Thailand Alle

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In diesem Restaurant serviert das freundliche Personal authentische und schmackhafte Thaiküche. Das Restaurant liegt wunderschön im Wasser: Vom Pfahlbau aus kann man unter sich kleine Fische und…
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Jeden Sonntagabend findet neben dem Lamai-Fluss der Lamai- Nachtmarkt statt.

Sport

Ballonfahren

In Thailand in den Himmel zu kommen, ist mit dem Heißluftballon kein Problem. Infos gibt‘s unter balloonadventurethailand.com/index.

Funsport

Schwer angesagt sind Funsportarten wie Paragliding, Wake- und Flyboarding und Canopy-Seilbahnen. Eine Warnung: Beim Segelfliegen über dem Meer und beim Jetskifahren kommt es immer wieder zu Unfällen, und die Jetski-Mafia ist für ihre Tricks und Abzocke berüchtigt, nicht nur in Pattaya und Phuket. Profis dagegen, auch in Sachen Sicherheit (Helm usw.), sind die Macher von Flight of the Gibbon (flightofthegibbon.com), wo man sich wie Tarzan an der Zipline von Plattform zu Plattform über die Baumwipfel schwingt, etwa in Pattaya und Chiang Mai (Kosten: ca. 105 Euro).

Golf

Golfplätze gibt es überall im Land. Topdestinationen sind Pattaya mit rund einem Dutzend Plätzen und Phuket mit sieben Plätzen von internationalem Standard. Auch in Bangkok, Kanchanaburi, Chiang Mai, Hua Hin, beim Khao-Yai-Nationalpark und auf Ko Samui kann man das Eisen schwingen. Die Tourism Authority of Thailand in Frankfurt bietet eine Golfbroschüre an. golforient.com

Klettern

In den Kalksteinklippen an den Stränden von Railay und Ton Sai in Krabi sowie auf Ko Phi Phi hangeln Kletterer aus aller Welt und werden mit spektakulären Aussichten auf Küste und Meer belohnt. Auch bei Chiang Mai geht’s in die steile Wand. Schnupperkurs 20–30 Euro. thailandclimbing.com | rockclimbing-thailand.info

Pferdetrekking

Boris Mimietz und sein fürsorgliches Team von der Thai Horse Farm (Phrao | 100 km nördlich von Chiang Mai | Mobiltel. 08 69 19 38 46 | thaihorsefarm.com) unternehmen mit ihren Gästen Ausritte auf asiatischen Bergpferden durch den Sri-Lanna-Nationalpark. Die Touren in kleinen Gruppen sind auch für Anfänger geeignet und versprechen stressfreies Abenteuer abseits der Touristenpfade. Für eine eintägige Tour inklusive Verpflegung und Transfer ab Chiang Mai sowie aller Ausrüstung zahlt man ca. 130 Euro, vier Tage mit Vollpension kosten 660 Euro.

Schlauchbootrafting

Abenteuerlich geht es durch den Dschungel von Umphang, 170 km südlich von Mae Sot im Grenzgebiet zu Myanmar, der als der ursprünglichste in Thailand gilt. Durch die Wildnis windet sich der Mae Klong mal gemächlich, mal schäumend, bis er schließlich in den mehrstufigen Thi Lo Su mündet, den größten Wasserfall Thailands. Mehrere Veranstalter in Mae Sot und Umphang, z. B. das Thee Lor Su Riverside (Mobiltel. 08 98 32 14 55 | theelorsuriverside.com), bieten Touren an. Die Anfahrt ist eines der letzten echten Offroadabenteuer in Thailand – bei Redaktionsschluss war eine Asphaltstraße schon im Bau. Eine viertägige Tour (mindestens zwei Teilnehmer) kostet ca. 300 Euro pro Person, ab Umphang ca. 75 Euro. Auch in der Umgebung von Pai starten von Juni bis Januar abenteuerliche Raftingtouren auf dem Pai River.

Seekanutouren

Besonders die Bucht von Phang Nga mit ihren Kalksteinfelsen ist ein traumhaft schönes Kanurevier. Tagestrips von Phuket aus kosten ab ca. 100 Euro, dreitägige Touren mit Übernachtung auf dem Begleitboot oder in Zelten an Stränden ca. 700 Euro, z. B. bei John Gray's Sea Canoe (Tel. 0 76 25 45 05 | johngray-seacanoe.com). Ko-Samui-Urlauber können z. B. mit Blue Stars Sea Kayaking (Tel. 0 77 30 06 15 | bluestars.info) durch die Inselwelt des Meeresnationalparks Ang Thong paddeln. Buchungen sind auch über Reisebüros vor Ort möglich.

Segeln

Die Inselwelt der Andaman-See ist ein Dorado für Segelsportler. Aber auch im Golf von Thailand (Pattaya, Ko Chang, Ko Samui) kannst du in See stechen – die Liste der Yachtverleiher ist fast endlos. yachtcharterthailand.com

Tauchen

Die besten Tauchreviere liegen in der Andaman-See in den Gewässern um Phuket und Khao Lak. Die unbewohnten Similan-Inseln 50 km westlich von Khao Lak gehören weltweit zu den Topdestinationen. Doch auch rund um die Phi-Phi-Inseln und entlang der Küste bis zur malaysischen Grenze wartet eine bunte Unterwasserwelt auf Taucher.

Bestes Tauchziel im Golf von Thailand ist die kleine Insel Ko Tao nördlich von Ko Samui mit ihren Walhaien und Meeresschildkröten. In den vergangenen Jahren hat es hier jedoch mehrere ungeklärte Todesfälle von jungen Touristen gegeben. Vielleicht sollte man dem überlaufenen Eiland eine Pause vom Tourismus gönnen.

Tauchbasen gibt es auch in Pattaya und auf Ko Chang. Eine eintägige Ausfahrt mit zwei Tauchgängen kostet ca. 80 Euro, ein drei- bis viertägiger Grundkurs ab 200 Euro. Links zu Tauchbasen finden sich in den Regionenkapiteln oder auf tauchbasen.net, wo man gezielt nach Orten suchen kann.

Trekking

Drei Tage ohne Facebook, Heißwasser oder Föhn – schaffst du das? Dann pack schon mal die Trekkingboots ein! Bergwandern durch die Wälder des Nordens ist ein großartiges Naturerlebnis. Aber mehr noch interessiert viele Touristen die Begegnung mit Bergvölkern, die in abgelegenen Dörfern an ihren alten Traditionen festhalten. Beste Wandersaison ohne Schlammschlachten ist ab November bis Februar (nachts kann es kalt werden!), und das Zentrum des Trekkingtourismus ist Chiang Mai. Allerdings muss man von dort aus erst ein paar Stunden Anfahrt über sich ergehen lassen, bevor man wirklich in den Bergen ist. Wer zum Trekking in Pai oder in Mae Hong Son aufbricht, ist schon mitten in der Bergwelt. Die meisten Touren beinhalten einen Elefantenritt und Rafting auf Bambusflößen. Eine dreitägige Tour kostet bei sechs Teilnehmern ab ca. 50 Euro pro Person. Man sollte nur Agenturen auswählen, die bei der Tourist Authority of Thailand registriert sind und deren Guides auch die Sprache der besuchten Bergstämme sprechen (wenigstens eine, also von dort, wo übernachtet wird), sonst bleibt man ewig Zaungast und erfährt wenig über die gelebten Traditionen. nps.dnp.go.th

Yoga & Meditation

Mach Ferien für Körper und Seele in Thailand: Yoga und Meditation werden in vielen Retreats angeboten. Insbesondere die Insel Ko Phangan entwickelt sich immer mehr zum spirituellen und „heilenden“ Zentrum derer, die ihr innerstes Selbst finden wollen. Adressen und Links findest du auf thaiwebsites.com/yoga.asp.

Im International Dharma Heritage Center Suan Mokkh (suanmokkh.org) in Südthailand senkt sich über die Teilnehmer eines Retreats, des Rückzugs aus der Welt, für elf lange Tage das Schweigen. Die modernen Jünger tragen Rastalocken, Männerdutt oder kahle Häupter. Ein Meditationskloster als „cooles“ Reiseziel? Folgendes sollte man wissen: Hier trägt man (weiße) körperbedeckende Kleidung, keine Trägerhemdchen. Rauchen und Drogen sind tabu, ebenso Sprechen, Lesen, Schreiben, Sex und die Gedanken daran, auch Musik, Tanzen, Joggen, Schminken. Wenig Schlaf: um 4 Uhr morgens erste gemeinsame Meditation. Wenig Essen: um 12 Uhr die letzte, vegetarische Mahlzeit! Man schläft spartanisch wie schon Buddha: auf einem Betonblock mit Kopfstütze aus Holz und einer Bastmatte. Das ganze Leben ist Leiden, verkündet die buddhistische Lehre, und der britische Mönch erklärt den urlaubenden Laien: »Dieser Retreat ist nicht dazu da, happy zu werden, sorry.«

Essen & Trinken

Gutes aus der Suppenküche

Der Tag in Thailand beginnt mit einer gut gewürzten Reissuppe (khao tom) oder einem Thai-Omelett (khai jeaw). Und so dampft und brutzelt es den ganzen Tag an jeder Ecke. Fliegende Händler verkaufen gegrillten Tintenfisch, Fleischspießchen oder auf Eis gekühltes Obst. Fahrbare Garküchen parken am Straßenrand, ein paar Hocker und Tischchen stehen auf dem Gehsteig, und fertig ist das Open-Air-Restaurant.

Überm fauchenden Gaskocher oder über Holzkohle zaubern die Garköchinnen im Handumdrehen ein köstliches Essen: Nudelsuppe mit Huhn oder Ente, gebratenen Reis mit Krabben, ein Omelett mit Muscheln oder Pfannkuchen mit Ananasstückchen. Das Gemüse – wie die kugelrunden Thai-Auberginen, Bambusschoten, Paprika oder Bohnen – wird nur kurz gegart, es bleibt dadurch knackig und behält seine Vitamine. Viele Gewürze und Kräuter geben den Speisen den besonderen Pfiff, z. B. Koriander, Zitronengras und -blätter, Thai-Ingwer (galanga) und Thai-Basilikum, Tamarinde, Minze, Curry und Garnelenpaste. Nicht zu vergessen: Knoblauch und Chili. Wer als Hausfrau und Köchin etwas auf sich hält, stellt die alles entscheidende Currypaste noch selbst im Mörser her – mit dem Drei-Kilo-Stößel eine schweißtreibende Arbeit!

Richtig speisen

Nur die gehobenen Restaurants halten sich an feste Zeiten für Mittag(etwa 11.30 bis 14 Uhr) und Abendessen (etwa 18 bis 22 Uhr). Viele Lokale und Garküchen an den Straßen der großen Städte und Touristenorte tischen bis spät in die Nacht für ihre Gäste auf. Sofern nicht anders angegeben, haben die in diesem Reiseführer genannten Restaurants täglich geöffnet.

Thai-Gerichte kommen in mundgerechten Stücken auf den Teller oder werden mit Löffel (rechte Hand) und Gabel ganz leicht zerteilt. Die Gabel dient nur dazu, den Bissen auf den Löffel zu schieben. Lediglich bei Nudelgerichten und Suppen kommen Essstäbchen (und Löffel) zum Einsatz. Ein typisches Thai-Menü für eine größere Runde besteht aus Speisen in bis zu fünf Geschmacksrichtungen: bitter, süß, sauer, salzig und scharf. Dazu gehört ein großer Topf Reis. Jeder bedient sich selbst, wobei es egal ist, in welcher Reihenfolge die Speisen verzehrt werden. Normalerweise wird zunächst nur ein Gericht und Reis auf den Teller aufgetan. Erst wenn es aufgegessen ist, probiert man das nächste. So können sich die Geschmacksrichtungen nicht auf dem Teller vermischen. Übrigens: Die Suppe löffelt man ebenfalls mit Reis immer wieder mal zwischendurch, denn sie reinigt sozusagen die Geschmacksnerven zwischen den Speisen.

Ein bißchen Chili muss sein!

Thais verwenden Chili sehr großzügig, in Touristenlokalen jedoch sparsamer. Wer Thailand-Novize ist, bestellt sein Gericht vorsichtshalber mai phet (nicht scharf) – zur Not „löscht“ ein Extralöffel Reis ganz gut (nicht Wasser!). Standardgerichte wie gebratener Reis, gebratene Nudeln (das berühmte phat thai) oder Nudelsuppen würzen die Gäste selbst: Auf jedem Tisch stehen dazu kleine Gefäße mit getrockneten und zermahlenen Chilischoten, Zucker (für die Nudelsuppe) und einer süßsauren Essigbrühe, in der frische Chilistückchen schwimmen. Anstelle von Salz gibt es nam pla, eine hellbraune Flüssigkeit aus fermentierten Fischen. Versetzt mit gehacktem Chili wird aus der Fischsauce prik nam pla – Vorsicht beim Dosieren!

Salat im deutschen Sinn gibt es in der Thai-Küche nicht. Ein typischer Thai-Salat (yam) ist eher schon ein eigenständiges Gericht und dient als beliebte Zwischenmahlzeit. Und: Er ist fast immer sehr, sehr scharf – z. B. der herzhafte yam nüa, ein säuerlicher Salat aus gebratenen Rindfleischstückchen, garniert mit Knoblauch, Koriander, Zwiebeln und zerstoßenen Chilischoten. Sehr beliebt ist auch yam wunsen, dessen wichtigste Zutat Glasnudeln sind. Oder zum Klebreis der berüchtigte, weil feurige som tam aus grünen (unreifen) Papayastreifen, Tomaten, grünen Bohnen, Erdnüssen, getrockneten Garnelen oder winzigen Flusskrebsen und: viiiiiel Chili!

Süß, süßer, am süßesten

Thais lieben ihre khanom, Süßigkeiten, wobei die Betonung auf „süß“ liegt. Die kleinen Kalorienbomben findest du in allen nur möglichen Formen und in allen Farben des Regenbogens an Ständen auf Festen, auf Märkten und bei Straßenhändlern. Besonders populär sind Kokospfannkuchen, gegrillte Bananen und in Bananenblätter oder im Bambusrohr eingepackte Leckereien aus Klebreis, der in Kokosnussmilch gegart wurde – ideal als Snack für unterwegs.

Vitamine en Masse

Thailand ist ein Paradies für feines Obst. Das ganze Jahr über gibt es die „drei Freunde“: Papaya, Ananas und Wassermelone. Das weißgelbe Fruchtfleisch der durian oder Stinkfrucht ist unter der Stachelschale fast cremig weich – man wird entweder süchtig danach oder hat nach dem ersten Bissen für immer genug davon (je nach Reifegrad riecht sie mehr oder weniger streng). Die Mango (mamuang) schmeckt besonders gut mit konzentrierter Kokosmilch und Klebreis. Thais schätzen auch grüne, saure Mangostreifen, die sie in ein Zucker-Chili-Gemisch dippen. Unter der weinroten Schale der delikaten Mangostan (mangkut) verbirgt sich weißes, saftiges Fruchtfleisch, das süßlich und zugleich etwas säuerlich schmeckt. Auch die haarige Rambutan (ngo), die feinen Litschis (litschi) oder die wie Glöckchen aussehenden roten Javaäpfel (dschompu) solltest du probieren.

Durstlöscher

Das Angebot an frisch gepressten Obstsäften ist auf Märkten ebenfalls sehr vielfältig. Trinkwasser (nam plao) aus Flaschen und Mineralwasser sind überall zu haben. Das beliebteste einheimische Bier ist Chang. Ebenfalls im Land gebraut: Heineken, Tiger und Singha. Die preiswerten „Whiskys“ namens Mekhong und Saeng Som werden aus Zuckerrohr destilliert, man trinkt sie meist gemischt mit Sodawasser oder auch Sprite oder Cola.

Shoppen & Stöbern

Antikes - alt und neu

Ohne Genehmigung des Fine Arts Department (Tel. 0 22 25 26 25) in Bangkok dürfen Antiquitäten und Buddhafiguren, selbst aus neuester Produktion, nicht ausgeführt werden. Seriöse Händler besorgen das Papier für ihre Kunden. Die Ausfuhr historischer Buddhastatuen ist generell verboten. Echte Thai-Antiquitäten sind sehr selten. Eine ganze Industrie lebt davon, Neues antik aussehen zu lassen.

Alles, was glänzt

Kauf niemals Juwelen von fliegenden Händlern und lass dich nicht von Schleppern in ein Geschäft lotsen! Edelsteinbetrüger, die mit dubiosen Juwelieren zusammenarbeiten, lauern insbesondere vor den Sehenswürdigkeiten in Bangkok. Goldschmuck zu 23 Karat gibt es in speziellen Geschäften, die an der roten Innenausstattung zu erkennen sind. Der Preis richtet sich nach dem aktuellen Goldkurs plus ca. 10 Prozent für die Verarbeitung. Die thailändischen Zuchtperlen stammen aus dem Meer vor der Insel Phuket im Süden des Landes. Man kann die Farmen besuchen, wo die Kostbarkeiten in Muscheln wachsen.

Kaufrausch nach Maß

Beim Schneider sollte man mindestens eine, besser zwei Anproben vereinbaren und, falls nötig, auf Änderungen bestehen. Eine Anzahlung ist üblich, aber die ganze Summe solltest du erst begleichen, wenn alles zu deiner Zufriedenheit ausgeführt ist. Da thailändische Seide von Hand gewebt wird, ist sie übrigens niemals vollkommen glatt, sondern mit kleinen Knötchen durchsetzt. In den gigantischen Shoppingcentern ist der Kaufrausch vorprogrammiert. Hier locken Mode und Accessoires, auch einheimische Fashiondesigner sorgen mit ihren Kreationen immer mehr für Furore. Das mit Abstand beste Einkaufsziel für modischen Chic ist Bangkok.

Faked in Thailand

Ob Rolex oder Gucci – in Thailand wird alles als Fälschung angeboten, was teuer ist und einen Namen hat. Vor Ort bekommen Käufer keinen Ärger mit der Polizei, aber der heimische Zoll schlägt zu, wenn die Zahl der gefälschten Markenprodukte über den Eigenbedarf (ein Stück!) hinausgeht.

Wunderbare Welt der Düfte

Einfach der Nase nach! In den Kaufhäusern sind die Kosmetikabteilungen zumeist im Erdgeschoss angesiedelt, und zwar oft auf der gesamten Grundfläche. Thailänderinnen lieben Parfums, Cremes und Co. Entsprechend riesig ist das Angebot an Kosmetika.

Zum Auf-Der-Palme-Gehen

Unglaublich, was sich alles aus der Kokospalme und der Kokosnussschale machen lässt! Witzige Figuren für die Kids, hübsche, perlmuttglasierte Dekoschalen mit Thai-Motiven, Massagestäbe, Handtaschen und sogar Hauslatschen – auch die mit dem gesunden, weil stimulierenden Kügelchenfußbett, zu kaufen z. B. im Shop des Coconut Museum auf Ko Samui.

Mit Kindern unterwegs

Die Freude der Thais an den Kindern der falang kommt von Herzen. Gerade in kleineren Hotels und Resorts werden die kleinen Gäste oft wie Familienmitglieder behandelt, und gern übernimmt jemand vom Personal einmal die Aufgabe des Babysitters. Vor allem preiswerte Unterkünfte bieten oft Zimmer mit drei Betten oder mit einem Doppel- und einem Einzelbett an. Auf Wunsch wird auch schon mal ein zusätzliches Bett aufgestellt oder noch eine Matratze ins Zimmer gelegt.

Fertige Babynahrung und Windeln können Sie in den Supermärkten der Tourismuszentren und der größeren Städte kaufen. Ihren Kinderwagen sollten Sie zu Hause lassen: Auf den meist schadhaften, oft mit Souvenirständen zugepflasterten Gehwegen – falls überhaupt vorhanden – wird das Schieben zur Tortur. Praktischer ist eine Trage für Rücken oder Brust. An den Stränden können sich die Kleinen austoben, und es gibt immer etwas zu entdecken. Aber auch abseits von Sand und Meer finden sich Attraktionen, an denen Kinder ihre Freude haben dürften.

Sehenswertes

Die vielen Tempel gehören zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Thailands. Mit ihrem filigranen Bild prägen sie das für Europäer meist fremd anmutende Land. Sie sind nicht nur religiöse Stätte, sondern auch gesellschaftliche Orte. Auch die atemberaubende Natur gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten. Höhlen mit Felsmalerei ziehen die Besucher genauso in ihren Bann wie emporragende Kalkberge und eine imposante Inselwelt.

Freizeit

Freizeit in Thailand steht für Aktivität und Entdeckung. Nicht nur Strandurlauber kommen auf ihre Kosten. Gehen Sie mit dem Kanu auf geführte Entdeckungstouren oder tauchen Sie in die wunderbare Unterwasserwelt ein. Eine Reise nach Thailand heißt im lauwarmen Meer zu schwimmen, einen Segeltörn zu erleben, Jetski zu fahren und per Fahrrad die imposanten Landschaften zu entdecken. Etwas ganz Besonderes ist eine Trekkingtour durch den Regenwald.

Übernachten

Ob mitten im Dschungel, direkt am Strand oder zentral in der Großstadt: Übernachten in Thailand bietet für jeden Geschmack etwas. Viele Hotels in Thailand bestehen aus erstklassigen kleinen Gästehäusern, die nach thailändischen Ritualen im Einklang mit der Natur stehen. Die meisten Unterkünfte bieten eine unverwechselbare Poollandschaft und wunderbar angelegte Gärten. Wer das ursprüngliche Thailand entdecken will, sollte in einem der vielen privaten Gästehäuser einkehren.

Am Abend

Thailands Metropolen schlafen nie. Wer ausgehen will, sollte sich von einem Tuk-Tuk chauffieren lassen. Die thailändischen Taxen schummeln sich geschickt am nächtlichen Stau in den Metropolen vorbei. Beim Essen in Thailand ist Vorsicht geboten! Was der Kellner lächelnd als „hot“ verkauft, ist für Europäer meist höllisch scharf. Am besten schmecken die Gerichte in den Garküchen, die überall auf Märkten und Straßen zu finden sind.