Westdeutschland Must Sees

Ehrenfeld
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Köln
Belgisches Viertel
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Köln
Rheinauhafen
Touristenattraktionen
Köln
Rheinauhafen
Luisenhütte Balve-Wocklum
Museen
Balve
Luisenhütte Balve-Wocklum
Atta-Höhle
Landschaftliche Highlights
Attendorn
Atta-Höhle
Untere Straße
Touristenattraktionen
Heidelberg
Römerberg
Touristenattraktionen
Frankfurt am Main
Römerberg
Marktplatz
Touristenattraktionen
Heidelberg
Marktplatz
Hauptstraße
Touristenattraktionen
Heidelberg
Hauptstraße
Bankenviertel
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Frankfurt am Main
Bankenviertel
Fischmarkt
Touristenattraktionen
Köln
Fischmarkt
Zum Ritter Sankt Georg
Architektonische Highlights
Heidelberg
Neuer Zollhof
Architektonische Highlights
Düsseldorf
Paulskirche
Architektonische Highlights
Frankfurt am Main
Burg Lichtenberg
Architektonische Highlights
Thallichtenberg
Kaiserswerth
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Düsseldorf
Kaiserswerth
Heidelberger Bergbahn
Touristenattraktionen
Heidelberg
Heidelberger Bergbahn
Palmengarten
Botanische Gärten & Parks
Frankfurt am Main
Schloss Heidelberg
Architektonische Highlights
Heidelberg
Schloss Heidelberg
Königsallee
Touristenattraktionen
Düsseldorf
Königsallee
Hofgarten
Botanische Gärten & Parks
Düsseldorf
Hofgarten
Hambacher Schloss
Architektonische Highlights
Neustadt an der Weinstraße
Kölner Dom
Architektonische Highlights
Köln
Kölner Dom
Rheinturm
Architektonische Highlights
Düsseldorf
Rheinturm
Schloss Benrath
Architektonische Highlights
Düsseldorf
Schloss Benrath
Alte Brücke
Touristenattraktionen
Heidelberg
Alte Brücke
Menge
Restaurants
Arnsberg
Brauerei im Füchschen
Pubs
Düsseldorf
Kolumba
Museen
Köln
DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Museen
Frankfurt am Main

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    Touristenattraktionen

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    Touristenattraktionen

    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Restaurants

    Pubs


  • Ehrenfeld

    Geographical
    • © Tobias Steinert, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spezialität aus der Nachbarstadt

    Ehrenfeld ist die bunte Heimat von Künstlern und Gestaltern und zugleich die bevorzugte Adresse des Partyvolks, das von Donnerstag bis Samstag aus allen Himmelsrichtungen einfällt. Coole Klamotten, Kunst und Kitsch bekommst du in der Körnerstraße. Die Läden dort heißen Tutu et Tata (Nr. 15) oder Kitsch deluxe (Nr. 26). Biokuchen und gesunde Küche serviert das Café Sehnsucht (Nr. 67). Einen guten Start in den Abend erlaubt der Besuch der Gin- und Cocktailbar The Bär oder der Braustelle, die sich den Frevel leistet, ein eigenes Altbier nach Düsseldorfer Art auszuschenken. Das Wahrzeichen von Ehrenfeld ist Deutschlands größte Moschee, die Architekt Paul Böhm entworfen hat. Weithin sichtbar ist der Heliosturm: ein Leuchtturm 300 km von der Nordsee entfernt. Er wurde erbaut, um die Reichweiten der elektrischen Leuchtanlagen zu testen, die bei der früheren Helios AG hergestellt wurden.

    • © Tobias Steinert, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spezialität aus der Nachbarstadt

    Ehrenfeld ist die bunte Heimat von Künstlern und Gestaltern und zugleich die bevorzugte Adresse des Partyvolks, das von Donnerstag bis Samstag aus allen Himmelsrichtungen einfällt. Coole Klamotten, Kunst und Kitsch bekommst du in der Körnerstraße. Die Läden dort heißen Tutu et Tata (Nr. 15) oder Kitsch deluxe (Nr. 26). Biokuchen und gesunde Küche serviert das Café Sehnsucht (Nr. 67). Einen guten Start in den Abend erlaubt der Besuch der Gin- und Cocktailbar The Bär oder der Braustelle, die sich den Frevel leistet, ein eigenes Altbier nach Düsseldorfer Art auszuschenken. Das Wahrzeichen von Ehrenfeld ist Deutschlands größte Moschee, die Architekt Paul Böhm entworfen hat. Weithin sichtbar ist der Heliosturm: ein Leuchtturm 300 km von der Nordsee entfernt. Er wurde erbaut, um die Reichweiten der elektrischen Leuchtanlagen zu testen, die bei der früheren Helios AG hergestellt wurden.


  • Belgisches Viertel

    Geographical
    • © Rainer Lesniewski, Shutterstock

    Als Neustadtviertel wurde es jenseits der Ringe ab 1890 bebaut. Seit den 1980er-Jahren hat sich der Stadtteil zum Galerien- und Szenekneipenviertel entwickelt. Heute konzentriert sich das Szenegeschehen hauptsächlich auf die Aachener Straße.

    • 50667 Köln
    • © Rainer Lesniewski, Shutterstock

    Als Neustadtviertel wurde es jenseits der Ringe ab 1890 bebaut. Seit den 1980er-Jahren hat sich der Stadtteil zum Galerien- und Szenekneipenviertel entwickelt. Heute konzentriert sich das Szenegeschehen hauptsächlich auf die Aachener Straße.

    • 50667 Köln

  • Rheinauhafen

    Touristenattraktionen
    • Rheinauhafen© Glow Images

    Bis auf einen kleinen Yachthafen wird der einstige Preußische See- und Zollhafen heute von Museen, Galerien und anderen hafenfremden Nutzern geprägt. Der Biergarten der Hafenterrasse am Malakoffturm (1855) hat einen schönen Ausblick auf die alte Drehbrücke und das Schokoladenmuseum.

    • Rheinauhafen© Glow Images

    Bis auf einen kleinen Yachthafen wird der einstige Preußische See- und Zollhafen heute von Museen, Galerien und anderen hafenfremden Nutzern geprägt. Der Biergarten der Hafenterrasse am Malakoffturm (1855) hat einen schönen Ausblick auf die alte Drehbrücke und das Schokoladenmuseum.


  • Luisenhütte Balve-Wocklum

    Museen
    • Luisenhütte Balve-Wocklum© MAIRDUMONT

    Bereits um 500 v.Chr. begannen keltische Siedler die Erzvorkommen im Sauerland auszubeuten. Mit der Luisenhütte starteten die Grafen von Landsberg 1758 mit der Erzverhüttung. Die Anlage wurde jedoch 1865 stillgelegt. Das vollständig erhaltene Hüttenensemble ist ein einzigartiges Industriedenkmal.

    • Luisenhütte Balve-Wocklum© MAIRDUMONT

    Bereits um 500 v.Chr. begannen keltische Siedler die Erzvorkommen im Sauerland auszubeuten. Mit der Luisenhütte starteten die Grafen von Landsberg 1758 mit der Erzverhüttung. Die Anlage wurde jedoch 1865 stillgelegt. Das vollständig erhaltene Hüttenensemble ist ein einzigartiges Industriedenkmal.


  • Atta-Höhle

    Landschaftliche Highlights
    • Atta-Höhle© MAIRDUMONT

    1907 wurde bei Sprengungsarbeiten eine der größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands entdeckt. Der 1800 m lange Rundgang erschließt nur einen Bruchteil der knapp 7000 m Höhlengänge. Hier begegnet man fantastischen Tropfsteinformationen, z.B. einem Wasserfall und 5 m langen "Gardinen".

    • Atta-Höhle© MAIRDUMONT

    1907 wurde bei Sprengungsarbeiten eine der größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands entdeckt. Der 1800 m lange Rundgang erschließt nur einen Bruchteil der knapp 7000 m Höhlengänge. Hier begegnet man fantastischen Tropfsteinformationen, z.B. einem Wasserfall und 5 m langen "Gardinen".


  • Untere Straße

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.

    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.


  • Römerberg

    Touristenattraktionen
    • Römerberg© MAIRDUMONT

    Zentraler Platz der Frankfurter Altstadt, die bis zu ihrer Zerstörung kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihren mehr als 2000 Gebäuden als die größte noch in mittelalterlichen Formen erhaltene in Deutschland galt - obgleich viele Häuser erst im 17.und 18.Jh. erbaut worden waren. Auf dem leicht abschüssigen Areal, früher auch Samstagsberg genannt, wurden seit dem 9.Jh. Märkte und Kundgebungen abgehalten, Turniere ausgefochten und Feste gefeiert. Besonders gestaltete Pflastersteine erinnern z.B. vor der Alten Nikolaikirche an die historische Ochsenküche, in der nach der Kaiserkrönung jeweils zwei Tage ein ganzer Ochse am Spieß gebraten wurde. Im 16.Jh. stand der Römerberg in dem Ruf, der schönste Platz im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zu sein. Heute wird die "gudd Stubb" Frankfurts neben Römer und Nikolaikirche geprägt durch die 1986 nach historischen Plänen wiederaufgebauten Fachwerkhäuser der Ostzeile und des Schwarzen Sterns. Jedes dieser Gebäude ist ein typischer Vertreter mainischer Fachwerkbauweise. Sie heißen (von links): Großer Engel (hier wurde im 17.Jh. die erste Bank Frankfurts gegründet), Goldener Greif, Wilder Mann, Kleiner Dachsberg, Großer und Kleiner Lauberberg. Restaurants und ein Minicafé logieren in ihren Erdgeschossen. Schon früher florierte an dieser Stelle eine Apfelweinwirtschaft namens Heyland. Sie veranlasste die Einheimischen, auf die Frage nach dem höchsten Berg der Welt schelmisch zu antworten: "Der Römerberg - weil es von dort nur noch eine Stufe zum Heyland ist." In der Mitte des Römerbergs erhebt sich der Gerechtigkeitsbrunnen, der Justitia mit unverbundenen Augen, Waage und Schwert zeigt. Er sprudelt seit der Krönung von Kaiser Matthias im 16.Jh., damals floss aus ihm Wein. Wenige Schritte mainwärts erinnert eine Plakette im Kopfsteinpflaster an die Bücherverbrennung 1933 durch die Nationalsozialisten auf dem Platz. Rechts Richtung Flussufer erhebt sich am Fahrtor das Haus Wertheym, das einzige vom Bombenhagel 1944 verschonte Fachwerkgebäude des Römerbergs. An der Südflanke des Areals für den Neubau des Historischen Museums liegen Turm und Kapelle des restaurierten Saalhofs, eines königlichen Burghofs aus der Stauferzeit, der als Ersatz für die Karolingerpfalz am Main entstand. In der Saalgasse konnten namhafte Architekten auf mittelalterlichen Parzellen die Formensprache der 1980er-Jahre realisieren. Zwischen Ostzeile, Dom und Braubachstraße entsteht die neue Altstadt mit dem Stadthaus am Markt über den römischen Ausgrabungen und der Rekonstruktion von 15 historischen Häusern - darunter der "Esslinger", einst Wohnhaus von Goethes "Tante Melber" - sowie mit rund 20 Neubauten. Im Zuge der baulichen Verdichtung des historischen Areals soll eine steinerne Pergola als architektonische Klammer fungieren als auch auf den Verlauf der mittelalterlichen via regia, des Krönungswegs zum Dom, verweisen.

    • Römerberg© MAIRDUMONT

    Zentraler Platz der Frankfurter Altstadt, die bis zu ihrer Zerstörung kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihren mehr als 2000 Gebäuden als die größte noch in mittelalterlichen Formen erhaltene in Deutschland galt - obgleich viele Häuser erst im 17.und 18.Jh. erbaut worden waren. Auf dem leicht abschüssigen Areal, früher auch Samstagsberg genannt, wurden seit dem 9.Jh. Märkte und Kundgebungen abgehalten, Turniere ausgefochten und Feste gefeiert. Besonders gestaltete Pflastersteine erinnern z.B. vor der Alten Nikolaikirche an die historische Ochsenküche, in der nach der Kaiserkrönung jeweils zwei Tage ein ganzer Ochse am Spieß gebraten wurde. Im 16.Jh. stand der Römerberg in dem Ruf, der schönste Platz im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zu sein. Heute wird die "gudd Stubb" Frankfurts neben Römer und Nikolaikirche geprägt durch die 1986 nach historischen Plänen wiederaufgebauten Fachwerkhäuser der Ostzeile und des Schwarzen Sterns. Jedes dieser Gebäude ist ein typischer Vertreter mainischer Fachwerkbauweise. Sie heißen (von links): Großer Engel (hier wurde im 17.Jh. die erste Bank Frankfurts gegründet), Goldener Greif, Wilder Mann, Kleiner Dachsberg, Großer und Kleiner Lauberberg. Restaurants und ein Minicafé logieren in ihren Erdgeschossen. Schon früher florierte an dieser Stelle eine Apfelweinwirtschaft namens Heyland. Sie veranlasste die Einheimischen, auf die Frage nach dem höchsten Berg der Welt schelmisch zu antworten: "Der Römerberg - weil es von dort nur noch eine Stufe zum Heyland ist." In der Mitte des Römerbergs erhebt sich der Gerechtigkeitsbrunnen, der Justitia mit unverbundenen Augen, Waage und Schwert zeigt. Er sprudelt seit der Krönung von Kaiser Matthias im 16.Jh., damals floss aus ihm Wein. Wenige Schritte mainwärts erinnert eine Plakette im Kopfsteinpflaster an die Bücherverbrennung 1933 durch die Nationalsozialisten auf dem Platz. Rechts Richtung Flussufer erhebt sich am Fahrtor das Haus Wertheym, das einzige vom Bombenhagel 1944 verschonte Fachwerkgebäude des Römerbergs. An der Südflanke des Areals für den Neubau des Historischen Museums liegen Turm und Kapelle des restaurierten Saalhofs, eines königlichen Burghofs aus der Stauferzeit, der als Ersatz für die Karolingerpfalz am Main entstand. In der Saalgasse konnten namhafte Architekten auf mittelalterlichen Parzellen die Formensprache der 1980er-Jahre realisieren. Zwischen Ostzeile, Dom und Braubachstraße entsteht die neue Altstadt mit dem Stadthaus am Markt über den römischen Ausgrabungen und der Rekonstruktion von 15 historischen Häusern - darunter der "Esslinger", einst Wohnhaus von Goethes "Tante Melber" - sowie mit rund 20 Neubauten. Im Zuge der baulichen Verdichtung des historischen Areals soll eine steinerne Pergola als architektonische Klammer fungieren als auch auf den Verlauf der mittelalterlichen via regia, des Krönungswegs zum Dom, verweisen.


  • Marktplatz

    Touristenattraktionen
    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.

    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.


  • Hauptstraße

    Touristenattraktionen
    • Hauptstraße© MAIRDUMONT

    Heidelberg kann sich rühmen, eine der längsten Fußgängerzonen Europas zu besitzen. Sie ist 1,6 km lang und erstreckt sich vom Bismarckplatz bis zum Rathaus, heißt schlicht Hauptstraße und ist es auch. Historisch muss die Hauptstraße dieses Prädikat allerdings mit der Unteren Straße teilen. Die Shopping meile wartet auf mit Kaufhäusern, Barockbauten und Renaissancefassaden, Boutiquen und schönen Cafés. Die Alte Universität und der Universitätsplatz teilen diesen Straßenzug für Einheimische in die „untere Hauptstraße“ (vom Bismarckplatz bis zum Universitätsplatz) und die „obere Hauptstraße“ (vom Universitätsplatz bis zum Karlstor). Im oberen Teil liegen unter anderem der Marktplatz mit der Heiliggeistkirche und dem Haus Zum Ritter St. Georg sowie der benachbarte Kornmarkt. Zu den Glanzlichtern im unteren Teil gehören das Kurpfälzische Museum und der Heidelberger Kunstverein (beide Nr. 97), das Café Schafheutle (Nr. 94) und das Theater der Stadt Heidelberg (Ecke Hauptstraße/Theaterstraße).

    • Hauptstraße© MAIRDUMONT

    Heidelberg kann sich rühmen, eine der längsten Fußgängerzonen Europas zu besitzen. Sie ist 1,6 km lang und erstreckt sich vom Bismarckplatz bis zum Rathaus, heißt schlicht Hauptstraße und ist es auch. Historisch muss die Hauptstraße dieses Prädikat allerdings mit der Unteren Straße teilen. Die Shopping meile wartet auf mit Kaufhäusern, Barockbauten und Renaissancefassaden, Boutiquen und schönen Cafés. Die Alte Universität und der Universitätsplatz teilen diesen Straßenzug für Einheimische in die „untere Hauptstraße“ (vom Bismarckplatz bis zum Universitätsplatz) und die „obere Hauptstraße“ (vom Universitätsplatz bis zum Karlstor). Im oberen Teil liegen unter anderem der Marktplatz mit der Heiliggeistkirche und dem Haus Zum Ritter St. Georg sowie der benachbarte Kornmarkt. Zu den Glanzlichtern im unteren Teil gehören das Kurpfälzische Museum und der Heidelberger Kunstverein (beide Nr. 97), das Café Schafheutle (Nr. 94) und das Theater der Stadt Heidelberg (Ecke Hauptstraße/Theaterstraße).


  • Bankenviertel

    Geographical
    • Bankenviertel© Udo Bernhart, DuMont Reisebildportal

    Noch in den 50er Jahren war der Kaiserdom mit 96 m das höchste Gebäude der Stadt. Heute prägen fast 100 Hochhäuser die Frankfurter Skyline, einige ragen gut 300 m hoch in den Himmel. Bei den jüngsten zeigten die Architekten zwar wieder mehr Bescheidenheit, der Westhafentower etwa (in dem viele gern ein typisches, geripptes Apfelweinglas erkennen) misst nur 99 m, das Galileo-Haus der Dresdner Bank 136 m und der Skyper an der Taunusanlage 151 m. Das Gros der Frankfurter Wolkenkratzer konzentriert sich im Bankenviertel zwischen Alter Oper und Hauptbahnhof. Es sind meist Bürogebäude. Aus diesem Grund kann ihr Inneres auch nicht besichtigt werden. In einigen sind aber auch Wohnungen, Läden und Restaurants untergebracht, so z.B. im Messeturm, im Eurotower sowie in mehreren Gebäuden an der Taunusanlage.

    • Bankenviertel© Udo Bernhart, DuMont Reisebildportal

    Noch in den 50er Jahren war der Kaiserdom mit 96 m das höchste Gebäude der Stadt. Heute prägen fast 100 Hochhäuser die Frankfurter Skyline, einige ragen gut 300 m hoch in den Himmel. Bei den jüngsten zeigten die Architekten zwar wieder mehr Bescheidenheit, der Westhafentower etwa (in dem viele gern ein typisches, geripptes Apfelweinglas erkennen) misst nur 99 m, das Galileo-Haus der Dresdner Bank 136 m und der Skyper an der Taunusanlage 151 m. Das Gros der Frankfurter Wolkenkratzer konzentriert sich im Bankenviertel zwischen Alter Oper und Hauptbahnhof. Es sind meist Bürogebäude. Aus diesem Grund kann ihr Inneres auch nicht besichtigt werden. In einigen sind aber auch Wohnungen, Läden und Restaurants untergebracht, so z.B. im Messeturm, im Eurotower sowie in mehreren Gebäuden an der Taunusanlage.


  • Fischmarkt

    Touristenattraktionen
    • Fischmarkt© Glow Images

    Die ebenso schmalen wie farbenfrohen Giebelhäuser am Fischmarkt sind eines der schönsten Fotomotive der Altstadt. Wo ab dem 13.Jh. mit vorwiegend aus den Niederlanden kommendem Fisch gehandelt wurde, locken heute die Biergärten. Zwischen der Kirche Groß St. Martin und dem Rheingarten steht auch das langgestreckte Stapelhaus: Im Mittelalter mussten alle Rheinschiffer drei Tage vor Köln ankern und ihre Waren im Stapelhaus anbieten. So kontrollierten die Kölner Kaufleute den Rheinhandel.

    • Fischmarkt© Glow Images

    Die ebenso schmalen wie farbenfrohen Giebelhäuser am Fischmarkt sind eines der schönsten Fotomotive der Altstadt. Wo ab dem 13.Jh. mit vorwiegend aus den Niederlanden kommendem Fisch gehandelt wurde, locken heute die Biergärten. Zwischen der Kirche Groß St. Martin und dem Rheingarten steht auch das langgestreckte Stapelhaus: Im Mittelalter mussten alle Rheinschiffer drei Tage vor Köln ankern und ihre Waren im Stapelhaus anbieten. So kontrollierten die Kölner Kaufleute den Rheinhandel.


  • Zum Ritter Sankt Georg

    Architektonische Highlights
    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.

    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.


  • Neuer Zollhof

    Architektonische Highlights
    • © BendeBruyn, Thinkstock

    Kippende Wände, windschiefe Türme, im Mauerwerk verkantete Fenster: Der von dem kalifornischen Architekten Frank O. Gehry entworfene Neue Zollhof ist der Eyecatcher des Medienhafens. Die drei nebeneinander gesetzten Bauwerke in Weiß, Silber und Rot stehen im Kontrast zu den umliegenden Gebäuden aus Stahl, Beton und Glas. Pop oder Avantgarde, Dadaismus oder Spätdekonstruktivismus - während Fachleute über den Stil streiten, genießen die Düsseldorfer die bewegte Architektur, die das wahre Leben widerspiegelt: Nichts verläuft gradlinig. In den preisgekrönten Gehry-Bauten, wie die Düsseldorfer sie nennen, haben verschiedene Werbeagenturen, Anwälte, Immobilienfirmen und Architekten ihre Büros eingerichtet. Der Neue Zollhof ist ein beliebter Treffpunkt. Man sitzt bei schönem Wetter auf dem Platz davor, trinkt ein Bier, erfreut sich der faszinierenden Architektur oder guckt auf den Rhein. Auch Skater haben hier Platz.

    • Neuer Zollhof 2-6, 40221 Düsseldorf
    • © BendeBruyn, Thinkstock

    Kippende Wände, windschiefe Türme, im Mauerwerk verkantete Fenster: Der von dem kalifornischen Architekten Frank O. Gehry entworfene Neue Zollhof ist der Eyecatcher des Medienhafens. Die drei nebeneinander gesetzten Bauwerke in Weiß, Silber und Rot stehen im Kontrast zu den umliegenden Gebäuden aus Stahl, Beton und Glas. Pop oder Avantgarde, Dadaismus oder Spätdekonstruktivismus - während Fachleute über den Stil streiten, genießen die Düsseldorfer die bewegte Architektur, die das wahre Leben widerspiegelt: Nichts verläuft gradlinig. In den preisgekrönten Gehry-Bauten, wie die Düsseldorfer sie nennen, haben verschiedene Werbeagenturen, Anwälte, Immobilienfirmen und Architekten ihre Büros eingerichtet. Der Neue Zollhof ist ein beliebter Treffpunkt. Man sitzt bei schönem Wetter auf dem Platz davor, trinkt ein Bier, erfreut sich der faszinierenden Architektur oder guckt auf den Rhein. Auch Skater haben hier Platz.

    • Neuer Zollhof 2-6, 40221 Düsseldorf

  • Paulskirche

    Architektonische Highlights
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Kein Gotteshaus, sondern ein politisches Denkmal: als Stätte der ersten Deutschen Nationalversammlung 1848.Fast 800 Parlamentarier kamen hier, an der Stelle des einstigen Barfüßerklosters zusammen (wo u. a. der berühmte Maler Adam Elsheimer getauft wurde), um Deutschland eine liberale Verfassung zu geben. Ein Monumentalfries (32 m) des Berliner Malers Johannes Grützke erinnert seit 1991 mit historischen, zeitgenössischen, allegorischen und anekdotischen Szenen an den Einzug der Volksvertreter in die 1833 geweihte Saalkirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg nicht originalgetreu rekonstruiert und Ende der 80er-Jahre erneut verändert, wird die Paulskirche heute v. a. für wichtige nationale Ehrungen genutzt: die Verleihung des Goethepreises z. B. oder des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Im nüchternen Plenarsaal hängen die Flaggen aller Bundesländer.

    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Kein Gotteshaus, sondern ein politisches Denkmal: als Stätte der ersten Deutschen Nationalversammlung 1848.Fast 800 Parlamentarier kamen hier, an der Stelle des einstigen Barfüßerklosters zusammen (wo u. a. der berühmte Maler Adam Elsheimer getauft wurde), um Deutschland eine liberale Verfassung zu geben. Ein Monumentalfries (32 m) des Berliner Malers Johannes Grützke erinnert seit 1991 mit historischen, zeitgenössischen, allegorischen und anekdotischen Szenen an den Einzug der Volksvertreter in die 1833 geweihte Saalkirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg nicht originalgetreu rekonstruiert und Ende der 80er-Jahre erneut verändert, wird die Paulskirche heute v. a. für wichtige nationale Ehrungen genutzt: die Verleihung des Goethepreises z. B. oder des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Im nüchternen Plenarsaal hängen die Flaggen aller Bundesländer.


  • Burg Lichtenberg

    Architektonische Highlights
    • © Rainer Lesniewski, Shutterstock

    Etwa 4 km nordwestlich von Kusel liegt eine der größten Burgruinen Deutschlands, die mittelalterliche Burg Lichtenberg. Sie wurde um 1200 vom Grafen von Veldenz erbaut, nie von Feinden erobert, aber zweimal durch Feuer zerstört. Einige Teile sind gut erhalten, das Prunkstück ist der viereckige Turm. 142 Stufen führen zur Spitze des 33 m hohen Turms. Es wartet oben eine wunderbare Aussicht: auf die Burganlage mit dem mittelalterlichen Kräutergarten, auf weite Teile des Nordpfälzer Berglands und des Saarlands. In den Gebäuden der Burg ist eine ganze Reihe sehenswerter Museen untergebracht, z.B. das Musikantenlandmuseum und das Urweltmuseum Geoskop.

    • © Rainer Lesniewski, Shutterstock

    Etwa 4 km nordwestlich von Kusel liegt eine der größten Burgruinen Deutschlands, die mittelalterliche Burg Lichtenberg. Sie wurde um 1200 vom Grafen von Veldenz erbaut, nie von Feinden erobert, aber zweimal durch Feuer zerstört. Einige Teile sind gut erhalten, das Prunkstück ist der viereckige Turm. 142 Stufen führen zur Spitze des 33 m hohen Turms. Es wartet oben eine wunderbare Aussicht: auf die Burganlage mit dem mittelalterlichen Kräutergarten, auf weite Teile des Nordpfälzer Berglands und des Saarlands. In den Gebäuden der Burg ist eine ganze Reihe sehenswerter Museen untergebracht, z.B. das Musikantenlandmuseum und das Urweltmuseum Geoskop.


  • Kaiserswerth

    Geographical
    • Kaiserswerth© MAIRDUMONT

    Erst seit 1929 ist Kaiserswerth ein Stadtteil von Düsseldorf. Bis dahin zehrte es allein von seiner ruhmvollen Vergangenheit. Um 700 gründete der englische Missionsbischof Swidbert hier ein Benediktinerkloster. Zur Kaiserinsel - denn "Werth" heißt Insel - wurde der Flecken, als im 9.Jh. eine Pfalz angelegt wurde, die Kaiser Barbarossa später erweitern ließ. Viel zu sehen ist von ihr nicht mehr, denn im Spanischen Erbfolgekrieg wurde sie gesprengt. Ein Bummel durch die schönen alten Gassen ist ein beliebter Sonntagnachmittagssport der Düsseldorfer, deshalb solltest du dir Kaiserswerth lieber während der Woche ansehen. Sehr stimmungsvoll ist der Suitbertus-Stiftsplatz mit der ehemaligen Stiftskirche Sankt Suitbertus aus dem 11.Jh. Hier steht auch das Geburtshaus von Friedrich von Spee, der mit seiner „Cautio Criminalis“ gegen die Hexenverbrennungen anschrieb und sich damit viel Ärger einhandelte. Berühmt war er aber auch für sein schönes Liederbuch. Und noch einer hat sich in Kaiserswerth um seine Mitmenschen bemüht: Theodor Fliedner, der Begründer der Diakonissenanstalt.

    • 40489 Düsseldorf
    • Kaiserswerth© MAIRDUMONT

    Erst seit 1929 ist Kaiserswerth ein Stadtteil von Düsseldorf. Bis dahin zehrte es allein von seiner ruhmvollen Vergangenheit. Um 700 gründete der englische Missionsbischof Swidbert hier ein Benediktinerkloster. Zur Kaiserinsel - denn "Werth" heißt Insel - wurde der Flecken, als im 9.Jh. eine Pfalz angelegt wurde, die Kaiser Barbarossa später erweitern ließ. Viel zu sehen ist von ihr nicht mehr, denn im Spanischen Erbfolgekrieg wurde sie gesprengt. Ein Bummel durch die schönen alten Gassen ist ein beliebter Sonntagnachmittagssport der Düsseldorfer, deshalb solltest du dir Kaiserswerth lieber während der Woche ansehen. Sehr stimmungsvoll ist der Suitbertus-Stiftsplatz mit der ehemaligen Stiftskirche Sankt Suitbertus aus dem 11.Jh. Hier steht auch das Geburtshaus von Friedrich von Spee, der mit seiner „Cautio Criminalis“ gegen die Hexenverbrennungen anschrieb und sich damit viel Ärger einhandelte. Berühmt war er aber auch für sein schönes Liederbuch. Und noch einer hat sich in Kaiserswerth um seine Mitmenschen bemüht: Theodor Fliedner, der Begründer der Diakonissenanstalt.

    • 40489 Düsseldorf

  • Heidelberger Bergbahn

    Touristenattraktionen
    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.

    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.


  • Palmengarten

    Botanische Gärten & Parks

  • Schloss Heidelberg

    Architektonische Highlights
    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.

    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.


  • Königsallee

    Touristenattraktionen
    • Königsallee© MAIRDUMONT

    Die Einkaufsmeile hieß gar nicht immer nach dem König, sondern früher Kastanienallee nach dem Baumbestand, den noch Maximilian Weyhe 1804 angelegt hatte. Damals bildete die Allee die Stadtgrenze auf den niedergerissenen Befestigungsanlagen und galt keineswegs als gute Wohngegend, sondern als Randlage und für Geschäfte nicht sehr lukrativ. Das hat sich jedoch im Lauf der Zeit vollkommen geändert. Im 19.Jh. entwickelte sie sich zu einer vornehmen Wohngegend, und 1902 öffnete das erste Ladenlokal seine Türen. Die Umbenennung der Kastanienallee war der Versuch einer Wiedergutmachung: Die Düsseldorfer Bürger hatten sich nämlich beim Besuch König Friedrich Wilhelms IV. eine - im Revolutionsjahr 1848 sicher verständliche - Entgleisung geleistet: Statt ihm zuzujubeln, bewarfen sie den hohen Herrn mit Pferdeäpfeln. Die Stadtväter waren aufs Peinlichste berührt und entschuldigten sich brieflich - und zum Zeichen der nach wie vor bestehenden Treue zum König wurde die Kastanienallee in Königsallee umgetauft. Die letzte Umwälzung, die die Königsallee erlebt hat, war eine Renovierung im Zuge des U-Bahn-Baus. Der Bürgersteig wurde verbreitert und mit Granitplatten belegt, und Poller, Kioske und Straßenlaternen wurden auf altmodisch getrimmt. Sogar die Post spielte mit und stellte besonders hübsche, historisch gestaltete Telefonhäuschen auf - die normalerweise übliche Ausführung hätte einfach nicht zu den teuren Schaufensterfronten gepasst.

    • Königsallee© MAIRDUMONT

    Die Einkaufsmeile hieß gar nicht immer nach dem König, sondern früher Kastanienallee nach dem Baumbestand, den noch Maximilian Weyhe 1804 angelegt hatte. Damals bildete die Allee die Stadtgrenze auf den niedergerissenen Befestigungsanlagen und galt keineswegs als gute Wohngegend, sondern als Randlage und für Geschäfte nicht sehr lukrativ. Das hat sich jedoch im Lauf der Zeit vollkommen geändert. Im 19.Jh. entwickelte sie sich zu einer vornehmen Wohngegend, und 1902 öffnete das erste Ladenlokal seine Türen. Die Umbenennung der Kastanienallee war der Versuch einer Wiedergutmachung: Die Düsseldorfer Bürger hatten sich nämlich beim Besuch König Friedrich Wilhelms IV. eine - im Revolutionsjahr 1848 sicher verständliche - Entgleisung geleistet: Statt ihm zuzujubeln, bewarfen sie den hohen Herrn mit Pferdeäpfeln. Die Stadtväter waren aufs Peinlichste berührt und entschuldigten sich brieflich - und zum Zeichen der nach wie vor bestehenden Treue zum König wurde die Kastanienallee in Königsallee umgetauft. Die letzte Umwälzung, die die Königsallee erlebt hat, war eine Renovierung im Zuge des U-Bahn-Baus. Der Bürgersteig wurde verbreitert und mit Granitplatten belegt, und Poller, Kioske und Straßenlaternen wurden auf altmodisch getrimmt. Sogar die Post spielte mit und stellte besonders hübsche, historisch gestaltete Telefonhäuschen auf - die normalerweise übliche Ausführung hätte einfach nicht zu den teuren Schaufensterfronten gepasst.


  • Hofgarten

    Botanische Gärten & Parks
    • Hofgarten© Glow Images

    Der schönste innerstädtische Park. Die Sommerkonzerte sind da nur ein zusätzlicher Anreiz. Im 16.Jh. lag der fürstliche Hofgarten als erster Lustgarten Düsseldorfs ein wenig außerhalb in Pempelfort. Als nach mehreren Missernten große Not und Armut herrschten, gab Kurfürst Karl Theodor 1769 eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Auftrag, nämlich den mittlerweile verfallenen Park wieder herzurichten. Von der Anlage und von der Nutzung her war der Hofgarten Vorbild für den 20 Jahre später entstehenden ersten deutschen Volksgarten, den Englischen Garten in München. Durch die französischen Besatzungstruppen zerstört, wurde der Hofgarten auf Grund des Napoleon'schen "Verschönerungsdekrets" von Maximilian Weyhe auf den geschleiften Festungsanlagen als englischer Landschaftsgarten neu gestaltet. Nur der Teil um die Reitallee, die zum Schloss Jägerhof führt, zeigt sich streng geometrisch. Denkmäler für Heinrich Heine und Robert Schumann, für Christian Dietrich Grabbe, Gustaf Gründgens und Peter von Cornelius sind ebenso in der weiträumigen Parkanlage zu finden wie eine moderne Plastik von Henry Moore oder der Bronzeabguss des Märchenbrunnens, das Marmororiginal musste vor ständigen Beschädigungen gerettet werden und steht deshalb im Kaufhof an der Kö.

    • Hofgarten© Glow Images

    Der schönste innerstädtische Park. Die Sommerkonzerte sind da nur ein zusätzlicher Anreiz. Im 16.Jh. lag der fürstliche Hofgarten als erster Lustgarten Düsseldorfs ein wenig außerhalb in Pempelfort. Als nach mehreren Missernten große Not und Armut herrschten, gab Kurfürst Karl Theodor 1769 eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Auftrag, nämlich den mittlerweile verfallenen Park wieder herzurichten. Von der Anlage und von der Nutzung her war der Hofgarten Vorbild für den 20 Jahre später entstehenden ersten deutschen Volksgarten, den Englischen Garten in München. Durch die französischen Besatzungstruppen zerstört, wurde der Hofgarten auf Grund des Napoleon'schen "Verschönerungsdekrets" von Maximilian Weyhe auf den geschleiften Festungsanlagen als englischer Landschaftsgarten neu gestaltet. Nur der Teil um die Reitallee, die zum Schloss Jägerhof führt, zeigt sich streng geometrisch. Denkmäler für Heinrich Heine und Robert Schumann, für Christian Dietrich Grabbe, Gustaf Gründgens und Peter von Cornelius sind ebenso in der weiträumigen Parkanlage zu finden wie eine moderne Plastik von Henry Moore oder der Bronzeabguss des Märchenbrunnens, das Marmororiginal musste vor ständigen Beschädigungen gerettet werden und steht deshalb im Kaufhof an der Kö.


  • Hambacher Schloss

    Architektonische Highlights

  • Kölner Dom

    Architektonische Highlights
    • Kölner Dom© Christian Baeck, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Ein Mosaik aus 11 500 Quadraten

    Zwei Türme von 157 m Höhe, ein mächtiger Körper und die enorme Detailfreudigkeit machen den Kölner Dom zu einem Bauwerk, das jeder einmal gesehen haben muss. Egal ob katholisch oder nicht: Die ganze Stadt identifiziert sich mit ihrem Dom und besingt ihn wenigstens während der Karnevalssession lauthals. Die Kirche wird jährlich von mehr als 6 Mio. Menschen aufgesucht und ist damit eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Seine Existenz verdankt das Bauwerk den Legenden um St. Gereon und St. Ursula, die im frühen Mittelalter den Ruf des „hillige Kölle“ (heiliges Köln) als Pilgermetropole begründeten. 1164 gelangten aus Mailand die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln, für die man einen Schrein anfertigte. Dafür bedurfte es dann natürlich auch einer angemessenen Kathedrale. 1248 erfolgte die Grundsteinlegung. Meister Gerhard, der erste Dombaumeister, favorisierte den hochgotischen Stil französischer Krönungskirchen. Doch der Dom wurde und wurde nicht fertig, und 1560 musste man die Bauarbeiten wegen der Pest und des wirtschaftlichen Niedergangs für mehr als 250 Jahre einstellen. Ausgerechnet die protestantischen Preußen vollendeten den Dom 1880, zu diesem Zeitpunkt war er das höchste Bauwerk der Welt. Ein modernes Glasfenster stammt aus dem Atelier von Gerhard Richter, der lange in Köln gelebt hat. Die Glasbausteine schillern in der Mittagssonne am schönsten. Beachtenswert sind weiterhin die Gnadenmadonna vor dem Dreikönigsaltar im nördlichen Querschiff und die hölzerne Kanzel von 1544.Am Ende des Chorumgangs steht der Altar der Stadtpatrone St. Ursula und St. Gereon. Das Altarbild hatte Stefan Lochner ursprünglich für die Ratskapelle gemalt. Der Aufstieg auf den Domturm geht über 533 Stufen und dauert knapp eine halbe Stunde. Die Belohnung? Ein vorzüglicher Ausblick. Die schwere Petersglocke im Glockenstuhl wird im Volksmund „dä decke Pitter“ genannt. Als sie 1923 in Apolda gegossen wurde, war sie mit 24 t die größte läutbare Glocke der Welt. Rings um den Dom wurde 1969 nach Plänen des Architekten Fritz Schaller die Domplatte angelegt. Trotz Umgestaltung der Ost- und Nordseite bleibt es ein großes Thema, dass die Bebauung der Dom-Umgebung des Bauwerks nicht würdig sei. Für beträchtlichen Unmut hat auch der lange Leerstand des Dom-Hotels gesorgt, dessen Fassaden vor einer umfassenden Renovierung als Denkmal eingestuft wurden. Die Wiedereröffnung ist für das Jahr 2025 geplant. Zu den Konzerten der Kölner Dommusik am Dreikönigenschrein ist der Eintritt frei, ebenso zu den Orgelfeierstunden, die von Juni bis Sept. dienstags um 20 Uhr im Dom stattfinden (Kollekte am Ende des Konzerts).

    • Kölner Dom© Christian Baeck, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Ein Mosaik aus 11 500 Quadraten

    Zwei Türme von 157 m Höhe, ein mächtiger Körper und die enorme Detailfreudigkeit machen den Kölner Dom zu einem Bauwerk, das jeder einmal gesehen haben muss. Egal ob katholisch oder nicht: Die ganze Stadt identifiziert sich mit ihrem Dom und besingt ihn wenigstens während der Karnevalssession lauthals. Die Kirche wird jährlich von mehr als 6 Mio. Menschen aufgesucht und ist damit eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Seine Existenz verdankt das Bauwerk den Legenden um St. Gereon und St. Ursula, die im frühen Mittelalter den Ruf des „hillige Kölle“ (heiliges Köln) als Pilgermetropole begründeten. 1164 gelangten aus Mailand die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln, für die man einen Schrein anfertigte. Dafür bedurfte es dann natürlich auch einer angemessenen Kathedrale. 1248 erfolgte die Grundsteinlegung. Meister Gerhard, der erste Dombaumeister, favorisierte den hochgotischen Stil französischer Krönungskirchen. Doch der Dom wurde und wurde nicht fertig, und 1560 musste man die Bauarbeiten wegen der Pest und des wirtschaftlichen Niedergangs für mehr als 250 Jahre einstellen. Ausgerechnet die protestantischen Preußen vollendeten den Dom 1880, zu diesem Zeitpunkt war er das höchste Bauwerk der Welt. Ein modernes Glasfenster stammt aus dem Atelier von Gerhard Richter, der lange in Köln gelebt hat. Die Glasbausteine schillern in der Mittagssonne am schönsten. Beachtenswert sind weiterhin die Gnadenmadonna vor dem Dreikönigsaltar im nördlichen Querschiff und die hölzerne Kanzel von 1544.Am Ende des Chorumgangs steht der Altar der Stadtpatrone St. Ursula und St. Gereon. Das Altarbild hatte Stefan Lochner ursprünglich für die Ratskapelle gemalt. Der Aufstieg auf den Domturm geht über 533 Stufen und dauert knapp eine halbe Stunde. Die Belohnung? Ein vorzüglicher Ausblick. Die schwere Petersglocke im Glockenstuhl wird im Volksmund „dä decke Pitter“ genannt. Als sie 1923 in Apolda gegossen wurde, war sie mit 24 t die größte läutbare Glocke der Welt. Rings um den Dom wurde 1969 nach Plänen des Architekten Fritz Schaller die Domplatte angelegt. Trotz Umgestaltung der Ost- und Nordseite bleibt es ein großes Thema, dass die Bebauung der Dom-Umgebung des Bauwerks nicht würdig sei. Für beträchtlichen Unmut hat auch der lange Leerstand des Dom-Hotels gesorgt, dessen Fassaden vor einer umfassenden Renovierung als Denkmal eingestuft wurden. Die Wiedereröffnung ist für das Jahr 2025 geplant. Zu den Konzerten der Kölner Dommusik am Dreikönigenschrein ist der Eintritt frei, ebenso zu den Orgelfeierstunden, die von Juni bis Sept. dienstags um 20 Uhr im Dom stattfinden (Kollekte am Ende des Konzerts).


  • Rheinturm

    Architektonische Highlights
    • Rheinturm© Glow Images

    Der 1982 eingeweihte Fernmeldeturm ist mit 234 m das höchste Gebäude der Stadt. In 172,5 m Höhe befindet sich ein rundum verglastes Restaurant, das sich einmal in der Stunde um die eigene Achse dreht. Eine Etage tiefer gibt es eine Aussichtsebene mit Selbstbedienungsrestaurant. Manch einem wird es vielleicht ein bisschen mulmig, wenn er von oben hinunterschaut, die schrägen Scheiben vermitteln das Gefühl, als stünde man mit einem Fuß schon draußen. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist das Panorama wirklich beeindruckend. Die Aussicht über die Stadt und das Umland ist phantastisch, an sehr klaren Tagen kann man sogar die Spitzen des Kölner Doms erblicken. Außen an der Turmsäule ist eine Dezimaluhr zu sehen, von der man die Zeit bis auf eine Zehntelsekunde genau ablesen kann - wenn man es kann. Von oben nach unten zeigen Lichter die Zehnerstunden, Einerstunden, Zehnerminuten usw. an.

    • Rheinturm© Glow Images

    Der 1982 eingeweihte Fernmeldeturm ist mit 234 m das höchste Gebäude der Stadt. In 172,5 m Höhe befindet sich ein rundum verglastes Restaurant, das sich einmal in der Stunde um die eigene Achse dreht. Eine Etage tiefer gibt es eine Aussichtsebene mit Selbstbedienungsrestaurant. Manch einem wird es vielleicht ein bisschen mulmig, wenn er von oben hinunterschaut, die schrägen Scheiben vermitteln das Gefühl, als stünde man mit einem Fuß schon draußen. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist das Panorama wirklich beeindruckend. Die Aussicht über die Stadt und das Umland ist phantastisch, an sehr klaren Tagen kann man sogar die Spitzen des Kölner Doms erblicken. Außen an der Turmsäule ist eine Dezimaluhr zu sehen, von der man die Zeit bis auf eine Zehntelsekunde genau ablesen kann - wenn man es kann. Von oben nach unten zeigen Lichter die Zehnerstunden, Einerstunden, Zehnerminuten usw. an.


  • Schloss Benrath

    Architektonische Highlights
    • Schloss Benrath© Glow Images
    • © Glow Images

    Das 1755 von Kurfürst Karl Theodor erbaute Jagd- und Gartenschloss in Benrath ist ein Kleinod. Kein anderes europäisches Baudenkmal dieser Zeit ist so gut erhalten. Das Bemühen, eine Gesamtkomposition von Architektur, Gartenkunst, Bildhauerei und dekorativen Künsten zu schaffen, ist charakteristisch für die Epoche des späten Barocks am Übergang zum Klassizismus. Architekt war der "Intendant über die Gärten und Wasserkünste" am Mannheimer Hof, Nicolas de Pigage. Den Weiher und den langen Kanal speist das Flüsschen Itter. Über schöne Terrassen auf verschiedenen Ebenen gelangt man in die Gartensäle des Schlosses. Die Räume sind reich ausgestattet mit Parkett, Wandbespannungen und -vertäfelungen und Stuckarbeiten. Im Sommer finden häufig klassische Konzerte im Schlosspark statt. Im aufwendig restaurierten Ostflügel des Schlosses wurde 2002 das weltweit erste Gartenkunstmuseum eröffnet. Schloss und Park bieten sich als erlebbares Zentrum für die Geschichte der europäischen Gartenkunst an, weil alle Stile in Benrath vertreten sind. Auf 1200 m2 sind Skulpturen, Gemälde, Modelle und multimediale Präsentationen zu sehen.

    • Schloss Benrath© Glow Images
    • © Glow Images

    Das 1755 von Kurfürst Karl Theodor erbaute Jagd- und Gartenschloss in Benrath ist ein Kleinod. Kein anderes europäisches Baudenkmal dieser Zeit ist so gut erhalten. Das Bemühen, eine Gesamtkomposition von Architektur, Gartenkunst, Bildhauerei und dekorativen Künsten zu schaffen, ist charakteristisch für die Epoche des späten Barocks am Übergang zum Klassizismus. Architekt war der "Intendant über die Gärten und Wasserkünste" am Mannheimer Hof, Nicolas de Pigage. Den Weiher und den langen Kanal speist das Flüsschen Itter. Über schöne Terrassen auf verschiedenen Ebenen gelangt man in die Gartensäle des Schlosses. Die Räume sind reich ausgestattet mit Parkett, Wandbespannungen und -vertäfelungen und Stuckarbeiten. Im Sommer finden häufig klassische Konzerte im Schlosspark statt. Im aufwendig restaurierten Ostflügel des Schlosses wurde 2002 das weltweit erste Gartenkunstmuseum eröffnet. Schloss und Park bieten sich als erlebbares Zentrum für die Geschichte der europäischen Gartenkunst an, weil alle Stile in Benrath vertreten sind. Auf 1200 m2 sind Skulpturen, Gemälde, Modelle und multimediale Präsentationen zu sehen.


  • Alte Brücke

    Touristenattraktionen
    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.

    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.


  • Menge

    Restaurants
    • regional

    Die jungen Köche in der ganzen Region haben bei Christoph Menge gelernt: Der vermutlich beste Koch im Sauerland hat eine Vorliebe für regionale Produkte und Kräuter aus dem eigenen Garten, die er vorzüglich mit kulinarischen Einflüssen aus aller Welt kombiniert. Serviert werden die Kreationen von seiner Frau Monika in einem unaufgeregt feinen Ambiente.

    Die jungen Köche in der ganzen Region haben bei Christoph Menge gelernt: Der vermutlich beste Koch im Sauerland hat eine Vorliebe für regionale Produkte und Kräuter aus dem eigenen Garten, die er vorzüglich mit kulinarischen Einflüssen aus aller Welt kombiniert. Serviert werden die Kreationen von seiner Frau Monika in einem unaufgeregt feinen Ambiente.


  • Brauerei im Füchschen

    Pubs
    • regional

    Selbst für ein Brauhaus geht es hier ziemlich rustikal zu. Das Bier gehört zum Besten, was Alt-Kunst zu bieten hat. Das Essen ist sehr deftig und preiswert; Wurst aus der Hausschlachterei gibt es zum Mit-nehmen. Eine Düsseldorfer Institution!

    Selbst für ein Brauhaus geht es hier ziemlich rustikal zu. Das Bier gehört zum Besten, was Alt-Kunst zu bieten hat. Das Essen ist sehr deftig und preiswert; Wurst aus der Hausschlachterei gibt es zum Mit-nehmen. Eine Düsseldorfer Institution!


  • Kolumba

    Museen
    Insider-Tipp
    Ein Ort erhabener Ruhe

    Das Museum des Erzbistums Köln ist vor allem für seine Architektur bekannt: Der Schweizer Peter Zumthor hat einen spektakulär gradlinigen Bau errichtet, der römische und gotische Vorgängerbauten integriert. Dazu gehört auch eine Beichtkapelle, die einer der beliebtesten Andachtsräume der Stadt ist. Geschaffen hat sie Gottfried Böhm (1920–2021) nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Kölner Baumeister ist bis heute Deutschlands einziger Träger des Pritzker-Preises, eine Art Nobelpreis für Architekten. Das Museum selbst zeigt keineswegs nur Sakralkunst und deckt von der Antike bis zur zeitgenössischen Kunst alle Epochen ab. Die Exponate werden regelmäßig ausgetauscht.

    Insider-Tipp
    Ein Ort erhabener Ruhe

    Das Museum des Erzbistums Köln ist vor allem für seine Architektur bekannt: Der Schweizer Peter Zumthor hat einen spektakulär gradlinigen Bau errichtet, der römische und gotische Vorgängerbauten integriert. Dazu gehört auch eine Beichtkapelle, die einer der beliebtesten Andachtsräume der Stadt ist. Geschaffen hat sie Gottfried Böhm (1920–2021) nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Kölner Baumeister ist bis heute Deutschlands einziger Träger des Pritzker-Preises, eine Art Nobelpreis für Architekten. Das Museum selbst zeigt keineswegs nur Sakralkunst und deckt von der Antike bis zur zeitgenössischen Kunst alle Epochen ab. Die Exponate werden regelmäßig ausgetauscht.


  • DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

    Museen
    Insider-Tipp
    Rare Retrospektiven

    Film ab! Wie die Hollywoodstars aufs Zelluloid bzw. Chip und der Film auf die Leinwand kommt, erfährt man hier im Überblick. Ergänzt wird die ebenso umfangreiche wie spannend präsentierte Sammlung in der sanierten und ausgebauten Jahrhundertwendevilla regelmäßig durch thematische Sonderausstellungen. Im Filmmuseum kannst du nicht nur in Filmgeschichte eintauchen, sondern auch die zugehörigen Zelluloidstreifen anschauen – im hauseigenen Kino werden Retrospektiven zwischen Unterhaltung und Anspruch gezeigt, darunter echte Film-Raritäten, die hier noch analog statt digital auf die Leinwand projeziert werden.

    Insider-Tipp
    Rare Retrospektiven

    Film ab! Wie die Hollywoodstars aufs Zelluloid bzw. Chip und der Film auf die Leinwand kommt, erfährt man hier im Überblick. Ergänzt wird die ebenso umfangreiche wie spannend präsentierte Sammlung in der sanierten und ausgebauten Jahrhundertwendevilla regelmäßig durch thematische Sonderausstellungen. Im Filmmuseum kannst du nicht nur in Filmgeschichte eintauchen, sondern auch die zugehörigen Zelluloidstreifen anschauen – im hauseigenen Kino werden Retrospektiven zwischen Unterhaltung und Anspruch gezeigt, darunter echte Film-Raritäten, die hier noch analog statt digital auf die Leinwand projeziert werden.