Castello

Venedigs größtes Stadtsechstel wartet mit großer atmosphärischer Vielfalt auf: Während unmittelbar hinter dem Dogenpalast und entlang der Uferpromenade Riva degli Schiavoni das touristische Leben wogt und ein Nobelhotel neben dem anderen steht, geht es weiter östlich, rund um die Via Garibaldi und im winkligen Wohngebiet der ehemaligen Werftarbeiter, deutlich volkstümlicher zu. Kleine Werkstätten, Läden, mit Wäscheleinen überspannte Gassen, spielende Kinder: Hier zeigt sich Venedig von seiner sympathisch alltäglichen, wenn auch teilweise etwas ärmlichen Seite. Allerdings harren auch in Castello hochkarätige Kunstschätze der Besichtigung - Kirchen wie San Zaccaria oder Santi Giovanni e Paolo mit den Dogengräbern oder die Bruderschaftshäuser der Dalmatiner und Griechen. Als größte Grünoase der Altstadt geben die Giardini Pubblici Gelegenheit zum Durchatmen. Einen menschenleeren, bis heute vor unbefugten Blicken sorgsam abgeschotteten Fremdkörper bildet das Gelände der Schiffswerft, das Arsenale.
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