USA Südwest Alle

Akzeptiert Kreditkarten:
Mehr
Weniger
Ambiente:
Mehr
Weniger
Behindertengerecht:
Mehr
Weniger
gastronomy:
Mehr
Weniger
hotelamenities:
Kinderfreundlich:
Mehr
Weniger
Klassifizierung:
Mehr
Weniger
Küchenstil:
location:
Mehr
Weniger
maxprice:
minprice:
Parkmöglichkeiten:
Mehr
Weniger
Preiskategorie:
Mehr
Weniger
roomfacilities:
Mehr
Weniger
Typ:
Mehr
Weniger
Zielgruppe:
Mehr
Weniger
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Tief im Kalkgestein der Guadalupe Mountains im Südosten New Mexicos liegen die schönsten, seit 3 Mio. Jahren gewachsenen Tropfsteinhöhlen der Welt. Eine spektakuläre Attraktion sind…
Die besten Galerien befinden sich entlang der Canyon Road. V.a. Malerei und Kunst mit Southwestmotiven sind hier zu finden, aber auch moderne Skulpturen, Glasarbeiten und Keramik.
Las Vegas, heißt es, sei das Tor zum Grand Canyon. Ein Europäer kann diesen Spruch kaum geprägt haben, denn die Entfernung ist für europäische Verhältnisse gewaltig. Bustouren dauern lange, doch…
Die Wüste lebt: Nirgendwo ist das besser zu sehen als in diesem Freilichtmuseum, das Flora und Fauna der amerikanischen Wüsten zeigt.
Fast 450 km lang ist der Grand Canyon, 16 km breit und bis zu 1,5 km tief - ein imposantes Naturwunder. Besonders im Morgen- und Abendlicht wird der Blick in die gewaltige Schlucht mit ihren braun-rot…
Das elegante, auf ca. 2400 m Höhe gelegene und an drei Seiten von Bergen umgebene Aspen erinnert mit seinen viktorianischen Ziegelhäusern noch an seine Vergangenheit als Silberbergbaustädtchen.…
Neben dem Grand Canyon wohl der schönste Nationalpark im Südwesten: eine märchenhafte Welt aus roten und weißen Felssäulen und bizarren Steinformationen. Im Visitor Center gibt es Wanderkarten.…
Zahllose Western und Werbespots machten die mächtigen Monolithen und Tafelberge des Wüstentals zwischen Utah und Arizona weltberühmt. Das Tal liegt im Navajo-Reservat und weit verstreut leben…
Rund 50 km westlich von Durango finden sich die eindrucksvollsten Zeugnisse früher indianischer Kulturen. Seit dem 6. Jh. lebten hier die Anasazi, die um 1200 große Klippenbauten errichteten. Mehr…
Nur 10 km nördlich von Moab beginnt dieses Hochplateau über dem Colorado River, auf dem der Wüstenwind Felsbögen in den flammend roten Sandstein geschliffen hat. Vom Visitor Center führt eine…
Die zwei spektakulär zerklüfteten Schluchten im heutigen Navajo-Reservat hatten schon vor 800 Jahren den Anasazi-Indianern Schutz und – in den Talsohlen – Ackergrund für die Landwirtschaft…
20 km westlich von Alamogordo dehnt sich auf rund 600 km2 eine bizarre Wüstenregion aus: blendend weiße Wanderdünen aus feinem Gipssand, manche über 20 m hoch. Vom Visitor Center (tgl. 7–20 Uhr…
An diesem Platz sammeln sich zahlreiche beliebte Restaurants und Bars.
Der berühmte Damm am Colorado River ist gut über die Autobahn zu erreichen. Der gigantische Betonwall ist 221 m hoch und am Fuß fast ebenso breit. Er wurde zwischen 1931 und 1936 errichtet, um den…
Der blaue Stausee liegt inmitten der braunen Wüstenberge.
Die schönste Panoramastraße des Parks, die auf über 3700 m Höhe ansteigt, ist die Trail Ridge Road über die kontinentale Wasserscheide.
Fast alle Attraktionen, die das Weltzentrum der Mormonen zu bieten hat, liegen um diesen Platz im Stadtmittelpunkt. Der sechstürmige Temple (1853-93) ist für die nicht mormonische Öffentlichkeit…
Ein Bau wie eine Burg mit einem 2006 vollendeten Anbau von Daniel Libeskind. Drinnen gibt es hervorragende Sammlungen indianischen Kunsthandwerks.

Essen & Trinken

Medium rare

Steaks gehören zum Südwesten wie die Kakteen in die Wüste – und die Qualität des Fleischs ist exzellent. Dicke Filets, New York steaks mit Fettrand oder fein gemaserte ribeye steaks und die günstigeren sirloin steaks sind die besten Stücke – und natürlich die legendären T-bone steaks. Aber für ein solches mit mindestens 400 g Gewicht (und oft mehr) muss man schon richtig Hunger haben. Dazu kommen ein frischer Maiskolben vom Grill und eine gebackene Kartoffel, fertig ist das Traumgericht für Fleischliebhaber.

Doch auch ohne Steaks droht nirgends der Hungertod: Jede größere Highwaykreuzung hat ihre Burgerstation, jede Kleinstadt ihren Mexikaner, ihren Italiener, ihren Chinesen und ihre Fastfoodpalette. In Großstädten lockt japanische, arabische oder indische Küche aus aller Einwanderer Ländern.

Fleischlos glücklich

Vegetarier und Veganer können in den ländlichen Regionen des Südwestens oft nur auf Nudeln und Salate ausweichen. In den Städten, auch den kleineren, ist es aber kein Problem, sich fleischlos, vegan und auch glutenfrei zu ernähren. Vegetarische Omelettes, asiatische Gemüse-Reis- Gerichte, Poke- und Acai-Bowls stehen auf der Karte, und es gibt hervorragende Sushi-Lokale, die oft preiswerter und besser sind als in Europa.

Alles bio oder was?

Gesundes Essen ist spürbar auf dem Vormarsch: Das Zauberwort heißt organic, am besten sogar certified organic, also Bioware mit Prüfsiegel. Immer mehr Restaurants, Supermärkte und Deli-Feinkostläden setzen auf Bioprodukte und beziehen auch ihren Fisch aus nachhaltigem Fang. Dazu richten viele Städte wöchentliche Bauernmärkte aus, farmers markets, auf denen meist Ökoware angeboten wird. Besonders schön: der große Samstagsmarkt in Santa Fe, auf dem Farmer und Foodtrucks in bunter Folge Bio-Gemüse und hormonfreie Lammwürste, indianisches fry bread und mexikanische churros, süßes Fettgebäck, verkaufen.

Southwest Cuisine

Vor allem um Taos, Santa Fe, Tucson und Phoenix/Scottsdale herum hat sich eine neue, innovative Kochrichtung entwickelt, die Southwest cuisine. In New Mexico nimmt sie ihre Anregungen vor allem aus der mexikanischen und teils sogar indianischen Küche, in Arizona lehnt sie sich mehr an die California cuisine an. Die neue Küche ist leicht und stützt sich möglichst auf die Produkte der Region. Da findet man auch mal Kaktusscheibchen auf dem Salat. Indianisches Piki-Brot aus blauem Mais kommt als Beilage, auch werden Kürbisse und vielerlei Bohnenarten verwendet und natürlich feurig-scharfe Chileschoten.

In den ländlichen Regionen ist die Südwestküche bodenständiger und deftiger geblieben. In den (seltenen) rein indianischen Lokalen gibt es Navajo Tacos, gefüllt mit Chili, Hack, Käse und Salat, oder auch Lamm- oder Hammeleintopf – schwer und fettig und für den europäischen Gaumen nicht sehr ansprechend. Weit reizvoller ist die mexikanisch inspirierte Regionalküche in New Mexico, die reichlich mit Chili gewürzt und häufig mit Käse überbacken wird.

Bier & Tequila

Unter den Getränken dominiert neben dem allgegenwärtigen Eiswasser das Bier, auch mexikanische Marken (Tecate, Dos Equis) werden gern getrunken. Letzter Schrei sind die microbreweries, also Minibrauereien, in den jeweiligen Lokalen. Hüten sollte man sich aber auf jeden Fall vor root beer, der amerikanischen Antwort auf unser Malzbier: Es schmeckt wie flüssiges Kaugummi.

Weintrinker können wählen zwischen kalifornischen Tropfen (meist Chardonnays) und recht anständigen Weinen aus New Mexico. Eine eisige margarita, ein mit püriertem Eis gemixter Drink aus Limonensaft und Tequila mit Salzrand (gut gegen den Salzverlust beim Schwitzen!), ist der häufigste Aperitif im Südwesten, aber auch viele andere mixed drinks mit Tequila, Rum oder Whiskey werden in den Bars gemischt.

Essenszeit

Zum Frühstück geht man in den coffee shop. Dort ist zu wählen zwischen dem kleinen continental breakfast (Saft, Kaffee, Toast mit Marmelade) oder dem großen American breakfast mit Eiern und Speck. Apropos Frühstück: Die günstigsten Frühstücksbuffets offerieren die Kasinohotels in Las Vegas. In immer mehr Hotels ist ein kleines Frühstück im Zimmerpreis enthalten.

Zum lunch, etwa zwischen 12 und 14 Uhr, essen die Amerikaner meist kleinere Gerichte, die auf einer separaten Speisekarte (lunch menu) aufgeführt sind. Alternativ gibt es Salatbuffets, mexikanische Tacos oder schnell mal ein wrap oder eine bowl vom örtlichen Foodtruck.

Dinner, also das Abendessen, wird in ländlichen Regionen schon zwischen 18 und 19 Uhr serviert, in den Städten etwa von 19 bis 21 Uhr. Zu den Besonderheiten gehört, dass man in den meisten Restaurants einen Tisch zugewiesen bekommt. Ein Schild am Eingang zeigt dies an: Please wait to be seated.

Service rund um die Uhr

Kellner arbeiten oft mit nur ganz geringem Grundgehalt. Daher gilt ein Trinkgeld von 15 Prozent als normal. Diesen tip lässt man bar auf dem Tisch liegen oder zählt ihn auf dem Kreditkartenbeleg zum Preis dazu.

Nur wenige Restaurants haben übrigens einen Ruhetag – serviert wird meist sieben Tage die Woche, durchgehend von 11 bis 22 Uhr. Auch Supermärkte haben meist Delikatesstheken mit Salaten, Sandwiches und warmen Gerichten – ideal für Picknickbedarf.

Shoppen & Stöbern

Kachinas & Keramik

Die schönsten Mitbringsel gibt es bei den Indianern. Die Navajos fertigen Silberschmuck, aus Schafwolle gewebte Decken und symbolhafte Sandbilder, die von den Schamanen zur Heilung von Kranken verwendet werden. Die Zuni sind berühmt für ihre Intarsienarbeiten aus Silber, verziert mit Türkisen, Korallen und Perlmutt, die Pueblo-Stämme am Rio Grande für ihre Keramiken.

Ganz besondere und auch teure Sammlerobjekte sind die kachinas der Hopi – bemalte Holzpuppen, die für die Kinder geschnitzt werden, um sie mit der Götterwelt vertraut zu machen. Am besten ist es, direkt im Reservat zu kaufen. Gute, gesicherte Qualität bieten auch die gift shops der Museen und die trading posts am Rand der Reservate.

Hohe Kunst

Vor allem Santa Fe und Taos sind echte Zentren für Kunst. Seit sich die Malerin Georgia O’Keeffe Anfang des 20. Jhs. am Rio Grande niederließ, sind ihr viele Künstler in den Wilden Westen gefolgt und haben sich von den Traumlandschaften inspirieren lassen. Dutzende von Galerien säumen die Canyon Road in Santa Fe und bieten auch Avantgarde-Werke an.

Made in America

Schön sind Mitbringsel mit Wildwest- Appeal. Western wear, z. B. Stetsonhüte, fein gearbeitete Cowboystiefel oder Gürtelschnallen. Und warum nicht eine Original-Baseballkappe mit dem Aufdruck des lokalen Sportteams? Ebenfalls beliebt sind typische Landesprodukte: Kaktusmarmelade oder kleine Kakteen aus Arizona, scharfe Salsa aus New Mexico, Wildblütenhonig aus Colorado.

Eiskalt einkaufen

In und um die Städte erwarten große Malls die Kunden – immer eisig klimagekühlt, mit 100 oder 150 Boutiquen und Kaufhäusern. Und immer ist irgendwo ein sale, ein Ausverkauf. Teils sind die Einkaufscenter in historischen Bauten untergebracht (City Creek Center oder Trolley Square, Salt Lake City), teils in postmodern gestylten Bauten (Arizona Center in Phoenix). Vor allem Freizeitklamotten und Sportartikel wie Golf- und Tennisschläger, Vitamine und Kosmetik sind in den USA günstiger. Doch Vorsicht: Die europäischen Zöllner kennen sehr wohl den Wert eines Golfsets, das man von drüben mitbringt.

Billig! Billig!

An den Autobahnen locken riesige outlet malls zur Schnäppchenjagd. Im Angebot sind Markenfirmen wie Timberland, Donna Karan, Nike, Levi’s oder Tommy Hilfiger. Zwar sind die Waren manchmal zweite Wahl oder aus der Kollektion des Vorjahrs, aber bei deutlich reduzierten Preisen stört das wenig. Tipp: Oft bekommt man beim Info-Center der outlet mall ein Couponbuch mit weiteren Vergünstigungen.

Sport

Klar, dass sich auch für Besucher ein großes Betätigungsfeld auftut: Jedes nur etwas größere Hotel hat einen eigenen Fitnessclub, dazu Tennisplätze und oft sogar einen Golfplatz. Die Wüsten, Canyons und Berge ringsum locken zu Radtouren und Wanderungen, oder man zieht wie einst die Cowboys zu Pferd in die Wildnis. Zahlreiche rental shops nahe den Nationalparks und in den Städten vermieten Bikes und anderes Gerät. Tipps und Landkarten gibt’s gratis dazu. Organisierte Tagestouren wie Ausritte, Zipline- oder Schlauchbootfahrten sind meist kurzfristig vor Ort zu buchen. Mehrtägige Touren reserviert man besser vorab.

Biking

Kein Wunder, dass Mountainbiking heute die beliebteste Sportart im Südwesten ist: Die vielen alten Bergwerksstraßen und Forstwege sind für dicke Noppenreifen wie geschaffen. Fat-tire-Fans zieht es meist in die roten Sandsteinlabyrinthe um Moab, wo zahlreiche Trails wie etwa der spektakuläre Slickrock oder der Kokopelli Trail zu erobern sind.

Auch die Berge um Telluride und Crested Butte sind beliebte Bikerreviere. Geführte Touren in Colorado sind häufig so angelegt, dass man per Shuttlebus auf den Berg gebracht wird und dann bergab fährt – auf über 3000 m ist die Luft zum Bergauftreten für viele zu dünn. Die Bike-Shops der Ferienorte vermieten mittlerweile aber immer häufiger auch E-Bikes.

Rim Tours (1233 S Hwy. 191 | Moab, UT | Tel. 435 2 59 52 23 | rimtours.com) veranstaltet mehrtägige Biketouren in den Bergen und Nationalparks von Utah und Tagestouren um Moab. Für Touren ins rote Felsenland um Sedona verleiht Sedona Bike & Bean (30 Bell Rock Plaza | Sedona/Oak Creek, AZ | Tel. 928 2 84 02 10 | bike-bean.com) Räder.

Extremsport

Wer gern an seine Grenzen geht, ist hier richtig: Im Winter etwa treffen sich die Ski- und Boardcracks bei den X-Games in Aspen und stürzen sich die steilsten Hänge hinab. Die engen Schluchten des Colorado Plateau bieten die besten Möglichkeiten fürs Canyoning. Dabei folgt man (angeseilt und mit Helm) einem Bachlauf über Wasserfälle und Steilwände die Schlucht entlang. Eine fordernde Sportart, die alle Muskeln anspricht: Man muss eine Route finden, klettern, sich abseilen, schwimmen, wandern. Zu den beliebtesten Revieren zählen Zion National Park, Lower Antelope Canyon und der San Rafael Swell bei Green River. Infos und Guides auf: canyoneering.net und canyoneeringusa.com.

Auch das Bergsteigen wurde mit Freeclimbing im Southwest eine Stufe weiter getrieben. Die besten Reviere: um Superior östlich von Phoenix, der Cochise Stronghold bei Tucson und die Canyons um Moab. Reichlich Adrenalin verspricht Ziplining, wenn man im Klettergurt an langen Drahtseilen über Schluchten und Berghänge saust. Skigebiete wie Park City und Vail haben gute Ziplines, aber auch Orte im Canyonland wie Sedona. Und sogar im glitzernden Las Vegas kann man zwischen den Kasinos an der Main Street entlangflitzen. Weitere Tipps mit Auflistung vieler Ziplines im Südwesten: ziplinerider.com

Golf

Mehr sogar noch als Florida ist der Südwesten das Golfmekka der USA. Vielfach schlängeln sich die courses zwischen roten Felsen und mannshohen Kakteen durch die Wüste dahin. Rund 125 Golfanlagen gibt es allein im Raum Phoenix/Scottsdale, darunter so legendäre Meisterschaftsplätze wie Troon North. Dort zahlen Sie aber auch 300 $ aufwärts für die greenfee. Die meisten Plätze sind günstiger. Besonders im Sommer können Sie schon für 40–80 $ eine 18-Loch-Runde spielen. Auf Websites wie arizonagolfer.com oder golfarizona.com sind viele Detailinfos verzeichnet.

Rafting

Major Powell wagte sich als Erster vor fast 150 Jahren in die Stromschnellen des Colorado River und durchfuhr den Grand Canyon. Was damals mit Holzbooten ein lebensgefährliches Unternehmen ins Ungewisse war, ist heute mit Schlauchbooten ein spritziges Vergnügen. Je nach Jahreszeit und Wasserstand gibt es neben dem Grand Canyon aber noch zahlreiche andere Raftingreviere in großartigen Schluchten: etwa den Yampa River im Norden von Utah und den Arkansas River im Staat Colorado um Salida und Canon City.

Eine umfassende Auswahl von Raftingadressen bietet die Website rafting america.com, für die sich rund 20 Firmen zusammengeschlossen haben.

Reiten & Ranches

Ein Ausritt gehört zu einer Reise in den Wilden Westen wie der Besuch eines Biergartens in München. Auf vielen Ranches werden gemütliche trail rides in die umgebende Natur angeboten – gut auch für Anfänger, die sich im breiten Westernsattel auf einem meist sehr gemächlichen Pferd schnell wohlfühlen werden. Wer mehr will, kann für eine Woche auf einer guest ranch den Cowboys helfen oder bei einem Veranstalter einen Packtrip in die Wildnis buchen. Mit Schlafsack und Packpferd geht es dann wie zu Pionierzeiten in die Einsamkeit der Canyons (Preis: 150–300 $/Tag).

Mehrtägige Packtrips in der Region um Capitol Reef – auch Allradtouren in die Felsenwelt des Cathedral Valley – organisiert Hondoo Rivers & Trails (90 E Main St. | Torrey, UT | Tel. 435 4 25 35 19 | hondoo.com). Eine originale, von Kakteen umgebene Wildwest-Ranch mit über 120 Pferden ist die White Stallion Ranch (41 Zi. und Suiten | 9251 W Twin Peaks Rd. | Tucson, AZ | Tel. 520 2 97 02 52 | whitestallion.com).

Skifahren

Nirgendwo sonst ist der Pulverschnee so trocken und locker wie in den Rocky Mountains. Aspen und Vail in Colorado sowie Park City in Utah mit den Olympiapisten von 2002 sind die bekanntesten Skiorte: große Resorts mit bestens ausgebauten Liftanlagen. Auch die kleineren Skiresorts in Colorado sind aber oft recht anspruchsvoll, beispielsweise Telluride, Breckenridge, Steamboat oder Crested Butte. Sehr schön zum Langlaufen ist der Bryce Canyon National Park – die roten Felstürme sehen mit Schneehäubchen besonders fotogen aus. Infos unter skiutah.com und coloradoski.com

Wandern

Die besten Hikingreviere sind die national und state parks, denn hier werden die Wege von den Rangern gepflegt. Besonders Grand Canyon, Bryce Canyon, Arches, Zion und der Rocky Mountain National Park eignen sich ideal für Tagestouren. Für mehrtägige Hikes in die noch ganz ursprünglichen wilderness areas ist zumindest das erste Mal eine geführte Tour anzuraten. Und im Süden der Region sollte man Wanderungen in Wüstenparks wie dem Organ Pipe Cactus oder dem Chiricahua National Monument nur im Winterhalbjahr einplanen – im Sommer ist es schlichtweg zu heiß.

Achtung: Für manche ökologisch besonders schützenswerten Wanderziele wie die in vielen Bildbänden gezeigten Coyote Buttes, den spektakulären Paria Canyon oder andere slot canyons wird pro Tag nur eine begrenzte Zahl von Wanderern zugelassen. Auskunft über Erlaubnisse (permits) bekommt man im jeweiligen Visitors Bureau der Region.

Mit Kindern unterwegs

Ab einem Alter von drei bis vier Jahren können Sie Ihre Kinder schon auf eine Reise nach Amerika mitnehmen. Die Amerikaner sind höchst kinderfreundlich und reisen auch selbst viel mit der Familie. Die Infrastruktur ist entsprechend: Im Lokal gibt es spezielle Kinderteller und natürlich Kindersitze. Hotels bieten - meist ohne Aufpreis - separate Kinderbetten an, und zu vielen Motels gehört neben einem Pool auch ein Planschbecken für die Kleinsten. Größere Kinder erfreuen sich eher am kostenlosen Wlan für den Kontakt zu den Freunden zu Hause.

Babysitter werden in Ferienanlagen und Hotels ohne Probleme vermittelt, und die meisten Museen haben spezielle Programme für Kids (dafür sollten allerdings die Eltern etwas Englisch sprechen).

Gut zu wissen, wenn Sie ein Auto mieten wollen: Kindersitze sind in Amerika nicht nur selbstverständlich, sondern sogar Pflicht und werden auf Anfrage von allen Mietwagenfirmen gestellt. Eine Reise per Wohnmobil ist für Kinder besonders schön, denn das Fahrzeug schafft eine vertraute, gleichbleibende Umgebung, und das Camperleben mit Lagerfeuer, Wüstennatur hautnah und viel Bewegung lässt die Ferien im Canyonland bestimmt zum Erfolg werden.

Las Vegas

Adventure Dome

Vergnügungspark mit Achterbahn und Kletterwand. Besonders schön: die Wildwasserfahrt. Viele Attraktionen auch für Kleinere: Karussell, Minigolf und Clownshows. Mo-Do 11-18 Uhr, Fr-So meist länger geöffnet | Eintritt 30 $, Kinder 17 $ | im Circus-Circus | 2880 Las Vegas Blvd. S

Lied Discovery Children's Museum

Pädagogisch sehr gut gestaltetes Kindermuseum für alle Altersgruppen. Die Welt der Wissenschaft wird bei oft sehr verblüffenden Experimenten und Vorführungen dargestellt. Sehr gut: die Eco City zum Thema nachhaltiges Leben in der Stadt. Juni-Aug. Mo-Sa 10-17, So 12-17, Sept.-Mai Di-Fr 9-16, Sa 10-17, So 12-17 Uhr | Eintritt 12 $ | 360 Promenade Place | www.discoverykidslv.org

Siegfried & Roy's Secret Garden & Dolphin Habitat

Die Zauberer sind im Ruhestand, doch ihre berühmten Tiger und Löwen können Sie besuchen. Dazu eine Lagune mit Delphinen. Tgl. 11-18.30, Sa/So ab 10 Uhr | Eintritt 20 $, Kinder 11 $ | im Mirage | 3400 Las Vegas Blvd. S

Stratosphere Tower

Eine beliebte Mutprobe insbesondere für die älteren Kids: Auf der Spitze des 350 m hohen Kasinoturms wird man mit dem Big Shot noch weitere 50 m hochgeschleudert und kommt im freien Fall wieder herab. Toll ist auch die Fahrt Insanity, bei der sich die Besucher frei über dem Abgrund drehen.

Und für 110 $ darf man beim SkyJump sogar über die Kante des Turms springen und 108 Stockwerke in die Tiefe stürzen. Kontrolliert natürlich, und ohne sich die Knochen zu brechen. So-Do 10-1 Uhr, Fr/Sa 10-2 Uhr | Eintritt 18 $, Kinder 10 $, Fahrten je 15 $ | 2000 Las Vegas Blvd. S | www.stratospherehotel.com

Arizona

Golfland Sunsplash

Drei Minigolfplätze, dazu ein Abenteuerschwimmbad mit zehn Wasserrutschen und eine Gokartbahn. Im Sommer Mo-Fr 10-23, Sa 10-24, So 12-22 Uhr | Eintritt ab 30 $, Kinder ab 20 $ | 155 W Hampton Ave. | Phoenix/Mesa | www.golfland.com

I.d.e.a. Museum

Ein Kindermuseum, in dem besonders Phantasie und Kreativität gefördert werden: Hier können die Kleinen nach Herzenslust Holz bearbeiten, Skulpturen aus Lehm und Pappe basteln etc. Di-So 9-16, So ab 12 Uhr | Eintritt 7 $ | 150 W Pepper Place | Phoenix/Mesa

Rawhide

Ein nachgebautes Wildweststädtchen im Gila-Indianerreservat. Mit Streichelzoo, Kutschfahrten und aufregenden Stuntshows. Mi-Fr 17-22, Sa/So ab 12 Uhr | Eintritt frei | 5700 WN Loop Rd. | Phoenix/Chandler | www.rawhide.com

Salt River Recreation

Herrlich erfrischend: In alten Autoschläuchen lassen Sie sich auf dem Salt River durch die Berge treiben. 17 $ pro Person, ab 8 Jahre | 9200 N Bush Hwy. | Phoenix/Mesa | www.saltrivertubing.com

Utah

George S. Eccles Dinosaur Park

Dutzende lebensgroße Dinosaurier - vom riesigen Tyrannosaurus Rex bis zum gazellenähnlichen Dryosaurus - bevölkern diesen 20000 m2 großen Park. Im Sommer Mo-Sa 10-20, So 10-18 Uhr | Eintritt 7 $, Kinder 5 $ | 1544 Park Blvd. | Ogden | www.dinosaurpark.org

Lagoon Amusement Park

Ein großer Vergnügungspark mit nachgebauter Pionierstadt, Postkutschen- und Bimmelbahnfahrten, mehreren Musikbühnen, Achterbahnen und einem großen Wasserpark. Im Sommer tgl. ab 11 Uhr | Eintritt 48 $, Kinder 36 $ | Farmington bei Salt Lake City

Thanksgiving Point

Weitläufiger Komplex mit einer Farm, einem Pionierdorf und dem großen Museum of Ancient Life, das Dinosaurier und Mammute zeigt. Sehr gute Programme für Kinder - auch im Internet. Mo-Sa 10-20 Uhr | Eintritt 15 $, Kinder 12 $ | I-15, Exit 287, Lehi | www.thanksgivingpoint.org

New Mexico

Albuquerque Biopark

Ein ganzer Tag ist mühelos rum: Aquarium, botanischer Garten und ein Zoo mit Schlangen und Taranteln warten am Ufer des Rio Grande. Viele Programme für Kinder. Tgl. 9-17, Juni-Aug. Sa/So bis 18 Uhr | Eintritt 12,50 $, Kinder 4 $ | 2601 Central Ave. | Albuquerque | www.cabq.gov/culturalservices/biopark

Tinkertown

Schönes Museum auch für kleinere Kinder: geschnitzte Holzfiguren, eine Wildweststadt im Miniaturformat, ein Zirkus und eine Glasmauer aus 50000 bunten Flaschen. Im Sommer tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 3,50 $, Kinder 1 $ | 121 Sandia Crest Rd. | Albuquerque | www.tinkertown.com

Colorado

Museum of Western Colorado

Dino-begeisterte Kids ab fünf Jahren dürfen im Sommer an echten Ausgrabungen teilnehmen - für einen halben oder ganzen Tag oder sogar an "Expeditionen" für drei Tage. Zumindest ein Elternteil mit Englischkenntnissen sollte auch dabei sein. Für nur Durchreisende gibt es tolle Dino-Ausstellungen im Dinosaur Journey Museum (tgl. 9-17, im Winter Mo-Sa 10-16, So 12-16 Uhr | Eintritt 8,50 $, Kinder 5,25 $ | 550 Jurassic Court | Fruita). Grand Junction | Tel. 970 8587282 | www.museumofwesternco.com/dino-digs

Sehenswertes

Der Südwesten der USA wird als das Land der Indianer bezeichnet. Wer sich auf John Waynes Spuren begibt, gelangt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten. Hier standen die Kulissen für den Western „Rio Bravo“. Aber auch moderne Streifen wie „Krieg der Sterne“ wurden hier gedreht. Gehen Sie mit den Asphalt-Cowboys auf Tour und fahren Sie vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten im Südwesten der USA.

Freizeit

Freizeit im Südwesten der USA steht für Vergnügen und Nervenkitzel. Brechen Sie auf zu einer Jeeptour durch das weite Land oder suchen Sie Ihr Glück auf dem Rücken der Pferde. Ein Ausflug mit dem Jeep ist bei einer Reise im Südwesten der USA ein Härtetest für Mensch und Maschine. Sie wollen Abenteuer erleben? Dann auf zum Rodeo oder mit Karl May in den Wilden Westen!

Übernachten

Zum Übernachten warten in Las Vegas Fünf-Sterne-Themenhotels auf Sie, während man in den Rocky Mountains und im Canyon lieber in Lodges übernachtet. In den Nationalparks werden Betten in einfachen Zeltkabinen angeboten. Vorsicht: Bärengefahr! Generell haben die Hotels im Südwesten der USA einen hohen Komfort. Müde Wildwest-Touristen können auch ganz stilecht im Wigwam zur Ruhe kommen. Colorado wird von Skihütten und Wintersporthotels dominiert.

Am Abend

Ausgehen im Südwesten der USA ist gemacht für Nachtschwärmer und Glücksritter. Ob beim Roulette oder beim Black Jack: In der Spielerstadt Las Vegas ist jeder auf der Suche nach dem Glück. Bummeln Sie über die flirrende Flaniermeile Strip und besuchen Sie eines der unzähligen Casinos. Wenn Sie Hunger bekommen: Zum Essen im Südwesten der USA gehören unweigerlich die XXXL-Hamburger.