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Essen & Trinken

Die Vielfalt an frisch gefangenem Fisch und Meeresfrüchten macht das Essen an der Küste zu einem einzigen Genuss. Fisch wird meist als Ganzes gegrillt oder in einer gewürzten Sauce gekocht. Hummer ist eine Spezialität, die auf Sansibar besonders erschwinglich ist und die man unbedingt probieren sollte, am besten einfach gekocht oder gegrillt. Auch die riesig großen Krebse und Krabben sind sehr lecker.

Nahrhaft nicht nur für Fleischesser

Wer lieber Fleisch als Fisch isst, befindet sich in Tansania in guter Gesellschaft. Nicht umsonst ist nyama choma (gegrilltes Fleisch) das Nationalgericht im Binnenland. Traditionell wird dafür ein Stück Ziege oder Schaf auf Holzkohle gegrillt und am Tisch in Stücke geschnitten, dazu gibt es Salz und Ugali (Maisbrei). Ebenso zubereitet wird frisch geschlachtetes Rind angeboten, Schwein gibt es hingegen nur selten und ist sehr teuer. Das Rindfleisch aber ist günstig, oft braucht man jedoch Geduld beim Kauen. Es wird nämlich nur sehr selten abgehängt. Tansanier schwören auf durchwachsenes Fleisch mit ordentlicher Fettkante, doch es hat sich herumgesprochen, dass Urlauber meist magere Stücke bevorzugen. Steak solltest du, wenn es unbedingt sein muss, aus hygienischen Gründen mindestens medium bestellen, zumal „blutig“ (Englisch: rare) in Tansania durchaus wörtlich genommen wird. Vegetarier können sich auf die indische Küche freuen, die praktisch überall angeboten wird. Zu den beliebtesten Gerichten gehören dal (Linseneintopf), massalas (Currys) mit Gemüse (oder Huhn) und der auf vielfältige Weise zubereiteter paneer, ein fester Kochkäse. Dazu werden Reis, naan oder roti (verschiedene Fladenbrote) serviert.

Streetfood

Zumindest einmal solltest du in einem Restaurant mit Plastiktischen und Grill oder Gaskocher auf der Straße essen. Im Mittelpunkt eines solchen Mahls steht die Sättigungsbeilage, entweder Ugali oder Reis. Dazu gibt es einen Eintopf aus Fisch, Huhn, Ziege oder Schaf oder schlicht Bohnen. Mishkaki sind Fleischspießchen, die auf Holzkohle gegrillt werden. Auch Kochbananen und Maiskolben werden auf diese Weise zubereitet. Andere beliebte Snacks sind Sambusas (auch Samosas genannt), frittierte Teigtaschen, die mit Spinat, Käse, Fleisch oder Fisch gefüllt werden. Dazu gibt es auf Wunsch eine scharfe Sauce.

Deftiger Start in den Tag

Der Tag beginnt im Binnenland meist herzhaft: Eier, baked beans, Würstchen und ausgebratener Speck, dazu elastisches Toastbrot, das mit Butter oder blue band (Margarine) bestrichen wird. Wenn du nicht aufs Vollkornbrot verzichten willst, bring lieber selbst eins mit. An der Küste besteht das Frühstück meist aus chai (Tee) mit mandazi (Krapfen) oder frischem chapati (Teigfladen). Auf Sansibar gibt es starken arabischen Kaffee, oft mit einer Prise Kardamom gewürzt, der aus orientalischen Kannen gegossen wird. Ansonsten ist (von den Städten mit ihrer trendigen Kaffeekultur abgesehen) guter Kaffee im Land selten: Die edlen Bohnen von den Hängen des Kilimandscharo werden exportiert, während vor Ort Instantkaffee ausgeschenkt wird.

Zuckersüße Vitaminbomben

Als Snack gibt es nichts Besseres als die tansanischen Früchte, die sensationell schmecken – kein Vergleich zur deutschen Supermarktware, die im Schiff oder Flugzeug Tausende Kilometer nach Europa zurückgelegt hat. Außer den kleinen, süßen Bananen gibt es Mangos, mehrere Sorten Papaya (mit einem Spritzer Zitronensaft essen) und Passionsfrucht, die man auslöffelt – die Kerne werden mitgegessen. Ananas sind größer als die in Deutschland erhältlichen und haben eine erfrischende, säuerliche Note. Die grünen Orangen isst man nicht in Stücken, sondern beißt in ein Achtel und saugt den Saft aus.

Trink Bier lauwarm

Wenn die Sonne untergeht, ist das in Tansania Anlass für einen Sundowner, etwa ein lokales Bier: Safari, Serengeti und Kilimanjaro oder das kenianische Tusker werden in Halbliterflaschen serviert. Meistens wird das Bier warm getrunken: Wer ein kaltes Bier möchte, sollte bei der Bestellung baridi (kalt) dazu sagen. Wein wird überwiegend aus Südafrika importiert und ist sehr teuer. Liebhaber von Cocktails haben die Wahl: wo es Touristen gibt, werden auch Mixgetränke serviert. In den einfacheren Bars trinkt man eher Whisky und Konyagi Gin, pur oder mit Tonic. Wasser solltest du nur aus Flaschen, nie aus der Leitung trinken. Ein Drink der besonderen Art: Mit einer Machete wird die Spitze einer grünen Kokosnuss gekappt, damit man die durchsichtige und sehr erfrischende Kokosmilch trinken kann. Bitte den Verkäufer darum, für dich mit einem Stück Schale das junge Kokosfleisch auf der Innenseite abzukratzen, das du zum Schluss Stück für Stück verzehrst.

Finger weg von Buffets

Um Magenprobleme zu vermeiden, gilt auch in Tansania: Gekocht sollte das Essen sein, gegart oder geschält. Salat solltest du nur in den Hipster-Läden in Dar oder Arusha bestellen. Lauwarme Hotelbuffets mit lange warmgehaltenem Essen sind regelrechte Bakterienherde. Ein bisschen Bauchgrummeln, weil Gewürze und Gerichte anders sind, ist dagegen gerade in den ersten Tagen oft die Regel. Da hilft es, sich auf die Sättigungsbeilagen zu konzentrieren. Gerade Reis und Ugali wirken oft Wunder.

Shoppen & Stöbern

Bunt gewickelt

Kangas – Stoffe aus bunt bedruckter Baumwolle – sind ein Stück gewebter Poesie. So werden Neugeborene in Kangas gewickelt, auf denen „titi la mama ni tamu“ steht: Mamas Milch ist die beste. Freundinnen tragen den Kanga, der traditionell in zwei identischen Teilen verkauft wird, als Beweis ihrer Freundschaft. Lass dir unbedingt zeigen, wie er gebunden wird!

Gesunde Leckerlis

Knackige Cashewkerne und eine Auswahl an tansanischem Kaffee gibt es günstiger, aber in derselben Qualität im Supermarkt zu kaufen. Gewürze und Obst besorgst du am besten auf dem Markt. Sag dem Verkäufer, dass du sie im Flugzeug transportieren willst – dann wählt er entsprechend robuste Avocados oder Mangos für dich aus.

Maßvoll kleiden

Lass dir dein neues Lieblingskleid oder deine neue Lieblingstasche maßschneidern! Da die Herstellung und Anprobe mehrere Tage in Anspruch nehmen, gibst du dein Unikat am besten gleich nach Ankunft bei einem Designer in Auftrag. In Daressalaam ist Kiki’s Fashion zu empfehlen, in Stone Town Moto oder Sasik.

Unterhaltsam und schön anzufassen

Auf Sansibar werden mit dem Bao-Spiel, einem aufklappbaren Brett (Samenkörner dienen als Spielsteine), richtige Meisterschaften durchgeführt. Zu kaufen gibt es das Spiel überall in Sansibar-Stadt. Vergiss nicht, nach den Regeln zu fragen!

Cremes statt Kunsthandwerk

Wer braucht schon Holzgiraffen und Masken! Deck dich lieber mit Naturkosmetik des Start-Ups Inaya (inaya zanzibar.com) aus Sansibar ein. Die Öle und Seifen aus Baobab, Moringa und Macademia sind eine pure Sinnesfreude. Kein Wunder, dass die Gründerin Cheherazade von dem US-News-Kanal CNN entdeckt wurde und ihre Produkte auch erfolgreich online verkauft.

Was zum Klippern

Breite oder zierliche Armreifen aus Holz, Horn, Metall oder Leder. Hüftlange Ketten aus milchig-transparenten Glasperlen. Ringe, mit denen du Blicke auf dich ziehst – Tansanias Goldschmiede und Schmuckdesigner spielen so souverän mit Formen und Materialen, dass du findest, was genau zu dir passt. In den Design-Läden in den Gassen von Stone Town ist die Auswahl am größten.

Was zum Strahlen

Er ist tausendmal seltener als Diamanten, leuchtet in drei Farben (blau, violett und burgunderrot) und ist bald komplett abgetragen: Tansanit, ein vor 550 Mio. Jahren am Fuß der Kilimandscharo entstandener Edelstein. Wer sich ein solches Schmuckstück in Rohform oder eingefasst in einen Ring mit nach Hause nehmen will, sollte unbedingt in einem Fachgeschäft kaufen und auf die vier C’s achten: Farbe (colour), Klarheit (clarity), Schnitt (cut) und Karat (carat weight). Je höher die Kombination dieser Eigenschaften, desto wertvoller ist der Juwel.

Sport

Bei aller Schönheit des Workouts in der Natur: Vergiss nicht, dass du dich in Äquatornähe befindest und jede Art von Anstrengung den Organismus mehr belastet als zu Hause – lass es also langsam angehen. Guter Sonnenschutz und viel Flüssigkeit sind essenziell.

Wandern & Bergsteigen

Kilimandscharo und Mount Meru sind die beliebtesten Ziele für Bergsteiger. Auf beide Berge gibt es technisch einfache Routen. Am meisten macht die extreme Höhe zu schaffen, weswegen du dir unbedingt genügend Zeit für den Aufstieg nehmen musst.

Eine besondere Herausforderung ist der Ol Doinyo Lengai (2878 m). Der Vulkan erhebt sich nordöstlich des Ngorongoro-Kraters. Auch weil einer der beiden Krater noch aktiv ist, ist der Aufstieg nur mit einem ortskundigen Führer möglich. Die meisten Bergpartien starten um fünf Uhr, so dass sie gegen elf Uhr den Kraterrand erreichen. Der Abstieg dauert noch einmal zwei Stunden. Andere Gruppen beginnen den Aufstieg um Mitternacht, so dass sie das Ziel bei Sonnenaufgang erreichen. Touren kannst du in Arusha buchen.

Wer keine Berge erklimmt, aber gern wandert oder spazieren geht, kann in mehreren Nationalparks in Begleitung eines erfahrenen Guides auf Tour gehen. Möglichkeiten dazu gibt es im Ngorongoro-Krater, im Arusha-Nationalpark, in Gombe, Saadani und Selous, im Nationalpark Jozani-Chwaka Bay auf Sansibar und natürlich auf den Wanderwegen am Fuß des Kilimandscharo.

Golf

In Daressalaam gibt es, abgesehen von dem 18-Loch-Parcours im Gymkhana- Club (Ghana Av. | Tel. 022 2 13 84 45), noch einen vom Militär betriebenen 9-Loch-Platz (Lugalo Ground | Tel. 0732 92 68 26). Im Kilimanjaro Golf & Wildlife Estate (Usa River | Tel. 0784 11 11 06 | kiligolf.com) kann man 18 Löcher mit Blick auf den Kilimandscharo spielen.

Hochseefischen

Der Kanal zwischen Sansibar und Pemba gilt als eine der fischreichsten Gegenden der Welt, ebenso die Gewässer rund um Mafia Island. Riesige Barrakudas und Heerscharen von Marlinen tummeln sich vor allem in der Hochsaison (Aug.–März) im Meer. Die meisten Tauchzentren organisieren Angeltouren oder helfen zumindest bei der Organisation. Fishing Zanzibar (fishingzanzibar.com) und Zanzibar Big Game Fishing (Tel. 024 2 94 10 25 | rasnungwi.com), beide in Nungwi, bieten Touren, die teils mehrere Tage dauern.

Kiteboarding

Die Ostküste Sansibars hat sich zu einem Pilgerort für Kiteboarder verwandelt. Das High-Speed-Surfen mit Lenkdrachen ist bei Einheimischen genauso beliebt wie bei in Daressalaam arbeitenden Expats und Urlaubern. Im Airborne-Kitecenter (Paje | Tel. 0715 54 84 64 | airbornekitecentre.com) auf Sansibar kann man auf den Geschmack kommen und Kurse mit Ausrüstung buchen.

Mountainbiking

Staub, Hitze, Berge: Wen das nicht abschreckt, sondern sogar motiviert, der ist für Mountainbiking in Tansania gerüstet.

Vor allem im Hochland rund um Arusha und in den Usambara-Bergen, aber selbst am Kilimandscharo werden Touren angeboten, z. B. von Summit Expeditions & Nomadic Experience (Tel. 0787 74 02 82 | nomadicexperience.com). Eine breite Auswahl an Tagestouren organisiert Summits Africa (Arusha | Tel. 0784 52 20 90 | summits-africa.com). Der Veranstalter vermietet auch Räder und sonstige Ausrüstung.

Reiten

Erfahrene Reitsportler sollten sich eine Tour durch Tansanias Hochland nicht entgehen lassen: Die Besitzer der Makoa-Farm am Fuß des Kilimandscharo organisieren Reitsafaris: Besonders schön zu Pferd sind auch die Ausläufer der Serengeti.

Im privaten Singita Grumeti Reserve (Tel. 021 6 83 34 24 | singita.com) gibt es ein Reiterzentrum, von dem aus Ausritte in die Savanne organisiert werden können. Neben Hochland und Serengeti kann man auch am Strand reiten: Am herrlichen South Beach südlich von Daressalaam, nicht weit vom Kap Ras Kutani entfernt, gibt es den Horse Club (Tel. 0754 00 02 34 | thehorseclubtz.com) mit 36 Pferden und mehreren Trainern.

Segeln

Segeln ist in Tansania vor allem Jachtbesitzern vorbehalten, deren Clubs nur zu Events wie Tanzacat zugänglich sind. Auf Sansibar gibt es aber die eine oder andere Segelschule. Dive ’n’ Sail (Tel. 0774 44 12 34 | dive-n-sail.com) in Nungwi etwa vermietet einen 15-Meter-Katamaran mit allen Schikanen, samt Profi-Skipper für Segel- und Tauchtouren.

Tauchen

Sansibar, Pemba und Mafia Island sind Dorados für Taucher: Von hier aus sind die Riffe nie weit entfernt, und praktisch jedes Hotel hat eine angegliederte Tauchschule, die die nötige Ausrüstung verleiht, Ausflüge organisiert und Kurse für Neulinge und erfahrene Taucher anbietet. Fast überall gibt es Schnupperkurse, bei denen man einen Tag in Begleitung das schwerelose Treiben ausprobieren und die Unterwasserwelt erkunden kann. Meeresschildkröten, Walhaie oder Mantas gehören zu den Highlights der reichen Tauchgründe.

Auf Sansibar ist das Wasser zwischen November und März am klarsten. In der Regenzeit (März–Mai) ist Tauchen oft nicht möglich, weil Regen die Sicht am Riff verdirbt. Aufgewühlt und trübe kann das Wasser auch sein, wenn die Monsunwinde (Juni–Sept.) vom Meer her wehen; an geschützteren Plätzen (z. B. Sansibars Westküste) ist das Vergnügen aber ungetrübt.

Wer sicher sein will, dass eine Tauchschule offiziellem Standard entspricht, schaut unter padi.com nach. Dort gibt es für diejenigen, die ihren Schein auf Sansibar machen wollen, auch die Möglichkeit, die Theorie schon zu Hause online abzulegen – dazu muss man allerdings bereits die Tauchschule kennen, bei der die praktischen Stunden absolviert werden.

Wem Tauchen zu aufwendig oder zu teuer ist: Praktisch alle Schulen bieten Schnorcheltrips an. Direkt am Riff trägt man meist keine Flossen, um Schäden an den empfindlichen Korallen zu vermeiden. Viele Ausflüge gehen zu vorgelagerten Inseln, etwa Chumbe Island (Sansibar) oder Misali Island vor Pemba.

Marathon-Laufen

Langstreckenläufer sollten, auch wenn sie in Bestform sind, in Tansania erstmal kürzere Strecken versuchen, um zu erfahren, wie ihr Körper auf die starke Sonneneinstrahlung und auch die Höhenlage reagiert. Kommst du gut damit klar, kannst du das ganze Jahr über verschiedene Marathonläufe mitmachen: Ob in der Serengeti, am Kilimandscharo oder auf Sansibar. Manche der organisierten Läufe sind übrigens nur 5, 10 oder 21 km lang und auch für Amateurläufer eine tolle Erfahrung. Auf marathons.ahotu.com/calendar/tanzania bekommst du eine Übersicht über die Daten der bekanntesten Lauf-Events.

Mit Kindern unterwegs

Weil fast alle Tansanier schon in jungen Jahren selber Kinder haben, wird man alles tun, um für Ihre Kleinen zu improvisieren: Hochstühle etwa gibt es in Restaurants fast nie, aber mit Kissen und anderen Hilfsmitteln schafft man es schon irgendwie, Ihr Kleinkind sicher auf Tischhöhe zu bringen.

Kindergerichte gibt es ebenfalls selten. Stattdessen ist jeder Chefkoch sofort bereit, ein ganz persönliches Mahl für Ihr Kind zusammenzustellen und selbst dann zu servieren, wenn das Hotelrestaurant eigentlich noch geschlossen ist. Fragen Sie einfach, und man wird Ihnen helfen. Babykrippen und Gitterbetten gibt es in den meisten Touristenhotels, angeboten wird außerdem zumeist ein Babysitter oder Türwächter, der Sie sofort alarmiert, wenn aus dem Zimmer Geschrei zu hören ist.

Damit Ihr Kind so viel Spaß hat wie Sie, ist die Wahl des richtigen Orts entscheidend. Am Meer gibt es für Kinder immer viel zu spielen, die meisten Lodges haben zudem einen flachen Pool. Wenn Sie eine Safari planen, sollten Sie sich auf ein bis zwei benachbarte Nationalparks beschränken und lange Transfers vermeiden. Vier Stunden game drive sind für den Nachwuchs eine Ewigkeit - schließlich passiert wenig, und man muss die ganze Zeit sitzen. Empfehlenswert sind deshalb kurze Safaris, die nicht mehr als zwei Stunden dauern.

Ist Ihr Nachwuchs alt genug für Tierbeobachtungen, sollten Sie ihm ein eigenes Fernglas oder eine eigene Kamera kaufen. Ein spannendes Erklärbuch für kleinere Kinder ist Meine Safari: Abenteuer in Afrika von Hudson Talbott. Darin erzählt ein Zwölfjähriger im Stil eines bunten Tagebuchs von seiner eigenen Fotosafari. Generell gilt: Für Kinder unter acht Jahren sind Safaris nicht geeignet.

Wer nach Tansania reist, muss auf gesundheitliche Risiken vorbereitet sein - das gilt insbesondere für Kinder. So ist der Schutz vor Moskitostichen und damit Malaria bei ihnen noch wichtiger als bei Erwachsenen. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, ob er zu einer Chemoprophylaxe rät. Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Kind immer einen Sonnenhut trägt und mit einem hohen Lichtschutzfaktor vor der Äquatorsonne geschützt ist. Und erinnern Sie es daran, viel Wasser zu trinken. Bei kleineren Kindern müssen Sie bei Durchfall früh darauf achten, dass sie nicht dehydrieren - viel Wasser und eine aus der heimischen Apotheke mitgebrachte Elektrolytlösung verhindern das.

Serengeti & Nationalparks

Besuch bei den Massai

Das Dorf Mto wa Mbu am Lake Manyara ist Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Massai. Die mehrstündigen Touren eignen sich für ältere Kinder und Jugendliche. Unterwegs lernen Sie die Lebensweise der Menschen in dieser Region kennen: Die Führer zeigen Ihnen u. a. auch kleine Bauernhöfe (shambas). Über das Büro des Cultural Tourism Programme im Red Banana Café | Mto wa Mbu | Tel. 0748 606654 | mtocultural programme@hotmail.com | Preis: Verhandlungssache

Small Five safari

Statt Big Five zu sehen, geht es bei dieser Safari auf die Suche nach den nicht minder spannenden Small Five: Das sind Elefantenspitzmaus (elephant shrew), rotschnabliger Büffelwebervogel (red billed buffalo weaver), Elefantenlöwe (ant lion), Leopardenschildkröte (leopard tortoise) und Nashornkäfer (rhino beetle). Alle diese Tiere leben im Norden Tansanias. Ein örtlicher Führer weiß, wo. Diese Safari lässt sich bei jeder Lodge, die game walks anbietet, organisieren. Der Preis ist Verhandlungssache.

Rund um den Kilimandscharo

School of St. Jude

Wie gehen Kinder in Tansania zur Schule? In der School of St. Jude können Besucher sich den Unterricht - gegen eine Spende - ansehen. Mehr als 800 begabte Schülerinnen und Schüler aus armen Familien werden hier dank einer australischen Hilfsorganisation bereits unterrichtet. Die Spenden sichern u. a. den Fortbestand des Projekts. Die Schule liegt zwischen Arusha und Moshi, Taxifahrer kennen den Weg. Mo-Fr 8.30-15.30 Uhr (außer Ferien) | Old Road | Moshono (20 Min. Taxifahrt von Arusha) | Taxi ca. 45 US$ pro Fahrt | Tel. 0754 566136 | www.schoolofstjude.co.tz

Daressalaam & die Küste

Funky Orbits

In diesem Vergnügungszentrum können Kinder nicht nur Minigolf spielen, es gibt auch einen Spielplatz und eine Kletterwand. Zum Komplex gehört auch ein kleines Restaurant. Haile Selassie Road (Zufahrt hinter der Gapco Tankstelle) | Msasani-Halbinsel | Tel. 022 2602264

Wet and Wild Water Park

Die Farbe ist ein bisschen angekratzt, aber das Plantschen in Tansanias größtem Wasserpark mit 22 Rutschen (eine ist 200 m lang!) macht dennoch Spaß. Ein toller Platz, um mit tansanischen Kindern Freundschaften zu schließen. Tgl. 8.30-18 Uhr | Kunduchi Beach Hotel & Resort | Kunduchi | Erw. 5500 TSh, Kinder 5000 TSh | Tel. 022 2650326. Water World (Di-So | neben dem Whitesands Hotel | Mbezi Beach) ist ein bisschen kleiner als Wet'n'Wild, dafür aber oft auch leerer.

Sansibar

Bluebay Beach Resort & Spa

Das Resort im Orientstil gleich am breiten Sandstrand bietet auch einen Children's Club: ab 10 Uhr kümmern sich Animateure um Kinder zwischen 3 und 13. Das vielseitige Spaß-Programm endet erst mit dem speziellen "Kid's Dinner" nach Sonnenuntergang. 112 Zi. | Kiwengwa | Tel. 024 224 0240 | www.bluebayzanzibar.com | €€€

Bubblemaker Course

Schon die Kleinen können bei den "Blasenmacherkursen" an Sansibars Nordspitze spielerisch den Umgang mit dem Tauchgerät lernen. So bekommen sie einen ersten Eindruck vom Leben unter Wasser - und verlieren die Angst vor zukünftigen Tauchgängen. Dive Zanzibar (im Paradise Beach Hotel) | Nungwi | Tel. 0777 415660 | www.diveafrica.com/zanzibar

Monsoon Restaurant

In diesem Restaurant muss man nicht steif am Tisch sitzen, sondern isst auf dem Boden. Kinder lieben das - genau wie die Tatsache, dass man die meisten Gerichte hier (wie die Tansanier) mit den Händen essen kann. Tgl. ab 11 Uhr | neben den Forodhani Gardens | Stone Town | Sansibar | Tel. 0251 777410410 | €€

The Residence Zanzibar

Die "Residence" ist nicht nur eine der edelsten Designerlodges auf Sansibar, sondern hat auch einen Kids Club, der Kinder von 3 bis 12 Jahre von 8 bis 20 Uhr beschäftigt. Zum Angebot gehören Fahrradtouren, Ballturniere, Swahili-Kurse und vieles mehr. 66 Privathäuser | Tel. 0251 245555000 | Kizimazi | €€€

Sehenswertes

Tiere und Pflanzen gehören zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in Tansania. Bei einer Fahrt durch die Natur zeigt das Land seine wahren Schätze. An den Kratern und in den Sümpfen kann man diese Attraktionen in vollen Zügen genießen. Hier stampfen Elefanten und Wasserböcke galoppieren durch die paradiesische Landschaft Tansanias an saftigen Akazien vorbei. Auch andere wilde Tiere, wie Springböcke oder Zebras, sind hier zu finden.

Freizeit

Freizeit in Tansania steht in erster Linie für Aktivität. Wanderer finden hervorragende Möglichkeiten vor. Sie können bequem zu Fuß die Berge und die Savannen des Landes entdecken. Eine Reise nach Tansania eignet sich aber auch für Trekking-Freunde. Ob anspruchsvolle Touren im Ngorongoro Kraterhochland oder mehrtägige Fußsafaris, das Land bietet für jeden ambitionierten Sportler neue Herausforderungen.

Übernachten

Man kann auf verschiedene Weise in Tansania übernachten. Wer auf Safari geht, sollte landesgerecht in Lodges oder Zelten übernachten. Gerade eine Übernachtung im Zelt bleibt ein unvergessliches Erlebnis für Urlauber. Hier kann man die Laute der Tiere hautnah erleben. Auch die Hotels in Tansania bieten ein vielfältiges Angebot und reichen von der einfachen Landesunterkunft bis hin zum luxuriösen Fünf-Sterne-Haus.

Am Abend

Wer in Tansania ausgehen will, der sollte unbedingt einen der vielen Märkte besichtigen. Hier kann man nicht nur landestypische Gegenstände erwerben, sondern auch typisches Essen in Tansania frisch zubereitet kosten. Kosten Sie einmal gegrilltes Straußen- oder Krokodilfleisch. Was auch immer Sie in Tansania probieren, der Geruch der exotischen Gewürze wird sie begeistern, und auch der Geschmack ist unwiderstehlich.