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Essen & Trinken

Man stürmt nicht einfach hinein und sucht sich frei gewordene Plätze, sondern wartet höflich beim Schild "Please wait to be seated". Dafür kommt man nie in die unangenehme Lage, sich mit jemand anderem um einen Tisch streiten zu müssen. Man wird erst zum Tisch gebracht, wenn er gesäubert und frisch gedeckt worden ist. Sollte es Wartezeiten geben, werden die Gäste - in besseren Restaurants - gefragt, ob sie erst an der Bar einen Drink nehmen möchten.

Auch bei der Kleidung legen die Amerikaner Wert auf Formen: Das heißt Jackett für den Herren und auf keinen Fall kurze Hosen für die Damen. Das gilt allerdings nur fürs abendliche Dinner in den feineren Restaurants der Städte und für die Luxus-Resorts. Ansonsten geht es recht locker zu. Paradoxerweise dürfen sofort nach dem Hinsetzen die Jacketts abgelegt und die Krawatten gelöst werden; das stört dann niemanden mehr. Und selbst im Spitzenrestaurant kann es passieren, dass der Weinkellner nicht etwa den Korkenzieher, sondern die bestellte Flasche Bordeaux dreht und diesen dabei kräftig durchschüttelt.

Günstig und gut sind neben mancher Fast-Food-Kette auch die vielen ethnischen Lokale. Ohne Übertreibung isst man in Amerika oft ebenso gut chinesisch oder mexikanisch wie in den ursprünglichen Ländern, wenn auch manchmal etwas im Geschmack angepasst. Die Portionen sind oft enorm - was dazu führt, dass man die Reste ganz selbstverständlich im doggy bag eingepackt bekommt und mitnehmen kann.

Die klassische amerikanische Küche serviert nach wie vor meat and potatos - ist also schwer und kalorienreich. Doch über die Jahrhunderte haben sich auch einige regionale Spezialitäten entwickelt. In Neuengland ist Fisch ein Muss. Hummer kommen zuhauf auf den Tisch. Austern, in Europa ein sehr teures Vergnügen, werden dort eher als Beigabe zum Bier gereicht, fast so wie Brezeln oder Nüsschen. Der schönste Austernkeller der Welt ist kein solcher, sondern eigentlich ein Imbiss, die "Oyster Bar" in New Yorks Grand Central Station.

Im Süden dominiert der Southern Style: viel Reis, schärfere Gewürze, Huhn, Rippchen und, wo Zuwanderer aus Lateinamerika leben, schon die karibische Küche. Authentisch wäre ein Gericht aus southern fried chicken, black eyed peas (Erbsen) und Maisbrot. In Louisiana, wo die französischstämmigen Akadier siedelten, ist auf dem Land scharf gewürztes Cajun Cooking verbreitet und in New Orleans der karibisch inspirierte Creole Style mit sämigen Soßen und Fisch-Eintöpfen. Und shrimp creole, scharf gewürzt, erinnert daran, dass überall auf der Welt Körpertemperatur und Chilipfeffer eng zusammenarbeiten.

In den Westernstädtchen der Rockies und in den Prärien erwartet Sie viel deftige Kost mit viel Fleisch. Aber die Steaks sind auch wirklich klasse: Egal ob Filet, fein gemasertes Ribeye Steak oder ein riesiges T-Bone Steak. Aber für ein solches mit mindestens 400 g Gewicht (und oft mehr) muss man schon richtig Hunger haben. Vor allem wenn dann noch eine baked potato und ein gebutterter Maiskolben hinzukommen.

Vegetarier können hier im Fleischland meist nur auf Nudeln und Salate ausweichen. Sonst ist es aber den Städten und auch den kleineren Orten Amerikas kein Problem, sich fleischlos zu ernähren. Vegetarische Omeletts, asiatische Gemüse-Reis-Gerichte und Fisch stehen auf der Karte, und es gibt hervorragende Sushi-Lokale, die oft besser und preiswerter sind als in Europa. Immer mehr Restaurants und Deli-Feinkostläden setzen zudem auf Bioware, organic food, und beziehen auch ihren Fisch aus nachhaltigem Fang.

Doch das ist kulinarisch noch nicht alles. Trend ist die New American Cuisine, die unter verschiedenen Namen übers ganze Land verbreitet ist. Gemeinsam ist allen Variationen, dass sehr leicht gekocht wird, so weit wie möglich mit frischen Zutaten, und dass Rezepte und Gewürze aus verschiedenen Kulturen vereint werden. In den 1970er-Jahren begann diese Kochrichtung an der Westküste als California Cuisine und hat seither ihren Siegeszug durch die USA erlebt: als Northwest Cuisine mit viel Fisch in Oregon und Washington oder als New World Cuisine mit karibischen Anklängen in Florida.

Um sich für den Tag zu stärken, essen die Amerikaner meist ein großes Frühstück, das American Breakfast mit Eiern, Schinken oder Speck, Bratkartoffeln, Toast und Marmelade. Das kleinere Continental Breakfast besteht nur aus Kaffee, Toast oder einem süßen Kringel. Lunch ist meist nur eine kleine Mahlzeit, während das Dinner - in ländlichen Regionen schon gegen 18 Uhr - wieder eine große Mahlzeit ist.

Überall wird zum Essen Eiswasser gereicht. Auch das Bier ist in Amerika immer eiskalt - und wird dazu noch im tiefgekühlten Glas serviert. "Bud" und "Coors" sind nach wie vor die Hauptmarken; die oft sehr guten Ales, Pilsener und Weizenbiere der zahlreichen Microbreweries werden aber immer beliebter. Amerika produziert zudem ausgezeichnete Weine: Chardonnays, Pinot Noirs und Sauvignons aus Kalifornien, Merlots und Pinot Gris aus Oregon und Washington.

Kellner arbeiten meist ohne Grundgehalt. Daher gilt ein Trinkgeld (tip) von 15 Prozent als normal. Inzwischen hat man aber in den Restaurants der touristischen Zentren gemerkt, dass Europäer, an das eingerechnete Trinkgeld gewöhnt, nur noch aufrunden. Man addiert nun manchmal seinerseits automatisch 15 Prozent hinzu. Das steht dann - sehr klein gedruckt - irgendwo auf der Rechnung.

Einkaufen

Ein Einkaufsbummel in den USA ist sehr angenehm - der Kunde ist hier wirklich König. Auch wenn Sie nichts kaufen, werden Sie mit einem freundlichen "Please come again" verabschiedet. Schuhe, Freizeitklamotten und Sportartikel wie Golf- und Tennisschläger, Kosmetik oder auch Vitaminpillen sind in Amerika meist günstiger. Bei Elektronikgeräten wie iPhones hat man zudem den Vorteil, dass die Geräte in den Fachläden auch unlocked zu kaufen sind, also ohne Festlegung auf einen Netzdienst. Allerdings kann es später in Europa bei Garantieansprüchen Probleme geben.

Vorsicht allerdings, die europäischen Zöllner kennen mittlerweile den Wert eines Golf-Sets, das man von drüben mitbringt. Achtung auch bei Geräten mit einem Steckdosenanschluss: Sehen Sie genau nach, ob die Elektronik umschaltbar ist und auch 220 Volt verarbeiten kann.

Geschäfte sind meist Mo-Sa 10-18 Uhr geöffnet, die großen Malls Mo-Sa 10-21 und So 12-17 Uhr. Große Drugstores und Lebensmittelsupermärkte sind auch abends und an den Wochenenden offen, teilweise sogar rund um die Uhr.

Indianische Souvenirs

Die Sioux und andere Stämme im Norden fertigen Mokassins, aufwendige Perlenstickereien und Lederarbeiten. Die Pueblo-Indianer in New Mexico stellen großartige Keramik her, jedes Pueblo in einem eigenen, unverwechselbaren Stil. Die Navajo in Arizona sind bekannt für ihre Webteppiche, für Silberschmuck und Sandbilder, die Hopi für kunstvoll geschnitzte Kachina-Puppen. Am besten ist, direkt im Reservat bei den Künstlern zu kaufen. Gute, gesicherte Qualität bekommen Sie aber auch in den gift shops der Museen, in den renommierten Galerien und im Südwesten auch in den trading posts am Rand der Reservate.

Made in America

Souvenirs sind natürlich überall im Angebot: T-Shirts, Baseballkappen und andere Kleinigkeiten. Vieles davon ist allerdings "Made in China". Aber es gibt auch Authentisches. Alles, was mit der Cowboykultur zusammenhängt, kommt meist aus Amerika: Stetson-Hüte, handgefertigte Stiefel oder Gürtelschnallen etwa. Beliebt sind auch andere Produkte der Regionen: Kaktusmarmelade aus Arizona oder kleine Kakteen (in Gärtnereien gezogen), Süßigkeiten mit Pecan-Nüssen aus den Südstaaten, Ahornsirup aus Neuengland, beef jerky (eine Art Dörrfleisch) oder Chilisaucen aus New Mexico. Oder wie wäre es mit dem Samenkorn eines Redwood-Baums aus Kalifornien oder einer hübschen Kleinskulptur?

An Wochenenden finden in vielen kleineren Orten mit künstlerischem Flair vor allem in Kalifornien und Neuengland sogenannte arts and crafts fairs statt. Auf diesen Kunsthandwerksmärkten bekommen Sie - neben viel Kitsch - auch hübsche Töpferwaren, Schmuck und andere Mitbringsel von regionalen Künstlern.

Outlet Shopping

Die Outletcenter nutzen die günstigeren Mieten und Personalkosten im Hinterland entlang der großen Interstate-Autobahnen und verkaufen Produkte zahlreicher Markenfirmen zu Rabattpreisen. Zwar sind die Waren manchmal zweite Wahl oder aus der Kollektion des letzten Jahrs, aber bei deutlich reduzierten Preisen stört das wenig. Tipp: Oft gibt es bei der Information des jeweiligen Outlets Coupons für weitere Vergünstigungen.

Shopping Malls

Überall in und um die Städte erwarten große Malls die Kunden - klimagekühlt, mit 100 oder mehr Boutiquen und Kaufhäusern. Und immer ist irgendwo ein sale, ein Ausverkauf. An den großen Feiertagswochenenden greift die Reduzierungswelle auf fast alle Geschäfte über - und der Einkaufsbummel schlägt dann leicht in Kaufrausch um. Für die Amerikaner sind diese Einkaufspaläste aber auch Treffs, wo man am Wochenende die Zeit verbummelt, wo sich Jugendliche am Nachmittag treffen und oft auch die Senioren in den Coffeeshops sitzen. Meist gibt es in den Malls auch einen food court - eine eigene Halle mit Fast-Food-Lokalen und Imbissständen.

Freizeit & Sport

Die Trends kommen aus Kalifornien: Von dort haben schon oft neue Sportarten ihren Siegeszug um die Welt angetreten - Snowboarding z. B. oder Rollerblading.

Quer durchs ganze Land findet Golf- und Tennisplätze, gute Hiking-Trails, Reitmöglichkeiten, Seen zum Baden und Wasserskifahren. Dass viele der schönsten Urlaubsregionen wie etwa die Canyons im Südwesten, die Rocky Mountains oder das Hinterland der Strände am Atlantik nur dünn besiedelt sind, ist ein extra Bonus. Platz hat Nordamerika reichlich.

Die Resorts sind perfekt auf aktive Urlauber eingestellt: Fitnessclub, Pool, Tennisplätze und oft sogar ein Golfplatz zählen zur Grundausstattung. Ringsum in den Wüsten, Canyons oder Bergen können Sie Radtouren und Wanderungen unternehmen oder zu Pferd in die Wildnis ziehen.

Zahlreiche rental shops nahe den Nationalparks und in den Städten vermieten Bikes und anderes Sportgerät. Tipps und Landkarten für die Region bekommen Sie gleich dazu. Organisierte Tagestouren wie Ausritte oder Schlauchbootfahrten können Sie meist kurzfristig vor Ort buchen. Mehrtägige Touren reservieren Sie besser vorab.

Golfen

Golfen ist die liebste Beschäftigung der Amerikaner. Schon in den Schulen gibt es Golfkurse, und so manche Frührentner ziehen mit 50 nach Florida oder Arizona und spielen den Rest ihres Lebens nur noch Golf. Jeder noch so kleine Ort gönnt sich einen eigenen Platz. Ein Ferienziel wie Orlando besitzt 150 Golfanlagen, ein vergleichsweise kleiner Ort wie Palm Springs immerhin noch 80! Vor allem Staaten mit mildem Winterklima - Florida, Kalifornien, Arizona - sind beliebte Golfziele. Die Greenfees liegen meist zwischen 50 und 100 $, auf berühmten Plätzen aber, wie z. B. Troon North in Phoenix, kostet ein Spiel mehr als 300 $. Infos unter www.golfguideweb.com oder www.golf.com

Hiking

Die besten Wanderwege - gut ausgeschildert und gepflegt - finden Sie in den National Parks, State Parks und National Forests. Die Rangers in den Visitor Centers haben gutes Kartenmaterial und geben Tipps für die Trails.

Gut geeignet für Tagestouren sind die Smoky Mountains in Georgia und Parks wie Yosemite, Bryce Canyon, Olympic und der Rocky Mountain National Park. Zur Kakteenblüte im Frühjahr sind die Parks Joshua Tree und Big Bend ideale Ziele. Um den Indian Summer zu erleben, sollten Sie in die White Mountains von Neuengland oder in den Shenandoah National Park reisen.

Kanufahren, Rafting & Canyoning

Per Kanu wurde Nordamerika einst erobert, und noch heute vermittelt eine Paddeltour viel Pionierflair. Besonders schön: der Norden von Minnesota. Doch auch an vielen Seen im Land kann man Kanus mieten (25-40 $ pro Tag). Wilder, aber nicht gefährlicher ist Rafting - in Schlauchbooten reitet man über die Stromschnellen der Flüsse. Die schönsten sind der Colorado River im Grand Canyon, der Snake River in Idaho, der American River in Kalifornien, der Arkansas River in Colorado sowie der New River in West Virginia. Viele gute Ideen für Raftingtrips auf einer großen Auswahl von Flüssen in den USA finden Sie unter www.raftingamerica.com, in der sich rund 20 Raft-Firmen zusammengeschlossen haben. Kanuvermietung und geführte Touren im Everglades National Park bietet North American Canoe Tours (107 Camellia St. | Everglades City | Tel. 239 6953299 | www.evergladesadventures.com).

Die engen Schluchten etwa auf dem Colorado Plateau bieten zudem ideale Möglichkeiten fürs Canyoning - dabei folgt man über Wasserfälle und Steilwände dem Flusslauf (www.canyoneering.net). Mehrtägige Touren auf Colorado und Green River durch die Canyon-Region offeriert Sheri Griffith Expeditions (Moab | Tel. 800 3322439 | www.griffithexp.com).

Mountainbiking

Die Traumziele für alle Mountainbiker liegen im Westen: die Rockies und die Canyon-Regionen in Utah und Arizona. Treffs der fat-tire-Fans sind Westernstädtchen wie Crested Butte oder Durango und natürlich das Biker-Paradies Moab, mit dem legendären Slickrock Trail. Neu angelegt wurde in den letzten Jahren der Tahoe Rim Trail - 250 km rund um den schönsten Bergsee der USA. Weitere Infos: www.dirtworld.com und www.tahoerimtrail.org

Touren hoch in den Rockies bietet Crested Butte Mountain Guides (Crested Butte | Tel. 970 3495430 | www.crestedbutteguides.com).

Mehrtägige Biketouren in den Bergen und Nationalparks von Utah und Tagestouren um Moab bei Rim Tours (1233 S. Hwy. 191 | Moab | Tel. 435 2595223 | www.rimtours.com).

Reiten

Keine Reise in den Wilden Westen ist komplett ohne einen Ausritt mit Cowboy-Flair. Einfache trail-rides, gemütlich und ungefährlich, sind für zwei oder drei Stunden kurzfristig bei vielen Ranches am Weg zu buchen. Wer mehr will, kann für eine Woche auf einer guest ranch den Cowboys helfen oder einen mehrtägigen packtrip in die Wildnis buchen. Mit Schlafsack und Packpferd geht's dann wie zu Pionierzeiten in die Einsamkeit der Canyons. Preis: 150-300 $ pro Tag.

Eine Gäste-Ranch kann einerseits als dude ranch recht komfortabel sein samt Pool und vielen Freizeitaktivitäten auch für Kinder. Oder Sie buchen eine rustikalere working ranch, bei der das echte Cowboyleben im Vordergrund steht. Eine gute und bebilderte Auswahl bieten die Sites www.duderanch.org und www.duderanches.com.

Surfen

Surfen bedeutet für die Amerikaner echtes Wellenreiten, nicht Windsurfen - und kein Sport verkörpert das Lebensgefühl Kaliforniens besser. So liegen denn die besten Surfstrände auch am Pazifik zwischen Los Angeles und San Diego. Boards können Sie überall ausleihen, und nach ein paar Stunden Schnupperkurs stehen Sie auf der ersten eigenen Welle. Windsurfen ist übrigens gut in Florida und am Columbia River in Oregon, dem "Gardasee Amerikas" für die Surfer, zu betreiben. Aktuell sehr beliebt ist stand-up paddle surfing - auf dem Brett balancierend paddeln.

Wintersport

Der legendäre champagne powder fällt nur in den Rocky Mountains vom Himmel. Die umliegenden Wüsten sorgen für extrem trockenen, puderfeinen Schnee - das Nonplusultra für alle Tiefschneefans. Aspen und Vail in Colorado sowie die Olympia-Abfahrten von Park City in Utah sind die berühmtesten Reviere der Rockies. Doch es gibt noch mehr: Amerikas ältesten Skiort etwa, Sun Valley in Idaho, das sehr steile Jackson Hole in Wyoming oder auch Lake Tahoe und Mammoth Mountain in Kalifornien. Tipp für Langläufer: Nationalparks wie Bryce Canyon und Grand Teton/Yellowstone spuren Loipen.

Ziplining

Die Wälder und die Canyons nicht nur auf Augenhöhe erleben, sondern aus ungewöhnlichen Perspektiven - und dazu kräftig Adrenalin verbrauchen: das ist das Konzept der ziplines. An mehrere Hundert Meter langen Stahlseilen saust man, sicher gehalten in einem Klettergurt, zwischen festen Plattformen über Schluchten und Flüsse. Dazu gibt es Kletter- und Seilgärten, in denen Hindernisstrecken zu überwinden sind und man in die Tiefe springt. Alles gut abgesichert und mit hohem Spaßfaktor. Überblick verschafft die Seite www.ziplinerider.com.

Mit Kindern unterwegs

Ab einem Alter von drei bis vier Jahren lässt sich eine Reise in die USA mit Kindern gut machen. Ist erst einmal der Flug überstanden, läuft vor Ort alles problemlos: Beim Essen gibt es spezielle Kinderteller und -sitze. Bei der Übernachtung bieten Hotels - meist ohne Aufpreis - separate Kinderbetten an, viele Motels zudem auch ein Planschbecken. Babysitter werden in allen Ferienanlagen und Hotels vermittelt. Kindersitze im Auto sind nicht nur selbstverständlich, sondern sogar Pflicht und werden auf Anfrage von allen Mietfirmen gestellt. Tipp: Obwohl Kinder den Jetlag meist ganz gut verkraften, sollten Sie den Rückflug nicht unmittelbar vor Schulbeginn einplanen.

Ferien im Wohnmobil

Was bei Kids immer gut ankommt, ist eine Reise mit dem Wohnmobil: Das Fahrzeug schafft eine vertraute, gleichbleibende Umgebung, und das Campleben ist für Kinder ideal. Allerdings sollte man dann die Reiseroute darauf ausrichten, kürzere Tagesetappen wählen, mehrere Tage an einem Ort zubringen und immer wieder Erlebnisse wie Kanutouren, Angeln oder Ausritte einplanen. Die Erfahrung zeigt: Im Durchschnitt sind 100 Meilen/Tag für Kinder das Maximum.

In der Natur

Mit Aussichtspunkten über Canyons und Wälder können die Kids meist nicht viel anfangen. Aber wenn ein (Wasch-)Bär über den Campingplatz läuft, wenn Papa und Mama mit ihnen eine Kanutour unternehmen oder einen Ausritt auf einer Ranch, dann sind garantiert alle begeistert. Angebote gibt es reichlich, und auch die Feste in Amerika - Rodeos, Paraden und farbenfrohe indianische Powwows - eignen sich gut für Kinder. Bei solchen Festen ist auch ein Besuch bei Sitting Bulls Nachfahren am besten - ansonsten sind die oft tristen Reservate für Kinder eher schockierend. Die Nationalparks bieten übrigens oft ein Junior Ranger Program an, bei dem Kinder die Arbeit der Ranger kennenlernen und selbst für einen Nachmittag mitmachen dürfen.

Museen

Ob Kunstausstellung oder Stadtmuseum: Fast alle haben sie eigene Abteilungen oder spezielle Programme für Kinder, die meist sehr gut gestaltet sind. Der Clou aber sind Technikmuseen und die Children's Museums: Didaktisch hervorragend präsentiert man dort Phänomene wie Erdbeben und lädt zum Selbstexperimentieren ein.

Exploratorium

Das älteste und beste der amerikanischen Hands-on-Museen, in dem die Kinder alles anfassen und selber ausprobieren dürfen. Die Themen: Naturgesetze, optische Täuschungen und sogar ein Mini-Tornado. Seit 2013 in neuen Räumen am Ufer der Bay. Di-So 10-17 Uhr | Eintritt 15 $, Kinder 10 $ | Pier 15, Embarcadero | San Francisco | www.exploratorium.edu

Cedar Point

Die größten und schnellsten Achterbahnen Amerikas rasen in der Nähe von Cleveland über die Schienen. Wasserpark nebenan. Im Sommer 10-22 Uhr | Eintritt 52 $, Kinder 30 $ | Sandusky, Ohio | www.cedarpoint.com

Knott's Berry Farm

Wildweststadt, Mexicodorf, Wildwasserfahrt und spektakuläre Achterbahnen wie "Pony Express" und "Montezooma's Revenge". Schön für kleinere Kinder: Camp Snoopy. Wasserpark nebenan. Im Sommer tgl. 10-22 Uhr | Eintritt 58 $, Kinder 30 $ | 8039 Beach Blvd. | Buena Park, Kalifornien | www.knotts.com

Stratosphere Tower

Für Teenies die ultimativen Mutproben: drei spektakuläre Achterbahnen auf einem 350 m hohen Turm. Für 110 $ dürfen sie beim "SkyJump" sogar über die Kante springen. Tgl. 10-1 Uhr | Eintritt 18 $, Kinder 12 $, Fahrten je 15 $ | 2000 Las Vegas Blvd. S. | Las Vegas | www.stratospherehotel.com

Themenparks

Das Traumziel aller Kids ist Orlando. Nicht nur Mickey Mouse und Donald Duck sind in den vier Disney-Themenparks dort zu Hause. Und: Es gibt noch gut 50 weitere solcher Spaß-Imperien im Land. Tipp: Schön für Achterbahn-Fans sind alle großen Parks der Kette Six Flags (www.sixflags.com).

Sehenswertes

Die USA sind ein Land voller Sehenswürdigkeiten. Zu den berühmtesten von ihnen gehören das Washington Monument, Mount Rushmore, der Times Square, die Freiheitsstatue und das Kapitol. Nicht zuletzt wegen seiner Größe würde es Monate dauern, alle Sehenswürdigkeiten der USA zu besichtigen. Auch in der freien Natur gibt es Sehenswertes wie die Everglades in Florida oder die selten gewordenen Mustangs im Westen.

Freizeit

Die USA bieten eine Fülle von Möglichkeiten für die Freizeit: Insbesondere im Süden der Ost- und Westküste, nicht zuletzt aber auch auf Hawaii können Sie baden gehen, surfen und anderen Wassersportarten nachgehen. Eine Reise in die USA bietet sich aber auch für Wander- und Campingausflüge im Norden an. Für einen Stadtbummel, Museumsbesuche und durchtanzte Nächte sind die Großstädte das richtige Reiseziel.

Übernachten

In der Regel wohnt man beim Urlaub in den USA im Hotel. Es gibt aber noch eine Besonderheit, nämlich das Motel. Es liegt vor allem an wichtigen Landstraßen und wird für gewöhnlich nur genutzt, um auf der Durchreise irgendwo zu übernachten. Auch Ferienhäuser sowie kleinere Pensionen kann man in den USA finden. Wohnwagenparks hingegen werden in erster Linie dauerhaft bewohnt.

Am Abend

Die Amerikaner lieben schnelle Küche. Wer in den USA ausgehen möchte, der geht daher am ehesten in ein Steak- und Burgerrestaurant. Die Portionen sind groß, außerdem trinkt man dazu gerne Softdrinks oder Bier. Im Süden ist das Essen der USA teilweise auch mexikanisch beeinflusst. Viele Einwohner Amerikas gehen nahezu täglich essen. Zum Trinken sitzen zu bleiben, ist allerdings nicht üblich.