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Reise-Knigge Sylt: Die Do's & Dont's

Auf Sylt gibt es ein paar wenige Regeln, an die sich jeder Urlauber – und auch jeder Sylter – halten sollte:

  • Das Füttern von Möwen gilt auf der Insel als Ordnungswidrigkeit und wird mit Strafen von bis zu 1.000 Euro geahndet. Grund dafür ist, dass die Möwen mittlerweile die Scheu vorm Menschen verloren haben und diese auf der Suche nach Essbarem immer häufiger angreifen, oder ihnen im Flug das Fischbrötchen aus der Hand schnappen.
  • Auch das Bauen von Sandburgen wird auf Sylt nicht gerne gesehen und gilt ebenfalls als Ordnungswidrigkeit. Mit diesem Verbot will man vermeiden, dass der teilweise für viel Geld künstlich aufgespülte Sand unnötig aufgelockert und so leichter zurück ins Meer gespült wird. Außerdem werden Strandkörbe, um die herum Burgen und Wälle errichtet wurden, förmlich in diese eingespült und können dann bei Flut nicht mehr rechtzeitig und nicht unbeschadet geborgen werden. Ausnahme: Kleine Kindersandburgen mit nicht allzu tiefen Löchern und abseits der Strandkörbe. Hier wird auch gerne mal ein Auge zugedrückt.
  • Wer seinen Hund mit an den Strand nehmen möchte, muss während der Saison auf einen der 16 ausgewiesenen Hundestrände entlang der Westküste ausweichen. An den übrigen Stränden sind Hunde nur zwischen Anfang November und Mitte März erlaubt – in List sowie in der Nähe von Vogelbrutgebieten allerdings nur angeleint.
  • Beim Thema "Dünenschutz" verstehen die Sylter verständlicherweise keinen Spaß. Die Dünen dienen dem natürlichen Schutz der Küste – und damit der Insel - und stehen deshalb unter Naturschutz. Sie dürfen nur auf gekennzeichneten befestigten Wegen betreten werden. Dies gilt auch auf der Wattseite, wo viele seltene Vogelarten brüten, die durch Spaziergänge abseits der Wege nur unnötig aufgeschreckt würden.
  • Ein einsamer Heuler am Strand sollte auf keinen Fall angefasst werden, da die Mutter das Junge am Geruch erkennt und es nicht mehr annehmen würde, wenn es nach Mensch riecht. Stattdessen sollte man sich möglichst schnell wieder von ihm entfernen, damit die Mutter die Chance hat, zu ihm zurückzukehren. Meist werden Robbenbabys nämlich nur für kurze Zeit vom Muttertier alleine gelassen. Findet man einen Heuler an einem belebten Badestrand, an den die Mutter sicher nicht mehr freiwillig zurückkommt, sollte die "Schutzstation Wattenmeer" oder die Polizei verständigt werden.
  • Die typischen Friesenwälle, die um viele der Sylter Häuser gebaut sind, sind sehr instabil und dürfen daher auf keinen Fall als Sitzgelegenheit oder Klettermöglichkeit für Kinder genutzt werden. Bricht dabei auch nur einer der großen Steine heraus, so kann der nächste Regen die komplette Mauer zum Einstürzen bringen.

So viel Sylt an einem Tag: Die Insel-Highlights bei einer Rundtour entdecken

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