Usedom Essen & Trinken

Akzeptiert Kreditkarten:
Mehr
Weniger
Ambiente:
Mehr
Weniger
Ausstattung:
Mehr
Weniger
Außenbereich:
Mehr
Weniger
Behindertengerecht:
Mehr
Weniger
Kinderfreundlich:
Mehr
Weniger
Küchenstil:
location:
Mehr
Weniger
Parkmöglichkeiten:
Mehr
Weniger
Preiskategorie:
Mehr
Weniger
Zielgruppe:
Mehr
Weniger
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Auf der historischen Seebrücke über den Ostseewellen speisen.
Die Gäste können dabei zusehen, wie der Fisch fachgerecht zubereitet wird. Spezialität ist der seltene Ostseeschnäpel (auch Steinlachs genannt).
Rustikaler Gastraum mit kleinen und großen Nischen und immer gut besucht. Sechs verschiedene Sorten selbst gebrautes Bier werden hier ausgeschenkt sowie hauseigene Edeldestillate. Deftiges Essen und…
Fisch in vielen Variationen: gebraten, gedünstet, gekocht oder als Suppe. Zum Mitnehmen gibt es die Fischsuppe "Wolgast" in der Dose.
Den guten Ruf hat sich der urige Gasthof seit über 200 Jahren erarbeitet. Überlieferte Rezepte neu interpretiert plus frische einheimische Zutaten - heraus kommt eine ideenreiche und doch…
Auserlesene fernöstliche Delikatessen mit Originalzutaten und Gewürzen, zubereitet von Thaiköchen in der offenen Küche des stimmungsvollen Wintergartenrestaurants an der Promenade.
Das Restaurant bietet seinen Gästen schmackhafte Hausmannskost.
Frühstück, Snacks, selbst gebackener Kuchen und für Schleckermäuler hausgemachtes Eis. Rund 50 verschiedene Eisbecher verlocken zum Naschen.
In diesem Café gibt es nicht nur hausgemachte Kuchen sondern auch frischen Ostseefisch. Gebratene Heringe, so viel man mag, mit Bratkartoffeln und Salat.
Reizvolle Kombination aus Galerie und Café. Neben hausgebackenem Kuchen und kleinen Snacks erhält man Keramik, selbstgesponnene Schafwolle und Kleidung.
Viel gelobtes Fischrestaurant mit selbst geräuchertem Fisch, selbst gebackenem Brot, "Loddiner Abendrot" vom eigenen Weinberg und Blick aufs Achterwasser.
Livestyle-Ambiente in Schwarz und Lila sowie eine kreative frische Küche findet man in diesem Restaurant am Schloss Stolpe.
Neue Möbel wurden hier zuletzt 1956 angeschafft. Die Konditorei fühlt sich daher noch an wie ein stilvolles Kaffeehaus - und ein bisschen wie aus der Zeit gefallen. Mit Separee für Raucher.
Das Seelchen steht ganz oben auf der Liste der schönsten Cafés auf Usedom. Alles hier wird selbst gemacht, Eier und Mehl im Kuchen sind bio, die Wände mit Lehm verputzt. Und so ein schöner Garten…
Das ist nicht nur ein Tee- und Weinladen, sondern auch ein kleines Café, in dem Sie den Tee probieren können, ehe Sie ihn kaufen. Im Sommer sitzen Sie draußen im Naturgarten zwischen Apfelbäumen,…
Für die beiden Betreiber ist der Kaffeegarten ein wahr gewordener Traum - sie haben ihre Berufe in der IT- und Immobilienbranche aufgegeben, um Ihnen hier Kaffee einschenken zu können. Es gibt viel…
Dieses vegetarische Bio-Bistro bietet den perfekten Ausgleich für die fisch- und fleischlastige polnische Küche. Tortillas, Burger, Brownies. Und ja, auch polnische Piroggen!
Frische Produkte, gepaart mit fundierter Kochkunst und dazu eine Weinkarte mit 50 verschiedenen Sorten.

Essen & Trinken

In der Vergangenheit musste eine Mahlzeit lange vorhalten, auch konnten sich die Fischer und Landarbeiter keine kulinarischen Köstlichkeiten leisten. Auf den Tisch kam, was vor der Haustür wuchs oder schwamm: Kartoffeln, Kohl, Rüben und natürlich Fisch. Hering mit Kartoffeln war bis Anfang des 20. Jhs. ein Alltagsgericht. Heute ist der Hering wieder zu Ehren gekommen, nachdem er einige Jahre als Armeleuteessen in den Restaurants verpönt war. Jeden April wird zu „Heringswochen“ geladen. Usedomer Köche zaubern wahre Leckereien aus dem besonders zarten Ostseehering. Im September gibt es die „Tüftentage“ mit einer Fülle einfallsreicher Gerichte. Tüfte heißt hier zu Lande die Kartoffel.

Durch den Fremdenverkehr wurden auch Gerichte aus anderen Landen in der Inselküche ausprobiert. Regionales hingegen wurde lange vernachlässigt und geriet in Vergessenheit. Touristen möchten aber Lokaltypisches. Deshalb stöbern Inselköche jetzt wieder in Großmutters Kochbüchern, was sie auch auf den Speisekarten vermerken: „Zubereitet nach alten Familienrezepten“. Mit dem Ergebnis sind selbst die strengen Tester der Gastronomieführer zufrieden; immer mehr Restaurants der Insel erhalten die begehrten Sterne oder Kochlöffel.

Fangfrischer Fisch steht bei Köchen und Gästen gleichermaßen in der Gunst. Es gibt nicht nur Ostseefische wie Hering, Flunder und Dorsch, durch den Peenestrom, das Achterwasser und das Kleine Haff können auch Süßwasserfische wie Barsch, Zander, Karpfen und Hecht angeboten werden. Die Flunder, so meint der Volksmund, schmecke in den Monaten ohne „r“ am besten, der Dorsch dagegen in den Monaten mit „r“. Im späten Frühjahr wird vielfach Hornfisch angeboten, der im Mittelmeer und im Atlantik lebt. Er kommt nur zum Laichen in die Ostsee. Der bis zu 1 m lange Fisch mit den grünen Gräten ist noch weitgehend unbekannt, obwohl er gut schmeckt. Eine Delikatesse ist der Ostseeschnäpel, auch Steinlachs genannt, mit seinem festen, schmackhaften Fleisch. Lediglich 30 t sind es im Jahr, die die Fischer fangen, vor allem im November und Dezember, wenn der Schnäpel zum Laichen in die Gewässer der Peene, des Achterwassers und des Stettiner Haffs wandert.

Manche Gerichte auf Usedom werden dem Gast jedoch nicht auf Anhieb zusagen, da sie für fremde Zungen gewöhnungsbedürftig sind. Süßsauer ist nicht jedermanns Sache. Viele Hauptgerichte werden gezuckert oder mit Backpflaumen und Rosinen gewürzt. Der Gasthof t'n Eikbom in Dargen pflegt solche Speisen. Süßsauer schmeckt auch die Soljanka, eine ursprünglich ukrainische Spezialität, die auf keiner Speisekarte der DDR fehlte. Die Fleischsuppe mit Gurken, Zwiebeln und Tomaten wird mit einem Klacks saurer Sahne und einer Zitronenscheibe serviert. Oft finden sich auf Usedoms Speisekarten auch Wildgerichte, denn die Wälder sind wildreich. Im Oktober, zu den Usedomer Wildwochen, warten die Küchenchefs mit speziellen „Wildkarten“ auf.

Wenn Einheimische mitbekommen, dass ihre Küche nicht so recht mundet, werden sie bestimmt meinen: „Dei weit jo nich, wat schmeckt“ (Der weiß ja nicht, was schmeckt!), wenn Sie dagegen voller Appetit „rinspachteln“ oder „verposementieren“, dann kann schon mal hinter Ihrem Rücken getuschelt werden: „He frett, dat dat Mul schümt“ (Der frisst, dass das Maul schäumt) oder „He frett as'n Schüündröscher“ (Der frisst wie ein Scheunendrescher).

An warmen Tagen verzichten die Gäste meist auf das Mittagessen, die Gaststätten sind dann fast leer. An Badewettertagen lässt man sich zwischendurch ein Fischbrötchen schmecken oder ein Stück Räucherfisch. Die Fischer am Strand schreiben ihr tägliches Angebot mit Kreide auf eine Tafel. Nichts geht über eine Portion Aal frisch aus dem Rauch.

In der kalten Jahreszeit, nach einem Spaziergang bei Eis und Schnee, empfiehlt sich zum Aufwärmen ein Grog. Apropos Trinken: Was mögen die Einheimischen an alkoholischen Getränken außerdem? Wenn Sie einen der Älteren fragen, dürfte er Ihnen verschmitzt antworten: „Wat bruken wi Alkohol, solang wi Bier un Bramwin hewwen“ (Was brauchen wir Alkohol, solange wir Bier und Branntwein haben). Zum Bier passt ein „Köm“, ein klarer Kümmelschnaps, ob Sie nun deftig gegessen haben oder nicht.

Immer mehr Usedomer Restaurants bekamen in den letzten Jahren von den Restaurantkritikern Kochlöffel, Hauben und Punkte verliehen. Was die Meisterköche der Insel können, zeigen sie zum Grand Schlemm, der kulinarischen Strandwanderung von Ahlbeck bis Bansin Mitte Mai. Die Gäste spazieren am Strand entlang und lassen sich an neun „Rastplätzen de Luxe“ verwöhnen.

Spezialitäten

Aal in Dillsoße

Der Aal wird in einem Weinsud gegart, der Sud mit Sahne und Eigelb zur Soße legiert. Vor dem Servieren wird noch fein gehackter Dill eingerührt.

Ahlbecker Fischsuppe

Eine aus Weißkohl, Kartoffelstückchen, Zwiebeln, Mehl und Milch bestehende Suppe mit in große Würfel geschnittenem Dorschfilet. Garniert mit reichlich gehacktem Dill, dazu kleine Schwarzbrotecken.

Gänseweißsauer

Eine aus Gänsefleisch, Wurzelgemüse und Eischeiben bereitete Sülze, serviert mit deftigen Bratkartoffeln.

Gebratene Ostsee-Flunder

In Zitronensaft, Salz und Pfeffer marinierte, beidseitig gebratene Flunder, über die in heißer Butter kurz angedünstete gehackte Petersilie kommt. Beilagen: Salz- oder Pellkartoffeln und grüner Salat.

Gebratener Hornfisch

Kleine, in Öl gebratene Fischstücke, die mit Senfsoße, Salzkartoffeln und frischem Salat serviert werden. Den grätenreichen Hornfisch gibt es nur im Frühsommer.

Gefüllte Entenbrust

Mit Pflaumen, Äpfeln, Majoran und Zimt gefüllte und gebratene Ente. Beilagen: Apfelrotkohl und Kartoffelklöße.

Hecht in Sahnesoße mit Meerrettich

Der in Stücke geschnittene Fisch wird in einem Gewürzsud gegart. Der fertige Fisch wird mit der aus Meerrettich, saurer Sahne und einigen Löffeln des Suds hergestellten Soße begossen und mit grünem Salat und Salzkartoffeln gereicht.

Klopfschinken

Rohe Schinkenscheiben werden dünn geklopft und einige Stunden in mit Muskat gewürzter Milch eingelegt, danach paniert und in Öl goldbraun gebacken. Als Beilage gibt es gebratene Waldpilze, grünen Salat oder gedünstetes Gemüse und Kartoffeln.

Labskaus

Durch den Fleischwolf gedrehte gepökelte Rinderbrust, vermischt mit einem Püree aus Kartoffeln, Hering und eingelegten Roten Beeten. Obenauf kommt ein Spiegelei.

Pommerscher Betenbarsch

Das vorpommersche Pendant zum russischen Borschtsch: winterliche Suppe aus Rindfleisch und roten Rüben, abgeschmeckt mit Essig und Zucker, verfeinert mit Crème fraîche und Dill.

Rote Grütze

Johannis-, Erd- und/oder Himbeeren, auch Kirschen werden gekocht und mit Stärkemehl zu Grütze gebunden. Dazu: Vanillesoße.