Südsee Essen & Trinken

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Nicht alle Promis, die sich auf der Holztafel verewigt haben, waren auch im Restaurant.Was zählt, ist die Atmosphäre und das gute Essen.
Gute Pizzeria.
Jeden Tag gibt es frische, leckere Backwaren. Mit (sehr langsamem) Internetanschluss!
Einfaches Gartencafé unter einem großen Baum; Frühstück, kleine Gerichte, toller Kuchen, Abendessen. Obst und Gemüse aus biologischem Anbau, Besitzerin Sonja stammt aus Österreich.
Luftiges Café am Ortsausgang von Avarua in der Beachcomber Gallery. Kleine Gerichte, guter Kaffee.
Hier können sie in entspannter Atmosphäremit herrlichem Blick auf Muri Beach und die Lagune gutes Essen genießen.
Einmaliges Ambiente in einem alten Kolonialhaus in einer Kokosplantage am Wasser. Chefin ist die Kochbuchautorin Sue Carruthers.
Kneipe und Restaurant im Stil eines alten Lagerhauses; das beste Sashimi (roher Thunfisch) im Ort und beliebter Treff der locals vor allem in der Mittagszeit und zur Happy hour nach16 Uhr.
Kleines Feinschmeckerrestaurant (nur Sa/So ab 17.30 Uhr) nahe der Black Rocks. Die Besitzer sprechen deutsch und vermieten zwei Villen mit toller Aussicht und großem Pool.
Ohne Zweifel der beste Inder in Fidschi: authentische indische Gerichte aus allen Teilen des Landes.
Fidschianische, indische und chinesische Gerichte. Gute Szechuan-Küche.
Originelle fidschianisch-europäische Küche, serviert auf einem ehemaligen Blue-Lagoon-Schiff; unter DeckDisko.
Hier können Sie feinste französische Küche mit asiatischem Einfluss genießen.
Weniger die französische Küche als die Beobachtung des Sonnenuntergangs von dem auf einem Hügel gelegenen Restaurant bleiben unvergessen. Reservieren Sie einen Tisch undlassen Sie sich um 17 Uhr in…
Restaurant am Lagoonarium (einer kleinen Unterwasserwelt), wo am Sonntagmittag ein beliebtes Tamaara’a (Essen aus dem Erdofen mit Folkloredarbietungen) zubereitet wird.
Direkt an der Lagune, aus der die Meerestiere frisch auf den Tisch kommen.
Ausgezeichnete französische Küche mitten in Papeete.
Kleines Café und Restaurant am Centre Vaima (neben dem Büro der Air New Zealand) mit einem phantastischen, nach Kokos schmeckenden Ananassaft.

Essen und Trinken

Wer sich in der Südsee auf reich gedeckte Tische mit exotisch gewürzten, fremdartigen Speisen freut, wird vermutlich enttäuscht sein. Die Hotels und Restaurants bieten überwiegend internationale Küche. An hochwertigen Grundnahrungsmitteln besteht kein Mangel.

Die immer noch sauberen Meeresgewässer rund um die Inseln garantieren frische Fische, Krustentiere und Muscheln. Gemüse und Früchte oder delikates Lammfleisch liefert meist Neuseeland, Schweine und Hühner werden auf vielen Inseln gehalten.

Kulinarisch ist die Südsee für Touristen also kein Abenteuer. Vielmehr ein Schlaraffenland, in dem man die Bananen am Wegesrand von der Staude brechen und die bunten Lagunenfische fast mit der Hand im klaren Wasser fangen kann. Dass die Natur hier Tischlein-deck-dich spielt, hat allerdings die Kreativität in der Kochkunst eher gehemmt. Würzige Soßen, cremige Suppen, raffiniert zubereitete Braten oder gefüllte Fischgerichte kennt der traditionelle Südsee-Speiseplan nicht. Dass Gourmets in Französisch-Polynesien schon eher auf ihre Kosten kommen, dafür bürgt die gute, aber auch teure Haute Cuisine des Mutterlandes. Eine hervorragende indische Küche wird in Fidschi geboten. Kein Wunder, denn etwa die Hälfte der Bevölkerung ist indischer Abstammung.

Das traditionelle Südsee-Essen ist kaum gewürzt und kommt aus dem Erdofen. Überall auf den Inseln wird diese Art der Zubereitung seit Generationen gepflegt; sie steht auch im Mittelpunkt aller Feste und Familienfeiern. Für den Erdofen wird eine Grube ausgehoben, in der erhitzte Steine für die nötige Temperatur sorgen. Die Zutaten werden übereinandergeschichtet. Der Garprozess in der von Palmenblättern gedeckten Grube dauert Stunden und kann mit den austretenden Düften den Appetit nur steigern. Das wissen auch die Küchenchefs der Hotels, die den Gästen Gegartes aus dem Erdofen als südseetypisches Büfett offerieren. Hähnchen- und meist fettes Schweinefleisch kommen heiß auf den Tisch, ebenso Wurzel- und Blattgemüse.

So ähnlich die Speisen auf den einzelnen Südseeinseln zubereitet werden und auch schmecken, so verschieden klingen die Bezeichnungen in der jeweiligen Sprache: So heißt der Erdofen auf den Cook-Inseln Umukai, in Französisch-Polynesien Himaa, in Fidschi Lovo, in Tonga und Samoa Umu.

Im Tropenklima der Südsee benötigt der Körper Flüssigkeit. Wasser ist das einfachste Mittel, diesen Bedarf zu stillen. In neun Inselstaaten wird aber auch Bier gebraut. Der heimische Gerstensaft ist meist nicht nur preiswerter, sondern kann es auch geschmacklich mit internationalen Marken aufnehmen. Vailima heißt das Bier, das, so die Werbung, nach deutschem Reinheitsgebot in Samoa gebraut wird und im Land jetzt Konkurrenz bekommen hat - von Manuia, dessen Zutaten ein Neuseeländer mischt. Tusker wird in Vanuatu in die Bierflaschen gefüllt und Hinano in Französisch-Polynesien, Number One steht auf den Etiketten in Neukaledonien, und in Papua-Neuguinea heißt der Gerstensaft South Pacific Lager, im Königreich Tonga selbstverständlich Royal Lager. Fidschi hat sein Fiji Bitter, die Cook-Inseln haben ihr Cooks Lager, und auch die Salomon-Inseln sind mit Sol Brew unter deutscher Anleitung in die Bierproduktion eingestiegen.

Mehr als ein Getränk ist Kava. Kava ist eine Zeremonie, Ausdruck reiner Südseekultur. Und die Südseeinsulaner sind versessen auf Kava - bis auf die Tahitianer, bei denen das Getränk unbekannt ist. Dabei ähnelt die bräunliche Flüssigkeit eher Spülwasser und ist - pardon - auch geschmacklich nicht weit davon entfernt. Kava enthält keinen Alkohol, soll aber in größeren Mengen eine beruhigende bis leicht berauschende Wirkung haben. Zubereitet wird das Getränk aus Yaqona, den getrockneten Wurzeln der Pfefferpflanze, die zu Pulver zerstampft und in einer Holzschale mit Wasser vermengt werden. Je weniger Wasser, desto stärker der Kava, was sich sofort an der Betäubung der Zunge bemerkbar macht. Zubereitung und Trinken sind feierliche Handlungen nach einer vorgeschriebenen Zeremonie, insbesondere bei der Begrüßung von Gästen. Wer von Einheimischen eingeladen wird, sollte als Gastgeschenk auf dem Markt ein Bündel Kavawurzeln besorgen. Wird einem dann eine Schale mit Kava gereicht (lehnen Sie auf keinen Fall ab!), klatscht man einmal in die Hände, bevor das Gefäß angenommen wird. Die Schale sollte in einem Zug ausgetrunken werden. Wenn Sie das leere Gefäß zurückgereicht haben, schreibt die Kavazeremonie dreimaliges In-die-Hände-Klatschen vor.

Spezialitäten

Brotfrucht

die Frucht des breadfruit tree wird als Beilage gereicht

Curry

das scharf gewürzte, fernöstliche Eintopfgericht steht in Fidschi dank der indischen Bevölkerung auf fast jeder Speisekarte.

Fafaru

roher Fisch, wie er in Französisch-Polynesien in Meerwasser eingelegt wird. Macht geruchsmäßig wenig Appetit, ist aber eine Delikatesse!

Hua

sättigende Fruchtspeise aus Bananen, Papaya und Ananas, die mit geraspelten Maniokwurzeln gegart und kalt mit Kokosmilch aufgetischt wird

Kassava

auch Tapioka oder Maniok; bis zu 50 cm lange Wurzelknollen, die erst beim Garen ihre giftigen Bitterstoffe verlieren

Kava

das alkoholfreie, dennoch leicht berauschende Getränk ist besonders verbreitet in Fidschi, Tonga, Samoa und Vanuatu, wo in Vila und Luganville Kavabars zum geselligen Trinken einladen

Kumara

die traditionell im Erdofen gegarte Süßkartoffel ist eine beliebte Beilage

Marinierter Fisch

heißt in Fidschi Kokodo (sprich: Kokonda), in Französisch-Polynesien Poisson Cru. Eingelegt werden die Weißfischstücke in Kokosmilch und Zitronensaft. Echt lecker!

Palusami

kleine, gegarte Päckchen aus Taroblättern, gefüllt mit in Kokosmilch eingelegten Meeresfrüchten oder Corned beef

Papaya

das weiche Fleisch der melonenartigen Frucht ist ausgesprochen beliebt. Aber Vorsicht: Wer zu viel davon isst, muss mit Durchfall rechnen!

Sea Urchin

das saftige Innere des Seeigels wird am liebsten roh genossen

Taro

die stärkehaltige Knolle schmeckt am besten, wenn sie im Erdofen gegart wurde. Delikat auch das aus den Blättern zubereitete Gemüse

Yams

die Knolle der uralten Kulturpflanze ist nach wie vor ein wichtiges Grundnahrungsmittel