Schaubergwerk Kupferplatte

Am Jochberg wurde schon vor 3.000 Jahren nach Kupfererz geschürft. Schmelzplätze aus der Urzeit und verlassene Bergwerke belegen dies. Geschichtlich erwähnt wurde der Jochberger Bergbau erstmals 1447. Zu Höchstzeiten wurden auf 30 km Länge von 160 Bergarbeitern bis zu 1.800 Tonnen Kupfererz abgebaut. 1926 wurde der Bergbau stillgelegt. Nach zehnjährigen Umbau- und Renovierungsarbeiten wurde 1990 das Schaubergwerk Kupferplatte feierlich eröffnet. Besucher werden mit der Grubenbahn 150 m in das Berginnere gefahren und auf eine Reise in die Zeit des Kupfererzabbaus mitgenommen. Ein ausgebildeter Stollenführer erklärt dabei verschiedene Abbaumethoden und Werkzeuge. Auf dem Knappenweg übertage kann man zusätzlich anhand von zehn Stationen noch mehr über den prähistorischen Bergbau, die Jochberger Schmelzhütte und die regionale Geologie sowie Mineralogie lernen. Es wird empfohlen, wärmere Kleidung zu tragen.