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Essen & Trinken

Auf ein Grundnahrungsmittel aber verzichtet kein Venezolaner: auf die faustgroßen arepas aus Maismehl. Diese Kreuzung zwischen Brötchen und Teigtasche ist die Sättigungsbeilage schlechthin. Es gibt sie morgens, mittags, abends, gefüllt mit Huhn, Thunfisch, Schinken, Rührei, Tomaten, Zwiebeln oder als Brotersatz mit dem Sahnekäse nata.

Wen der Wahnsinn der Rindermast davon abhält, in Europa Fleisch zu bestellen, dessen Herz schlägt hier höher. Ein Rind aus den Llanos hat 3-4 ha Naturweide für sich ganz allein. Die parrillas sind reichhaltig bestückte Grillplatten mit saftigen Filetsteaks, Schweinerippchen, Hühnerteilen, hausgemachter Blutwurst (morcilla) und Bratwurst (chorizo).

Die Regionalküche hält für Freunde des genüsslichen Ausprobierens einiges an Überraschungen bereit. Die Forellen aus den Anden sind normalerweise klein und mit Knoblauch und Olivenöl mariniert - mal ein ganz anderes Forellenerlebnis. In Mérida rühmt man die Hausfrauen für ihr Fruchtgelee, die in Maisblättern gewickelten abrantillados. Das Gelee - und das haben sie mit den Hausfrauen in Coro und deren köstlicher Ziegenmilch-Karamellcreme dulce de leche gemein - kauft man am besten bei ihnen persönlich. Schilder werden Ihnen den Weg weisen.

Ziege (chivo) verspeist man auch gerne in Barquisimeto, zum Beispiel in Kokosmilch gegart. Dort liegt das Paradies des carne en vara, auf senkrechten Spießen gegrillten Rindfleischs. Italiener sind beim Essen bekanntlich Nationalisten, doch der Büffelmozzarella queso de bufala aus den Llanos lässt sogar sie in helle Begeisterung geraten.

Kommt man im Osten an die Küste, dann dreht sich alles um das Meer. In Essig eingelegte Meeresfrüchte stapeln sich an Verkaufsständen in Sucre und auf Margarita. Sie sollen eine aphrodisierende Wirkung haben. Erreicht man erst einmal den Strand, bekommt man in Plastikbechern leckeren Eintopf mit Meeresfrüchten gereicht, der im Volksmund rompecolchón (Matratzenzerstörer) oder viagra natural (natürliches Viagra) heißt. Da er täglich frisch zubereitet wird und ewig vor sich hinköchelt, ist er auch für Europäer durchaus genießbar und nicht zwangsweise mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Mehr Vorsicht müssen Sie bei den oben genannten eingelegten Meeresfrüchten walten lassen. Diese stehen oft wochenlang in der Sonne und könnten daher stark gesundheitsgefährdend sein.

Zu empfehlen sind dagegen die Früchte! Die tropischen Gärten liefern sie in Hülle und Fülle: Limonen, Zitronen, Orangen, Ananas (piña), Papaya (lechoza), Bananen (plátanos, cambures und zwölf Dutzend andere Arten), ferner die Vitamin-C-Bombe Passionsfrucht (parchita), Wassermelone (patilla), Zuckerapfel (chirimoya) und die cremig-süße guanabara. Alle diese köstlichen Vitaminspender werden auch als Saft (jugo) gereicht. Tropische Früchte haben den Nachteil, schnell zu verfaulen. Die Banane macht da eine Ausnahme: Solange man sie in der Schale lässt, ist sie für Reisende ein idealer Proviant, den es an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Venezolaner versüßen ihr Leben gern mit Zucker - schließlich haben sie reichlich davon. Als Nachtisch kommt deshalb oft natilla infrage, eine sahnige Eiercreme, ein quesillo-Pudding oder eine Art Tiramisu, das hier bienmesabe ("Schmeckt mir gut") heißt. Dazu gibt es reichlich Kaffee, immer frisch gebrüht.

Als Drink hat sich das leichte, helle Bier durchgesetzt. Es wird bis unter den Gefrierpunkt gekühlt serviert, denn Hauptstädter weisen Flaschen, die keine Eiszapfen zieren, als ungenießbar zurück. Weiterhin die Nummer eins ist allerdings Cuba libre, mit braunem Rum zubereitet.

In Caracas können Besucher zwischen mehr als 600 Restaurants und 2000 Kneipen, Snackbars und Imbisslokalen wählen. Auf dem Land bleiben oft nur Letztere. Arepa-Stände gibt es dagegen überall. Criollo-Restaurants sind zumeist einfache Kantinen, areperas die Buden mit den Maistaschen. In den tascas finden Hungrige eine schöne Auswahl an kleinen Gerichten. Bei restaurantes kann es sich um recht einfache Speiselokale handeln, während cafés keineswegs nur Cafés sein müssen, sondern kleine Snacks, Salate und Drinks anbieten. Abends verwandeln sich ganz normale Restaurants nicht selten in Abendlokale mit Tanzorchester, Conférencier und beliebter Bingotombola.

Im Übrigen können Gäste in Caracas neben den einheimischen so ziemlich alle Speisen dieser Welt probieren. Die spanische Küche aber wird - wie in ganz Venezuela - besonders hochgehalten. Die besten Restaurants (viele von ihnen im Viertel La Candelaria auf halbem Weg zwischen Zentrum und Parque Central sowie in Altamira) sind die mit galicischer, andalusischer und katalanischer Küche.

Einkaufen

Gemütlich beschauliche Gässchen entlangspazieren und sich dort nach Souvenirs umschauen? Zumindest in Caracas Fehlanzeige. Wer gern nach Mitbringseln stöbert, bummelt am besten durch die Einkaufszentren der Hauptstadt, zum Beispiel im schicken San Ignacio in Altamira oder im Centro Comercial El Recreo in der Avenida Casanova (Metrostation Sabana Grande). Wer es bequem mag, kauft am Strand, etwa auf Margarita: (Falsche) Perlenketten, Bikinis und Pareos bringen Händler direkt an den Liegestuhl.

Diamanten und Gold

Sehr aufregend ist es, Diamanten direkt beim Händler in Paragua einzukaufen, einem rauen, heißen Kaff im unwegsamen Süden ganz nach dem Geschmack der mineros. In Ciudad Bolívar kann man sich auf dem Paseo Orinoco nach Goldschmuck umsehen. Originelle Goldnuggets bietet Helga Pfeiffer in ihrem Laden Curiosidades Helga in Playa El Agua im Nordosten der Isla Margarita an.

Hängematten

Kolumbus brauchte eine Woche, um herauszufinden, wozu die Indianer die geknüpften "Knäuel Baumwolle, eine Art Wollnetze" gebrauchten. Aber dann stellte er fest: "Darin zu schlafen ist sehr erholsam und außerdem ist es niemals kalt." Gewebt oder geknüpft, einfarbig oder bunt gestreift, ist die Hängematte die Schlafstätte Südamerikas, egal ob als Wiege, Zelt oder Haus, das man auf die Größe von ein paar Windeln zusammenfalten kann. Nur das Balancieren will gelernt sein. Für alle, die gerne flach liegen, empfiehlt sich die "Diagonale" oder gar die "Spange" quer zur Mattenachse. Die "Banane", Körperachse gleich Mittelachse, macht einen krummen Rücken, entlastet dafür aber die Beine. Und zum Sitzen lassen Sie einfach die Beine herausbaumeln.

Kulinarisches

Nach wie vor ein Geheimtipp ist der venezolanische Rum. Hervorragend sind die Marken Santa Teresa und Ron Añejo Pampero, die in quasi jedem Supermarkt erhältlich sind. Auch Kaffee und Schokolade aus Venezuela haben Spitzenqualität. Insbesondere der Kakao hat sich zum Verkaufsrenner entwickelt; selbst belgische und italienische Chocolatiers kaufen ihn hier in großen Mengen auf.

Kunsthandwerk

Attraktiv zum Bummeln und Einkaufen ist El Hatillo, nur 30 Autominuten von Caracas' Zentrum entfernt; die größte Auswahl an Kunsthandwerk bietet der Laden Hansi mit angeschlossenem Restaurant. Volkstümlich geht es auch um die alte Plaza Bolívar in Porlamar auf Margarita zu. Die Insel ist u. a. bekannt für ihre Keramik. Schön und besuchenswert sind zudem das Kunstgewerbedörfchen La Fronda sowie am Oberlauf des Orinoco der Indianermarkt in Puerto Ayacucho. Wer Sinn für Kunstgewerbe hat, wird sich über die traditionelle Volkskunst freuen, die man in vielen Dörfern der Andenregion erstehen kann. Doch aufgepasst - dort wird einem bisweilen auch mal ein "made in Taiwan" untergeschoben!

Perlen

Eigentlich waren die spanischen Konquistadoren auf der Suche nach Gold, doch als sie das nicht fanden, gaben sie sich auch mit Perlen zufrieden. Üppige Muschelbänke befanden sich zu jener Zeit vor der Isla Margarita. Die Eroberer zwangen die versklavten Indianer, nach den Muscheln zu tauchen. Als die Bänke schließlich geplündert waren, zogen die Spanier wieder ab. Heutzutage findet man normalerweise nur noch kleine Perlen. Bei den schillernden Strängen, die Juweliere auf Margarita auf dunklen Samttabletts ausbreiten, handelt es sich meist nur noch um preiswerte Massenzuchtware aus Taiwan.

Shoppingmalls

Die galerías genannten Shoppingmalls wie Sambil, San Ignacio und Tolón in Caracas sind im doppelten Sinn des Wortes die Konsumtempel der venezolanischen Bevölkerung. So hatte die Eröffnung einer Sambil-Niederlassung auf der Isla Margarita regelrechten Kultcharakter.

Freizeit & Sport

Dabei sind die vielfältigen Landschaften ein sportliches Schlaraffenland. Wo sonst kann man Tafelberge besteigen oder auf den Spuren bedeutender Naturforscher indianische Feldwirtschaft kennenlernen? Auch für Paragliding, Ultralightfliegen und Kitesurfen bietet das Land sehr gute bis ideale Bedingungen. Wichtig ist, dass man bei der Organisation Fachleute zurate zieht. Im Regionenteil dieses Marco-Polo-Bands und auf den folgenden Seiten finden Sie einige empfehlenswerte Veranstalter.

Canyoning

Canyoning ist mittlerweile die angesagteste Adrenalinsportart. Man folgt einem Flusslauf und seilt sich durch Stromschnellen und Wasserfälle ab. Dabei werden Höhen von bis zu 40 Metern überwunden. Natürliche Wasserrutschen runden das Vergnügen ab. In den Anden ist z. B. der Santa Catalina Canyon sehr zu empfehlen. Schon die tropische Umgebung mit Nebelwald, riesigen Farnen, Bromelien und Lianen lässt das Sportlerherz höherschlagen. Ein Anbieter ist Caiman Tours (Tel. 0274 4171489, 0414 1798541 und 0414 3748334 | www.casa-vieja-merida.com), ein weiterer Colibri Tours (Tel. 0414 7480064).

Kitesurfen

Das Surfen mit einem Lenkdrachen ist der Hit an den windigen Stränden von Isla Coche, der Península Paraguaná im Westen und El Yaque (Margarita), das schon einmal den Worldcup im Windsurfen ausgetragen hat (Kite Center | Luvseite von Playa El Yaque | Tel. 0414 7932751 | www.premiumkite.com). Doch auch das kleine, malerische Adícora in Paraguaná versucht mitzuhalten. Informationen: Posada Adícora (Carlos Cornieles | Tel. 0414 9680660 | www.kitesurfingadicora.com).

Paragliding

Die Anden im Süden von Mérida bieten sehr gute Bedingungen fürs Paragliding, das man hier auch erlernen kann. Die Studentenstadt füllt sich regelmäßig mit der internationalen Fangemeinde dieses Sports. Auskünfte erteilen Arassari Trek (Calle 24 Nr. 8-301 | Tel. 0274 2525879 | www.arassari.com) mit speziell ausgebildeten Piloten und Natoura Adventure Tours (Calle 24 Nr. 8-237 | Tel. 0274 2524216 | www.natoura.com).

Rafting

Auf drei Flüssen im Bundesstaat Barinas ist Whitewater Rafting möglich. Wer sich dafür interessiert, wird bei dem renommierten Veranstalter Arassari Trek (Mérida | Calle 24 Nr. 8-301 | Tel. 0274 2525879 | www.arassari.com) mit speziellen Programmen fündig. Eine ganz besondere Variante bietet Cacaotravel (www.cacaotravel.com) ausgehend von seinem Campamento Orinoquia bei Puerto Ayacucho an: Rafting auf dem Orinoco zwischen den Stromschnellen Atures und Maipures - das braucht natürlich einen ausgebildeten capitán.

Schnorcheln & Tauchen

Traumreviere liegen dort, wo es Korallenriffe gibt. Der atemraubende Nationalpark Los Roques ist von ihnen umschlossen, und eine recht strikte Parkverwaltung hat bewirkt, dass sie auch intakt geblieben sind. In eintägigen, überall buchbaren Pauschaltouren von der Isla Margarita oder Caracas aus können Sie sie sich einmal genauer ansehen. Oftmals lässt sich der Schnorchel- oder Tauchausflug mit einem kleinen Bootstörn verbinden. Richtig tauchen lernen kann man dort natürlich auch, z. B. bei Ecobuzos (Calle La Laguna 122 | Tel. 0237 2211235 | www.ecobuzos.com) und Sesto Continente (neben Inparques | Tel. 0414 9241853 und 0212 7309080).

Auch der Parque Nacional Morrocoy erfreut sich bei Schnorchlern großer Beliebtheit, doch hier setzte der Naturschutz zu spät ein - die Riffe sind bereits beschädigt. Ausgangspunkt für Bootstouren in das Gebiet des Nationalparks ist der ehemalige Fischerort Chichiriviche. Die Granja El Ojito (Santo Tomás | Tocópero | Tel. 0268 7741050) bei Coro organisiert auf Wunsch Ganztagsausflüge in den Park.

Im Kommen ist der Parque Nacional Mochima, den Sie am besten von Puerto La Cruz und Cumaná aus erreichen. In dem Areal um Landvorsprünge und Inselchen herum gibt es hervorragende Tauchgründe. Im Ort Mochima finden Sie eine Tauchstation mit guter Ausrüstung, die Instruktionen sind allerdings nur auf Spanisch. Zusätzlich werden Schnorchel- und Kajaktouren - auch kombiniert - angeboten. Wer vor Margarita schnorcheln oder tauchen will, lässt sich zum Farellón oder zu den Inseln Los Frailes schippern. Sie liegen vor der Playa El Agua.

Surfen

Klassisches Wellenreiten ist auch in Venezuela möglich, allerdings nicht im großen Stil. Dafür sind die Wellen in der Karibik einfach nicht groß genug. Zum Schnuppern reicht es jedoch. Surfschulen gibt es keine, aber die jugendlichen Surfer an der Playa Parguito (Margarita) und der Playa Copey bei Carúpano sind gern bereit, Kenntnisse zu vermitteln.

Trekking

Die Anden sind ideal für Wanderer, doch sollte man nicht mit vorgezeichneten Wegenetzen rechnen. Lohnend und nicht so anspruchsvoll ist eine etwa anderthalbstündige Wanderung im Parque Nacional Sierra Nevada vom Eingang bei Apartaderos zur malerischen Laguna Negra, vorbei an der Laguna Mucubají.

Eine Tour zum Andenort Los Nevado organisieren Caiman Tours (Tel. 0414 1798541 | www.caimantours.com), Parianatours (www.parianatours.com) und Colibri Tours (Tel. 0414 7480064 | www.colibri-tours.com). Die Anfahrt erfolgt mit einem Jeep über eine abenteuerlich steile Piste. Übernachtet wird in einfachen posadas ohne großen Komfort; die Trekkingtour führt über Höhenwege mit spektakulärem Ausblick zur ehemaligen Seilbahnstation Loma Redonda auf 4045 m Höhe. Wer bei der dünnen Luft Konditionsprobleme bekommt, kann gern auf einen Maulesel "umsteigen".

In den Dschungel sollten Sie sich auf eigene Faust nicht wagen. Von verschiedenen Zentren aus werden interessante Touren angeboten (z. B. von den campamentos in Puerto Ayacucho oder am Río Caura). Mehrstündige Wanderungen führen in nur von Indianern besiedelte Gebiete. Für Gäste mit großer Ausdauer werden mehrtäge Boots-Trekking-Expeditionen zum Cerro Autana und dem Cuao-Massiv angeboten. Informationen bei Cacaotravel (Tel. 0212 9771234 | www.cacaotravel.com) und bei der Reiseagentur der Posada La Casita (Av. Ligia Pulido | Urbanización 2 de Julio | Tel. 0285 6323223 und 0414 8545146 | www.gekkotours-venezuela.de).

Auf vogelkundliche Wanderungen ist Daniel Müller von der Finca Vuelta Larga auf der Península de Paria spezialisiert. Und selbst auf Margarita kann man wandern und z. B. den Cerro Copey in der gebirgigen Osthälfte erklimmen oder von Fuentidueño oder San Juan Bautista im Inselinnern aus Flussbetten entlangkraxeln.

Windsurfen

Windsurfing hat sich schon lange etabliert. Neben den beliebten Spots auf der Halbinsel Paraguaná im Nordwesten (Adícora) und auf Margarita (El Yaque) macht es auf Margaritas Nachbarinsel Isla Coche besonders viel Spaß.

Mit Kindern unterwegs

Die Venezolaner hätscheln und päppeln ihre Kinder. Für sie ist immer Platz und Zeit. Dafür werden ihnen aber nicht unbedingt viele Zugeständnisse gemacht. Wenn die Familie abends essen gehen will, dann kommt auch der kleinste Sprössling mit, in Windeln und im Tragebettchen. Kinderteller werden selten angeboten, Wickeltische stehen in kaum einem Restaurant bereit.

Auf der Isla Margarita wird für die Kleineren am meisten geboten, so gibt es dort z. B. die beliebten Spaßbäder. Für Kinder am besten geeignete Strände liegen in El Yaque und auf der Nachbarinsel Coche. Die Größeren können in ganz Venezuela aufregende Abenteuer bestehen: reiten, schnorcheln, wandern und dabei auf Höhlen stoßen oder bei einer Fütterung Kaimane beobachten.

Caracas

Museo de los Niños

Hoch gepriesen wird das unterhaltsam und didaktisch zugleich aufgebaute Kindermuseum. Die Mischung aus Disneyland und Deutschem Museum ist interaktiv, mit Videofilmen und Installationen, die über naturwissenschaftliche Phänomene aufklären, aber auch Kultur und Allgemeinbildung vermitteln. Neueste Errungenschaft: ein Raketensimulator. Di-So 9-17 Uhr | 35 VEF | Kinder 20 VEF | Parque Central | Torre Oeste | Nivel Bolívar

Schnorcheln lernen auf Los Roques

Zugegeben, dieses Ziel ist reichlich exklusiv, um Schnorcheln zu lernen. Aber schöner und interessanter als hier geht es kaum. Die Korallenriffe stehen unter strengem Naturschutz und bieten einer brillanten Unterwasserfauna ein natürliches Habitat. Krebse, Langusten, Stachelrochen, Abalone, zahlreiche Arten der bunten Papageienfische, Barsche und Kardinalsfische tummeln sich zwischen phantastischen Kandelabern aus Korallen. Schnorchelstunden gibt es z. B. bei Ecobuzos (Gran Roque | Calle La Laguna 122 | Tel. 0237 2211235 | www.ecobuzos.com).

Isla Margarita

Diverland

Ein Freizeitpark zwischen Porlamar und Pampatar mit allen Attraktionen, die in solchen Parks üblich sind. Man kann sogar mit Delphinen schwimmen, und jeden Abend findet eine Show mit den Tieren statt. Anders als an vielen anderen Orten auf der Welt werden die Delphine hier richtig gut und im Rahmen des Möglichen artgerecht gehalten, liebevoll gepflegt und nicht zu übertriebenen Programmen benutzt. Die Tiere werden auch bei Kindern mit autistischen Störungen eingesetzt - für sie und für alle anderen ist es ein unvergessliches Erlebnis. Das Schwimmen mit Delphinen ist nur mit Reservierung (für etwa 45 Euro in fast jedem Hotel der Insel) möglich, die Mindestgröße liegt bei 1,20 m. Tgl. (außerhalb der Saison Do-Sa) 18-23.30 Uhr | 35 VEF, Kinder 20 VEF

Laberinto Tropical

Ein tropischer Garten mit einem kleinen Schlangenterrarium. Zudem können Sie in zwei schönen Spaßirrgärten Ihren Orientierungssinn testen. Di-So 9.30-17.30 Uhr | 40 VEF, keine Kinderermäßigung | Prolongación Av. 4 de Mayo | Los Robles | Sector Palosano

Musipan

Venezolanische Spaßkultur im Themenpark: eine nachgebaute kleine Dorfstraße mit Kunstgewerbe und Restaurants, dazu Musik und Tanzdarbietungen, Eselsritte, Spiele und ein großer Wasserpark. Hochsaison Di-So, Nebensaison Fr-So 10-19 Uhr | 130 VEF, Kinder 80 VEF | Vía Playa El Yaque | Sector Punta Carnero | www.musipan.net

Parque del Agua

4 km südlich von Playa El Agua befindet sich dieses immense Spaßbad mit Wasser- und Kamikazerutschen sowie mehreren Schwimmbädern. Hochsaison tgl. 10-18 Uhr, Nebensaison Mi-So 10-17 Uhr | 90 VEF, keine Kinderermäßigung | Av. 31. de Julio | El Cardón | Tel. 0295 2630710

Playa Paraíso

Wer mit Kleinkindern ausgiebig und in Ruhe baden möchte, sollte den Geheimtipp schlechthin, die Playa Paraíso auf der Insel Margarita aufsuchen. Das Wasser an dem zum Teil künstlich angelegten Strand, der ursprünglich für Kreuzfahrttouristen gedacht war, weist keine Strömungen oder Wellen auf. Ein geeigneter Ort also, um seine Kinder im Sand und im Wasser spielen zu lassen, ohne ständig auf der Hut sein zu müssen. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: Zwei kleine Restaurants bieten auch Service an den Strandstühlen an, zudem werden Kajaks für die ganze Familie vermietet.

Windsurfen

El Yaque bietet warmes, seichtes Wasser und stabile Windverhältnisse. Das Terrain ist deshalb geradezu ideal für Kinder, um surfen zu lernen. Auch die kleine Schwesterinsel Isla Coche eignet sich gut dazu. Unterricht wird u. a. im Windsurf Paradise in El Yaque und im Coche Paradise auf Coche angeboten.

Playa del Yaque

Hier können Sie mit einem Kajak durch ruhiges Wasser gleiten, dabei Wind- und Kitesurfer beobachten und nahe gelegene Strände ansteuern. Die Kajaks können Sie direkt am Strand mieten, z. B. am El Yaque Beach bei Windsurf Paradise.

Der nordosten

Hacienda Bukare

Auf dieser Hacienda auf der Halbinsel Paria schwelgen besonders - aber keineswegs nur! - Kinder in Schokolade, erfahren, wo sie herkommt und wie sie hergestellt wird. Carretera Carúpano-Bohordal | Sector Chacaracual | Tel. 0416 8782239 | bukare@cantv.net

Der Westen

Höhlenwanderung in der Sierra San Luis

Das Kalksandsteingebirge im Parque Nacional Juan Crisóstomo Falcón in der Sierra von San Luis ist von Höhlen durchsetzt, die einen riesigen unterirdischen See umrahmen. Durch die geheimnisvollen Schluchten und Nischen klettert man am besten beim Schein von Taschenlampen. Veranstaltet werden Touren von der Granja El Ojito. Dierk Demant bietet außerdem fachkundige Tierbeobachtungen an. Granja El Ojito | Santo Tomás | Tocópero | Tel. 0268 7741050 | www.granjaelojito.com

Reiten in den Anden

Ein abenteuerlicher Ausflug, den Sie mit größeren Kindern unternehmen können: Mit der Seilbahn von Mérida aus um 7 Uhr morgens losfahren, in zwei Stationen auf 3600 m Höhe hinaufschaukeln, sich dort aufs Maultier setzen, um schließlich in das Andendörfchen Los Nevados zu reiten. Dort übernachten Sie in einer netten kleinen Pension und fahren am nächsten Morgen nach einem Frühstück aus Milchsuppe und arepas andinas mit dem Jeep die Berge wieder hinunter. Organisieren können das Viajes Andares (Tel. 0274 4149977 und 0424 7115402 | www.revistravel.com) und Caiman Tours (Tel. 0414 3748334 | www.caimantours.com).

Der Süden

Balneario Suruapéin der Gran Sabana

Dass es in der Gran Sabana Tafelberge und Wasserfälle gibt, wissen viele. Doch natürliche Schwimmbecken vermutet in dieser Gegend kaum jemand. Das Balneario Suruapé verfügt über kleine natürliche Bassins und besitzt winzige Sandstrände. Für die Stärkung zwischendurch sorgt ein Restaurant. Etwa 50 km auf der Carretera vor Santa Elena de Uairén

Sehenswertes

In Venezuela gibt es eine Vielzahl von Museen, die sich über das ganze Land verteilen und viel über die Geschichte erzählen. Zu den eindrucksvollsten und typischen Sehenswürdigkeiten von Venezuela gehören die Pfahlbauten bei Sinamaica und das Orinoco Delta. Nicht nur Architekturfreunde sind begeistert von der Universitätsstadt in Caracas. Sie gehört ebenso zum Weltkulturerbe wie der Hafen von Coro mit seiner Sehenswürdigkeit, den Gebäuden aus Tonbacksteinen.

Freizeit

Wer zu einer Reise nach Venezuela aufbricht, darf mit einem aktiven Urlaub rechnen, denn das Land bietet unzählige Freizeitmöglichkeiten. Entlang der Küste wird die Freizeit von den Wassersportarten geprägt. Schnorcheln Sie im kristallklaren Wasser oder gleiten Sie mit dem Surfbrett über die Wellen. Die Nationalparks Venezuelas kann man auf Schusters Rappen, per Jeep oder mit dem Mountainbike erkunden. Auch geführte Package-Tours sind in Venezuela möglich.

Übernachten

Wer in Venezuela übernachten will, darf auf ein vielfältiges Angebot hoffen. Eine Übernachtung in Venezuelas Fischerhütten ist etwas für Abenteurer. Urlauber, die Wert auf Komfort legen, sollten aus der Vielzahl der Hotels in Venezuela auswählen. Für Low-Budget Touristen bietet das Land Übernachtungen in Jugendherbergen an, und das auch für Erwachsene. Der Natur ganz nah ist man auf den Campingplätzen des Landes.

Am Abend

Ausgehen in Venezuela bedeutet, die südamerikanische Mentalität hautnah zu spüren. Gerade die Hauptstadt und Millionenmetropole Caracas lockt mit einem aufregenden Nachtleben. Einladend sind auch die vielen Straßencafés entlang den Flaniermeilen. Essen in Venezuela ist ein Stück Kultur. Die Küche ist für Europäer wohlschmeckend gewürzt. Traditionell genießt man die Speisen sehr lange, ausgiebig und im Kreis von Freunden.