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Sport

Es gibt kaum einen Ort, wo sich nicht eine Wanderung mit beeindruckenden Ausblicken anbietet – vom kurzen Spaziergang bis zur Mehrtagestour. Wer den Adrenalinkick (und die Einsamkeit) sucht und seine Grenzen kennenlernen möchte, geht klettern, bergsteigen oder biken. Wobei für Sport im Hochgebirge natürlich auch in Südtirol gilt: immer auf den Wetterbericht, die richtige Ausrüstung und gutes Kartenmaterial achten! Auf alle, die lieber im Tal bleiben, warten Golfplätze und Badeseen. Und erst im Winter! Ski fahren, snowboarden, rodeln, langlaufen oder mit Schneeschuhen durch unberührte weiße Landschaften wandern? Geht alles.

Klettern

Am Wochenende in den Wänden zu kleben, gehört in Südtirol zum guten Ton. Vor allem die Dolomiten – vom Rosengarten bis zu den Drei Zinnen – sind eines der Kletterparadiese schlechthin. Schon die Namen der klassischen Routen lassen Felsakrobaten kribbelig werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, nutzt einen der vielen Klettersteige. Infos gibt es bei den Bergführervereinigungen, den Tourismusvereinen und beim Alpenverein Südtirol (alpenverein.it).

Und weil die Südtiroler auch im Winter aufs Klettern nicht verzichten wollen, gibt’s zahlreiche Kletterhallen im ganzen Land. Die beeindruckendste ist wohl der Salewa Cube (Waltraud- Gebert-Deeg-Str. | Bozen | Tel. 04 71 18 88 68 67 | salewa-cube.com), den der bekannte Outdoor-Ausstatter in seinen futuristisch wirkenden Unternehmenssitz integriert hat. Der Würfel lässt sich öffnen und vermittelt so das Gefühl, man würde im Freien klettern. 2000 m2 Kletterfläche, 175 verschiedene Routen aller Schwierigkeitsgrade, viele Boulderrouten, ein Überhang und eine Höhe von bis zu 18,50 m lassen kaum Wünsche offen.

Radfahren

In den Tälern entlang der Flüsse verlaufen die schönsten Radwege und -routen: der Etschradweg vom Reschen bis Salurn, der Pustertaler Radweg, der Eisacktaler Radweg sowie etliche interessante Nebenstrecken. Infos gibt es bei den Tourismusvereinen, Leihräder bei Südtirol Rad (suedtirol-rad.com). 6000 Räder – auch MTB und E-Bikes – stehen bereit, dazu Kinderanhänger, Helme und Gepäcktaschen. Südtirols erster Profi-Bikepark liegt im Sarntal bei Bundschen: Mike's Bike Park (Tel. 04 71 62 23 53 | mikes-bike-park.it) mit 4-Cross-/ Dirt- Strecke und Pumptrack. In Gröden und auf der Seiser Alm gibt es Verleihstationen mit Profi-Rädern, darunter Fat- und E-Bikes, mit GPS-Navi und Action-Kamera, dazu jede Menge Routenvorschläge und geführte Touren. mtb-dolomites.com

Reiten

In der Heimat des Haflingers bieten viele Reitbetriebe von Stunden- bis zu Tagesausritten alles, die Landschaft tut ein Übriges dazu. Infos beim Haflinger Pferdezuchtverband (Tel. 04 71 06 39 70 | haflinger.eu). Größere Reitställe gibt es z. B. in Hafling, Bruneck, am Karerpass (Angerlealm | angerlealm.com) und Tscherms. Reitparadiese sind auch Kastelruth oder Jenesien, wo sich der Oberfahrerhof (Jenesien/ Flaas | Tel. 04 71 34 00 84 | reiterhof-oberfahrer.com) auf Reiterferien mit Kindern spezialisiert hat.

Wandern

Vier Mal Genuss: Egal, zu welcher Jahreszeit du nach Südtirol kommst, Wandern ist hier immer ein Muss, vor allem aber ein Erlebnis. Im Frühling geht’s durch blühende Täler und Mittelgebirge, im Sommer steht die ganze Palette von Wäldern über die Almen bis zum Hochgebirge zur Verfügung. Im Herbst erkundet man am besten die Weingegenden (und Törggele- Lokale) und im Winter schnallt man sich Schneeschuhe um.

Wandervorschläge gibt es bei den Tourismusbüros, etwa für eine Tour auf dem Pfunderer Höfeweg entlang traditionell bewirtschafteter Bauernhöfe (hoefeweg.gitschberg-jochtal.com). Außerdem bieten alle Südtiroler Naturparks geführte (Themen-) Wanderungen an. naturparks.provinz.bz.it

Wassersport & Schwimmen

Wasser? Bestimmt nicht das Erste, was einem zu Südtirol einfällt, aber trotzdem: Die beiden Montiggler Seen und der Kalterer See warten mit hohen Wassertemperaturen auf Schwimmer. Der nachmittags stetig wehende Südwind sorgt dazu am Kalterer See für beste Bedingungen für Surfer und Jollensegler: Segelverein Kalterer See (Tel. 04 71 91 47 88 | svks.it).

Und wer mehr auf Adrenalin steht, kann im Wildwasser von Etsch, Eisack, Ahr und Rienz raften (Rafting Club Activ (s. S. 105) oder Rafting Sterzing/ Schifferle (Tel. 33 51 37 05 60 | raftingsterzing.it):

Wintersport

WINTERSPORT Dolomiti Superski (dolomitisuperski. com) ist das Zauberwort für einen Skipass, der in 15 Wintersportgebieten gültig ist und Skifahrern, Snowboardern, Schneeschuhläufern sowie Telemark- Fans die unglaubliche Anzahl von 450 Liften und 1220 km Pisten bietet. Es ist der weltweit größte Liftund Pistenverbund, der den Karteninhabern fast die gesamte Dolomitenregion öffnet.

Sellaronda heißt die Skitour, bei der man über vier Dolomitenpässe auf 26 km Skipisten an einem Tag rund um den Sellastock unterwegs ist. Du solltest dafür mitttelmäßig gut Ski fahren können und spätestens um 15.30 Uhr den letzten Pass erreichen. Für Kinder bis 14 Jahre besteht auf allen Pisten Südtirols Helmpflicht!

Wer die Dolomiten auf Skiern durchqueren und das UNESCOWelterbe von der Piste aus bewundern möchte, sollte sich zu einer Dolomiten Ski-Safari anmelden. Die Grödner Berg- und Skiführer etwa bieten die Safari für verschiedene Leistungsklassen (gardenaguides.it) an.

Für Langläufer gibt es in Südtirol viele paradiesische Strecken: vom Reschen bis ins Pustertal (Tal von Prags, Toblacher Sattel, Fischleintal in Sexten), vom Eisacktal bis Bozen und im Rosengartengebiet. Freestyler finden in den großen Skiorten eigene Snowparks vor.

Extremsport

In Südtirol werden Grenzen nicht nur in politischen Sonntagsreden überschritten, sondern auch im Sport. Beim Ötzi Alpin Marathon (merano-suedtirol.it/ de/oetzi-alpin-marathon.html) etwa sind per MTB, pedes und Tourenski 3242 Höhenmeter zu überwinden, beim Südtirol Ultra Skyrace (suedtirolultraskyrace.it) sogar 7554 Höhenmeter und 121 km – zu Fuß und am Stück. Dass einem da schon beim Lesen die Muskeln schmerzen, tut dem Erfolg der Extremsport-Events keinen Abbruch: Bei der Maratona dles Dolomites (maratona.it/de) über die Dolomitenpässe streiten sich Biker aus aller Welt um einen der 9000 Startplätze. Wer den Sellastock auf Tourenskiern umrunden will, muss einen der 1300 Startplätze des Sellaronda Skimarathon (sellaronda.it/deutsch) ergattern.

Essen & Trinken

Drei-Lagen-Küche

Hätte die Südtiroler Küche eine mikroskopische Struktur, würde diese wohl aus drei Lagen bestehen, die sich im Laufe der Geschichte übereinandergelegt haben. Da ist als unterste und älteste die bergbäuerliche Tradition, die der Küche ein solides Fundament verschafft. Sie mag es ebenso bodenständig wie herzhaft, schließlich war die Arbeit am Hof hart, das Klima in den Bergen rau – da konnte man alle Energie aus dem Essen gut gebrauchen. Im Lauf der fast 500-jährigen Zugehörigkeit Tirols zum Hause Habsburg legte sich eine altösterreichische, wienerisch angehauchte Lage über das bäuerliche Fundament. Und schließlich saugte die Südtiroler Küche auch noch das mediterrane Element italienischer Küche in sich auf, zunächst von den Händlern, die vom Süden nach Tirol kamen. Danach waren es die italienischen Mitbürger, die diese dritte Lage kultivierten.

Alles, nur keine Langeweile

So verwundert es nicht, dass man in der Speisenfolge auf alles trifft, nur nicht auf Langeweile und Eintönigkeit. Vorspeisen etwa werden in Südtirol von zwei Platzhirschen dominiert. Der erste sind die mit diesem Land so innig verbundenen Knödel, die zwar alle rund sind, sonst aber eine unglaubliche Bandbreite aufweisen: von Speck-, Käse-, Spinat-, Pilz- und Leberknödel über Brennnessel-, Kräuter- und Rohnenknödel bis zu Schwarzplentenen, also Buchweizenknödel – und damit nennen wir nur ein paar. Platzhirsch Nummer zwei ist die Pasta in allen Varianten. Dazu stehen meist ein Risotto oder Gnocchi auf der Speisekarte, und die Schlutzkrapfen als typisch Tiroler Vorspeise fehlen auch nur selten.

Hauptgerichte locken mit mediterranem (von der Rinds-Tagliata bis zu Fisch aller Art) wie mit Bergbäuerlichem. Vom Schwein zum Beispiel gibt es nichts, was es nicht gibt: frisch, gekocht, geselcht (geräuchert) oder gepökelt, als Brüh- oder Hartwurst und nicht zuletzt als Speck. Um den zu verstehen, muss man wissen, dass zwischen dem romanischen und dem germanischen Kulturraum eine ganz besondere Grenze durch die Küche verläuft – wie nämlich macht man Fleich haltbar? Im Süden wird es luftgetrocknet, im Norden dagegen gepökelt und geräuchert. Der Speck als typischer Südtiroler hat seine Schwarte in beiden Welten, er wird also gepökelt, geräuchert und an der Luft getrocknet. Außerdem fehlt er in keinem Gasthaus – meist in Form eines Speck- und Käsetellers zur Jause oder auf gut Südtirolerisch: Marende. Wer dagegen weniger auf Schwein steht, wird in den Berg- und Landgasthäusern fündig, denn dort wird auch schon einmal Schöpsernes serviert, geschmorter Hammel- oder Lammbraten also.

Nord, Süd und Soul

Durchaus italienisch angehaucht – tiramisù, panna cotta und Konsorten – sind die Süßspeisen. Sehr viel mehr aber tragen sie den Stempel der k.u.k.-Zeit: Marillen- und Zwetschgenknödel, Apfelstrudel, Kaiserschmarren, daneben eine Schwarzplentene Torte mit Preiselbeeren und natürlich Festtagskrapfen, die nicht nur von Tal zu Tal, sondern sogar von Dorf zu Dorf anders gemacht werden. Und selbstverständlich sind die des eigenen immer noch die besten. Weltweit. Für all jene, in deren Ohren die Südtiroler Küche nach Rucksack und Bergschuhen klingt, gibt es gute Nachrichten: Vor allem die junge Küche im Land ist experimentierfreudig, avantgardistisch und – exzellent! Südtirol hat auf die Einwohnerzahl gerechnet die größte Restaurant-Sterne-Dichte Italiens und für all jene, die’s weniger Etepetete lieben, wird auch Soulfood serviert: Top-Steaks, Burger und Pizzas etwa, deren Palette von der konservativen Margherita bis zur progressiven Shiitake-Version reicht.

Edel statt Kopfweh: der Wein

Hinuntergespült wird das Ganze mit allem, was das Land zu bieten hat – und das sind vor allem hervorragende Weine. Im Eisacktal etwa dominieren Weißweine, allen voran der Chardonnay, gefolgt von Gewürztraminer, Ruländer, Rheinriesling, Silvaner, Müller-Thurgau, Welschriesling, Sauvignon, Veltliner und Goldmuskateller, in Burggrafenamt, Überetsch und Unterland dagegen eher die Roten, in erster Linie Vernatsch. Der bildet das Fundament zahlreicher Weine, darunter auch des Kalterersees – einst als flüssiger Kopfschmerz verschrien, heute ein gesuchter Wein.

Beim Aperitif liebt man es italienisch, da dominieren „Veneziano“ und „Aperol Spritz“, denen allerdings der „Hugo“ den Rang abzulaufen droht – eine Mischung aus Prosecco, Mineralwasser, Zitrone, Eis, Minze und Holundersirup. In Sachen Bier gibt in Südtirol eine Brauerei den Ton an. In den letzten Jahren sind aber immer mehr kleine, handwerkliche Brauer auf den Plan getreten, die dem weltweiten Craft-Beer-Trend folgen. Und redliches Handwerk ist auch beim Hochprozentigen ein Thema: Fast in jeder Hütte, in jedem Gasthof gibt’s ganz eigene Varianten von Grappa (oder Treber), Likören und Schnäpsen mit Alpenkräutern und Obst.

Was die Essenszeiten betrifft, werden alle glücklich – diejenigen, die früh essen wollen, aber auch die, die’s mediterran mögen, also so spät wie möglich. So kriegt man fast überall von 12 bis 14 Uhr und von 19 bis 21 Uhr etwas Warmes, in Tourismushochburgen ohnehin rund um die Uhr. Große Trinkgelder sind nicht üblich, aufrunden kann man den Rechnungsbetrag aber natürlich gern.

Mit Kindern unterwegs

Und die Naturlandschaft von Reschen bis ins Ahrntal, von Sterzing bis Salurn ist ein großes Freizeitparadies. Viele Museen und Naturparkhäuser vermitteln Wissen auf spielerische Weise oder bei kindgerechten Führungen. Fast überall gibt es freien Eintritt für Kinder unter 6 Jahren, Preisermäßigungen und Familienkarten.

Shoppen & Stöbern

Schöne Formen

Das italienische Auge fürs Schöne und das Gespür für funktionelles Design hat man auch in Südtirol. Das zeigt sich in vielen Läden mit Wohnaccessoires und Gebrauchsgegenständen, Lampen und Tonwaren, Küchenutensilien und Geschirr, die sich vor allem in den Dorfzentren und Altstädten niederlassen. Diese Läden sind die Startrampe für Jungdesigner und Kreative.

Handwerk, das anzieht

Wer in Südtirol hoch hinaus will, muss sich warmhalten. Das weiß keiner besser als die Bauern aus dem Sarntal, die mit dem Sarnerjangger (oder kurz: Sarner) den Großvater aller Trachtenjanker geschaffen haben. Ursprünglich aus naturbrauner Wolle, ist der Sarner zu einem vielseitig einsetzbaren, funktionellen und modischen Kleidungsstück geworden. Und zum beliebten Mitbringsel. Ähnlich beliebt sind Gürtel, Hosenträger und Geldtaschen, die – ebenfalls im Sarntal – von Federkielstickern in praktische Kunstwerke verwandelt werden. Südtirols Kunsthandwerker Nummer eins sind schließlich die Grödner, die sich vor allem als Holzschnitzer einen Namen gemacht haben. Und klar: Sie haben auch klassische Heiligenfiguren und schwer verdauliche Jägerhirschsennerin- Sujets im Sortiment. Die Betonung liegt aber auf „auch“, denn längst schon schaffen die Grödner Holzschnitzer moderne Skulpturen, die ebenso überraschend wie berührend und aufwühlend sind.

Fliegend handeln

Bauernmärkte, Wochenmärkte, Flohmärkte: Südtiroler scheinen ein Faible für den fliegenden Handel zu haben, der Marktkalender ist dicht gedrängt. Während die Wochenmärkte in den größeren Städten (freitags in der Nähe des Bahnhofs von Meran, samstags in Bozen an der Talferbrücke) vor allem mit Kleidung („Mode“ wäre vielleicht übertrieben) und italienischen Delikatessen aufwarten, werden auf den Bauernmärkten frisches Obst und Gemüse, dazu Wurstwaren und Milchprodukte direkt von den Höfen angeboten.

Mmmmmm ... undgerecht

Südtirol ist ein Land, das sich auf die Rippen legt, auch, weil man seine Köstlichkeiten nicht nur in den Restaurants, sondern in vielen Läden bekommt. Qualitätsprodukte der heimischen Landwirtschaft, allen voran Speck (wer auf Nummer sicher gehen will, kauft Südtiroler Markenspeck) und Wein, gibt es außer auf den Märkten auch in den Delikatessenläden in allen größeren und den allermeisten kleineren Orten. Da findet sich dann neben den vielen Delikatessklassikern auch immer mehr Neues, Kreatives, Außergewöhnliches: von Ziegenkäse über Bioapfelsäfte bis hin zu Latschenkiefer- Schokolade der Schoko-Spezialisten Oberhöller aus dem Sarntal.

Moda italiana

Mode und Italien: Diese Kombination muss man nicht näher erklären, oder? Und so genügt die Betonung darauf, dass Südtirol in Sachen Mode italianissimo ist. Boutiquen und Fashionshops gibt’s an jeder Ecke, vor allem in den Fußgängerzonen und Laubengassen von Bozen, Meran und Brixen – Armani im mittelalterlichen Palais, diese Kombination ist durchaus auch mal nicht schlecht ... Südtirol kann aber nicht nur Laufsteg, sondern auch Klettersteig. Wer also Sportmode und Funktionsbekleidung braucht, muss nicht lange suchen, egal, ob nun in den Städten oder im Dorf.

Sehenswertes

Obwohl Südtirol ein vergleichsweise überschaubarer Landstrich ist, hat er doch vieles an Sehenswürdigkeiten zu bieten. In einigen Fällen sind allerdings mehr oder weniger große Anstrengungen nötig, um die Sehenswürdigkeiten von Südtirol zu erreichen. Das gilt zum Beispiel für einen Besuch auf der Burg Reifenstein, gelegen auf einer Anhöhe bei Sterzing. In der Hauptstadt Bozen lässt sich die historische Altstadt auch ohne größere Anstrengungen bequem erkunden.

Freizeit

Die Freizeit steht bei einer Reise nach Südtirol ganz im Zeichen der Berge. Viele Orte eignen sich für Wander- und Klettertouren in die Bergwelt der Region. Daneben kann man in Südtirol aber auch hervorragend Rad fahren. Neben anspruchsvollen Strecken für Mountainbiker sind auch viele überwiegend flache Radwege ausgeschildert, unter anderem der rund 160 Kilometer lange Etschradweg, der direkt am Ufer der Etsch entlangführt.

Übernachten

Übernachten kann man in Südtirol in Häusern ganz unterschiedlicher Art. Bei den Hotels reicht die Palette von Sternehäusern mit Luxusspa bis zu familiengeführten Betrieben. Individueller und freier kann man seinen Urlaub in Südtirol in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung gestalten, und auch Frühstückspensionen gibt es in der Region reichlich. Deutlich rustikaler sind die Jugendherbergen oder die Campingplätze.

Am Abend

Auch wenn Südtirol nur klein ist – das Nachtleben der Region boomt. Ausgehen ist hier ein echtes Vergnügen. Vom Kellerclub bis zur Großraumdisco ist für jeden Partygänger etwas dabei. Das Essen in Südtirol ist eine Mischung aus herzhaft-bodenständig und italienisch-leicht. Unbedingt probieren: Knödel in sämtlichen Variationen und die unendlich vielen Süßspeisen vom Apfelstrudel über den Kaiserschmarrn bis hin zu Zwetschgenknödeln und dem Klassiker Tiramisu.