© Nataliya Nazarova/shutterstock

Westbulgarien

Check-in

Der Westen Bulgariens besteht im Grunde aus drei Teilen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Sehenswürdigkeiten

Auf 1147 m Höhe stößt man im Wald unvermutet auf eine bis zu 24 m hohe Festungsmauer. Von außen weist nichts darauf hin, dass man hier etwas anderes finden wird als die Überreste einer Burg. Fast…
Die Kirche aus dem 11. Jh. trägt den Namen des Ortes und gehört zu den Unesco-Kulturdenkmälern. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen, ausdrucksstarken Wandmalereien. Biblische…
Nur 10 km vom Stadtzentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Cherni vrah zu erreichen. Man kann…
Die Kirche wurde zu Ehren der im russisch-türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich…
Das vierstöckige Haus von 1754 gehörte einem Weinhändler. Schön sind v.a. die 24 zweireihigen Fenster im Salon, die obere Reihe aus venezianischem Farbglas. Der Rundgang endet mit einer Weinprobe…
Mit ihren etwa 2500 m langen unterirdischen Labyrinthen südwestlich von Vidin ist Magura eine der größten Höhlen Bulgariens. Die einzelnen Hallen beeindrucken v.a. durch ihre kolossalen Maße: Lä…
Die Festung am Donauufer ist die besterhaltene mittelalterliche Anlage in Bulgarien. Sie wurde im 10. bis 14. Jh. auf den Fundamenten eines römischen Verteidigungsturms errichtet und diente zur…
Der Pirin-Nationalpark, der auf der Liste des Unesco-Welterbes steht, befindet sich südlich von Bansko. Etwa 80% seiner rund 40.000 ha großen Fläche sind mit Wald bedeckt. Im Nationalpark findet…
Städtische Bauarbeiten fördern jeden Sommer neue, oft spektakuläre Funde aus thrakischer, römischer und byzantinischer Zeit zutage, die dann hier in der Großen Moschee aus dem 15. Jh. ausgestellt…
Sie sind kein Alpinist? Wenn Sie das Städtchen Vratsa inmitten der steil aufragenden Felswände des Naturparks Vrachanski Balkan besuchen, werden Sie dem Ruf der Berge sicher trotzdem nachgeben! Zwar…

Hotels & Übernachtung

In einer ruhigen Straße direkt am Witoscha-Boulevard, nur 5 Gehminuten vom Nationalen Palast der Kultur NDK entfernt, bietet Ihnen das Hotel Niky komfortable Unterkünfte mit hellem Dekor und…
Das Kempinski Hotel Grand Arena ist das einzige Hotel mit direktem Skizugang in Bansko. Es begrüßt Sie Im Herzen des alpinen Ferienorts direkt gegenüber der Gondelbahn. Das 5-Sterne-Luxushotel…
Dieses denkmalgeschützte Gebäude begrüßt Sie Zentrum von Vidin, nur 50 m von der Donau und 10 Gehminuten von der Festung Baba Vida entfernt. Es bietet einen Außenpool, klimatisierte Zimmer, ein…
Das Hotel mit Restaurant und Biergarten liegt im Zentrum der Stadt nicht weit vom Stadtgarten entfernt.
Umgeben von Pinienwäldern befindet sich dieses Hotel in Borovets, nur 50 m von der Gondelbahn und 250 m von den Schleppliften entfernt. Freuen Sie sich auf einen Spabereich und zahlreiche Restaurants…
Zentral gelegenes Hotel mit Lobby-Bar und eigenem Restaurant. Die 44 Zimmer sind in schickem Innendesign und in warmen Farben eingerichtet.
Das Family Hotel Bisser erwartet Sie 7 Gehminuten von der Gondelbahn und dem Zentrum von Bansko entfernt. Die Zimmer verfügen über kostenfreies WLAN und einen Balkon mit Panoramablick auf das Pirin-…
Das DITER Hotel genießt eine zentrale Lage im Herzen der Stadt, nahe der wichtigsten Regierungs- und Verwaltungsgebäude Sofias, dem Nationalen Kulturpalast und der Haupteinkaufsstraße Vitosha. Alle…
Am Fuße des Pirin-Gebirges und inmitten eines schönen Parks empfängt Sie das Interhotel Sandanski. Es bietet ideale Bedingungen für Erholung, Aktivitäten und Unterhaltung. Dieses Hotel verfügt…
Günstig gelegen an Sofias wichtigstem Boulevard in unmittelbarer Nachbarschaft des Nationalen Kulturpalastes. UBahn-Station vor der Haustür.

Restaurants

Gekocht wird vegetarisch, Obst und Gemüse liefern Kleinbauern. In der Bäckerei sind viele Vollkornbrote erhältlich.
Unweit der Kirche ist diese Mehana im Erdgeschoss eines Hauses aus dem 19. Jh. untergebracht. Die Essstube ist das frühere Wohnzimmer der Familie, die im zweiten Stock wohnt. Im Sommer wird im…
Den besten Fisch vom Grill gibt es hier.
Den besten Fisch vom Grill gibt es im Komplex Ribarnika, 4 km von Dobrinishte. Ihre Forellen können Sie dort selbst angeln.
Das Restaurant serviert bulgarische und italienische Spezialitäten.
Jeden Abend wird in diesem Restaurant ein Lamm vor den Augen der Gäste über offenem Feuer gegrillt. Staatsoberhäupter und königliche Hoheiten haben hier bereits gespeist. Große Auswahl an Weinen…
In der "Klosterküche" gibt es Speisen nach Klosterrezepten aus ganz Bulgarien. Der Gast wird traditionell mit Brot und Salz begrüßt.
Die typisch bulgarische Mehana bietet vorzügliche Landesküche.
In der Essstube der „Wassermühle“ wird im Winter am offenen Kamin gegrillt, es gibt typische Gerichte wie Kapama (gemischtes Fleisch auf Sauerkraut und Reis) und Chumlek (Auflauf mit Rindfleisch…
Modernes Restaurant mit internationaler Küche. Im Kellergeschoss befindet sich eine Bar. Beliebter Treffpunkt für junge Leute.

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Auftakt

Der Nordwesten des Landes – vom Tourismus noch weitgehend unberührt – ist dünn besiedelt, wirtschaftlich schwach, und der Zustand mancher Straßen lässt noch sehr zu wünschen übrig.

Der von ursprünglicher Natur geprägte Südwesten dagegen ist für Urlauber leichter zu bereisen. Die hohen Berge des Rila- und des Pirin-Gebirges dominieren hier die Landschaft. Die attraktivsten Skisportzentren und Wandergebiete befinden sich in dieser Region.

Die Metropole Sofia ist umringt von Bergen. In der mit Abstand größten Stadt des Landes lebt jeder fünfte Bulgare. Die Bedeutung des Ortes rührt von seiner Lage am Schnittpunkt der wichtigsten Verbindungslinien auf dem Balkan her: Durch ihn führen die Wege von Wien nach Istanbul, vom Schwarzen Meer zur Adria und von der Donau zur Ägäis. Diese Lage zog schon früh erste Siedler an und später dann Feldherren und Eroberer. Nach der Ausgliederung aus dem Osmanischen Reich 1878 wurde der Ort erstmals die Hauptstadt eines bulgarischen Staates, und damit begann seine rasante Expansion, die ihn in weniger als einem Jahrhundert von einer Stadt mit rund 20 000 Ew. zur Millionenmetropole machte. In dieser Zeit entstand das Wort, das Sofia gern als sein Motto ausgibt: „stets wachsend, niemals alternd“.

Die landschaftliche Lage ist eine der Hauptattraktionen der Stadt. Im Norden grenzt sie an den Balkan, im Osten an das Mittelgebirge Sredna Gora, und im Süden liegt das Rila-Gebirge, das innerhalb einer Stunde mit dem Auto zu erreichen ist. Das Sahnehäubchen ist aber das praktisch unmittelbar zur Stadt gehörende Vitosha-Gebirge im Südwesten. Weniger als 10 km vom Zentrum Sofias entfernt erheben sich die ersten Gipfel über der Stadt – als ihre allgegenwärtigen, überall sichtbaren Begleiter. Natürlich ist das Vitosha-Gebirge seit jeher das beliebteste Ausflugsziel der Sofioter.

Wer einen Teil seines Urlaubs abseits des touristischen Rummels verbringen und das eigentliche Bulgarien aufspüren will, wird im Südwesten des Landes reichlich belohnt. Mit seinen beiden Bergmassiven, seiner Fülle an Gebirgsseen, Flüssen und Mineralquellen, den malerischen Ortschaften und alten Klöstern präsentiert das Gebiet landschaftliche und kulturelle Vielfalt in selten bewahrter Ursprünglichkeit. Beherrschend sind die Gebirgszüge Pirin und Rila, von denen der Pirin etwas wilder ausfällt, doch auch er ist leicht zugänglich. Wegen des seltenen Reichtums und der Vielfalt der Pflanzen und Tiere wurde ein Areal von 274 km2 im Pirin-Gebirge zum Nationalpark erklärt, der unter Unesco-Schutz steht. Gebirgswanderrouten führen zu den Gipfeln Vichren (2914 m), Kutelo (2908 m) und Todorka (2746 m), vorbei an vielen der fast 180 Gletscherseen.

Eindrucksvolle Bilder bietet auch das Rila-Gebirge mit seinen 132 Zweitausendern, von denen 78 mehr als 2500 m erreichen, darunter der Musala, mit 2925 m die höchste Bergspitze Südosteuropas. Zwischen den spitzen Bergzacken liegen in deutlich umrissenen Gletschertälern die „Augen“ des Gebirges: 140 Seen aus der Eiszeit. Eine Augenweide ist vor allem der Anblick der sieben Rila-Seen auf 2200 bis 2500 m Höhe. Im Rila-Gebirge entspringen auch die – abgesehen von der Donau – größten Flüsse des Landes, Iskar, Maritsa und Mesta, sowie zahlreiche Mineralquellen. Daher konzentrieren sich im Südwesten viele Heilbäder und Kurzentren (Sandanski, Velingrad, Devin, Kjustendil).

Mit der bulgarischen Geschichte kommen Sie vor allem durch die Klöster in Berührung, in erster Linie natürlich im Nationalheiligtum und Weltkulturerbestätte Rilski manastir (Rila-Kloster) in Rila, dann in der Anlage von Rozhen, die in der Nähe von Melnik liegt und durch kunstvolle Holzschnitzereien besticht. Aber auch die bewegte Vergangenheit und vielleicht zuweilen die Gegenwart Makedoniens wird beim Bummeln durch die Ortschaften lebendig. Denn der Südwesten beherbergt mit dem Pirin-Gebiet jenen Teil von Makedonien, der bei der Dreiteilung 1913 an Bulgarien fiel. Zahlreiche Denkmäler, Museen und Städtenamen sind berühmten Vertretern der makedonischen Bewegung wie etwa Goce Delchev oder Jane Sandanski gewidmet.

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 22:20 Uhr

Anreise

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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

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