Venedig Alle

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Berühmt ist der aus fünf Inseln bestehende, seit rund 1400 Jahren besiedelte Ort wegen seiner Glasindustrie. Zu empfehlen ist der Besuch in einem der Ateliers sowie im Museo del Vetro. Sehenswert:…
Eigentlich besteht diese der Altstadt südlich vorgelagerte Insel aus acht miteinander verbundenen Eilanden. Im Mittelalter lebten hier die aus der Stadt verbannten giudei, die Juden (daher vermutlich…
Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der…
Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die…
Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden…
Die sinnenbetörende Pracht dieser in ihrem Kern an die 1000 Jahre alten Kirche mit fünf Kuppeln und maßwerkverzierten Bögen und Fenstern ist das Ergebnis zahlreicher Erweiterungen und Umbauten.…
Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation und Blickfang jeder Stadtvedute. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren…
Über 500 Jahre hat dieses unweit des Fischmarkts am Rialto gelegene "bacaro" schon auf dem Buckel und ist damit Venedigs ältestes. Von der Decke hängen unzählige Töpfe und Kupferkessel, in der…
Der Turm des Markusdoms ist, wie es die italienische Bautradition vorgibt, nicht in den Baukörper des Gotteshauses integriert, sondern ragt ein paar Meter von diesem entfernt in den venezianischen…
Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu…
Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße…
Die Lagunenstadt (70 000 Ew.) ist ein Muss für alle, die hier an der Adria Ferien machen, zudem von Jesolo aus bequem mit Bus und Fährschiff ab Punta Sabbioni zu erreichen.
Mit dem Lift in seine Glockenstube hochzufahren und den Rundblick auf das von Dutzenden Türmen durchsetzte Giebel- und Schindelmeer zu genießen zählt zu den unverzichtbaren Unternehmungen am Beginn…
Der lang gestreckte Hauptplatz des Bezirks Dorsoduro bietet stimmungsmäßig eine merkwürdige Mischung: Zum einen ist er Venedigs wohl volkstümlichster Campo - mit Fisch- und Obstmarkt,…
Die Bedeutung, die das offizielle Venedig den Dominikanern als Bauherren dieses größten gotischen Gotteshauses der Stadt beimaß, zeigt sich in der Tatsache, dass nicht weniger als 27 Dogen hier…
Koschere Küche nach jüdisch-italienischer Traditionsmixtur: Tahina, Falafel, gefillte Fisch und andere orientalisch angehauchte Rezepte, dazu exzellente israelische Weine.
Edelkneipe im Szeneviertel zwischen Fischmarkt und Rialtobrücke: Häppchen und Hauptspeisen, von Carpaccio bis Couscous und Polenta bis Pasta. Dazu Weine aus dem Friaul. Besonders schön: Im Sommer…
In dem nicht ganz leicht zu findenden, schlicht möblierten Lokal gibts eine große Auswahl an Fischen. Tipp: Vertraue blind auf die Künste des Koches, und ordere ein opulentes Potpurri an Antipasti…

Übernachten

Krösusse finden hier palastartige Herbergen. Wer gutbürgerlich wohnen will, steht ebenfalls vor der Qual der Wahl. Und auch Reisende mit deutlich beschränkterem Budget finden ein großes Angebot an Zwei- und Einsternhäusern – wobei Letztere allerdings nicht selten mit lichtarmen, minimalistischen Kämmerchen aufwarten, in denen sich ein(e) Benutzer(in) ins Doppelbett legen muss, damit der/die andere die Duschkabinentür überhaupt öffnen kann.

In dieser labyrinthischen Stadt herrschen in der Tat in überdurchschnittlich vielen Quartieren beengte Verhältnisse. Und als überdurchschnittlich darf man getrost auch das Preisniveau bezeichnen. Kaum ein halbwegs komfortables Doppelzimmer in zentraler Lage ist in der Hochsaison, also von Ostern bis Ende Oktober, um Weihnachten, Neujahr und zum Karneval, unter 140 Euro zu haben – zumal die Kommune, um ihre chronisch leeren Kassen zu füllen, pro Bett und Nacht je nach Kategorie 1 bis 5 Euro (in der Nebensaison die Hälfte) als sogenannte Bettensteuer erhebt. Wer billiger übernachten will, muss seine Ansprüche deutlich reduzieren oder im Winter kommen, wenn sich die erfolgsverwöhnten Hoteliers zu Preisnachlässen herablassen.

Auf jeden Fall empfiehlt es sich, insbesondere zu Spitzenzeiten, längere Zeit im Voraus zu buchen. Denn obwohl allein der historische Stadtkern über beinahe 400 Hotels und Pensionen mit insgesamt rund 24000 Betten verfügt, kommt es des Öfteren zu Engpässen – was bei mehr als 3 Mio. Übernachtungsgästen pro Jahr nicht verwundert.

Individualreisenden bietet die Organisation Venezia Sì (0415222264www.veneziasi.it) die Möglichkeit, von zu Hause aus zu buchen. In Italien selbst gilt die Servicenummer 199173309. Bequem via Internet ein Zimmer buchen kann man u. a. auch über folgende Websites: www.venedig.com, www.hotel.de, www.venicehotel.com, www.trivago.de oder www.cross-pollinate.com. Scheint Venedig wirklich ausgebucht, wird man gelegentlich noch in den Hotels entlang der Lista di Spagna, also in Bahnhofsnähe, oder auf dem Lido fündig. Eine Alternative auch für den kürzeren Aufenthalt stellt – speziell für Familien oder Freundesgruppen – die Anmietung eines Apartments dar. Diese verfügen meist über einen getrennten Wohn- und Schlafbereich sowie über Kochgelegenheiten. Bei längerer Wohndauer sind günstige Pauschalpreise üblich.

Ein Wort noch zu den Preisen: Unsere Einteilung bezieht sich hinsichtlich der Saison auf Durchschnittspreise und immer auf den jeweils günstigsten Doppelzimmertyp des Hauses. Da die Nachfrage aber häufig das Angebot übersteigt und es eine wirkliche Nebensaison in Venedig fast überhaupt nicht gibt, sollten Sie mit Preisen rechnen, die zum Teil beträchtlich über diesem Wert liegen. Umgekehrt hat aber die weltweite Krise auch in Venedig deutliche Spuren gezeitigt, sodass sich immer häufiger Hoteliers gezwungen sehen, ihre Preise nach unten zu korrigieren – ein Phänomen, das nicht nur, aber vor allem bei teureren Häusern je nach Buchungsgrad bisweilen zu ganz erheblichen Nachlässen führt. Auf jeden Fall sollten Sie sowohl die hoteleigenen Internetseiten als auch die großen internationalen Hotelwebsites auf aktuelle Sonderangebote prüfen. Und telefonisch bzw. vor Ort sollten Sie stets nach einem sconto fragen, insbesondere dann, wenn Sie mehrere Nächte bleiben wollen.

Sonstige Ferienwohnung/-haus

In Venedig mit seiner hochpreisigen Hotellerie erfreuen sich Apartments und Ferienwohnungen stetig steigender Beliebtheit. Eine große Auswahl insbesondere auch günstiger ­Adressen (teilweise auch B-&-B-Pensionen) vermitteln: 0415225251www.welcomevenice.com), 0415412143www.appartamentivenezia.it), 0412440127www.veniceapartment.com), 0412411149www.viewsonvenice.com), 0800 5892165www.fewo-direkt.de), www.cabadoer-veniceflat.it und 040 43093270www.ferien-privat.de).

Mit Kindern unterwegs

Als Hit erweist sich in der Regel die Besteigung eines der Türme samt anschließendem Panoramablick. Von einheimischen Kindern zum Fußball- oder Versteckspielen viel frequentierte Tummelplätze sind die Campi San Polo, Santa Margherita und Giacomo dell'Orto.

Pflichtlektüre vor dem oder beim Venedigbesuch ist natürlich der Bestseller „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke, der junge Leser auf eine wunderbar spannende Reise in die geheimnisvolle Lagunenstadt einlädt und so die Vorfreude auf die Stadt weckt. Er wurde inzwischen auch erfolgreich verfilmt und fürs Theater adaptiert.

Sightseeing

Starte dein Venedigabenteuer doch einfach mit einer Fahrt über den Canal Grande – es ist ein Spektakel, das am Bahnhof oder beim Piazzale Roma beginnt und dich an all den tollen Palast- und Kirchenfassaden vorbeiführt. Und nebenbei erlebst du Alltag hautnah, denn der Canal Grande ist die Autobahn der Venezianer – und wie die Italiener Auto fahren, wissen wir ja.

Venedig hat sechs Bezirke, die sestieri, und jedes hat sein eigenes, ganz spezifisches Flair. Für alle gilt: Nicht jede Route ist planbar. Denn Venedigs Gassen sind ein Irrgarten aus Stein und du entdeckst das Beste, wenn du dich gerade mal wieder verlaufen hast. Und fühlst du dich einmal wirklich verloren, weist nach kurzem Suchen an einer Hausecke eines der rettenden gelben Schilder den Weg hinaus Richtung „Rialto“, „San Marco“ oder „Ferrovia“ (Bahnhof).

Auch die Bedingungen für ermäßigte Eintritte sind sehr unterschiedlich. Jedenfalls lohnt es sich, danach zu fragen und einen Ausweis dabeizuhaben. Die Eintrittspreise für die Museen beginnen bei 5 Euro (Museo del Merletto auf Burano, Casa Goldoni) und gehen bis zu 10 bzw. 12 Euro (Scuola Grande di San Rocco bzw. Accademia). Eine günstige Gelegenheit, alle vier Museen an der Piazza San Marco preiswert zu erkunden, bietet der Pass I Musei di Piazza San Marco für 20 Euro. Der Museum Pass für 24 Euro schließt zusätzlich alle städtischen Museen mit Ausnahme des Uhrturms und des Palazzo Fortuny ein – online erhältlich auf veneziaunica.it. Die MUVE Friend Card Blu (visitmuve. it) für 45 Euro bietet freien Eintritt in die Museen am Markusplatz sowie fast alle städtischen Museen. Die MUVE Friend Card Rosso für alle unter 27 Jahren bietet dieselben Konditionen für 25 Euro. In den drei staatlichen Museen – Accademia, Galleria Franchetti und Museo d’Arte Orientale – genießen EU-Bürger unter 18 freien, 18- bis 25-Jährige reduzierten Eintritt.

Den besten Überblick im Internet bietet veneziaunica.it, die Website des Tourismusverbands (auch auf Deutsch und leicht zu navigieren). Alle städtischen Museen präsentieren sich (auch auf Englisch) unter visitmuve.it. 15 kunsthistorisch bedeutsame Kirchen haben sich zur Associazione Chiese di Venezia/ Chorus (chorusvenezia.org) zusammengeschlossen. Der Chorus Pass für 12 Euro (Studierende bis 29 Jahre 8 Euro, Familienpass 24 Euro), berechtigt zeitlich unbegrenzt zum Besuch aller dieser Gotteshäuser. Der Einzeleintritt zu den wichtigen Kirchen liegt bei 3 Euro.

Essen & Trinken

Klar gibt es Küchenchefs, die mit den frischen Produkten von den Gemüseinseln und all dem, was die Lagune und das Meer zu bieten haben, phantasievolle Kreationen zaubern, aber die haben eben ihren Preis. Andererseits: Lohnt es sich, zu sparen und sich dann über ein lieblos auf den Teller gepapptes menù turistico zum überteuerten Festpreis zu ärgern? Nein! Also, besser mehr fürs Essen ausgeben, aber dafür Venedigs kulinarische Spezialitäten kennenlernen. Das sind die sauer eingelegte Sardinen, Nudeln mit Venusmuscheln und mit Milch und Brühe herrlich cremig gerührter Stockfisch. Und wenn das Geld knapp wird, dann gibt es immer noch die vielen bacari (die Betonung liegt auf dem ersten a), wo kleine Häppchen zum Wein serviert werden, kostenlos oder für wenige Euros. Diese venezianischen Tapas heißen cicchetti und sind auch als Snack zwischendurch tausendmal besser als Fast Food.

Den Anfang machen die Vorspeisen (antipasti). Es folgen als primo piatto (erster Gang) eine Suppe, ein Pastagericht oder ein Risotto. Der Hauptgang (secondo piatto) besteht in der Regel aus einem Fisch- oder Fleischgericht samt Gemüse- oder Salatbeilage (contorno), die jedoch immer extra bestellt werden muss. Den Abschluss bilden ein Dessert (dolce) und/ oder Obst. Dazu trinkt man Wein (vino), und zwar oft den Hauswein (della casa), und zum Durstlöschen Wasser aus der Karaffe.

Zu Mittag haben die Küchen meist von 12 bis circa 14.30 Uhr Betrieb, am Abend von 19 bis etwa 22 Uhr. Für Brot und Gedeck (pane e coperto) wird so gut wie immer ein Zusatzsümmchen von 1 bis 3 Euro berechnet, hier und da auch mehr. Trinkgeld (servizio) ist je nach Vermerk in der Karte be- reits inbegriffen oder in der Höhe von ungefähr fünf bis zehn Prozent extra zu bezahlen – wenn du mit dem Service zufrieden warst.

Bacari, Bars & Osterien

In diesen eher schlicht möblierten, aber umso gemütlicheren Weinschenken treffen sich die Einheimischen, um – meist im Stehen – ein paar delikate Häppchen, die cicchetti, einzuschieben oder – im Fall der Osterien – eine richtige Mahlzeit und dazu eine ombra zu kippen, das aus dem Alltag nicht wegzudenkende Gläschen Weißwein.

Shoppen & Stöbern

Eine handgefertigte Maske hat ihren Preis, handgeschöpftes, marmoriertes Papier oder eine mundgeblasene Muranovase auch, aber das sind Mitbringsel, die es so nur in Venedig gibt. Das Stöbern in den Handwerksläden und Werkstätten ist schon für sich ein Erlebnis. So lernst du Venedig wirklich kennen und trägst durch deine Einkäufe dazu bei, dass die Stadt nicht zum totalen Disneyland verkommt. Für Spontanshopper und Bummler gibts Le Mercerie, das ist die Einkaufsstraße Venedigs. Zwischen Rialtobrücke und Markusplatz findest du Boutiquen, Juweliergeschäfte, Lederwaren, Schuhe, aber auch Glasereien und kleine Handwerksbetriebe.

An Werktagen schieben die Einzelhändler den Rollladen gewöhnlich gegen neun oder zehn Uhr hoch und schließen ihn um halb eins oder eins, um ihn dann ab 14.30 oder 15 Uhr bis sieben, halb acht erneut offen zu halten. Am Montagvormittag bleiben viele Läden geschlossen.

Delikatessen

Die Fressgass von Venedig: Süßes und Herzhaftes findet sich gehäuft rund um den Mercato di Rialto zwischen den Anlegestellen Rialto und Rialto Mercato.

Masken

Nicht nur traditionelle, sondern auch ganz moderne Karnevalsmasken gibts bei Ca’ Macana (Calle de le Botteghe 3172 | camacana.com | Anleger: Ca’ Rezzonico | Dorsoduro) – auch für Kinder und alles Unikate. Schon allein das Anprobieren macht Spaß! Du kannst im Atelier sogar deine eigene Maske bemalen oder in Gruppen oder individuell eine Einführung in die Kunst des Maskenmachens bekommen. Drei weitere Maskenmacher, deren Kreativität aus der Unzahl von Anbietern herausragt: Tragicomica (Calle dei Nomboli 2800 | tragicomica.it | Anleger: San Tomà | San Polo); Mistero Buffo (Fondamenta San Basilio 1645 | misterobuffomask.com | Anleger: San Basilio | Dorsoduro); Marega (Fondamenta dell’Osmarin 4968 bzw. 4976a | marega.it | Anleger: San Zaccaria | San Marco)

Ausgehen & Feiern

Zwischen März und Oktober ist kulturell am meisten los: Von Jazz bis Kammermusik wird alles geboten. Und auch in Kirchen, Klöstern, Bruderschaften in der ganzen Stadt verteilt finden Konzerte statt. Wer Italienisch versteht, kann die Theater- und Kleinkunstszene entdecken. Die Produktionen haben teilweise internationales Niveau; vor allem La Fenice ist legendär für aufwendige Inszenierungen mit Starbesetzung.

Es geht aber auch schlichter: Misch dich mit einem Bier oder einem Glas Wein in der Hand unter das bunte Volk, das bis weit nach Mitternacht beim Cornern auf den Campi Santa Maria Formosa, Santa Margherita, Pisani, San Barnaba und Santi Giovanni e Paolo für Stimmung sorgt. Für aktuelle Infos frag im Hotel nach dem kostenlosen Veranstaltungskalender der Tourismusbehörde oder schau auf un ospitedivenezia.it, venezianews.it, meetingvenice.it.

Diskotheken & Strandpartys

Im Sommer gehts zum Feiern auf den Lido. Hin kommt man mit dem Nachtvaporetto (Linie N) von San Zaccaria. Aussteigen und nix wie an den Strand! Die Strandbäder mutieren abends zu Loungebars mit DJ-Set, z. B. das Pachuka (tgl. 9–22 Uhr, am Wochenende länger | Viale Klinger/Spiaggia San Nicolò). Fischrestaurant, Pizzeria und Cocktailbar ist das Beach Terrace (Lungomare Guglielmo Marconi 22). Oder du machst es wie die jungen Venezianer und deckst dich an einem der Strandkioske mit Snacks und Getränken ein, um dir dann ein nettes Plätzchen zu suchen – beispielsweise am Chiosco Bahiano am nördlichen Ende des Strands an der Piazza Pola.

In der Altstadt hingegen gibt es keine großen Discos, es fehlt einfach der Platz und Lärmbelästigung ist auch ein Thema. Im Piccolo Mondo (tgl. 23–4 Uhr | Calle Contarini Corfù 1056a | Dorsoduro | Anleger: Accademia) immerhin kann man bis 4 Uhr morgens tanzen. Neben Venezianern kommen hier auch internationale Künstler zu später Stunde vorbei. Mick Jagger wurde auch schon gesehen ... Die Campi Santa Margherita und San Bartolomeo mit ihren historischen Palazzi sind Venedigs Open-Air-Partysalons – ohne Verzehrzwang oder Eintritt.

Kasino

Hinter der eindrucksvollen Renaissancefassade des Palazzo Vendramin- Calergi am Canal Grande kann man heute für Geld das Glück suchen. Roulette, Black Jack, Spielautomaten etc. Tgl. 15.30, Sommer 16–2.45 Uhr | casi novenezia.it | Anleger: San Marcuola | Cannaregio

Kino

In den ganz wenigen verbliebenen Kinos in Venedig laufen fast alle Filme italienisch synchronisiert. Ausnahme:

Sport, Spaß & Wellness

Rudern alla Veneziana

In kurzen Kursen bringen die zwei traditionsreichen Ruderclubs Reale Società Canottieri Bucintoro (Fondamenta Zattere 263 | Tel. 04 15 20 56 30 | bucintoro.org | Anleger: Spirito Santo | Einzellektion 3–5 Std. 100 Euro, Gruppenlektion 85 Euro/ Person) und Reale Società Canottieri Francesco Querini (Fondamente Nove 6576e | Tel. 04 15 22 20 39 | canottieriquerini.it | Anleger: Ospedale | 8 Lektionen à 1,5 Std. 130 Euro, Einzellektion à 1,5 Std. 80 Euro) auch Anfängern und Kindern (ab ca. zehn bis zwölf Jahren) in wenigen Tagen bei, wie man ein sandolo, eine mascareta oder eine gondola elegant übers Wasser und durch die Kanäle manövriert.

Joggen und baden am Lido

Wer von der steinernen Enge der Altstadt eine Pause braucht, fährt hinüber auf den Lido. Am langen Sandstrand kannst du super joggen. Die schmale, 12 km lange Insel, die Venedig und die Lagune gegen das offene Meer hin abschirmt, mauserte sich Ende des 19. Jhs. zum fashionablen Strandrevier, wie Kinogänger es aus Luchino Viscontis Verfilmung von Thomas Manns „Tod in Venedig“ kennen. Inzwischen geht es hier, wenn nicht gerade im Rahmen des Filmfestivals die Leinwandstars aus aller Welt im Palazzo del Cinema Hof halten, lockerer zu. Im Sommer ist ein Sprung in die Wellen hier eine tolle Abkühlung. In die Kanäle darf man dagegen nicht zum Baden, das wird richtig teuer!

Per Mietboot durch die Kanäle

Ein Abenteuer ist die Erkundung des Kanallabyrinths auf eigene Faust. Statt dich nur herumschippern zu lassen, bist du selbst Steuermann oder -frau. Erste Adresse für den Verleih von Ruderbooten wie motorisierten Wassergefährten ist Giampietro Brussa (Fondamenta Labia 331 | Tel. 0 41 71 57 87 | brus saisboat.it | Anleger: Guglie) nahe dem Ponte delle Guglie.

Mit dem Rad über die Inseln

Eine wunderbare Abwechslung zum vielstündigen Umherwandern in der Stadt ist ein Ausflug mit dem Mietfahrrad, z. B. auf Sant’Erasmo: auf der einen Seite Felder und Gärten, auf der anderen Salzwiesen und Sandbänke. 10 km ist der Inselrundweg lang – das schafft jeder! Leihräder gibt es beim Hotelrestaurant Il Lato Azzurro (Via dei Forti 13 | Tel. 04 15 23 06 42 | latoazzurro.it).

Für eine längere Tour ist der Lido ideal. Verleiher gibts gleich bei der Vaporettostation Lido: Gardin (Tel. 04 12 76 00 05 | biciclettegardin.com) auf dem Piazzale Santa Maria Elisabetta 2 oder Renato Scarpi (Tel. 04 15 26 80 19 | lidoonbike.it) im Viale Santa Maria Elisabetta 21b. Von dort rollt man den Lido südwärts bis zu den malerischen Dörfern Malamocco und Alberoni und, bei genug Zeit und Kondition, über Pellestrina weiter bis ins Fischerstädtchen Chioggia.

Wellness mit Aussicht

Auf die Spabehandlung warten und dabei die Panoramaaussicht auf den Giudecca-Kanal und den Markusplatz genießen? Das geht im Palladio Hotel & Spa (Fondamenta Zitelle 33 | Tel. 04 15 20 70 22 | palladiohotelspa.com | Anleger: Zitelle), einem ultrafeinen Fünfsternehaus in den Mauern eines alten Klosters mit wunderschöner Gartenanlage. Bei Sonnenschein kann man sich inmitten von Bäumen und Blumen massieren lassen. Hier logierten früher unverheiratete Mädchen aus gutem Haus. Genau das Richtige für ein Girls-Weekend!

Freizeit

Viele träumen davon: Venedig zu Karneval zu besuchen, wenn die Lagunenstadt Maske trägt. Aber auch sonst lockt die Serenissima mit ihren Reizen, beim Stöbern nach originellen Souvenirs in den Seitengässchen von San Polo, beim Baden auf dem Lido, an lauen Sommerabenden in den Bars, Pubs und Künslercafés rund um die Campi Santa Margherita und San Pantalon oder den Open-Air-Lokalen am Canal Grande.