Warschau Sehenswürdigkeiten

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Im Zentrum des Altstadtmarktes steht die Sirene, die Wappenfigur der Stadt Warschau. Geschaffen wurde die unverkennbar romantisch geprägte Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850. Sie steht erst…
Ein sehr großer, leerer Platz, benannt nach dem Marschall, der Polen 1918 in die Unabhängigkeit führte. Er wird häufig für Großveranstaltungen genutzt. Am Westende des Platzes befindet sich das…
Eines der wichtigsten Gotteshäuser in Warschau mit einer großen Christusfigur über dem Eingang. Ende des 17. Jh. im Barockstil erbaut nach dem Vorbild der römischen Sankt Andrea Della Valle, mit…
Obwohl die Warschauer dem Bau lange mit Widerwillen begegneten, avancierte er zum Wahrzeichen der Stadt. Daran änderten auch die futuristischen Wolkenkratzer nichts - seinen Gegnern zum Trotz, die…
Wohl das schönste Warschauer Schloss, einstige Sommerresidenz der Könige und später des polnischen Adels. Umfangreich saniert und renoviert, erstrahlt die prachtvolle Barockfassade wieder in jenem…
Dem Heldenmut der Warschauer ist dieses Museum gewidmet - in Erinnerung an den Aufstand gegen die Nazi-Besatzung 1944, der niedergeschlagen wurde und in der Zerstörung weiter Teile der Stadt endete.…
Im alten Rennstall Ujeżdżalnia auf dem Schlossgelände residiert das erste Plakatmuseum Europas (gegründet 1968). Es ist ein faszinierendes Sammelsurium von sage und schreibe 54.000 Werken aus…
Im Centrum Nauki Kopernik ist Anfassen ausdrücklich erlaubt. Kleine und große Besucher erfahren dort auf spielerische Weise mehr über die Gesetze der Natur. In dem futuristischen Bau am…
Diese Route ist der Weg der Wege, seit Warschau im 16. Jh. Hauptstadt des Königreichs Polen wurde. Er verbindet den Adelspalast Wilanów mit den königlichen Parks und dem Schloss in der Altstadt.
Egal, ob man vom Schlossplatz aus schaut oder von der Aussichtsplattform auf dem Kulturpalast, ob man Warschau mit dem Zug durchquert oder einer der Schnellstraßen entlang der Weichsel folgt: Das…
Mit über 200 Jahren der älteste katholische Friedhof Warschaus mit gewaltigen Ausmaßen. Allein an der Powązkowska-Straße zieht er sich gut 1 km entlang. Der Friedhof ist für die Warschauer von…
Ein Schmuckkästchen am Eingang zur Altstadt, in Sichtweite des Schlosses. Offiziell nicht die wichtigste Kirche der Stadt und auch eher eines ihrer kleineren Gotteshäuser, doch von großer Bedeutung…
Das prachtvolle Gebäude nahe dem Grab des Unbekannten Soldaten, erbaut von 1899 bis 1903 als Sitz eines Kunstvereins, ist schon wegen seiner Architektur einen Besuch wert. Die Galerie Zachęta ist…
Direkt gegenüber dem Denkmal der Ghettohelden ist das Museum der Geschichte der polnischen Juden.
An der Świętojańska-Gasse in der Altstadt, wo einst die reichen Warschauer Kaufleute wohnten, befindet sich die Kathedrale des hl. Johannes aus dem 14. Jh. In der Krypta sind die Grabmäler vieler…
Der Schlossplatz ist nicht sehr groß, bildet aber den Ausgangspunkt des Königsweges und gilt als das eigentliche Zentrum der Stadt. Auf der einen Seite geht es hinunter zu Weichsel und zum Schloss,…
Ein malerischer Park von 43 ha Grundfläche, mit geometrischen Pflanzenfiguren, schmuckvollen Brunnen und Skulpturen nach dem Vorbild französischer und italienischer Meister angelegt. Von reprä…
Die gotische Johannes-Kathedrale ist die älteste und bedeutendste Kirche der Stadt. Seit 1798 hat sie die Funktion eines Doms, seit 1817 ist sie die Kathedrale des Erzbistums Warschau. In der Krypta…

Sehenswertes

Keine Grenzkontrolle hemmt mehr den Verkehr zwischen Berlin, Paris oder London und der polnischen Hauptstadt. Und das hat in Zeiten des globalen Kapital- und Warentransfers Folgen: Warschau boomt seit Jahren. Die Wolkenkratzer und die Shopping-Mall Złote Tarasy (Goldene Terrassen) im Zentrum sind zu Sinnbildern der „Cash-Machine Polens“ geworden. In Warschau laufen nahezu alle politischen und ökonomischen Fäden im östlichen Teil Europas zusammen. Internationale Organisationen wie die EU-Grenzschutzagentur Frontex haben hier ihren Sitz. Der Kulturpalast, der von den meisten Warschauern ungeliebte Koloss im stalinistischen Zuckerbäckerstil, wirkt da wie ein Relikt aus lange vergangener Zeit.

Dennoch gehört es zum Schicksal dieser Stadt, dass sie wie keine zweite in Polen mit ihrer Geschichte fest verwoben ist. Die nach 1945 komplett rekonstruierte Altstadt zeugt vom Zerstörungswahn des Weltkriegs. Das Königsschloss, Schloss Wilanów und der Sejm, der Sitz des polnischen (Adels-)Parlaments, verkörpern die verschiedenen Seiten und Stadien der langen republikanischen Tradition des Lands. Und schließlich verweisen die vielen christlichen Kirchen und die Spuren jüdischen Lebens auf die reiche Kultur der gesamten Region.

In diesem Sinne hat die Millionenmetropole Warschau ihren Gästen viel zu bieten, viel zu zeigen, viel zu sagen. Seit Jahren steigt die Zahl der Menschen, die in Polens Hauptstadt kommen. Die Vergabe der Fußball-EM 2012 hat einen weiteren Besucherboom ausgelöst, und die touristische Infrastruktur wird ständig ausgebaut und modernisiert. Im Innenstadtbereich weisen blaue Schilder auf Polnisch und meist auch auf Englisch den Weg zu den Sehenswürdigkeiten.

Doch nicht nur das Schloss, die Gotteshäuser von Gotik bis Klassizismus, die Plätze und Parkanlagen, die Jugendstilvillen und Barockpaläste sind eine Reise wert. Auch die Oper, die Philharmonie, die Theater und die Museen Warschaus haben sich inzwischen einen internationalen Ruf erarbeitet. Mehr als 60 Dauerausstellungen widmen sich allem erdenklich Interessanten – von der Erotik über die Karikatur bis zur polnischen Armee, von der avantgardistischen Gegenwartskunst bis zu Klassikern wie Rembrandt und Dürer – und das Kopernikus-Wissenschaftszentrum lädt zum Experimentieren ein. Um einen Überblick über das aktuelle Geschehen zu bekommen, lohnt sich stets ein Blick in einen Veranstaltungskalender (z. B. vww.warsawinsider.pl, www.kulturalna.warszawa.pl). Und noch etwas macht den Museumsstandort Warschau attraktiv: Aus sozialistischer Vergangenheit, als Bildung vor allem Volksbildung sein sollte, hat sich eine alte Tradition erhalten, der zufolge viele Museen an einem Tag der Woche freien Eintritt haben. Der so gesparte Złoty lässt sich problemlos andernorts investieren, in den vielen originellen Cafés und Restaurants oder den großen Shopping-Malls.