© Digitalsignal, iStock

Seite teilen

Toskana: Anreise mit der Bahn

Die Toskana lässt sich mit der Bahn problemlos erreichen. Aus vielen europäischen Städten fahren Züge in die Toskana. Vor allem Florenz gilt als Knotenpunkt. Im Zug muss man sich nicht um den Stau auf der Autobahn kümmern. Auch die teils engen Straßen und das chaotische Straßengewirr der mittelalterlichen Städte sind nicht jedermanns Sache. Wer mit der Bahn anreist, kann dem entgehen. Ein wenig Planung muss man in die Fahrt aber investieren.

Zum Marco Polo Routenplaner

Mit der Bahn in die Toskana reisen

Vor allem die großen Städte der Toskana – Pisa, Florenz und Siena – sind mit der Bahn leicht zu erreichen. Die oft befahrenen Trassen in Richtung Rom führen durch die Toskana. Länderübergreifende Bahnfahrten aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich sind leicht zu planen. Mit der italienischen Trenitalia, der Österreichischen ÖBB, der Schweizerischen SBB und der Deutschen DB lassen sich auch internationale Reisen organisieren. Vom Münchner Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Firenze S.M.N. in Florenz dauert die Fahrt je nach Umsteigezeit etwa 9 bis 10 Stunden. Von Zürich erreicht man Florenz mit dem Zug in etwa 6,5 Stunden. Von Wien fährt ein Direktzug nach Florenz. 11 Stunden sollten für die Bahnfahrt aber trotzdem eingeplant werden. Wer nachts fährt, kann sich auch in einem Schlafwagen einmieten und die Nachtfahrt durchschlafen.

Mit der Bahn von der Schweiz in die Toskana
Aus Österreich in die Toskana mit dem Zug
Reisen per Zug aus Deutschland in die Toskana

Bahnfahrten in der Toskana

Die Bahnhöfe in Pisa, Florenz und Siena liegen zentral und damit oft ganz in der Nähe der historischen Altstädte und Sehenswürdigkeiten. Auch andere, kleinere Städte in der Toskana sind mit dem Zugnetz verbunden, wobei vor allem Florenz ein Knotenpunkt ist. Von dort erreicht man Pisa in knapp 50 Minuten und Siena in 1,5 Stunden. Wer es nicht so eilig hat, ist mit den Regionalzügen deutlich günstiger unterwegs, als mit den Expresszügen, den sogenannten "Le Frecce".

Gerade im Süden der Toskana wird es aber schwieriger, sich auf Züge zu verlassen. Die kleineren Dörfer haben nicht immer einen eigenen Bahnhof, Busse fahren nur selten. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Maremma will, sollte seinen Ausflug darum vorher gut planen oder für diese Tage auf einen Mietwagen ausweichen.

Gut zu wissen

Zugtickets: In Italien müssen die Fahrscheine immer schon vor Antritt der Reise gekauft werden. Im Zug selbst kann man keine Tickets mehr lösen. Neben den üblichen Verkaufsstellen an den Bahnhöfen verkaufen oft auch Kiosks und Tabakläden nahe der Bahnhöfe sowie Reisebüros Tickets.

Dampflok Treno Natura: Nostalgiker und Liebhaber von historischen Zügen können in der Toskana auch einen Ausflug mit der historischen Dampflok unternehmen. Von Siena aus fährt die altertümliche Dampflok Treno Natura regelmäßig durch die malerischen Sienser Hügel, über Flussbetten, alte Viadukte und vorbei an Weinbergen und Dörfern.

Nach oben