stellt je ein kleiner Betrieb Eau de Toilette her. Mit den Labels kann man nicht renommieren, der Duft ist jedoch angenehm und außerhalb Griechenlands nicht erhältlich.

Schildkröten

Schildkröten als Plüsch- und Plastiktiere oder auch als Keramik finden Sie vor allem auf Zákinthos in großer Zahl. Im Gegensatz zu echten Schildkrötenpanzern darf man sie durchaus mit nach Hause nehmen.

Schmuck

Zahlreiche Schmuckgeschäfte gibt es vor allem auf Zákinthos. Oft ist der Schmuck etwas preisgünstiger als bei uns. Achten Sie in jedem Fall auf die Qualität! Griechischer Ursprung ist nicht immer gewährleistet, da die meisten Juweliere bei Großhändlern und auf Messen in ganz Europa einkaufen. Den schönsten Schmuckladen aller Inseln finden Sie in Kióni auf Itháki.

Wein & Spirituosen

Eine gute Auswahl griechischer Weine bieten die meist "Cáva" genannten Spezialgeschäfte in den Städten. Auf Zákinthos, Kefalloniá und Léfkas kann man auch Weinkellereien besichtigen und dort direkt einkaufen. Eine Spirituosenhandlung, die Liköre, Brandy und Oúzo noch selbst herstellt und teilweise auch vom Fass verkauft, finden Sie in der Stadt Lefkáda.

Freizeit & Sport

Zákinthos ist für seine vielen guten Tauchgründe berühmt, Léfkas gilt als ein Dorado der Windsurfer. Biker werden sich auf Kefalloniá und Léfkas am wohlsten fühlen.

Biking

Kefalloniá und Léfkas sind ideal für anspruchsvolle Mountainbiker, da man hier noch viele Wege durchs Gebirge findet, die höchstens von wenigen Jeeps befahren werden.

Auf Kefalloniá erhaltenen Sie ein Rad und gute Tipps bei Podilátis 2008 (Lithóstrato 13 | Argostóli | Tel. 2671025029 | www.podilatis2008.gr). Auch gute Kindersitze und sogar Fahrrad-Trailer werden hier vermietet. Falls noch Plätze frei sind, können Sie Tagestouren und Tourenpakete auf Léfkas vor Ort buchen bei Áthos Travel (Nidrí | an der Hauptdurchgangsstraße auf Hafenhöhe | Tel. 2645092185). Dort werden auch einfache Mountainbikes an Individualfahrer vermietet (ab 5 Euro pro Tag). Auf Zákinthos werden in allen Urlaubsorten Mietfahrräder und einfachere Mountainbikes angeboten.

Bootsausflüge

Die größte Auswahl an Bootsausflügen wird auf Léfkas geboten. So fährt die Nidri Star I (Buchung am Hafen | 25 Euro) fast täglich von Nidrí zum Strand von Pórto Katsíki, dann weiter nach Fiskárdo auf Kefalloniá und nach Itháki. Auf dem Rückweg fährt sie in die Papanikólaos Cave von Meganísi hinein, stoppt am Strand der Onássis-Insel Skórpios zu einer Badepause und legt zum Schluss an der kleinen Privatinsel Madoúri an.

Romantischer ist eine Tageskreuzfahrt mit der "Odysseía". Diese fantasievolle Replik des Bootes von Odysseus wurde in Vlichó auf Léfkas erbaut und startet täglich ab Nidrí zu einer Tour nach Meganísi und Skórpios. Unterwegs bleibt viel Zeit zum Baden, Schnorcheln und Angeln. Auch ein Barbecue gehört zum Programm (40 Euro). Infos am Hafen von Nidrí und in allen Reisebüros auf Léfkas. Außerdem werden mehrmals wöchentlich Fahrten rund um Léfkas angeboten, bei denen Badepausen an den Stränden von Káthisma und Pórto Katsíki sowie in Vassilikí eingelegt werden (25 Euro). Auskunft in Reisebüros oder auf den Booten.

Auf Zákinthos stechen morgens drei bis vier Ausflugsdampfer zu Fahrten rund um die Insel in See, deren Programm nahezu identisch ist. Unterwegs werden mindestens zwei Badepausen eingelegt, eine davon am Schiffswrackstrand (Tickets in den Reisebüros an der Uferstraße | Preis ab Hafen 25 Euro).

Kochkurse

Vassilikí und Giórgos Balí bieten auf Kefalloniá dreimal wöchentlich die Gelegenheit, mit ihnen zusammen griechisch zu kochen. Freitags stehen Fisch und Meeresfrüchte auf dem Programm, donnerstags und samstags Fleisch und Gemüse. Kräuter, Salate und Co werden zuvor im eigenen Garten gesammelt, die kulinarischen Früchte werden hinterher gemeinsam an festlicher Tafel genossen. Karavádos | Tel. 2671069453 | www.chezvassiliki.gr | 60 Euro/Person inkl. Wein und Rezeptbüchlein

Motorboote

Boote mit Motoren bis zu 30 PS können in Griechenland auch von Erwachsenen gemietet werden, die keinen Bootsführerschein besitzen. Tagesmiete je nach PS-Zahl und Saison etwa 40-105 Euro pro Tag. Anbieter finden Sie u. a. in Fiskárdo auf Kefalloniá (Fiscardo Boat Hire am Hafen | Tel. 2674041317 | www.fiscardoboathire.com), in Nidrí auf Léfkas (Avis | an der Hauptdurchgangsstraße | Tel. 2645092136) und in Alikés auf Zákinthos (Golden Dolfin | nördl. Strandbereich | Tel. 2695083248 | www.alykes.com).

Reiten

Einen besonders guten Reitstall finden passionierte Reiter bei Zerváta auf Kefalloniá. Cornelia Schimpfky hält u. a. Haflinger. Sie bietet mehrstündige Ausritte an sowie mehrtägige Trails und gibt auch Unterricht im Springen und im Dressurreiten (Tel. 2674023143, Mobiltel. 6977533203 | www.kephalonia.com).

Auf Zákinthos hält die in Pferde vernarrte Familie Tsourákis über 50 Pferde und Ponys für Anfänger und Könner bereit. Sie zeigt sich umweltbewusst, bietet keine Strandritte, sondern nur Geländeritte an (abseits der Straße Argássi-Kalamáki, gut ausgeschildert | Mobiltel. 6977875792 | www.laganahorseriding.gr | tgl. ab 7 Uhr | kostenloser Transfer zum Hotel).

Seekajak

In ganz Griechenland einzigartig ist das Angebot von Seakayaking Kefalloniá. Das vom schweizerisch-griechischen Paar Yvonne und Pávlos geleitete kleine Unternehmen bietet über zehn verschiedene Tagestouren (jede Tour 60 Euro) entlang der Küste Kefalloniás an. Ideal für jedes Alter und auch für Anfänger. Außerdem acht- und neuntägige Kajaktouren, die u. a. nach Léfkas, Meganísi, Kastós, Kálamos und Itháki führen (Trapesáki | Mobiltel. 6934010400 | www.seakayakingkefalonia-greece.com).

Segeln

Möglichkeiten zum Flottillensegeln werden ab Vounáki auf dem Léfkas gegenüberliegenden Festland offeriert. Die Törns dauern ein oder zwei Wochen und bieten auch Anfängern Gelegenheit, unbeschwert durch das Revier zu kreuzen, denn die erfahrene Crew auf dem Begleitboot gewährleistet Sicherheit. Veranstalter: Sunsail (www.sunsail.de). Möglichkeiten zum Mitsegeln ab Nidrí auf Léfkas bietet auch Skorpios-Charter (Tel. 2645092281 | www.skorpioscharter.com).

Tauchen

Der ideale Spot für Taucher ist die höhlenreiche Küste entlang der Halbinsel im Südwesten von Límni Kerioú auf Zákinthos. Hier gibt es zwei sehr gute Tauchbasen mit langer Erfahrung und deutschsprachigem Unterricht: Turtle Beach Diving Centre Timothéos Marmíris (Limní Kerioú | Hafen | Tel. 2695048768 | www.diving-center-turtle-beach.com) und das Neró Sport Diving Center (Peter & Dennis Mohr | Límni Kerioú, westlich des Hafens | Tel. 2695028481 | www.nero-sport.de).

Eine gute Tauchschule auf Léfkas ist das Léfkas Diving Center in Nikianá (Tel. 2645072105 | www.lefkasdivingcenter.gr). Eine weitere Tauchstation befindet sich am Strand in Vassilikí auf Léfkas: Nautilus | Mobiltel. 6936181775 | www.underwater.gr.

Wandern

Beim Wandern sollten Sie wegen des dornigen Gestrüpps immer lange Hosen tragen. Auch festes Schuhwerk ist unabdingbar. Genaue Wanderkarten gibt es nicht, einige wenige ausgeschilderte Wanderwege nur auf Kefalloniá und Itháki.

Wassersport

Außer auf Itháki gibt es auf allen Inseln Wassersportstationen (meist direkt vor den großen Hotels), wo Sie Tretboote mieten, Wasserski fahren und Kitesurfen können.

Windsurfing

Auf Léfkas gibt es an vielen Stränden Windsurfzentren. Zu den guten gehören der Club Vassiliki Active Holidays (am Strand von Vassilikí | Tel. 2645031588 | www.clubvass.com) und der Mílos Windsurf Club (im Starkwindrevier von Ágios Ioánnis nahe Lefkáda | Mobiltel. 6973758376 | www.milosbeach.gr).

Mit Kindern unterwegs

Auf Itháki und Kefalloniá gibt es überhaupt keinen Massentourismus, auf Léfkas nur in Ansätzen. Hier würden sich also nicht einmal für die Gäste größere Investitionen dieser Art lohnen. Nur auf Zákinthos gibt es bescheidene Ansätze dazu.

Dass Einrichtungen, die bei uns für einen Familienurlaubsort unerlässlich scheinen, fehlen, hat aber auch andere Gründe. Die Griechen sind auf eine ganz spezielle - und sicher mindestens ebenso gute - Art sehr kinderfreundlich. Sie lassen die Kleinen ganz einfach an fast allem teilhaben, was die Großen tun - und das bis weit nach Mitternacht. Kinder sind auch abends in Cafébars und Tavernen gern gesehene Gäste. Sie dürfen auf öffentlichen Plätzen zwischen den Flanierenden herumtollen und sogar vor Kirchenmauern Fußball spielen. Auch bei vielen Wasser- und anderen Sportangeboten gibt es keine genau festgelegten Altersgrenzen: Was die Kinder können und die Eltern ihnen zutrauen, dürfen sie ausprobieren.

Das gute Wetter, Strände und Meer tragen ein Übriges dazu bei, dass es Kindern wohl kaum langweilig werden wird. Außer auf Itháki gibt es genügend flache, windgeschützte Buchten, an denen der Nachwuchs planschen und baden kann. Die großen Hotels auf Zákinthos verfügen zudem fast alle über Kinderplanschbecken.

Bootsausflüge sind immer kleine Abenteuer. Wenn die Eltern erfahren genug sind, können sie auch selbst ein Motorboot mieten und ihre Kinder als Matrosinnen und Schiffsjungen anheuern.

Auch Spaziergänge machen vielen Jungen und Mädchen Spaß, die zu Hause ungern mit den Eltern wandern. Auf den griechischen Inseln gibt es keine langweiligen Wanderautobahnen, sondern überwiegend Hirten- und Ziegenpfade, über die zahllose Eidechsen und manchmal sogar Schlangen huschen. Verbotsschilder sind nahezu unbekannt, die Kleinen können herumkraxeln, wie es ihnen gefällt - das allerdings auch in Ruinen und mittelalterlichen Burgen, die fast nie gesichert sind!

Ärzte, die sich auch mit Kinderkrankheiten auskennen, gibt es auf allen Inseln. Griechische Ärzte verschreiben allerdings auch bei leichteren Erkrankungen oft sehr schnell Antibiotika. Wer diesen Arzneimitteln gegenüber kritisch eingestellt ist, nimmt besser seine Hausmittel mit.

Kinderermäßigungen werden in Linienbussen, auf innergriechischen Flügen, auf Schiffen und Ausflugsbooten sowie bei vielen Ausflugsangeboten bis zum Alter von 12 Jahren gewährt. Der Besuch staatlicher Museen und Ausgrabungsstätten ist für Kinder kostenlos.

Da es auf den übrigen Inseln keine Attraktionen speziell für Kinder gibt, beschränken sich die folgenden Empfehlungen auf Kefalloniá und Zákinthos.

Kefalloniá

Ark

Im Tierheim von Kefalloniá freuen sich über 300 ausnahmslos streichelzahme Hunde und mehrere Katzen auf Familien, die ihnen vielleicht auch ein paar Leckerlis mitbringen. Besucher können herumlaufen und mit den Tieren spielen - und wenn sie hinterher eine kleine Spende dortlassen, freuen sich die ehrenamtlichen Betreiber. Tgl. | Argostóli | zunächst der Ausschilderung zur Cephalonia Botanica folgen, dann ab der Polizeistation der zum Tierheim ARK

Chauffeur spielen

Kleine Elektrojeeps oder -VW-Beetles stehen bei gutem Wetter täglich im Luna Park am nördlichen Ende der Odós Rizospáston in Argostóli fürs kindliche Fahrvergnügen bereit (5 Euro für 15 Minuten). Außerdem gibt's ferngesteuerte Boote, Tischfußball und mehr.

Eselsritte

Katharina Fehring aus Nordrhein-Westfalen lebt jetzt auf einer Farm bei Sámi und bietet Ausritte auf alten Pfaden mit ihren beiden Eseln an. Aufsitzen dürfen nur Kinder, die Erwachsenen dürfen aber die grauen Eminenzen zum Weitergehen ermuntern. Die Trecks dauern zwischen einer und vier Stunden. Grizáta 1 | Mobiltel. 6980059630 | www.donkeytrekkingkefalonia.com | 1 Esel 20, 2 Esel 35 Euro/Std.

Karavómilos

An dem See nahe Sámi kann man mit Kindern gut einen halben Tag verbringen. In der Großtaverne gibt es eine Hängematte und mehrere Liegestühle, der schmale Kieselstrand fällt flach ab, Bäume spenden überall Schatten. In den Bäumen hängen Schaukeln, am Parkplatz grasen Ziegen, am See warten Enten auf Futter. Um den See führt ein gepflasterter, schattiger Weg, um den herum die Kinder Wettläufe austragen können, Katzen lassen sich streicheln - und wenn doch das Computerspiel her muss, ist eine kostenlose WLAN-Verbindung vorhanden.

Minizug auf Rädern

Miniaturzüge mit Lokomotive und drei Waggons, in denen jeweils etwa 20 Personen Platz haben, sind überall in Griechenland ganz groß in Mode. Sie fahren mit Elektromotoren und auf Gummirädern. Auch in Argostóli fährt solch ein Minizug durch die Stadt. Abfahrt am Hafen, tgl. 20.30-22.30 Uhr | Fahrt 5 Euro, Kinder 3 Euro

Zákinthos

Chauffeur spielen

Auch auf Zákinthos gibt es kleine Elektroautos für Kinder. Sie stehen bei gutem Wetter täglich ab 18 Uhr auf der großen Platía der Stadt Zákinthos, der Platía Solomoú, bereit und sind meist bis nach 22 Uhr in Betrieb. Einzige Voraussetzung: Die Kleinen müssen schon ein Lenkrad halten und ein Gaspedal durchtreten können - was oftmals leichter ist, als den Fuß wieder vom Gas zu nehmen. In den Autos haben sogar zwei Kinder oder ein federleichter Elternteil samt Nachwuchs Platz. Ein wenig sollten die Eltern auf jeden Fall auf ihre Kinder achten, denn das Revier ist nicht umzäunt. Ausreißer könnten von hier aus überallhin fahren - solange die Batterie mitmacht. 3 Euro für 10 Minuten

Fiaker-Fahrt

Am Ágios-Nikólaos-Pier am Rand der Platía Solomoú in Zákinthos-Stadt stehen am späten Nachmittag Pferdekutschen, die mit ihren kleinen und großen Gästen 20-minütige Rundfahrten durch die Inselhauptstadt unternehmen. Wer von den Kleinen Lust dazu hat und sich schon allein festhalten kann, darf direkt neben dem Kutscher Platz nehmen. Kutschen gibt es auch in Alikés, wo sie meist an der parallel zum Strand verlaufenden Hauptstraße auf Kundschaft warten. 20 Euro für 20 Minuten Fahrt

Minizug auf Rädern

Auf Zákinthos sind zwei Minizüge auf Rädern unterwegs. Einer rollt von Alikés nach Pigadákia. Der andere ist zwischen Argássi und der Inselhauptstadt unterwegs. Abfahrt in Argássi am Hotel Mimóza an der Hauptdurchgangsstraße, in Zákinthos-Stadt an der Platía Solomoú. Fahrtzeiten saisonabhängig, meist jedoch tgl. 10-13 u. 17-22 Uhr | Fahrt 5 Euro, Kinder 3 Euro

Tieren ganz nah kommen

Schafe und Ziegen, Kaninchen, Landschildkröten, Greifvögel und Pfauen, Eidechsen, Esel und Ponys, Waschbären und manch andere Tiere bevölkern den Áskos Stonepark, der landschaftlich schön zwischen Hügeln eingebettet im Norden der Insel liegt. Auch alte Zisternen, Häuschen und Ställe sowie eine steinerne Weinpresse haben hier eine neue Heimat gefunden. Der Eintrittspreis ist allerdings unverhältnismäßig hoch für diesen Park. Mai-Sept. tgl. 9-19, Okt.-April tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 8,50 Euro, Kinder (5-12 Jahre) 5 Euro | Áskos | www.askosstonepark.gr

Sehenswertes

Es gibt unzählige Sehenswürdigkeiten, die man bei Ferien auf Zakinthos einfach gesehen haben muss. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Zakinthos sind die Panagia Faneromeni-Kirche von 1633 sowie das Wrack der Panagiotis, das in einer Bucht nahe Zakinthos-Stadt liegt. Das Schmugglerschiff strandete hier während eines Sturms im Jahr 1980, als man sich in der Bucht vor der Küstenpolizei zu verstecken suchte.

Freizeit

Im Sommer finden Sie die schönsten Beschäftigungen für Ihre Freizeit auf Zakinthos am Strand: Weißer Sand lädt zum Sonnen, Baden und Sandburgenbau ein, während das kristallklare Wasser und die vielen Höhlen an der Küste sich gut zum Tauchen eignen. Mit Booten kann man bei einer Reise nach Zakinthos auch die blauen Grotten der Insel besichtigen.

Übernachten

An den malerischen Küstenorten, die auf der Insel zu finden sind, und in Zakinthos selbst findet man zahlreiche Möglichkeiten, um auf der Insel zu übernachten. Wegen der hohen Temperaturen empfiehlt sich auf Zakinthos ein Hotel mit klimatisierten Zimmern, es gibt aber auch gemütliche und elegante Ferienhäuser sowie für das kleinere Budget Campingplätze mit Blick auf das Meer.

Am Abend

Zum Ausgehen sind Sie am besten in Zakinthos Stadt aufgehoben. Hier gibt es Restaurants mit traditioneller, griechischer Küche. Neben Gyros und Metaxa sind vor allem die Weine, die hier angebaut werden, die eine oder andere Kostprobe wert. Gegrillter Tintenfisch, Souvlaki und natürlich Ouzo dürfen bei keinem Essen in Zakinthos fehlen. Zum Nachtisch gibt es neben Eis auch gerne Baklavas oder Loukoumades.