Labná

Etwa 120 km südlich von Mérida (Abzweigung bei Sayil) liegt diese kleine archäologische Stätte, die besonders durch ihren Bogen bekannt geworden ist. Vom Eingang im Norden der Anlage erreichst du zunächst den Palacio. Der zweistöckige Palast zeigt steinerne Friese mit einer ungewöhnlichen Dekoration: Mondphasen, Stürme, Unwetter sowie – ganz oben – eine Gottheit, die sich in den Klauen einer Eidechse befindet. An einer Ecke des Frieses steckt ein Menschenkopf im geöffneten Schlund einer Schlange. Eine erhöhte sacbé führt 170 m südlich zum Bogen von Labná, Reste des Straßenbetts und ihr Verlauf sind noch gut zu erkennen. El Arco mit einem perfekten Kraggewölbe ist im unteren Teil ohne Dekoration, oberhalb eines Simses in der Mitte dagegen reichhaltig verziert. Der Fries der Westfassade zu beiden Seiten des Durchgangs besitzt als Hintergrund ein Gitterwerk sowie ein Muster aus stilisierten Mayatempeln und -häusern. Die östliche Fassade ist mit geometrischen Mustern dekoriert, vor allem Mäander und Quadrate. Der Bogen zeigt an einigen Stellen Reste seiner ursprünglichen ockerfarbenen Bemalung.
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Carretera Uman - Hopelchen km 101 Mérida Mexiko

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