Tallinn Sehenswürdigkeiten

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Zar Peter I. ließ das pinkfarbene Barockschloss von 1718 an errichten, damit seine Gattin Katharina I. - und mit ihr die ganze Zarenfamilie - für sommerliche Aufenthalte in Tallinn eine angemessene…
Die lutherische Domkirche ist eine von drei noch bestehenden Kirchen aus dem Mittelalter in Estland und somit eine der ältesten im ganzen Land. Im 13. Jh. wurde hier für die deutschen Ritter die…
Den spätgotischen Bau (13. Jh.) spendierten westfälische Kaufleute, Nikolaus ist Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Heute ist es ein Museum, dessen Prunkstücke die besondere Verbindung zu L…
Der Rathausplatz ist damals wie heute Schnittpunkt des städtischen Lebens. Im Sommer finden Feste statt, Cafés stellen Tische ins Freie. Das Rathaus selbst ist das einzig erhaltene gotische Rathaus…
Vom 13. Jh. an wurde die Unterstadt in die Burgbefestigung auf dem Domberg integriert, die Mauer dafür erweitert. Am Ende stand eines der größten Bollwerke des nordeuropäischen Mittelalters: 3 m…
Seit 800 Jahren ist dieser mittelalterliche Marktplatz das Herz der Stadt. Ihn säumen einige der schönsten gotischen Fassaden Tallinns. Mit seinen Kneipen und Cafés ist er bis heute zentraler…
Die Aussichtsterrassen Tallinns prägen die Erinnerung eines jeden Besuchers an die Stadt. Die Aussicht von dieser frei zugänglichen Terrasse über die roten Ziegeldächer der Unterstadt vor dem Meer…
Die Aussichtsterrassen Tallinns prägen die Erinnerung eines jeden Besuchers an die Stadt. Die Aussicht von dieser frei zugänglichen Terrasse über die roten Ziegeldächer der Unterstadt vor dem Meer…
Kumu heißt der Hotspot der Tallinner Kulturlandschaft. Schon äußerlich zieht der futuristisch-spitzwinklige Bau, ein Werk des Finnen Pekka Vapaavuori, alle Blicke auf sich. Hinter der…
Das Estnische Meeresmuseum ist in den alten Hangars des Tallinner Seeflughafens aus der Zarenzeit untergebracht. Historische Flugzeuge und Schiffe, wie das Wrack eines Frachtseglers aus dem 16. Jh.…
Das Kloster zählt zu den romantischsten Zielen am Rand der Stadt. Es liegt im Stadtteil Pirita, nordöstlich der Altstadt. Im 15. Jh. wurde das Kloster des schwedischen Ordens der Heiligen Brigitta…
Jahrhundertelang besagte ein Lieblingsgerücht der Hauptstadtbewohner, dass sich unter dem Domberg ein ganzes System geheimer Gänge befinden soll. Mittlerweile ist die Existenz der Tunnel belegt und…
1980 wurde der 314 m hohe Fernsehturm gewissermaßen als Denkmal sowjetischer Ingenieurskunst errichtet. Nach einer Restaurierung öffnete das Monument 2012 wieder mit einer neuen Glasbodenplattform.…
1938 wurde der Amtssitz des Präsidenten gleich neben Schloss Kadroiru vollendet. Seit der Wiedererlangung der estnischen Unabhängigkeit ist er wieder Wohn- und Amtssitz des estnischen Präsidenten.…
In diesem Gebäude war früher der Geheimdienst KGB heimisch. Der KGB soll die Turmspitze der nahe gelegenen Olaikirche als Antenne für Funkübermittlungen genutzt haben. Obwohl die Esten bei der…
Tallinns Wahrzeichen ist 124 m hoch. Erstmals erwähnt wurde die Olaikirche im Jahr 1267. Um 1500 galt sie als höchstes Gebäude der Welt - damals maß ihr grüner Turm allerdings noch stolze 159 m.…
Zwar ist jede Straße der Altstadt sehenswert, doch in dieser hier ist eine Fassade schöner als die andere: Angefangen bei den Häusern der Großen Gilde und der Bruderschaft der Schwarzhäupter und…
Tallinns Haupteinkaufsstraße beginnt unterhalb des Rathausplatzes und führt, gesäumt von Souvenirläden, Boutiquen, Kneipen und Cafés, bis zur Stadtmauer. Dort geht es links ab zum Wollmarkt im…

Sehenswertes

Doch Tallinn ist mehr als Mittelalter: Da sind die neuen Hochhäuser der City mit schicken Hotels und funkelnden Einkaufszentren und der lebhafte Hafen, in dem die Fähren aus Helsinki und die Kreuzfahrtschiffe auf Nordeuropareise anlegen. Mittlerweile besitzt Tallinn auch einen Uferweg, der in wenigen Gehminuten von der Altstadt aus erreichbar ist und bis zum spannenden Meeresmuseum im alten Wasserflughafen führt. Und schließlich sind da die weiter entfernten Viertel Kadriorg und Pirita mit dem Barockschloss Katharinental und dem Kunstmuseum KUMU sowie den stimmungsvollen mittelalterlichen Ruinen des Brigittenklosters.

Katharinental (Kadriorg) entstand in der Zeit, als Tallinn Teil des russischen Zarenreichs war. Während dieser Epoche folgte die russische Aristokratie der Zarenfamilie im Sommer nach Estland. In reizvoller Umgebung am Meer ließ der Adel seine Sommerhäuser, Palästchen und Datschen errichten. Viele dieser Bauten sind heute erhalten und liebevoll restauriert. Das Straßennetz der Altstadt stammt aus der Zeit der dänischen Herrschaft (1238–1346), die Gebäude wurden zum großen Teil in der nachfolgenden Epoche errichtet, als deutsche Kaufleute hier ihren Geschäften nachgingen. Ihre schönen Handels- und Gildehäuser können Sie heute noch sehen.

Trotz einer Vielzahl an Museen ist Tallinns nicht für international bedeutende Kunstschätze bekannt, die Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen, den gotischen Türmen und barocken Bauten ist selbst ein Gesamtkunstwerk. Lassen Sie trotzdem die Stadtmauern auch mal hinter sich. Außerhalb der restaurierten Altstadt werden Sie auch Straßenzüge sehen, in denen die sozialistische Ära wesentlich näher erscheint als die Konsumpaläste am Viru- Platz. Graue Fassaden und triste Hinterhöfe gibt es noch, und sie beweisen ebenso wie die Plattenbauten in Lasnamäe, dass der estnische Boom nicht die gesamte Bevölkerung erreicht hat. Das Stadtviertel Lasnamäe hatten die Sowjets östlich von Kadriorg für die arbeitende Bevölkerung bauen lassen. Am liebsten würde man es heute abreißen – allerdings wäre dann ein Viertel der Tallinner ohne Wohnung. Alt- und Innenstadt erobern Sie am besten und schnellsten zu Fuß. Parkplätze innerhalb der Stadtmauern sind nahezu unmöglich zu bekommen. Nach Pirita, Kadriorg sowie zu den an der Peripherie verstreuten Sehenswürdigkeiten kommen Sie unkompliziert und schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Sightseeing- Bussen oder mit dem Taxi.