USA Südwest Essen & Trinken

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Klassiker an der Route 66: Steaks, mexikanische Kost und eine Plastikkuh als Aushängeschild.
Rippchen, Steaks und Livemusik in gemütlichem Innenhof.
Scharfe burritos und leckere fajitas in der alten Bahnstation.
Schmackhafte Italo-Southwest Cuisine mit Pfiff.
Die kreativ zubereiteten Gerichte passen zum künstlerischen Ambiente.
Deftig und wildwestmäßig geht es in dieser alten Postkutschenstation zu. Spezialität sind natürlich Steaks vom offenen Grill.
Fast 30 km östlich an der SR 128 gelegen, aber es ist die Anfahrt wert: Hier gibt es Steaks, Bisonrippchen und dazu einen schönen Blick über den Fluss.
Wildwest pur: Büffelsteaks sind die Spezialität dieses etwas außerhalb gelegenen Lokals mit herrlichem Blick über Denver.
Zwar spartanisch möbliert, aber mit einer hervorragenden mexikanischen Küche.
In Utahs ältestem Restaurant von 1919 wird Ihnen deftige mormonische Kost serviert.
Elegantes Dinnerlokal mit fabelhafter southwest cuisine. Kleine Terrasse, schickes Publikum.
Klassisch gestylter Diner an der originalen Route 66.
Urige Bierkneipe mit mexikanischem Restaurant. Abends oft Livemusik.
Gepflegtes Restaurant im Flanigan’s Inn mit guten Fisch- und Wildgerichten und schönem Blick über den Fluss.
Günstiger als hier kann man sich in Denver nicht an Burgern, Hot Dogs und Chili satt essen.
Ein schickes Bistro mit exzellenter southwest cuisine und fabelhaften Desserts.
Bisonburger und Bisonsteaks im Lokal von Bisonzüchter und CNN-Gründer Ted Turner.
Asiatisch-amerikanische Ethno-Küche in einem schicken In-Lokal der Scottsdale Fashion Mall.

Essen & Trinken

Die Portionen sind immer riesig, und zu den Hauptgerichten (entrees) ist im Preis neben den Beilagen - häufig Gemüse plus baked potato - eine Suppe oder ein Salat als Vorspeise enthalten, mitunter sogar beides. Die Qualität des Fleischs ist exzellent: Dicke Filets, New York steaks mit Fettrand oder fein gemaserte ribeye steaks und die etwas günstigeren sirloin steaks sind die besten Stücke - und natürlich die legendären T-bone steaks. Aber für ein solches mit mindestens 400 g Gewicht (und oft mehr) muss man schon richtig Hunger haben.

Doch auch ohne Steaks droht nirgendwo der Hungertod: Jede größere Highwaykreuzung hat ihre Burgerstation, jede Kleinstadt ihren Mexikaner, ihren Italiener, ihren Chinesen und ihre Fastfoodpalette. In Großstädten lockt japanische, arabische, karibische, indische und französische Küche aus aller Einwanderer Länder und in allen Preislagen.

Vegetarier können in den ländlichen Regionen des Südwestens oft nur auf Nudeln und Salate ausweichen. In den Städten, auch den kleineren, ist es aber kein Problem, sich fleischlos zu ernähren: Vegetarische Omelettes, asiatische Gemüse-Reis-Gerichte und Fisch stehen auf der Karte.

Zudem ist gesundes Essen spürbar auf dem Vormarsch: Das Zauberwort heißt organic, am besten sogar certified organic, also Bioware mit Prüfstempel. Immer mehr Restaurants, Supermärkte und Deli-Feinkostläden setzen auf Bioprodukte und beziehen auch ihren Fisch aus nachhaltigem Fang. Dazu richten viele Städte wöchentliche Bauernmärkte aus, farmers markets, auf denen meist auch Ökoware angeboten wird. Besonders schön: der Samstagsmarkt in Santa Fe.

Vor allem um Taos, Santa Fe, Tucson und Phoenix/Scottsdale herum hat sich eine neue, innovative Kochrichtung entwickelt, die southwest cuisine. In New Mexico nimmt sie ihre Anregungen vor allem aus der mexikanischen und teils sogar indianischen Küche, in Arizona lehnt sie sich mehr an die California Cuisine an. Die neue Küche ist leicht und stützt sich möglichst auf die Produkte der Region. Da finden Sie Pinienkerne oder Kaktusscheibchen auf dem Salat. Indianisches Pikibrot aus blauem Mais kommt als Beilage, auch werden Kürbisse und vielerlei Bohnenarten verwendet und natürlich feurig-scharfe Chilischoten, die übrigens aus der Neuen Welt stammen.

In den ländlichen Regionen ist die Südwestküche bodenständiger und deftiger geblieben. In rein indianischen Lokalen gibt es oft Lamm- oder Hammeleintopf - schwer und fettig und für den europäischen Gaumen nicht sehr ansprechend. Weit reizvoller ist die mexikanisch inspirierte Regionalküche in New Mexico, die reichlich mit rotem oder grünem Chili gewürzt und häufig mit Käse überbacken wird.

Unter den Getränken dominiert neben dem allgegenwärtigen Eiswasser das Bier, auch mexikanische Marken (Corona, Dos Equis) werden gern getrunken. Letzter Schrei sind die microbreweries, also Minibrauereien, in den jeweiligen Lokalen. Hüten sollten Sie sich aber auf jeden Fall vor root beer, der amerikanischen Antwort auf unser Malzbier: Es schmeckt wie Kaugummi.

Weintrinker können wählen zwischen kalifornischen Tropfen (meist Chardonnays) und recht anständigen Weinen aus New Mexico. Ein eisiger margarita, ein mit püriertem Eis gemixter Drink aus Limonensaft und Tequila mit Salzrand (gut gegen den Salzverlust beim Schwitzen!), ist der häufigste Aperitif im Südwesten, aber auch viele andere mixed drinks mit Tequila, Rum oder Whiskey werden in den Bars gemischt.

Zum Frühstück geht man in den coffee shop. Wählen können Sie dort zwischen dem kleinen continental breakfast (Saft, Kaffee, Toast mit Marmelade) oder dem großen american breakfast mit Eiern, das oft für den ganzen Tag vorhält. Apropos Frühstück: Die günstigsten Frühstückbüffets offerieren die Kasinohotels in Las Vegas. In immer mehr Hotels ist ein kleines Frühstück im Zimmerpreis enthalten.

Zum lunch, etwa zwischen 12 und 14 Uhr, essen die Amerikaner meist kleinere Gerichte, die auf einer separaten Speisekarte (lunch menu) aufgeführt sind. Sie können sich auch für ein Salatbuffet entscheiden oder einen - oft gar nicht schlechten - hausgemachten Hamburger versuchen.

Das Abendessen (dinner) wird in ländlichen Regionen schon zwischen 18 und 19 Uhr serviert, in den Städten etwa von 19 bis 22 Uhr. Zu den Besonderheiten gehört, dass man in den meisten Restaurants einen Tisch zugewiesen bekommt. Ein Schild am Eingang zeigt dies an: Please wait to be seated. Geraucht wird fast gar nicht mehr: In den meisten Restaurants wie auch in Bars herrscht generelles Rauchverbot. Zum Paffen bleibt dann nur die Terrasse.

Spezialitäten

BBQ burger

auf offenem Grill (barbecue) zubereiteter Hamburger

chicken (buffalo) wings and popcorn shrimps

kross gebratene Hähnchenflügel und frittierte Krabben (als Vorspeise)

eggs over easy

Spiegeleier, einmal gewendet

eggs sunny side up with bacon and hash browns

Frühstücksklassiker: Spiegeleier mit Speck und geraspelten Bratkartoffeln

enchilada with frijoles

gerollter Tortillafladen, gefüllt mit Fleisch und Käse, dazu eingekochte Bohnen

fajitas

geschnetzeltes Fleisch mit Zwiebeln und Chilis, das noch brutzelnd auf den Tisch kommt und dann in Tortillas gerollt wird

filet mignon with stuffed mushrooms

zartes Filetsteak, dazu überbackene und gefüllte Portobello-Pilze

French toast

Weißbrot in Eihülle

frybread/Indian bread

in Fett gebackener Maisfladen

jalapeños

sehr scharfe Chilischoten

home fries/steak fries

dick geschnittene Pommes

Navajo taco

in Fett gebackenes Fladenbrot, gefüllt mit Chili, Hackfleisch, Käse und Salat

New York steak and baked potato with butter, chives and bacon bits

Steak mit Fettrand, dazu Folienkartoffel mit Butter, Schnittlauch und Speck

prime rib with horseradish sauce

sehr zarte, dicke Bratenscheibe (das beste Fleisch vom Rind) mit Meerrettich

pumpkin pie

Kürbistarte

quesadillas

mit Käse gefüllte Tortilla-Fladen (als Vorspeise)

sirloin steak with garlic mashed potatoes and corn on the cob

Lendensteak mit Kartoffel-Knoblauch-Püree und Maiskolben

sopaipilla

mit Honig beträufelter Schmalzkringel (als Nachspeise in New Mexico)

squash

kleine Kürbisart, meist gedünstet als Gemüse

tortilla chips & hot salsa

Maischips mit scharfer Sauce aus Chilis, Tomaten, Zwiebeln und Koriander

veggie wrap with roasted pine nuts and goat cheese

vegetarische Teigtasche mit Pinienkernen und Ziegenkäse