Kalamaja

Das kreative Herz Tallinns schlägt nordöstlich der Altstadt im Kalamaja-Viertel, auch Hipsterville genannt. Die früher von Fischern bewohnten Holzhäuser zogen erst Studenten und Weltverbesserer an. Dann kamen nachhaltige Läden, viele gute Cafés und Kneipen, Galerien. Telliskivi ist so etwas wie das Portal von Kalamaja, schafft den geschmeidigen Übergang von Altstadt und Hafen zum Holzhausdistrikt. In der stillgelegten Werkstatt für Lokomotiven neben dem Bahnhof hat sich die alternative Kulturszene angesiedelt. Sie ist gleichzeitig der Treff der Hipster und Startrampe für IT-Unternehmen. Wegen seiner Fassade nennt man das Areal „Ziegelstein“ – estn. Telliskivi. Täglich gibt es hier Theateraufführungen, Straßenkunst, Konzerte oder Partys. In den Läden verkaufen junge Modemacher und Kunsthandwerker; es gibt ein Dutzend Kneipen, Restaurants und einen täglichen Street Food-Markt. Samstags findet hier der beste Flohmarkt des Baltikums statt. Besonders: Die 250 Kunstinitiativen und Unternehmen verpflichten sich zu sozial und ökologisch nachhaltigem Handeln und Telliskivi kommt ohne jede staatliche Förderung aus.
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