Tirol Essen & Trinken

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Das Museumsrestaurant bietet feine Tiroler Küche mit dem gewissen Etwas in modernen Ambiente, dem neuen Stil des Ferdinandeums angepasst. Es gibt günstige Mittagsmenüs.
Sie lieben Wein zu einem guten Essen? Hier sind Sie richtig! Das Restaurant hat sich vom Tennisstüberl zum Feinschmeckerlokal hochgearbeitet. Es liegt außerhalb des Zentrums in Flughafennähe und…
Das ausgezeichnete Lokal bietet traditionelle Spezialitäten, aber auch für Osttirol ausgefallene Speisen und ein erlesenes Weinsortiment an.
Eines der besten Tiroler Gasthäuser: Das ausgezeichnete Lokal im Bergbauernstil ist berühmt für seine Lammgerichte.
Neben Pizza gibt es in diesem ausgezeichneten Restaurant auch gehobene Küche, z.B. Bio-Gänseleber.
Pizza, so groß wie ein Autoreifen, und allerhand Tirolerisches (üppige Portionen) gibt es hier. Einrichtung aus den 1980er-Jahren.
Das Gasthaus bietet ausgezeichnete, gehobene Tiroler Küche in schönen Holzstuben und hat einen Garten.
Im ganzen Stubaital findet man kaum ein besseres Restaurant. Tiroler Gasthof, mit sehr viel Stil ohne Kitsch eingerichtet. Die Chefin kocht, serviert wird verfeinerte traditionelle Küche.
Am Ortsanfang von Gnadenwald zweigt links eine Mautstraße ab. Zahlreiche Serpentinen führen auf die 1520 m hoch gelegene, urige Alm. Während man bei Deftigem den atemberaubenden Ausblick auf das…
Eigentlich ein Einheimischentreff, wohl auch, weil die wohltuende Schlichtheit nicht ganz zum üblichen Kitzbüheler Prunk passt. Günstige, bodenständige und sehr gute Küche.
Hier genießt man trendige, internationale Küche in edlem Ambiente auf 2147 m. Tolles Bergpanorama.
Im Restaurant sitzt man im Bauch des Stadtbergs und genießt Tiroler Kost.
Besonders schön ist die 300 Jahre alte Stube im Gasthof, dem ehemaligen Gerichtssitz. Essen gibt es nur auf Bestellung oder für Hausgäste, Kaffeetrinken ist möglich.
Gute Weine und italienisches Essen genießt man in diesem gemütlichen Lokal, mitten in der Altstadt. Abends unbedingt reservieren.
In einem der Teiche vor der kleinen Holzhütte sucht man sich seinen Fisch selbst aus. Frische ist also garantiert.
Modern und geschmackvoll eingerichtete Lounge, die mit Wokgerichten, zarten Steaks oder Surf & Turf verwöhnt. Dazu eine Weinkarte, dick wie ein kleines Buch.
Außer den Steaks vom argentinischen Angusrind, für die der Wirt bekannt ist, kommt alles aus der Region.
Eines der ursprünglichsten Innsbrucker Wirtshäuser. Zwei der Stuben sind seit Jahrzehnten vom Erscheinungsbild unverändert geblieben. Serviert werden Tiroler Köstlichkeiten.

Essen & Trinken

Begrenzte Anbauflächen und lange Winter sorgten dafür, dass die Tiroler oft mit wenig Nahrung auskommen mussten. Geld für zusätzliche Lebensmittel fehlte meist. So wurde verwendet, was vorhanden war. Das beste Beispiel ist das berühmte Tiroler Gröstl: eigentlich eine simple Resteverwertung, in der am Montag alles verarbeitet wurde, was vom Sonntagsbraten übrig war. Am ursprünglichsten isst man auf einer der zahlreichen Tiroler Almhütten. Typisch für deren Speisekarten sind die Tiroler Knödel mit Speck in einer klaren Rindsuppe oder die Kasknödel, mit Tiroler Graukäse gefüllt. Der Graukäse wird auch kalt, mit Zwiebeln, Essig und Öl, serviert. Der fettarme Käse war ursprünglich ein Arme-Leute-Essen, weil er aus der Milch gemacht wird, die aus der Buttererzeugung übrig bleibt. Vorsicht: Je reifer er wird, desto schärfer und gewöhnungsbedürftiger ist sein Geschmack.

Beliebt sind auf den Hütten auch Schlutz- oder Schlipfkrapfen, Tiroler Ravioli, meist mit einer Füllung aus Kartoffeln (die Erdäpfel oder Patati heißen). Nicht zu vergessen: die traditionelle Brettljause, eine zünftige, kalte Platte mit heimischem Speck, Käse, Aufstrichen, Eiern und Essiggurkerl – die gibt einem müden Wanderer oder Mountainbiker wieder Kraft.

Wirtshauskultur wird gepflegt

Traditionell isst man heute in einem der mehr als 130 zertifizierten Tiroler Wirtshäuser (tiroler-wirtshaus.at), gekennzeichnet durch ein grünes Schild mit drei Blättern. Von Kaskrapfen über Tiroler Speckforelle bis zu Lammrücken mit Petersilienkrustel und Brottorte mit Haselnüssen reicht die Palette. Ganz wichtig ist auch das Ripperlessen, deftige Schweinsrippen, die mit Kren (Meerrettich) und Senf serviert werden. Drei Bedingungen haben sich die Wirtshäuser auf die Fahnen geschrieben: die Liebe zur Tiroler Kost, die Verwendung frischer, heimischer Produkte sowie authentische Atmosphäre und Architektur.

Jung und kreativ

Neben den traditionellen Restaurants findet man in Tirol die „Jungen Wilden“, die neue Maßstäbe setzen. Der Zillertaler Alexander Fankhauser ist einer von ihnen. Er gehört zu den berühmtesten Köchen Österreichs und ist bekannt für seine neuartigen Kreationen und seine zehngängigen Menüs. Nach Lehrjahren in London und New York kehrte er wieder ins heimatliche Hochfügen zurück. Alexander Fankhauser, Benjamin Parth in Ischgl; Thomas Grander in Wattens und Simon Taxacher in Kirchberg gehören ebenso dazu. Sie vertrauen auf traditionelle Tiroler Küche, verfeinern sie aber und zaubern neue Kreationen in ihre Menüs. Ihre Mühe hat sich gelohnt, denn die Restaurants, in denen sie den Kochlöffel in der Hand haben, gehören zu den besten in ganz Österreich. Und nicht nur bei ihnen kommt sehr oft ein mediterraner Einfluss durch. Dem Mittelmeer fühlt sich der Tiroler schon aufgrund der Nähe zu Italien und dem kulturellen Austausch seit Jahrhunderten zugetan.

Torte am Prügel

Auch wenn Tirol für seine Süßspeisen nicht so berühmt ist wie etwa Wien mit Sachertorte und Kaiserschmarren – Schleckermäulchen kommen hier sicher auch nicht zu kurz: Kiachln, in Öl gebackene Hefeteigringe, die traditionell auf dem Christkindlmarkt mit Preiselbeeren gegessen werden, oder Kir(ch)tagskrapfen mit einer Fülle aus Birnen und Mohn, Schwarz- oder Moosbeernocken (Heidelbeeren in einem Pfannkuchenteig), sind nur ein kleiner Auszug aus dem üppigen Süßspeisenrepertoire Tirols, das einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Eine Spezialität aus dem Unterland ist die Prügeltorte. Wobei sie mit einer Torte, wie man sie landläufig kennt, wenig zu tun hat. Dabei wird der Teig nämlich auf einen sich drehenden Prügel getropft und Schicht für Schicht über offenem Feuer gebacken. Schmeckt nicht nur köstlich, kostet auch viel.

Unverzagte Winzer

Traditionell wird zum Essen in Tirol Bier getrunken. Grund dafür ist auch, dass die hohe Lage und der lange Winter nicht ideal für Wein sind. Dennoch versuchen inzwischen rund 20 Winzer in Nord- und Osttirol auf etwa 2 ha Anbaufläche ihr Glück. In jedem besseren Lokal findest du aber in jedem Fall eine ausgesuchte Weinkarte. Waren es bis vor ein paar Jahren noch italienische Tropfen, die in Tirol an erster Stelle standen, so sind es heute eher österreichische Weine. Grund dafür ist auch, dass sich der Osten Österreichs als Weinland etabliert hat: Niederösterreich, das Burgenland oder die Steiermark zählen mittlerweile zu den besten Weinbaugebieten der Welt. Speziell Weißweine wie der Grüne Veltliner gehören zu den Spitzensorten. Unter den Rotweinen ist der Zweigelt einer der bekanntesten. Aber auch Edelvernatsch und Grauvernatsch, eine Rotweinsorte, die speziell in Südtirol verbreitet ist, sind sehr beliebt.

Wem das alles zu üppig wird, dem hilft einer der berühmten Tiroler Digestifs: Das allseits bekannte Schnapserl, egal ob Obstler, Marille, Vogelbeere oder Birne, ist unverzichtbar und rundet jedes Mahl ab. Und wer schon einmal den aus Zirbenzapfen angesetzten, süßen Zirbenschnaps getrunken hat, wird auf jeden anderen Magenbitter verzichten.

Spezialitäten

Vorspeisen

Brezensuppe

klein geschnittene Laugenbrezen mit Käse bestreut und mit Rinderbrühe aufgegossen

Gerstensuppe

angerichtet mit geräuchertem Schweinefleisch und Speck

Graukas

säuerlicher Käse aus Magermilch, serviert mit Essig, Öl und viel Zwiebeln

Hauptgerichte

Tiroler Speckknödel

Semmelknödel mit Tiroler Speck, serviert in Suppe (auf Wunsch auch auf Kraut

Tiroler Muas

fester Grießbrei in der Pfanne, mit zerlassener Butter übergossen

Bauernschmaus

große Holzplatte mit Schweinskoteletts, Selchfleisch, Frankfurter Würstchen, Sauerkraut und Petersilienkartoffeln

Desserts

Scheiterhaufen

überbackenes Weißbrot mit Milch, Äpfeln, Rosinen und Zucker, zu einem Türmchen aufgestapelt

Apfelradln

in Teig getauchte und in Fett gebackene Apfelringe, mit Zucker serviert

Moos-/Schwarzbeernocken

Pfannkuchenteig mit Heidelbeeren gemischt und mit Staubzucker bestreut

Getränke

Hollersaft

aus den Beeren des Holunderstrauches hergestellter Sirup mit Quell- oder Mineralwasser aufgegossen

Radler

Mischgetränk aus Bier und Kräuterlimonade

Enzian

Schnaps aus den Wurzeln des Enzians