Usedom Aktivitäten

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Locations

Wo sich Ostsee und Achterwasser fast berühren, ließ sich der Maler Otto Niemeyer-Holstein nieder und baute ab 1933 sein skurriles Zuhause um einen ausrangierten S-Bahn-Wagen herum. Nach dem Tod des…
An der Grenze zu Heringsdorf bietet die Ostseetherme subtropischen Badespaß. Unter einer Glaskuppel befinden sich Schwimmbecken, Grottenrutsche, römisches Dampfbad, Wasserfälle sowie…
Die Engelsburg entstand nach dem gleichnamigen römischen Vorbild. Das gut erhaltene Zeugnis preußischer Militärgeschichte ist heute ein kulturelles Zentrum. In der Kunstgalerie finden Ausstellungen…
Bioprodukte aus der Region werden in einer alten Scheune zwischen Anklam und der Insel Usedom verkauft: Naturkost- und Milchprodukte, Obst, Gemüse, Pasta, Wein, Keramik. Die Spezialität sind…
Fangfrischer Fisch wird in dieser denkmalgeschützten Fischräucherei geräuchert, der ältesten noch produzierenden an der Ostseeküste.
Das Käsen hat der Inhaber in der Schweiz gelernt. In seiner Inselkäserei in einem Vierseithof stellt er nach diesen Traditionen Rohmilchkäse her, der im Hofladen verkauft wird, Kostproben inklusive…

Angebote

Anhand der Kameras der Kursteilnehmer werden Problem-Situationen, Fehlverhalten beim Fotografieren wie auch kameraeigene Fehler aufgezeigt und deren Behebung vermittelt. Die Dauer des Kurses beträ…
Anhand der Kameras der Kursteilnehmer werden Problem-Situationen, Fehlverhalten beim Fotografieren wie auch kameraeigene Fehler aufgezeigt und deren Behebung vermittelt. Die Dauer des Kurses beträ…
Diese Tour ist besonders für diejenigen empfehlenswert, die zum ersten Mal die Insel bereisen oder lange nicht mehr hier waren. Ich zeige Ihnen, wie vielfältig und abwechslungsreich Usedom…
Wer regionales und authentisches Essen liebt und gern erfahren möchte, was in Pommern gegessen wird und wie hier früher gekocht wurde, wird die kulinarische Reise über die Insel lieben…
Auf dieser Tour zeige ich Ihnen meine Insel mit meinen ganz persönlichen Favoriten. Orte, an den ich gerne bin, die zum Verweilen einladen und die viel Informatives zu bieten haben. Wir fahren an…
Auf dieser Tour lernen Sie die Fischerdörfer auf Usedom, aber auch auf dem nahen Festland kennen. Was wurde aus den alten Fischerdörfern, die selten an der offenen Ostseeküste lagen?…

Sport

Schwimmen

Im August hat das Ostseewasser knapp 20 Grad und braucht eine Weile, um im Herbst dann wieder abzukühlen. Im Mai und Juni ist es dafür oft noch ganz schön kalt im Wasser. Ob du an einem Textil-, Hunde- oder FKK-Strand bist, siehst du an den Strandabschnittshinweisschildern. Dort kannst du auch erkennen, ob der Strandabschnitt überwacht wird. Ganz wichtig: Eine rote Flagge bedeutet generelles Badeverbot, das solltest du ernst nehmen. Für Kinder und Nichtschwimmer sind die flachen Strände am Greifswalder Bodden besonders gut geeignet, die schönsten Wellen gibt es bei längeren auflandigen Winden an der offenen See. Wie gut die Wasserqualität am Strand ist und ob es Parkplätze, Toiletten und Imbiss in der Nähe gibt, kannst du hier nachschauen: badewasser-mv.de

Fahrradfahren

Kein Stau, keine Parkplatzsuche. Auf Usedom musst du unbedingt Fahrrad fahren. Am besten reist du gleich mit Rad und Bahn an. Denn gerade zur Hauptsaison ist die B111, die Hauptverkehrsstraße auf der Insel, chronisch verstopft. Und die schönsten, einsamsten, aufregendsten Orte auf der Insel sind eh nicht mit dem Auto zu erreichen. Wenn du dein eigenes Rad nicht mitnehmen willst, dann leih dir an den rund 100 Stationen auf und rund um Usedom eines der 1000 gelben Usedom- Räder aus (usedomrad.de). Die kosten 9 Euro pro Tag und sind (meistens) ganz gut in Schuss. Zusätzlich gibt es Fahrradverleihe, die auch E-Bikes, Räder mit Kinder- oder Hundeanhängern, mit Kindersitzen sowie Renn- oder andere Spezialräder verleihen. Stell dir das Radfahren aber nicht zu gemütlich vor: Usedom liegt zwar in der Norddeutschen Tiefebene, ist aber wirklich nicht flach. 30 Prozent Gefälle sind keine Seltenheit. Dazu kommt der oft böige Wind. Eine topografische Karte (gibt es in Buchläden oder den Touristinformationen) hilft, die steilsten Anstiege zu umfahren.

Kanu

Wenn du auf der Insel ins Kanu steigen willst, dann am besten am Achterwasser. Bootsverleihe findest du an fast jedem Hafen, z. B. auf dem Gnitz, in Rankwitz, Benz, Mölschow oder Loddin. Auf der offenen Ostsee Seekajak zu fahren ist eher was für Fortgeschrittene. Das Achterwasser ist ruhiger, hat weniger Wellen, und in Küstennähe kannst du hier entspannt paddeln.

Wenn du wasserwandern und ein paar Tage unterwegs sein willst, dann unbedingt auf der Peene! Im Schilf brüten Vögel und über dir kreisen Reiher. Und der Fluss ist über weite Strecken wild und menschenleer (abenteuer-flusslandschaft.de). Egal, für welchen Ort du dich entscheidest: Vor dem Paddeln solltest du dich unbedingt von einem Profi einweisen lassen und die Wettervorhersage beachten.

Kite- und Windsurfen

Kiten ist schon lange im Trend, schließlich ist man mit dem Drachen rasant unterwegs. Und außerdem ist es für Einsteiger leichter zu lernen als Windsurfen. Aber trotz des Siegeszugs des Kitesurfings gibt es natürlich auch immer noch die guten alten Surfbretter. Für Anfänger bieten viele Schulen und Surfstationen Kurse an. Hast du schon Erfahrung? Dann kannst du dir hier auch Zubehör leihen. Die vielen Flachwasserreviere in den geschützten Bodden-, Achterwasser- und Flusslandschaften bieten zum Lernen die allerbesten Bedingungen. Die Webseite surflocal.de/spots bewertet 15 Spots auf Usedom und am südlichen Greifswalder Bodden.

Natur erleben

Verlass den schmalen Küstenstreifen zwischen B111 und Ostseeküste und mach dich auf den Weg in die stillen, einsamen, besonderen Ecken. Das wird dann ein echtes und dein ganz eigenes Abenteuer und geht mit Karte und den richtigen Schuhen prima auf eigene Faust. Oder du lässt dich von Profis mitnehmen. Dann stehst du Auge in Auge mit einem Kormoran im Moor und sichtest Seeadler. Oder sitzt am Feuer an der Steilküste und grillst selbst gefangenen Fisch. Auf Tour kannst du entweder mit Insel- Safari (insel-safari.de), seit Jahren eine feste Größe und auch für größere Gruppen geeignet, oder mit dem Mitautor dieses Bandes und seinem Unternehmen Natur (unternehmennatur.de) gehen. Noch naturnäher wird es ohne Auto, z. B. auf den geführten Wanderungen, die der Kanuhof Spandowerhagen über Sandwege, Sümpfe und Wiesen anbietet. Im Lassaner Winkel gibt es auch eine Wildnisschule (wildnisschule-waldkauz.de), bei der du lernen kannst, wie man eine Nacht in freier Natur gut übersteht, wie du dir einen Unterschlupf baust und Feuer machst.

Segeln

Die meisten Wassersportzentren verleihen auch Jollen (Bedingung: Segelführerschein) und/ oder bieten Segelkurse an. Wenn du mehrere Tage mit einer Segelyacht unterwegs sein willst, dann brauchst du einen Sportbootführerschein See und gute Segelkenntnisse. Dann kannst du in den Marinas von Kröslin, Greifswald, Krummin oder Wolgast ein Boot chartern (happycharter.com/de/segelboote/mieten/usedom).

Unkomplizierter ist es, einen Tag auf einem Schiff unterwegs zu sein, ein bisschen mitzuhelfen und ansonsten das Segelerlebnis zu genießen. Das geht z. B. auf dem Zeesenboot „Romantik“ (zeesenboot.de) oder auf der „Weissen Düne“ (weisse-duene.com).

Stand-Up-Paddling (SUP)

Man sieht sie überall, Menschen die mit einem langen Paddel, einen Tick vorn über geneigt auf einem wackeligen Brett stehen und ins Wasser gucken. Überall auf der Insel kannst du diese Boards leihen. Wenn du zum ersten Mal auf ein SUP steigst, dann warte besser einen ruhigen Tag ab. Die ersten Momente denkt man, „gleich kippe ich um“, aber dann ist’s wirklich ganz einfach.

Wandern

Die intuitivste aller Sportarten! Wenn du am Strand entlang läufst, sparst du dir sogar die Wanderkarte und bist trotzdem immer orientiert. Ansonsten ergeben eine Karte (besser als alle Apps, weil sie auch ohne Strom und Netz funktioniert) und Wanderschuhe schon Sinn. 400 km ist das Usedomer Wanderwegenetz insgesamt lang, und gerade im Hinterland, in der Usedomer Schweiz oder dem Lieper Winkel gibt es superschöne Ecken, die man nur zu Fuß erreichen kann (usedom.de/themen/aktiv-natur/wandern-walken/wanderwege.html). Wanderwege sind oft nicht beschildert.

Wellness

Die Saunadichte auf der Insel kommt vermutlich an finnische Verhältnisse heran. In der Vor- und Nachsaison gibt es günstige Wellnessangebote, die auch die größeren Hotels einigermaßen erschwinglich machen. Wenn du auf dem Campingplatz und nicht im Wellnesshotel übernachtest, kannst du die Spabereiche der beiden Schwimmbäder der Insel nutzen (ostseetherme-usedom.de sowie bernsteintherme.de). Oder du nutzt das intensive und kostenfreie Wellnessangebot der Insel: ein langer, zügiger Spaziergang, den du bei jedem Wetter machen kannst. Auf halber Strecke in kaltem Wasser baden und dann zurück und heiß duschen!

Am Abend

Ausgehen auf Usedom hat Tradition – auch wenn die Badegäste früherer Jahrhunderte sich eher seltener in Discos oder Bars vergnügt haben dürften. Dafür kann man in den Seebädern auch heute noch Kurkonzerten lauschen. Beim Essen auf Usedom steht Fisch, insbesondere Hering, ganz oben auf der Speisekarte. Der Fisch wird direkt vor Usedom gefangen. Beliebt ist auch die ursprünglich ukrainische Soljanka, eine leckere Fleischsuppe.

Shoppen & Stöbern

Gold des Meeres

Überall auf der Insel kannst du Bernsteinschmuck kaufen. Jeder Stein ist anders, manche sind milchig, andere klar, es gibt weiße und orange. Am wertvollsten ist der Stein, wenn sich vor Millionen von Jahren ein urzeitliches Insekt oder Blatt im trocknenden Harz verfangen hat. Solche Einschlüsse sind oft in Museen oder Ausstellungen zu sehen. Einfache Lederarmbänder mit kleinen Bernsteinperlen kosten oft nur 10, 12 Euro, größere oder kunstvoller gestaltete Schmuckstücke oft mehrere Hundert Euro. Vor allem, weil es seit ein paar Jahren in China einen Hype um den Bernstein gibt, ist der Weltmarktpreis vergleichsweise hoch. Wenn du Glück hast, findest du Bernstein im Spülsaum am Strand. Gerade nach Stürmen sind die Chancen ganz gut. Die meisten Goldschmiede auf der Insel fertigen dir daraus dann auch ein Schmuckstück an. Oder du machst es selbst, z. B. beim Bern-Stein-Reich Usedom (Tel. 0174 7 69 00 11 | bernsteinreich.jimdo.com) in Zinnowitz.

Von Fisch bis Honig

Honig vom Imker in Neu Sallenthin, Kräutertee aus der Teemanufaktur Pommerland (kraeutergarten-pommerland.de) im Lassaner Winkel, Käse von der Inselkäserei Welzin (inselkäse.de) oder die edlen Öle der Inselmühle (inselmuehle-usedom.de) verstauben nach der Reise nicht auf irgendeinem Schrank. Räucherfisch lässt sich transportieren und hält sich nach der Heimkehr noch ein paar Tage im Kühlschrank. Und Sanddorn bekommst du in allen Daseinszuständen: als Saft, Sirup oder Tee. Sanddorn wächst auf Sand, also gut an der Küste, und enthält ziemlich viel Vitamin C. Allerdings kommt der Sanddorn in den meisten angebotenen Produkten nicht von der Insel.

Farben und Perspektiven

Strand, Küstenwäldchen, Fischerboote, Abendsonne auf dem Achterwasser: Viele Künstler kommen wegen dieser Motive auf die Insel. Viele bleiben für einen Urlaub, andere kommen immer wieder oder blieben, wie Otto Niemeyer- Holstein, für immer. Kaufen kannst du alte und neue Kunst überall auf der und um die Insel herum. Kleine Galerien oder Museen bieten Drucke von den großen Künstlern, von unbekannteren auch Originale. Wenn du mit Malerei nicht viel anfangen kannst, gib doch den Werken der Landschaftsfotografen (usedomfotos.de) eine Chance!

Tonzeug und Teppiche

Abseits der Seebäder findest du die Kunsthandwerker. Wie Daniel Graf aus Korswandt, der vor allem Gartenkeramik und sympathisch unanmutige Schrottskulpturen kreiert (tonwerk-keramik.de). Immer in der letzten Juliwoche ist Töpfermarkt rund um die Morgenitzer Töpferei. Dann kommen Aussteller aus ganz Deutschland nach Usedom. Handpuppen, Papierwaren, Webteppiche: Kunsthandwerk in allen möglichen Formen findest du im Lassaner Winkel.

Fundstücke

Vom Meer glatt geschmirgeltes Glas, ausgeblichenes Treibholz oder besondere Steine sind die Rohstoffe von Kunsthandwerkern, die aus dem, was an den Strand gespült wird, Kunst machen. Bei Oliver Kleine in Trassenheide werden aus Treibholz z. B. Designerlampen (olliwoodisland.com).

Mit Kindern unterwegs