Ungarn Essen & Trinken

Ambiente:
Mehr
Weniger
Einrichtung:
Mehr
Weniger
Kinderfreundlich:
Mehr
Weniger
Küchenstil:
Live-Programm:
Mehr
Weniger
location:
Mehr
Weniger
Musikrichtung:
Mehr
Weniger
Parkmöglichkeiten:
Mehr
Weniger
Preiskategorie:
Mehr
Weniger
Zielgruppe:
Mehr
Weniger
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Atemberaubend ist die neobarocke Pracht dieses wiedererstandenen legendären Cafés. Man muss es einmal gesehen haben. Andere Kaffeehäuser sind gemütlicher, aber es ist ein Ereignis, einen Kaffee in…
Hier stimmt einfach alles: das Essen, der Service und die entspannte Atmosphäre.
Der Inhouse-Konditoreibetrieb und das hausgemachte Eis sind nur zwei von vielen Gründen, hier vorbeizuschauen. Neben dem Schlemmen gibt’s hier nämlich tatsächlich viel zu schauen, vorausgesetzt,…
Design, Gerichte, Service – hier geht’s anspruchsvoll und geschmackssicher zu, ohne in unangenehmen Elitismus abzudriften. Die Speisekarte ist klein, aber fein, und sonntags gibt es zwischen 9 und…
Anstoßen in den ehemaligen Kinderschwimmbecken des Gellért-Bads? Was nach einer illegalen Schnapsidee klingt, macht dieser Biergarten möglich. Die leeren, steinernen Becken sind unheimlich…
Nahe der Széchenyi-Kettenbrücke liegt das elegante Schiffsrestaurant und Café vor Anker. Der tolle Blick auf den Burgpalast und die gute ungarisch-internationale Küche machen den Besuch zu einem…
Unter der kreativen Leitung des Küchenchefs hält das schicke Hotel-Restaurant einen Spitzenplatz in der Budapester Gastronomie. Die Küche setzt interessante Akzente, bietet aber im Kern ein…
„Ja“ (igen) zu Pizza! Besonders, wenn sie aus einem Steinofen kommt. In diesem Lokal auf der Buda-Seite gibt’s Pizza auf süditalienische Art – krosser Rand, dünner Teig in der Mitte und…
Den ersten Michelinstern für Ungarn zu holen ist das große Ziel von Erik von Schröter, dem Chefkoch und Direktor dieser Luxusoase 10 km südlich von Balatonlelle beim Ort Visz. In Deutschland besa…
Auf ein Restaurant wie das Dobrumba hat Budapest schon lange gewartet: Es ist jung und hip und bietet eine schmackhafte Palette von Gerichten zwischen nahöstlicher und mediterraner Küche an. Fans…
Ein Café der jüngeren Generation, das trotzdem einen Charme und eine Gemütlichkeit hat, die man sich bei manch teuren, berühmten Kaffeehäusern wünschen würde. Gleichzeitig ist es richtig…
Kaffeehaus und Restaurant. Klasse hat nicht nur die prachtvolle Innenausstattung, sondern auch der Service. Gehobenes Preisniveau mit Stil.
„Der Pfeffer ist klein, aber scharf“, heißt es in Ungarn, sprich: Unterschätze nie das Unscheinbare. Dazu zählt auch diese Mischung aus Streetfoodlokal und Bistro. Die beiden Köche György…
Napfény heißt Sonnenschein - und das ist dieses vegane Restaurant für alle, die gern mal rein pflanzlich schlemmen. Und bei den Riesenportionen hier werden auch leidenschaftliche Fleischesser satt…
Was der Name Käfer für München, ist das Feinschmeckerimperium Gundel für Budapest. Sein Renommee verdankt das Restaurant dem legendären Koch Károly Gundel (1883-1956). Eine seiner berühmten…
Im Bambi ist die Zeit seit den 1960er- Jahren stehen geblieben. Das Interieur - rote Ledermöbel, weiße Spitzentischdecken, gelbes Retromosaik - hat noch immer den alten Charme, und auch auf der…
Das Babka ist hübsch eingerichtet und gemütlich – im Sommer kann man sich auf die Terrasse setzen und dem Kommen und Gehen auf der Pozsonyi út zusehen. Aber um ehrlich zu sein, es lohnt sich…
Sie werden in Budapest viele asiatische, allen voran Chinarestaurants sehen - authentisch sind die meisten davon leider nicht. Wer ehrliche Gerichte aus Asien wie Pho und Dimsum mag, wird hier nicht…

Essen & Trinken

Für jeden etwas

Den Charme dieser traditionell eher deftigen Speisen erlebst du am schönsten in einem klassischen, rustikalen Gasthaus vom Typ csárda. In den ungarischen Restaurants wird weitgehend auf dem Niveau einer guten Hausmannskost gekocht. Dazu kommt, dass die Ungarn gern und oft essen gehen. Daher kostet ein Mittagessen – in Ungarn übrigens das wichtigste Gericht des Tages – selten mehr als 10–15 Euro. Nur sehr edle Lokale mit Luxusambiente brechen aus dieser Preisspanne aus.

Gaststätten und Restaurants heißen vendéglő bzw. étterem. Erstere sind meist einfacher, Letztere etwas gehobener. Das muss aber nicht immer etwas heißen. Die oben erwähnte csárda ist traditionell ein bescheidenes Dorfgasthaus, inzwischen aber oft viel gemütlicher, großzügiger und leckerer als die „schickere“ Konkurrenz. Im traditionell einfachen eszpresszó gibt es Getränke und belegte Brötchen. Ungarische Cafés heißen cukrászda (Konditorei) oder kávéház (Kaffeehaus).

Klassisch ungarisch

Zum klassischen Repertoire gehören vor allem die auf pörkölt, paprikás, tokány oder gulyás endenden Gerichte. Paniertes, ein Erbe der Donaumonarchie, ist in Ungarn ungemein beliebt. Und nicht nur Fleisch kommt in Brotkrümeln gewälzt auf den Tisch: Auch Fisch und Gemüse werden gern in Panade ausgebacken. Gewürzpaprika und Paprikahuhn, Gulaschsuppe und das Nationalgericht Kesselgulasch: Sie alle kommen aus der Großen Tiefebene, dem Land der Puszta. Die Zwiebel- und Knoblauchhochburg Ungarns ist die Region um Makó – logisch, dass man hier Gerichte wie Gefüllte Zwiebeln nach Makóer Art erfand.

Ein Muss: Palatschinken

Zahlreiche ungarische Gerichte sind mit den Namen prominenter Künstler oder Köche verbunden. So gibt es eine Bohnensuppe à la Jókai, benannt nach dem Romancier Mór Jókai, und die Gundel-Palatschinken, die den Namen des legendären Kochs Johann Gundel (1844–1915) tragen. Palatschinken (Pfannkuchen) finden sich auf jeder Speisekarte bei den Desserts. Neben der Gundel-palacsinta (mit einer Füllung aus Walnüssen, Orangeat, Rosinen und einem Schokoladenguss) sind almás palacsinta (mit Äpfeln), ízes palacsinta (mit Marmelade) und túrós palacsinta (mit Quarkfüllung) besonders beliebt. Wenn ein Lokal etwas auf sich hält, gießt es ein wenig Hochprozentiges über den Palatschinken und flambiert ihn auf dem Weg zum Tisch.

Von Forelle bis Rostbraten

In den ungarischen Wäldern gibt es Wild in großer Zahl, vor allem in den Donauknie-Gebirgen Börzsöny und Pilis sowie den Mittelgebirgen Mátra und Bükk. Im Bükk-Gebirge werden auch die besten frischen und geräucherten Forellen serviert; sie stammen aus den Fischzuchten am Fluss Szalajka. Nordöstlich von Budapest liegt die Heimat der Palozen; ihre Küche hat Köstlichkeiten wie die Palozer Lammsuppe hervorgebracht. Eine Spezialität Transdanubiens ist der fogas, der Balaton-Zander – eine Art, die nur im Plattensee vorkommt. Am besten schmeckt er als ganzer Fisch vom Grill. Auch der Esterházy-Rostbraten ist in Transdanubien zu Hause. Den Feinschmeckern Miklós und Pál Esterházy (18. und 19. Jh.) verdanken etliche Gerichte den Zusatz „à la Esterházy“. Ein beliebtes Sauerkrautgericht, das Székler Gulasch, soll der Archivar József Székely als Resteessen erfunden haben, als er nur noch wenig Gulasch und Sauerkraut im Haus hatte.

Fast Food auf ungarisch

Internationale Klassiker wie Burger, Pizza, Sushi, Thai Food und Rostbratwürstchen gibt es natürlich auch in Ungarn überall. Kurios: Während überall in Europa der Döner Kebap Einzug gehalten hat, wird in Ungarn immer noch gern und häufig seine „griechische Schwester“ angeboten, das Gyros im Brot. Dabei haben die Ungarn doch auch ihren eigenen Fast- Food-Star: die frittierten Hefeteigfladen langós – je nach Geschmack und Vorliebe mit saurer Sahne, Käse, Schinken oder Ketchup getoppt. Oder ein purer lángos wird einfach in Knoblauchbutter gewälzt.

Vom Geist des Weines

Das Land ist gespickt mit Weingütern. Fehér bor ist der Weißwein, vörös bor der Rotwein. Ein trockener Tropfen trägt die Bezeichnung száraz, ein halbsüßer heißt félédes. Berühmt ist der Tokajer, den es nur als Weißwein gibt. Besonders gut ist der süße Tokaji aszú, den es in Qualitätsstufen von drei bis sechs Bütten (puttony) gibt. Der wohl bekannteste Rotwein ist der ziemlich intensive Erlauer Stierblut aus Eger (Egri bikavér). Gute Rotweine kommen zunehmend aus der Region Szekszárd. Am Balaton ist Badacsony ein nicht nur landschaftlich schönes, sondern auch ein gutes Anbaugebiet. Zur Weinregion Balatonfüred-Csopak gehört auch die Halbinsel Tihany.

Ungarns südlichste Weinberge liegen in Villány-Siklós, in dem einige der besten Weingüter residieren. Eine Besonderheit der Region ist die Rebsorte Lindenblättriger (Hárslevelű). Auch Westungarn hat einiges zu bieten: Der fruchtige Blaufränkische (Kékfrankos) aus Sopron ist ein Tipp für Freunde trockener, aber zugleich süffiger Rotweine.

Zur deftigen Küche passt aber auch oft ganz hervorragend ein kühles Bier. Dafür, dass Ungarn eigentlich als Weinland bekannt ist, gibt es auch erstaunlich viele richtig leckere frisch Gezapfte.

Spezialitäten

Vorspeisen

halászlé

Fischsuppe, kräftig gewürzt, heute aus Karausche, Barsch und Karpfen

bográcsgulyás

Kesselgulasch (Gulaschsuppe), über dem offenen Feuer zubereitet

rántott karfiol

Frittierte Blumenkohlröschen mit Sauce Tatar

újházi tyúkhúsleves

Klare Hühnersuppe mit Fleisch, Gemüse und Nudeln

hortobágyi palacsinta

Palatschinken, mit Gulasch gefüllt

Hauptgerichte

pörkölt

Unser klassisches Gulasch mit Paprikaschoten und Tomate

esterházy-rostélyos

Roastbeefscheiben, in Gemüsesud geschmort

töltött paprika

Gefüllte Paprikaschoten, gefüllt mit Hackfleisch oder mit Risotto, Champignons und Schinken

paprikás csirke

Huhn in Paprikasauce, dazu Nockerln

lecsó

Eintopf aus Tomaten, Paprikaschoten und Zwiebeln

Desserts

dobos-torta

Unsere sechsschichtige Biskuittorte mit Schokoladenbuttercreme und Karamellglasur

gesztenyepüré hagyományos módon

Kastanienpüree mit Sahne

túrós rétes

Quarkstrudel, heute mit Sauerkirschen, mit Walnüssen oder mit Mohn

fánk

Andere nennen sie Berliner oder Bagel – bei uns mit verschiedenen Füllungen

Getränke

zwack unicum

Der legendäre Magenbitter

barackpálinka

Aprikosen-/Marillenschnaps