USA Südstaaten Essen & Trinken

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Hier treffen sich Touristen und Hiesige zum Frühstück (bis zum frühen Abend) und zu Champagner (bis zum frühen Morgen) mit Blick auf die vorbeidefilierenden Schönen und Reichen.
Einer der besten Jazzclubs; Ellis Marsalis und Charmaine Neville sind hier Stammgäste.
Das Lokal im Bluff View Art District bietet kreative Küche mit den besten Produkten aus der Umgebung. Beim Essen haben Sie einen schönen Ausblick auf den Fluss.
Tapas und Mojitos, live spielende Latinbands, Salsakurse und eine schöne Terrasse zum Verschnaufen: Das Loca Luna ist eine prima Alternative zum Bassgewummer in den Clubs.
In einem weißen Gebäude im Kolonialstil wird den Gästen das Essen inmitten von Antiquitäten aus dem Pazifikraum serviert.
Der Name bezieht sich auf die Karte: Hier gibt’s gediegenes Soulfood.
Hier, wo der Florida Panhandle am ursprünglichsten ist, werden die berühmten Austern gleichen Namens gezüchtet. An der Route 98 nach Südosten kommen sie in hier ganz frisch auf den Tisch.
Solide deutsche Küche ist unterwegs im Süden für so manchen eine willkommene Abwechslung. Dazu können Sie sich ein Hefeweizen bestellen!
Gemütliche Taquería in altem Industriegebäude, die südamerikanische Spezialitäten wie Churrasco Steak und Chicken Enchilladas anbietet.
Schöner Speisen in Fin-de-siècle-Ambiente: Elizabeth Terry kocht Südstaatengerichte vom Feinsten, etwa Shrimp Savannah und scharf gewürzte Wachteln. Seit der Eröffnung 1981 unbestritten das beste…
Das älteste Diner der Stadt ist seit den 1920er-Jahren unverändert. Kellnerinnen, die ihren Gast precious nennen, servieren Hamburger, Hotdogs etc.
Vegetarische Gerichte aus Bioanbau, werden im Rosewood Farmers’ Market im Süden Columbias in lebhafter Kantinenatmosphäre serviert.
Southern Barbecue ist die Spezialität dieses einfachen, sehr beliebten Lokals. Gut dazu passt abends die Livemusik, die wechselnde Bluesbands beisteuern.
Cool im historic district: Gekocht wird moderne southern cuisine mit französischen Einflüssen. Lecker ist z. B. das Springer Mountain Chicken mit Polenta.
Beignets und café au lait: Das 24 Stunden geöffnete Café du Monde im French Market ist überaus beliebt bei den Einheimischen, besonders zum Frühstück.
Am Bootshafen, wo der frische Fisch direkt ankommt.
Genießen Sie beste Steaks und Wein aus dem hauseigenen Weinkeller.
Auf dem Balkon dieses Restaurants kann man sich Hühnchen und Quesadilla gönnen und den schönen Blick auf die historische Bridge of Lions und nach Anastasia Island genießen.

Essen & Trinken

Aber keine Sorge: Sie sind noch immer in Amerika, Sie brauchen sich nur ein wenig umzuschauen. Denn der Süden hat nicht zuletzt auch kulinarisch zum Rest des Landes aufgeschlossen. Die Restaurants der Fast-Food-Ketten findet man selbst im hintersten Winkel der Appalachen. Auch die family restaurants, erkennbar an ihren unübersehbar am Straßenrand angebrachten 5,99-Dollar-Preisschildern, haben nur eine Mission: den Hunger preiswert zu bekämpfen. Steaks, Sandwiches, Hamburger, chicken und Pizza, dazu french fries (Pommes frites) und Salate mit french, blue cheese oder thousand island dressing: Schon bald verlangt der Gaumen nach Abwechslung. Dass die Fahrt durch den Süden nicht zur Cholesterinorgie gerät, verhindern die regionalen Küchen, die unter der Bezeichnung southern cuisine zusammengefasst werden.

Im Lowcountry, dem Küstentiefland um Charleston, haben tropische Temperaturen, afrikanische Einflüsse sowie Reis und Meeresfrüchte im Überfluss die lowland cuisine hervorgebracht. In dieser werden Hummer, Krabben und Shrimps verwendet, gekocht, gedämpft oder gedünstet und Zwiebeln, Erbsen und Tomaten dazugegeben. Gewürzt wird am liebsten mit Basilikum, Knoblauch, Cayennepfeffer und Tabasco. Die farbenfrohen Namen der Gerichte stammen oft von den Gullah, die als einzige Afroamerikaner die Erinnerung an den Schwarzen Kontinent wachhalten konnten.

Verfeinerte Lowcountry-Gerichte begegnen einem inzwischen überall im Süden. Im Trend liegt auch soul food. Der Begriff tauchte in den 1960er-Jahren in den Städten auf. Ähnlich wie in der Soulmusik sollte sich die Seele der Schwarzen auch in ihrem Essen widerspiegeln.

In ihrer Vielfalt sind zwei regionale Küchen ungeschlagen: Creole und Cajun. Beide entstanden in und um New Orleans, der alten Hafenstadt im Mississippidelta, in der Spanier, Franzosen, akadische Flüchtlinge und Sklaven aus Afrika und der Karibik Spuren hinterließen. Die Creole cuisine war einst die Küche der städtischen Oberschicht, die traditionell aus französischen Aristokraten bestand. Die Cajun cuisine wurde in den Sümpfen von den aus Nova Scotia (Neu-Schottland) stammenden Acadiens (später Cajuns) kreiert. Beide Gruppen sprachen Französisch, doch in der Küche trennten sie Welten. Bis heute präsentiert sich die kreolische Küche mit raffinierten Delikatessen wie Rockefelleraustern und Shrimpremoulade, während die Cajunküche mit Würsten, Reisplatten, Fleisch-, Fisch- und Suppeneintöpfen aufwartet.

Zur southern gesellt sich die ethnic cuisine, schließlich sind die USA das klassische Einwanderungsland. Keine Stadt ohne Sushi-Bar, kein Flecken ohne guten Italiener, Mexikaner oder Chinesen. Und was ist mit der amerikanischen Küche? Sie hat Steaks und baked potatoes mit sour creme hinter sich gelassen und schockiert den Gast aus Europa mit weitläufigen Salatbüfetts, auf denen sogar gegrillter Barsch und blanchierter Brokkoli liegen. Unter Etiketten wie New American cuisine oder Regional cuisine zaubern talentierte junge Köche, die ihre Kenntnisse auf den immer beliebteren Culinary Schools und/oder auf Reisen in alle Welt erworben haben. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Traditionelle amerikanische Rezepte werden unter Verwendung exotischer Gewürze verfeinert, asiatische und afrikanische Gerichte erhalten einen amerikanischen Twist. Bei so großer Vielfalt ist allen jedoch eines gemeinsam: die Verwendung von Biozutaten aus der Region und das weitestmögliche Vermeiden von Fett, Cholesterin und Zusatzstoffen. Selbst im Hinblick auf die uramerikanische Cholesterinbastion namens breakfast hat sich einiges getan: So gibt es neben Omeletts, Pancakes, Würstchen, Spiegeleiern mit Bacon und Bratkartoffeln nun auch Müsli, Cornflakes sowie Joghurt. Und immer öfter sogar richtigen Kaffee! Auch an dem zweiten, bislang besonders von Deutschen hämisch kommentierten Getränk wurde gearbeitet: Das amerikanische Dünnbier dominiert zwar noch den Markt, doch kann man inzwischen auf immer mehr hervorragende micro breweries verweisen, die hin und wieder sogar nach dem deutschen Reinheitsgebot brauen. Einheimische Weine kommen meist aus Kalifornien und sind längst über jeden Zweifel erhaben.

Bevor Sie sich auf die kulinarische Reise begeben, sollten Sie sich die Gepflogenheiten in amerikanischen Restaurants in Erinnerung rufen. So stürmt man nicht auf einen Tisch zu, sondern wartet am Eingang brav auf die Hostess, die einen zum Tisch geleitet. Wait to be seated, heißt das. Man braucht sich auch nicht gegenseitig "Guten Appetit" zu wünschen, das übernimmt die Bedienung. Enjoy your meal sagt sie, wenn sie die Gerichte auf den Tisch stellt. Übrigens ist die Hostess bestrebt, den auf Trinkgelder angewiesenen Kellnern die gleiche Anzahl Gäste zuzuweisen. Und vergessen Sie nicht: Die Preise auf der Speisekarte gelten vor Steuern. Hinzu kommen 25 Prozent an taxes (Steuern) und tip (Trinkgeld). Für Letzteres berechnet man 15 Prozent vor Steuern.

Spezialitäten

Andouille

scharfe Wurst aus Schinken und Knoblauch

Barbecue Shrimp

in der Schale gebackene Garnelen, die mit einer Butter-Knoblauch-Sauce gegessen werden

Boudin

Wurst aus Schweinefleisch, Reis, Kräutern und Zwiebeln

Cajun Popcorn

gebratene und panierte Garnelen oder Krebse

Country Captain

Huhn- und Reisgericht aus dem Lowcountry mit Curry

Crawfish Étouffée

gekochte Flusskrebse, angemacht mit Thymian, Tabasco, Cayennepfeffer, Sellerie

Dirty Rice

traditionelles Gericht aus weißem Reis, gekocht mit Hühnerleber, grüner Paprika und Cayennepfeffer

Fried Grits

Auflauf aus Hafergrütze, veredelt mit allem, was gerade da ist

Frogmore Stew

Eintopf mit Rauchenden, Bacon, Shrimps und Mais

Gumbo

herzhafte Reissuppe. Viele Variationen, u. a. mit Rindfleisch, Huhn, Wels, boudin und andouille

Hand Grenade

Cocktailklassiker im French Quarter von New Orleans: 1 Teil Tequila, 3 Teile Johannisbeersaft, crushed ice

Hoppin' John

einfaches Reis- und Erbsengericht, einst eine Hauptspeise der Sklaven, heute variiert mit Bacon und Paprika

Hurricane Punch

Cocktail mit weißem und braunem Rum, Orangen- und Ananassaft, Grenadine, crushed ice

Jambalaya

Verwandte der spanischen Paella, aber mit Zutaten der einheimischen Küche angereichert

Lobster Savannah

überbackener Hummer in Sherrysauce. High-End-Produkt der hiesigen Küche

Po-Boy

Baguettesandwich, einst das Essen des armen Mannes (poor boy). Mit allem belegt, was Louisiana hergibt- oft erstaunlich luxuriös

Purloo

Eintopf aus Reis, Huhn und/oder Wild, meist mit Okra, Zwiebeln, Knoblauch, Thymian und Tomaten