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Die besten Restaurants und Cafés auf Sylt

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Das Sylter Gastronomie-Angebot kann gut mit dem einer Großstadt mithalten. Neben sternedotierten Edelrestaurants findet man hier gemütliche Cafés wie die "Kupferkanne" in Kampen oder die "Kleine Teestube" in Keitum, sowie zahlreiche Strandbistros, allen voran die legendäre "Sansibar", in der es hervorragendes Essen und eine riesige Weinauswahl gibt. Die erste Adresse für Freunde fangfrischen Fischs sind die diversen "Gosch"-Dependancen. Wer genug von Scholle & Co. hat, gönnt sich einen Burger im "Twisters" in Wenningstedt oder eine knusprige Ente in der Kampener "Vogelkoje".

Sansibar

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Gosch - Alte Bootshalle

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Kupferkanne

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Die Osteria - S52 Seaside

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Strandoase

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Kaffeerösterei Sylt

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Kleine Teestube

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Wonnemeyer ́s Weststrandhalle

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Twisters

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Nielsens Kaffeegarten

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Teekontor Keitum

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Blogger-Tipp von:
Claudia Welkisch
Wer gerne länger im "Kontorhaus" bleiben möchte, kann eine der sieben modernen Wohlfühl-Suiten mit Blick über die Wiesen mieten.

Beach Box

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Samoa Seepferdchen

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Johannes King

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Vogelkoje

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Neuer Trend: Hin zur einfachen Küche

Unter den Sylter Sterne-Köchen gibt es seit einigen Jahren einen neuen Trend: Hin zu mehr Einfachheit, weg von Chichi und aufwendigen Gerichten – und damit auch weg von den erkochten Sternen. Der erste Insel-Koch, der freiwillig auf seinen Michelin-Stern verzichtete, war 2014 der mehrfach ausgezeichnete Jörg Müller. Ihm folgten weitere Küchenchefs, die die verliehenen Sterne nicht annahmen, beziehungsweise diese zurückgaben. Leuchteten 2013 über den Sylter Küchen noch insgesamt zehn Sterne, so sind es im Jahr 2018 "nur" noch vier. Die ehemaligen Sterne-Köche gehen mittlerweile andere Wege und machen ihre Gäste nun mit einfachen, qualitativ hochwertigen Gerichten glücklich – für sie die wohl schönste Auszeichnung überhaupt. So schmiert Gourmetkoch Alexandro Pape, einst mit zwei Sternen dotiert, in seinem Keitumer Edel-Bistro "Brot & Bier" (Gurtstig 1) leckere Stullen und verkauft selbstgebrautes Bier.

Feinheimisch: Regional und frisch

Die Hinwendung zu einer regional geprägten Ess- und Kochkultur ist ein weiterer Trend in der Sylter Gastronomieszene. Mehrere Spitzen-Restaurants wie der Benen-Diken-Hof in Keitum und der Söl’ring Hof in Rantum haben sich dem Verein "Feinheimisch – Genuss aus Schleswig-Holstein" angeschlossen. Dieser möchte das Bewusstsein für nachhaltig erzeugte regionale Produkte und die Verwendung von Lebensmitteln aus kontrolliert biologischem Anbau fördern. Diese Produkte kommen in den Sylter Feinheimisch-Restaurants zum Einsatz und werden zu qualitativhochwertigen Gerichten "Made in Schleswig-Holstein" verarbeitet, die eben beides sind: fein und heimisch.

Sylter Teekultur

Wer auf Sylt ist, kommt an den zahlreichen gemütlichen Teestuben nicht vorbei, denn Teetrinken ist friesisches Lebensgefühl. Traditionell wird der kräftige schwarze Friesentee mit Kluntjes (weißer Kandis) und einem Schuss Sahne genossen, die allerdings nicht umgerührt werden darf. Worauf es beim Teegenuss nach Sylter Art außerdem ankommt, erfährt man bei einer "Friesischen Teezeremonie", die in vielen Teestuben angeboten wird.

Zum Tee genießt man einen original Sylter Friesenkeks, ein zartes Buttergebäck, das vor mehr als 100 Jahren in Westerland erfunden wurde. Wer keine Angst vor Kalorien hat, probiert ein Stück Friesentorte, die aus Mürbe- und Blätterteigböden, Pflaumenmus und Sahne besteht. Hochprozentige Alternativen zum Friesentee sind Teepunsch (dünner Tee, der dem Getränk die Farbe geben soll mit Kümmelkorn) und "Tote Tante" (heißer Kakao mit einem Schuss Rum und Sahnehaube). Im Winter trinkt man auf der Insel gerne einen "Eisbrecher" (heißer Rotwein mit Rum) oder eine "Sylter Welle", was ein anderer Name für Glühwein ist.

Sylter Strandbistros

Entlang der Sylter Küsten gibt es rund 20 Strandbistros, in denen es dank Meeresrauschen und Nordseeblick gleich doppelt so gut schmeckt – und zwar von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. In "Sansibar", "Seepferdchen" & Co. is(s)t man immer richtig: Vom leckeren Frühstück über ein deftiges Mittagessen bis hin zum gemütlichen Kaffeeklatsch und einem stilvollen Abendmenu bei Kerzenlicht. Besonders angesagt sind die Strandbistros auch zum Sundowner, als Partylocation in lauen Sommernächten oder als kuscheliges Plätzchen mit Meerblick an Sylter Schietwettertagen. Fast alle bieten Tageskarten (meist bis 17.00 Uhr) mit einfachen und preisgünstigeren Gerichten wie Currywurst, Eintöpfen oder Milchreis. Zum Abendessen empfiehlt sich in allen Strandbistros eine Reservierung. Dies gilt übrigens in der Hochsaison auch für alle anderen Sylter Restaurants.

Sylter Spezialitäten

Auf Sylt wird alles zubereitet, was das Meer hergibt. So zum Beispiel die Sylter Royal, die einzige Auster, die in Deutschland gezüchtet wird. Sie wächst im Wattenmeer vor List und findet sich auf den Speisekarten vieler Restaurants wieder. Weitere typische Spezialitäten aus der Nordsee sind die Sylter Muscheln, die vor Hörnum geerntet werden, Krabbenbrot mit Spiegelei und natürlich diverse fangfrische Fischsorten wie Matjes und Scholle. Aber auch die Inselwiesen mit ihrem besonderen Gras sind ein Garant für kulinarische Leckereien. Unbedingt probieren sollte man Sylter Deichlamm oder Filet von den Gallowayrindern, die auf den Salzwiesen rund um Morsum weiden. Auch das alte Seemannsgericht "Labskaus", das in vielen Restaurants angeboten wird, gehört zu den typischen Sylter Gerichten. Neben gepökeltem Fleisch kommen dabei traditionell Kartoffeln, klare Brühe, Spiegelei, Rote Beete und Gurken auf den Teller. Vor allem im Winter und zur Biike-Zeit steht der Grünkohl ganz oben auf Sylts Speisekarten, der mit Kochwurst, Kassler oder Schweinebacke serviert wird. Wer es lieber etwas süßer mag, kommt ebenfalls nicht zu kurz: Sylter Rote Grütze mit Vanillesoße und warmen Milchreis mit Zimt-Zucker gibt fast überall auf der Insel zu essen und neben Friesenkeks und Friesentorte sind die sogenannten "Futjes" das dritte traditonell-friesische Gebäck, das es allerdings nur an Weihnachten und Silvester gibt. Die runden Gebäckstücke erinnern an Berliner und werden klassisch mit Mandeln, Pistazien, Rosinen, Pflaumen oder Trockenfrüchten gefüllt.

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