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Ausgehen in Venedig: Restaurants, Theater und Bars

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Wird es in Venedig Abend, knallen allerorts die Korken. Man sollte es sich nicht nehmen lassen, auf einen Venedig-Tag mit einem Glas Sprizz oder Wein anzustoßen (oder zwei oder drei?) und dazu ein paar Cicchetti zu verspeisen. Diese venezianischen Häppchen (sag niemals Tapas zu ihnen!) sind selbstverständlicher Teil der lokalen Barkultur und die ideale Überleitung zum Abendvergnügen. Dieses findet etwa in einem der venezianischen Theater- oder Opernhäuser statt, im noblen Casino am Canal Grande oder in einem schicken Restaurant. Die lokale Operntradition ist Jahrhunderte alt und mit Carlo Goldoni hat die Stadt einen Dichterfürsten mit besonders viel Humor. Wer die Nacht zum Tag machen will, der muss allerdings etwas ausweichen. Partyvolk findet man eher im Vorort Mestre am Festland, oder am sommerlichen Lido.

Paradiso Perduto

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Hard Rock Café Venezia

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Due Colonne

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Florian

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Ai Assassini

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Bacareto Da Lele

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Campo Santa Margherita

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Teatro La Fenice

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Teatro Goldoni

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Casino di Venezia

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Teatro Malibran

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Darf es etwas Meer sein?

Die Venezianische Küche wird maßgeblich vom Meer bestimmt. Fisch und Meeresfrüchte sind allgegenwärtige Zutaten auf den Speisekarten der Restaurants und Osterien. Typisch sind etwa Sarde in Saor, süßsauer gewürzte Sardinen, oder das cremige Baccala, eine Stockfischpaste, die auf Crostini serviert wird. Besonders ikonisch sind außerdem Gerichte mit Nero di Seppia, schwarzer Tintenfisch-Tinte, die etwa ihren Weg in Risotti und Pastagerichte findet.

Einfache Gerichte, hochwertige Zutaten

Apropos Reis: Reisgerichte sind auch etwas typisch Venezianisches. Ein Teller Risi e Bisi (Risotto mit Erbsen) wäre etwa ein einfaches, lokales Mahl. Generell ist die venezianische Küche voll mit einfachen Gerichten, die sich vor allem durch ihre hochwertigen Zutaten auszeichnen. Das Gemüse von den Inseln im venezianischen Archipel trifft hier auf Polenta (Maisgries) und Hülsenfrüchte aus der Po-Ebene oder Wild vom Festland. Gewürzt wird traditionell etwas üppiger. Die alte Handelstradition der Stadt schlägt sich in der Verwendung einst kostbarer Gewürze und oft etwas orientalisch anmutenden Kombinationen nieder. Wer es fleischlicher liebt, genießt Fegato alla Veneziana, mit Salbei, Zwiebeln und Weißwein angemachte Kalbsleber, oder Schmorgerichte wie Spezzatino.

Sag niemals Tapas zu ihnen

Wunderbar und berühmt ist zudem die venezianische Tradition der Cicchetti e Ombra. Cicchetti sind kleine Häppchen, die man sich in Bars und Osterien tellerweise zusammenstellen lässt und die nach Stück berechnet werden. Unterschiedlich belegte Crostini, der eingangs erwähnte Baccala, Polpette (Fleischbällchen), frittierte Polenta, allerlei Antipasti und Co können dabei den Weg auf den Teller antreten. Der dazu konsumierte "Ombra" ist schlicht ein Glas Wein, aus dem schnell mehrere werden können. Wer etwas leichter in den Abend starten will, bestellt stattdessen Sprizz – ein leuchtend oranges Mischgetränk, das Soda und Prosecco enthält sowie eine farbgebende Spirituose, meist Aperol, manchmal auch Campari. Noch süßer wird es, wenn ein Bellini über die Bar wandert. Der Cocktail aus Champagner und passierten Pfirsichen wurde in Venedig, genauer gesagt in Harry’s Bar im noblen Hotel Danieli erfunden und ist ein eleganter Abendbegleiter.

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