Türkei Essen & Trinken

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Eines der besten Fischrestaurants der Stadt liegt am Kordon und bietet einen tollen Blick auf das Meer. Im Sommer sitzt man im schönen Garten.
Uraltes, sehr gutes Weinlokal mit vorzüglichen Käseplatten.
Nach einem Tag auf der größten Prinzeninsel der ideale Platz, um auf die letzte Fähre zum Hotel zu warten.
Hier lernen İstanbul-Besucher jahrhundertealte türkische Küche kennen.
Das Restaurant bietet fernöstliche Küche vom Feinsten auf einer Terrasse am Bosporus, mit Blick auf die erste Brücke und die Ortaköy-Moschee. Gut, schick und immer voll: unbedingt reservieren.
Das vielfältige Gourmetrestaurant bietet Mittelmeer- und Fusionsküche auf schöner Dachterrasse. Anspruchsvolles Sushi-Menü.
Das Lokal links über dem Eingang des Gewürzbasars wurde 1956 von dem berühmten griechischen Koch Pandeli gegründet. Die beste Mittagstafel der Stadt wird nach altosmanischen Rezepten zubereitet.…
Eines der besten Fischrestaurants der Stadt. Am stillgelegten Fähranleger von Rumelihisari werden in schlichter Einrichtung Meeresfrüchte in diversen Variationen serviert.
Von einem Anleger in der Ekincik-Bucht führt eine steile Treppe zu einem der schönsten Restaurant an der ganzen Küste.
Osmanische Palastküche nach den Rezepten des Topkapı-Archivs: z.B. Teigrollen mit Honig, Safranreis, Lamm aus dem Ofen. Sehr gut!
Ein sehr gutes und ruhiges Lokal am asiatischen Bosporusufer. Fisch- und Fleischgerichte, relativ preiswert.
Wird v.a. von Studenten der nahen Bosporus-Universität besucht. Empfehlenswert auch das Starbucks-Café daneben mit schöner Holzterrasse am Meer.
Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das moderne Zentrum der Stadt. Im Sommer sitzt man im kleinen Vorgarten. Nicht billig, aber die Kekse, Torten und Kuchen zählen zu den besten der Stadt.
Hier speist man mit Blick auf den Hafen. Spezialität ist Schwertfisch, der vor den Augen der Gäste gegrillt wird.
Die Spezialität des Hauses ist Lammleber (ciğer) am Spieß, aber auch das Blätterteiggebäck zum Dessert ist nicht zu verachten.
In einer turbulenten Restaurantgasse gelegen, bietet das Lokal köstliche Fischgerichte.
Dieses Restaurant mit großer Terrasse ist seit 1978 eine Institution auf Cunda.
In diesem Fischrestaurant in Arnavutköy kann man ganz schnörkellos und zu annehmbaren Preisen Meeresfrüchte genießen.

Essen & Trinken

Start in den Tag

Das Frühstück fällt in der Türkei im Vergleich zu Mitteleuropa eher karg aus: Weißbrot, Schafskäse und schwarze Oliven bilden den Grundstock. In Cafés und am Frühstücksbuffet deines Hotels findest du aber eine viel größere Auswahl. Dazu gehören nicht nur diverse andere Brotsorten, sondern auch ein Eiergericht namens menemen mit Tomaten und Paprika, Omeletts in verschiedenen Varianten und Müsli und Co. Wurstsorten werden eher beschränkt angeboten und sind wegen der eher laschen Nahrungskontrollen nicht empfehlenswert. Die Ausnahme bildet allerdings sucuk, eine einheimische Knoblauchwurst, die lange lagern kann.

Mittags ins günstige Lokal

Türken essen gerne zweimal am Tag warm, weshalb du überall Mittagslokale findest. Diese lokanta sind oft im Marktviertel zu finden, bieten leckere türkische Speisen wie gefüllte Paprika oder rein Vegetarisches wie Spinat mit Reis an. Du kannst in der Regel zwischen vier oder fünf Hauptgerichten und Reis oder Nudeln als Beilage wählen. Und zahlst nur wenige Euro für ordentliche Portionen. Die meisten lokanta schließen am Nachmittag.

Kulinarischer Höhepunkt

Für das Abendessen, die türkische Hauptmahlzeit des Tages, solltest du viel Zeit mitbringen, falls du in ein Restaurant gehst. Für manche sind die meze, die Vorspeisen, bereits der Höhepunkt der türkischen Küche. Du kannst sie dir in einer Kühltheke anschauen und eine Auswahl treffen. Meistens sind das joghurthaltige Salate, Auberginen, aber auch Fischsalate mit Sardinen oder Oktopus. Es gibt auch warme Vorspeisen: Mit Käse gefüllte Teigtaschen, Kalamares oder überbackene Shrimps.

In der Regel kommt als Hauptgericht Fleisch oder Fisch in Frage, das du roh begutachten kannst. Frag bei Fisch ruhig vorher nach dem Preis, um nicht anschließend eine gepfefferte Rechnung serviert zu bekommen! Vegetarier und Veganer halten sich an die Vorspeisen oder lassen sich z. B. überbackene Pilze machen. Fisch und Fleisch werden am liebsten gegrillt und ohne jede Sauce gegessen. Lamm (kuzu) und Rind (sığır) werden darum meist auf dem Holzkohlegrilll oder im Ofen zubereitet (am Spieß heißt das Fleisch şiş), sparsam gewürzt und serviert. Dazu gibt es Salat und Reis (pilav), grob geschroteten Weizen (bulgur) oder Kartoffeln (patates). Außer der Fast-Food-Variante mit den dünn geschnittenen Döner-Scheiben im Brot (pide) gibt es Dutzende anderer Zubereitungsmöglichkeiten für Fleisch. Aus Ostanatolien stammen die Variationen patlıcan kebabı (mit Hackfleisch gefüllte Auberginen am Spieß) oder saç kebabı (geschnetzeltes Lamm mit Champignons und Tomaten, in der Pfanne gebraten).

An den Küsten dominieren Fisch und Meeresfrüchte naturgemäß die Speisekarte. Empfehlenswert sind levrek (Seebarsch), lüfer (Blaubarsch), çupra (Meerbrasse), kalkan (Steinbutt) und palamut (Thunfisch). An der Mittelmeerküste bekommst du auch frischen Hummer (ıstakoz). Für die kleine Schwarzmeersardine (hamsi) kennen die Bewohner der Nordküste angeblich mehr als 40 Arten der Zubereitung.

Süßer Abschluss

Auch der Nachtisch birgt Überraschungen: Verschiedene Sorten von Blätterteiggebäck, mit Zuckersirup übergossene Pasteten und Schokopuddings gehören dazu. Er wird bereichert durch frisches Obst: Honigund Wassermelonen, Weintrauben, Pfirsiche, selten auch schwarze Maulbeeren (karadut). Zum Abschluss gibt‘s das obligatorische Tässchen türkischen Mokkas (türk kahvesi). Du bestellst ihn entweder sade (ungezuckert), orta (mittelsüß) oder şekerli (gesüßt).

Tee, Wein, Bier ...

Das türkische Nationalgetränk ist Tee (çay). Er wird in kleinen, tulpenförmigen Gläsern serviert. Tafelwasser ohne Kohlensäure heißt su, mit Kohlensäure soda.

Auf Alkohol gibt es im Land hohe Steuern, daher ist er sehr teuer. Ausländische Weine gibt es nur in exklusiven Lokalen. Dafür sind die einheimischen Marken Doluca und Kavaklıdere solide Tischweine. Beim Bier gibt es eine große Auswahl, empfehlenswert sind die Marken Efes und Tuborg.

Wo einkehren?

Man unterscheidet zwischen Restaurants (restoran, lokanta) oder einfachen Esslokalen (meyhane). Birahane sind Bierhäuser, um die eine Frau besser einen Bogen macht. Typisch für ein gutes Restaurant ist, dass eine Heerschar Kellner bereitsteht. In ocakbaşı genannten Lokalen gibt es Gegrilltes (ızgara) von einem großen Grill (mangal), der sich meist in der Mitte des Raums befindet. Hier wird das Urlaubsbudget nicht so sehr strapaziert. In Konditoreien (pastahane) bekommst du oft auch Kuchen und Torten.

Wenn das Essen geschmeckt und die Bedienung gestimmt hat, hinterlässt man auf dem Tisch üblicherweise zehn Prozent Trinkgeld.

Spezialitäten

Vorspeisen

arnavut ciğeri

gebratene, kalte Leberstückchen mit Zwiebeln

ahtapot salatası

Tintenfischringe in Öl mit grünen Oliven

patlıcan salatası

Salat aus Schafskäse und auf Holzkohle gegrillten Auberginen

sigara böreği

Blätterteigröllchen, klassisch gefüllt mit Schafskäse und Petersilie

Hauptgerichte

biber dolması

mit Hackfleisch und Reis gefüllte Paprikaschoten

köfte

Nationalgericht aus kleinen, gegrillten Hackfleischbällchen

kuzu pirzola

zarte Lammkoteletts, gegrillt (izgara) oder gebraten (tava)

mantı

türkische Ravioli, serviert mit Knoblauchjoghurt und frischen Minzblättern

karnı yarık

mit Zwiebeln und Hackfleisch gefüllte Auberginen

Desserts

baklava

süßer, mit Walnüssen gefüllter Teig

muhallebi

Milchpudding aus Stärke, Reismehl und Reis

Getränke

ayran

Joghurtgetränk mit Wasser und Salz

çay

schwarzer Tee im Glas

raki

hochprozentiger Anis-Schnaps

su

stilles Wasser