Tokio Sehenswürdigkeiten

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"Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten…
1920 eingeweiht, 1945 zerbombt, 1958 wieder aufgebaut: Kurz, aber bewegt ist die Geschichte des Schreins, der dem Meiji-Kaiser (1852-1912) und seiner Gemahlin Shōken (1850-1914) gewidmet ist. Er…
Im Jahr 628, so will es die Legende, zogen zwei Fischer mit ihren Netzen eine kleine Statue der Barmherzigkeitsgöttin Kannon aus dem Miyato-Fluss. Als alle Versuche fehlschlugen, die Figur ins Wasser…
Monumental - so lässt es sich wohl am treffendsten beschreiben, dieses 243 m hohe Bauwerk aus Granit und Stahlbeton. Mit ihm wollte sich Japans Architektenlegende Kenzo Tange offenbar selbst und der…
Dieser Garten diente den Herrschern der Tokugawa-Dynastie als Sommersitz und später der kaiserlichen Familie als Erholungsort. Den faszinierendsten Teil des Gartens bildet ein Teich, der den Gezeiten…
Genau 634 m ragt der der zweithöchste Turm der Welt in die Höhe und lässt damit die übrigen Hochhausriesen der Hauptstadt wie kleine Geschwister wirken. Bereits Monate vor der Eröffnung im Mai…
Tauche ein in dieses 2018 eröffnete, riesige Museum in Odaiba, das ein Meer aus Licht und Farben entwirft. Digitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten…
In Shibuya, jenseits der meistgefilmten und meistfotografierten Kreuzung der Welt, Shibuya Scramble Crossing mit ihren Menschenmassen und Megabildschirmen, liegt das Epizentrum von Japans Jugendkultur…
Hier folgt ein Superlativ auf den anderen: Japans lange Zeit größtes Museum besitzt die weltgrößte Sammlung asiatischer Kunst. Drei der vier Gebäude gruppieren sich um einen Hof, wo einst die Ä…
Der Amsterdamer Zentralbahnhof diente Tatsuno Kingo als Vorbild für den 1914 erbauten Bahnhof Tokio (Tokyo-eki). Leider verlor das ehemals vierstöckige Gebäude bei den amerikanischen Luftangriffen…
Der shintoistische Schrein ist den beiden Fischern und ihrem Herrn aus der Gründungslegende des benachbarten Asakusa-Kannon-Tempels gewidmet.
Fürst Ōta Dōkan ließ hier im 15. Jh. einen Schrein für Oyamakuni no kami, die Schutzgottheit von Edo, errichten. Unter dem Patronat der Tokugawa-Shōgune wurde er der populärste aller Schreine…
Die Schreingebäude, Repliken von 1934, sind ein hervorragendes Beispiel für den Gongen-Architekturstil der frühen Edo-Zeit. Die Farben Rot und Gold und die zahlreichen buddhistischen Motive…
Der Nezu-Schrein (Nezu-Jinja) ist neben dem Asakusa-Schrein und dem Tōshōgū-Schrein in Ueno der dritte Tokioter Schrein, der als "wichtiger Kulturbesitz" gilt. 1706 im prunkvollen Gongen-Stil…
Um einen Hauch des alten Edo zu verspüren, lohnt sich der Spaziergang zu diesem kleinen schwarzweißen Bau am südlichen Rand des Ueno-Parks. Straßenszenen, Einblicke in Werkstätten, Läden und…
Museumsgründer Nezu Kaichirō begann seine Sammlung zu einer Zeit, als Japans ehemalige Feudalfürsten ihre Kunstschätze gegen Bares eintauschten. Er hat Werke einheimischer Künstler ebenso…
Das 2003 eröffnete Museum in luftiger Höhe hat keine eigene Sammlung, doch die modernen Ausstellungen sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Wer fürs Aussichtsdeck eine Karte erwirbt, darf umsonst…
Im "Wald des Friedens" messen sich Kinder (und Erwachsene) auf Geschicklichkeitsparcours in mehreren Schwierigkeitsgraden. Man kann schmutzig und nass werden - dafür aber richtig viel Spaß für…

Sehenswertes

Was man unbedingt sehen sollte, ist zwar relativ schnell abgehakt, doch zu sehen gibt’s dennoch unendlich viel: Schönes und Merkwürdiges, Geschichtsträchtiges und Hypermodernes. Sie werden auf Ihren Streifzügen Schreine, Tempel, Denkmäler und andere Dinge mehr entdecken, die kein Reiseführer verzeichnen kann, kleine Dinge, die nicht als wichtig gelten, aber für manchen die eigentlichen Attraktionen der japanischen Hauptstadt darstellen.

Sie fallen nicht sofort ins Auge, sie wollen aufgespürt werden zwischen Wolkenkratzern, Hochspannungsmasten und knallbunten Plakatwänden. Diese Kunst des selektiven Betrachtens beherrschen Japaner perfekt. Nur das Wesentliche zählt: der Zipfel eines elegant geschwungenen Tempeldachs, das ein Bauzaun nahezu verdeckt, das filigrane Fenstergitter eines halb verfallenen Holzhauses, der postmoderne Glas- und Marmorbau zwischen Garagen aus Wellblech. Von der historischen Substanz der alten Kaiserstadt ist kaum etwas übrig geblieben: Feuersbrünste, Erdbeben und die Bomben des Zweiten Weltkriegs haben das meiste zerstört. Es gibt natürlich auch einen direkten Weg zum Kunstgenuss: einen Besuch im Museum. Der Schwerpunkt der Museen liegt im Bereich der asiatischen – und hier wieder besonders der japanischen – Kunst. Ob Zen-Malerei oder Kalligrafie, ob chinesisches Porzellan oder moderne japanische Keramik, ob dekorative Kimonos oder klassische japanische Farbholzschnitte oder auch einheimische Volkskunst: Die Vielfalt ist überwältigend. Die Museen sind montags und während der Neujahrsfeiertage sowie bei Ausstellungswechsel generell geschlossen. Für Sonderausstellungen gelten höhere Eintrittspreise als hier angegeben. Noch ein Rat: Schauen Sie sich vorwiegend japanische Kunst an. Sie werden genug damit zu tun haben, alle diese – mit Sicherheit interessanten – Eindrücke zu verdauen!