Türkische Westküste

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Die Ruinen der antiken Stadt Pergamon liegen auf einem Berg oberhalb der Stadt Bergama. Hier war das Zentrum des Pergamenischen Reiches (263-133 v.Chr.), wo Handel und Künste blühten. Berühmt war…
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Die größte antike Tempelanlage der Türkei. Das Orakel des Apollotempels von Didyma war so berühmt wie das in Delphi.
Das Museum beherbergt eine beachtenswerte Sammlung von wertvollen Fundstücken aus der Griechen- und Römerzeit. Besonders interessant ist die Statuensammlung.

Shoppen & Stöbern

Echt jetzt?

Schönes zu guten Preisen – Stoffe, Teppiche, Lederwaren, Keramik, Goldschmuck – und alles in Handarbeit angefertigt? Nicht immer, denn Billigware aus China gibt es auch an der weniger touristischen Ägäisküste. Man muss schon genau hinsehen, um Fake von echter Handarbeit zu unterscheiden. Auch gefälschte Markenware überschwemmt die Läden. Achtung! Diese in das EU-Gebiet einzuführen, ist verboten.

Vom Webstuhl

Kelims und Teppiche sind wertvolle Handarbeitsware. Im Hinterland der Ägäis kannst du sie in jeder Größe erwerben – halb so teuer wie in İstanbul oder Antalya. Im Norden von Bergama (Pergamon) liegt auf 500 m Höhe das Dorf Kozak, wo du direkt vom Hersteller kaufen kannst (s. S. 64). Gute Kelims (gewebte dünne Läufer, aber auch größere Teile aus Schaf- oder Ziegenwolle) gibt es auch im Hinterland von Marmaris, auf den Bergen, und in den Dörfern Aşağı und Yukarı Mazı bei Bodrum. Beachte: Je dichter die Knoten, desto sauberer das Muster und teurer der Teppich.

Bestseller

Die touristischen Topseller Leder und Schmuck bekommst du überall: sowohl in den Läden der Ortszentren als auch an den Landstraßen oder in den Marinas von Bodrum, Marmaris oder Çeşme. Hier gilt die Regel: Gutes Leder ist immer weich und sieht sauber aus. Es werden sogar Sommerkleider daraus geschneidert. Feilschen ist erlaubt – fang mit ca. zwei Drittel des angegebenen Preises an – am Ende kannst du bei ungefähr 80 Prozent des Ausgangspreises landen.

Bei Schmuck ist die Verhandlungsmarge nicht so groß, denn der Goldpreis richtet sich nach dem Tageskurs an der Börse. Ob Silber oder Gold – der Schmuck wird stets gewogen. Gold gibt es 22-karätig (22 ayar: sattgelb, fast rötlich), 18-, 16- und 14-karätig (immer heller) und in Verbindung mit Silber (gümüş) oder Platin (platin).

Marktgestöber

An der Küste und in den Dörfern des Hinterlandes findest du zweierlei Märkte: Die einen sind „konstant“ (sabit pazar) auf einen Distrikt beschränkt und bieten von Obst und Gemüse bis hin zu Badesandalen alles, was der Urlauber kurzfristig braucht. Auf den Wochenmärkten (haftalik pazar) hingegen verkaufen die Dorfbewohner ihre Produkte nur an einem Tag. Es gibt frische Kräuter wie Salbei, Thymian, Basilikum und Melisse, aber auch von den Bäuerinnen selbst gefertigte Spitzen und Häkeleien. Schön bestickte weiße Baumwollstoffe sind eine Spezialität Westanatoliens. Der Berg Ida (Kazdağı) ist übrigens für Heilkräuter berühmt – im Frühling und Sommer kommen Scharen von Städtern, um sie selbst zu pflücken. Wochenmärkte gibt es z. B. montags in Burhaniye, mittwochs in Edremit am Golf, donnerstags in Ayvalık und Bodrum, freitags in Marmaris, Havran bei Küçükkuyu und Ayvacik, samstags in Çeşme und Altınoluk.

Ton, Steine & Schwämme

Ob Pfeifen aus Meerschaum, Kettenanhänger aus Jade und Onyx oder wertvolle Naturschwämme aus den Tiefen der Ägäis: Liebhaber natürlicher Materialien kommen hier auf ihre Kosten. In den Basarvierteln von Bodrum oder Marmaris findest du auch Geschäfte mit Naturseifen und -kosmetik sowie Duftölen der Region.

Sport

Biking

An der Meerespromenade von Izmir und zu den nahe gelegenen Städten Foça, Urla, Karaburun, Seferihisar und Ahmetbeyli kannst du schöne Touren unternehmen. Die Route von Yenifoça nach Eski Foça führt am Meer entlang, ist entspannt und bietet herrliche Aussichten. Die Karaburun- Halbinsel ist verkehrsarm und voller einsamer Buchten – perfekt für ausgedehnte Touren. Wer von Izmir aus ins östliche Hinterland will, braucht Ausdauer, denn hier geht es teilweise ziemlich steil bergauf. Eine gute Adresse für Leihräder (auch E-Bikes) in Izmir ist Martı Bisiklet (Manavkuyu Mansuroğlu Mah. 283/1 Sok. 19/G | Bayraklı). Wer mehr als einen Tag in Izmir bleibt, kann sich beim städtischen Verleih Bisim (bisim.com.tr) registrieren und an vielen Punkten ein Rad ausleihen.

In Bodrum gibt es eine begeisterte Rad-Community, die unter dem Vereinsnamen Bodrum Bisiklet Klubü (Tel. 0532 5 00 50 35) organisiert ist. Der Begründer und professionelle Tourguide Nihat Gencosman kann dir deutschsprachige Auskunft geben. Bei ihm kannst du auch ein Rad mieten oder geführte Touren buchen. Verleih und Service bietet ebenfalls Bodrum Bisiklet (Türkkuyusu Kıbrıs Şehitleri Cad. 79 | Tel. 0252 3 13 00 88 | bodrumbisiklet.com.tr).

Routenkarten und Empfehlungen für kurze und lange Radstrecken in und um Marmaris findest du auf marmarisbisikletrotalari.com (auch auf Deutsch). Verschiedene Routen führen von Marmaris aus bis nach Bozburun.

Kajak

Sehr beliebt: Einzeln oder zu zweit in einem Kajak sitzend, paddelt man in Ufernähe an der Küste entlang oder auf dem Fluss. Viele Beachclubs und Hotels verleihen Boote. Die schönsten Touren machst du im Gökova- Golf bei Marmaris, oder in den umliegenden kleinen Flüssen z. B. im ruhigen Kadın Azmağı. Zwischen den Buchten Akyaka und Çınar gibt es schöne zum Paddeln geeignete Strände und kleine, kühle Bäche. Wenn du die Gelegenheit hast, mach eine Tagestour zum Kleopatra-Strand auf der Insel Sedir Adası. Mit Glück begegnest du im Kajak sogar Delphinen und Meeresschildkröten. Die werden nämlich in der Ägäis immer häufiger gesichtet. Die Preise für die geführten Touren variieren je nach Dauer zwischen 20 und 45 Euro pro Person. Oder du buchst gleich eine einwöchige Tour von Datça nach Bozburun und zurück (245 Euro pro Person) bei Alternatif Raft (Şirinyer Mah., 133. Sok. 10/1 | Marmaris | Tel. 0252 4 17 27 20 | alternatifraft.com).

Rafting

Der Dalaman bei Marmaris gehört zu den besten Raftingstrecken im Mittelmeerraum. Von April bis Oktober werden dort täglich mehrstündige Touren (40–45 Euro) und an den meisten Wochenenden Touren mit Übernachtung (90 Euro) angeboten. Die Veranstalter übernehmen den Transfer von der Unterkunft zum Startpunkt. Bei Tengri Tavel Yachting Agency (Gülpınar Cad. 13A | Dalyan- Marmaris | Tel. 0252 2 84 49 88 | Mobil 0530 4 09 63 25 | dalyantekneturu.com | tengritravel.com) ist eine rechtzeitige Buchung vorab notwendig. Die professionelle Agentur organisiert auch verschiedene Bootstouren in Dalyan, Göcek, Ekincik, Köyceğiz und Kargıcak in der Umgebung. Ebenfalls stehen Jeep-, Tauch- oder Angeltrips auf dem Programm des Anbieters.

Wenn du bereits vor Ort in Marmaris, bist, kannst du deine Raftingtour bei Ecoraft (Mustafa Muğlalı Cad | 84. Sok. 3/3 | Tel. 0252 4 11 08 78 | ecoraft.com) buchen. Ein Anbieter in Bodrum ist Alternatif Turizm (Tel. 0252 4 17 27 20 | alternatif@superonline.com).

Surfen

Gute und beliebte Surfreviere sind die Gümbet-Bucht auf der Bodrum- Halbinsel und der Golf von Gökova. Der Strand von Alaçatı bei Çeşme vor İzmir hat sich zum Windsurf- Zentrum entwickelt. Beliebt ist hier die Windsurfschule der mehrfachen türkischen Meisterin Çağla Kubat (Çağla Kubat Windsurf | Alaçatı Yelken Kulübü, gegenüber dem Hafen | Alaçatı | caglakubatwindsurf.com).

Bei Bodrum, am Strand von Fener zwischen den Buchten Turgutreis und Akyarlar, ist es weniger überlaufen: Fener Windsurf (beim Club Armonia Fener Plaji | Bodrum | fenerwindsurf. com). Im Golf von Gökova bei Marmaris ist die Bucht von Akyaka zum Surfen gut geeignet; das Gökova Yücelen Hotel (Tel. 0252 2 43 51 08 | akyakayucelen.com | €€) ist mit Verleihservice und Surfstunden darauf ausgerichtet. Bei Datça liegt das Surf & Beach Hotel Flow (Kızlanalti Kösekesik Mevkii | Tel. 0252 7 22 05 12 | flowdatca.com), wo du Bretter ausleihen und Kurse belegen kannst.

Tauchen

Die ganze Ägäis ist ein tolles Tauchrevier. Am Golf von Saros und an den Dardanellen liegen 216 Schiffswracks auf dem Meeresgrund (in 16–61 m Tiefe), die es zu entdecken gilt. Im unberührten Golf von Saros finden sich herrliche Riffe und eine reiche Unterwasserfauna. Eine Anlaufstelle ist das Neptun Diving Center (im Büyük Truva Hotel | Cevat Paşa Mah. | Mehmet Akif Ersoy Cad. 2 | Tel. 0286 2 17 10 24) mit gut ausgestattetem Boot; CMAS, PADI. Weiter südlich in Ayvalık bieten sich Inseln wie Kız Adası und die Deli Mehmet Taşları zum Tauchen an. z. B. mit Körfez Diving Center (Atatürk Bulvarı | Özaral Pasajı 61/A 7 | Ayvalık | korfezdivingcenter.com). In Bodrum zieht es Tauchsportler zu den Inseln Kargı und Orak: Happy Bubbles Dive Center (Club Flora Hotel in Gümbet, Dayilar Sok. 1 | Bodrum | happybubbles.com).

In der Umgebung der Datça-Halbinsel kannst du unter Wasser auf Delphine, Muränen, Robben und Haie treffen. Die Tauchbasis vor Ort heißt Datça Reef Diving (Iskele Mah. Yat Liman Sokak | Datcareefdiving.com). Weitere Infos unter tauchbasen.net; taucher.net.

Wandern

Entlang der Ägäisküste und im Hinterland kannst du dich wunderbar auf Trekking- oder Wandertour begeben. Das gilt vor allem für die Kazdağları, die Inseln Bozcaada und Gökçeada sowie den Süden, wo der Karische Wanderweg lockt – die längste Route des Landes mit insgesamt 850 km. Für einen sehr lohnenden Abschnitt am Meer fliegst du am besten direkt nach Dalaman bei Marmaris. Von da aus geht es zunächst weiter mit dem Minibus nach Hisarönü und dann zu Fuß um die Halbinsel Bozburun.

Die Wanderung auf der Datça-Halbinsel mit ihren wunderbaren Stränden bietet abwechslungsreiche Tage mit Übernachtung in kleinen Pensionen. Ein weiteres schönes Ziel für Wanderlustige ist der antike Bafa- See im Hinterland von Bodrum. Du kannst deine Trekkingtour auch pauschal von zu Hause aus buchen; Infos bieten dir deutschsprachige Websites wie wandern.de.

Essen & Trinken

Guten morgen!

Ob Hotel oder Café – das türkische Frühstück ist überall gleich: Schafskäse (beyaz peynir), kaschar (eine Art Gouda), schwarze und grüne Oliven, Knoblauchwurst (sucuk), Salami, Fruchtmarmeladen sowie Honig und Eier bilden den Grundstock. Dazu wird Weißbrot gegessen. In Ferienanlagen findest du ein reichhaltigeres Büfett. Dort werden dann auch Omelette, gebratene Würstchen, Pasteten mit unterschiedlichen Füllungen sowie Müsli & Co angeboten.

Mittagstisch im Lokanta

Sie verstecken sich meist im Basarviertel und in den Seitenstraßen: die kleinen Tageslokale, die dein Budget ungemein entlasten und trotzdem eine gute Auswahl bieten! Oft sind es Familienbetriebe – die Mama kocht und der Mann serviert. Auf Wärmeplatten sind die Tagesgerichte zu sehen: Gemüseeintopf mit Fleisch (etli türlü), fleischlose Gerichte (zeytinyagli), weiße Bohnen (kuru fasulye) und dazu Reis und Ofennudeln. Du kannst dir nur ein Gericht oder von allem etwas aussuchen. Kostenpunkt: nicht mehr als 5 Euro. Den Tee gibt es oft gratis.

Was essen die Ägäer?

Nördlich von İzmir, wo der Tourismus noch nicht alles seinen Regeln unterworfen hat, wird oft noch ursprünglich gekocht. Das Meer ist die wichtigste Nahrungsquelle, der çupra (sprich: tschupra) der begehrteste Fisch. Gegrillt (izgara) schmeckt er am besten. Neben Fisch und Lammfleisch gehören Gerichte mit Kräutern und Gemüsesorten der Ägäis zu den regionalen Spezialitäten: börülce (dünne, grüne Bohnen), semizotu (eine Art Spinatgewächs) oder kabak çiçeği (Kürbisblüten, die mit Reis gefüllt werden) – Vegetarier kommen hier voll auf ihre Kosten. Sei es im Norden in Çanakkale, weiter südlich in Ayvalık oder in Foça bei İzmir: Frittierte Calamares (kalamar), Tintenfischsalat (ahtapot salatası), papalina (winzige, sardellenähnliche Fische) oder auch Hummerkrabben (jumbo karides, böcek) und Hummer (istakoz) werden täglich frisch serviert. Frischen Fisch erkennst du übrigens an den tiefschwarzen Pupillen, in denen kein weißer Punkt oder Grauschleier sichtbar sein darf.

Antipasti, die satt macht

Die kleinen Vorspeisenteller (meze) sind ein unverzichtbarer Teil des türkischen Essens. Erst kommen die kalten Vorspeisen (soğuk mezeler) wie Auberginensalat (patlıcan salata), gebratene Leber (arnavut ciğeri), Tscherkessenhuhn (çerkez tavuğu) oder scharf gewürzte Tomatenpaste (acı sos). Auch Tintenfischsalate in verschiedenen Variationen und eingelegte Sardinen (hamsi) zählen dazu. Dann geht man zu den warmen Vorspeisen über, wie mit Schafskäse gefüllte Blätterteigrollen (sigara böreği), Calamares (kalamar) oder Shrimps aus dem Tontopf (karides güveç). Ein ebenso köstlicher Bestandteil der ägäischen Küche sind Salate (ot salatası) mit Rucola (roka) und anderen Salatpflanzen, die auf den Hügeln im Hinterland wachsen und mit gutem Olivenöl verfeinert werden. Lecker ist auch die Variante aus dem Meer: Der Meeresbohnensalat (deniz börülcesi) wird mit Seegras zubereitet.

Zart gegrillt am Spieß

Wer Fleisch bevorzugt, findet auf der Speisekarte meist gegrilltes, sehr zartes Lammfleisch (ızgara). Daneben gibt es Lammkoteletts (pirzola) und -steaks (külbastı), Lamm am Spieß (kuzu çevirme), den berühmten Schaschlik (çöp şiş), Hackfleischbällchen (köfte) oder Grillteller (karışık ızgara). Als Beilage bekommst du Reis (pilav) und Pommes frites (patates tava). Jedoch ist Fleisch im Schnitt in der Türkei teurer als im EU-Gebiet.

Zu Fleisch gesellt sich im Land gern der Joghurt: auf Reis und zu Gemüse, als Zaziki (cacık) verarbeitet oder als leicht gesalzenes Getränk (ayran). Den Döner wirst du in Form eines iskender kebap – nämlich auf Fladenbrot, mit Butter, Tomatensauce und Joghurt übergossen – kaum wiedererkennen!

Nachtisch und Kaffee

Nach dem Hauptgang isst man wegen der Hitze oft nur frisches Obst (meyva). Schwere Desserts wie baklava (feine Blätterteigpastete) hebt man sich für kühle Abendstunden auf. Sıcak helva ist eine Ausnahme: Der köstliche überbackene türkische Honig, eine warme Nachspeise, wird längst nicht mehr nur auf der Bodrum-Halbinsel serviert. Ein gutes Essen beendet man mit einem Mokka – ohne Zucker (sade), mit wenig Zucker (az), mittelsüß (orta) oder sehr süß (şekerli).

Flüssiges mit & ohne Alkohol

Und was trinkt man zum Essen? Ein gutes Efes Pilsener. Aber auch ausländische Biermarken sind oft zu haben. Wein (şarap) sollte man der Kosten halber lieber flaschenweise bestellen. Du hast nicht nur die Wahl zwischen beyaz (weiß) und kirmizi (rot), es gibt auch verschiedene einheimische Marken. Erwarte kein französisches Niveau – und wenn dir die Kostprobe nicht schmeckt, sag es ruhig! Die Türken trinken meist den Anisschnaps Rakı (45– 50 Vol.%) zum Abendessen – er kommt mit Eis und kaltem Wasser und wird eigenhändig verdünnt. Das Tafelwasser mit (soda) oder ohne Kohlensäure (su) musst du extra bestellen. Außerdem gibt es schwarzen Tee (çay) zwischen den Mahlzeiten – im Kaffeehaus und auch sonst überall.

Mit Kindern unterwegs

Feriendörfer haben immer Animateure, Miniclubs und Babysitter, die sich um die Kinder kümmern und den Eltern eine Atempause verschaffen. Aber auch in kleineren Anlagen werden Sie Ihre Kinder ab und zu dem Personal überlassen können. Im Fall einer Krankheit werden Sie überall einen Kinderarzt (çocuk doktoru) finden. Größere Hotels haben normalerweise einen Arzt, der täglich für einige Stunden vorbeischaut.

An der zerklüfteten Küste ist die natürliche Umgebung nicht immer kinderfreundlich: Das Meer ist oft nur von Felsen aus zugänglich, oder der Wind bläst zu stark. Im Meer gibt es manchmal Quallen, im Uferbereich oft Seeigel. Sie sollten darauf achten, was Ihr Nachwuchs isst – in der Hitze verderben Speisen rasch, etwa sahnehaltige Soßen (z. B. Bechamelsauce in Ofennudeln, einem beliebten Hotelgericht!). Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, sollte außerdem darauf achten, ob der Abfluss auf dem Grund oder an der Seitenwand des Swimmingpools mit einem feinen Gitter versehen ist. Achten Sie in Swimmingpools und am Strand auf Ihr Kind! Grundsätzlich gehen die Einheimischen in der Türkei davon aus, dass Eltern oder Verwandte auf die Kinder aufpassen. Und: Die Tollwut ist im Land noch nicht ausgemerzt. Wird Ihr Kind von einem Straßenhund oder anderem Tier gebissen, sollten Sie unbedingt ein Krankenhaus aufsuchen.

Sightseeing in antiken Stätten mit Kids ist nicht so einfach. Aber Ihre Kinder werden es lieben, zwischen den Säulen und Marmorstatuen Versteck zu spielen. Ein bisschen Phantasie ist gefragt. Und sonst gibt’s ja noch Ritterburgen, Aquaparks oder Tagesausflüge zu einer Robbeninsel.

Sehenswertes

Die Strände bilden die schönsten Sehenswürdigkeiten an der türkischen Westküste. Das Meer der türkischen Ägäis ist angenehm warm, kristallklar und ruhig. Meiden Sie die überfüllten Touristenstrände und lassen Sie sich mit einem Dolmus zu den außerhalb liegenden Stränden bringen. Auch die paradiesischen Buchten, hier vor allem im Nationalpark Dilek bei Kusadasi, gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten an der türkischen Westküste.

Freizeit

Gehen Sie in Ihrer Freizeit in einer der vielen Ruinen, wie zum Beispiel in Knidos, auf Entdeckungstour. Wassersportler kommen bei einer Reise an die türkische Westküste überall auf ihre Kosten. Entlang der gesamten Küste kann man Bananenboot fahren oder mit dem Jetski über die Wellen brettern. Wandern kann man sehr gut im Nationalpark Dilek mit seiner einzigartigen Flora und Fauna.

Übernachten

Sie mögen die Ruhe und möchten lieber abseits der Touristenhochburgen an der türkischen Westküste übernachten? Dann buchen Sie eines der familiär geführten Hotels oder übernachten Sie in einer Pension. Die Hotels an der türkischen Westküste bieten für jeden Geschmack etwas. Sehr zu empfehlen sind die All-inclusive-Hotels, die ihre Gäste rund um die Uhr kulinarisch verwöhnen.

Am Abend

Ausgehen an der türkischen Westküste spricht für ein aufregendes Nachtleben. In Izmir findet man viele Clubs und Restaurants. Aber auch in allen Küstenorten, wie zum Beispiel in Bodrum oder Kusadasi, gibt es Diskotheken mit regelmäßigen Events. Das Essen an der türkischen Westküste wird von Fisch und Meerestieren dominiert. Besonders preiswertes Essen gibt es in Garküchen und Imbissen, die meist Döner Kebab anbieten.