Südsee Alle

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An der Westküste Viti Levus liegen knapp ein Dutzend traumhafter Urlaubsinseln der Mamanuca-Gruppe, ideal für Wassersportler und Sonnenanbeter. Die kleinen Inseln sind vulkanischen Ursprungs.…
Mit dem Floß wird man an künstlichen, im alten Fidschistil bebauten Inseln vorbeigefahren. Auf jeder Insel werden traditionelle Handwerkstechniken gezeigt. Authentisches Kunsthandwerk wird auf dem…
Ausgedehnte Marae-Anlage, die als bedeutendste Kultstätte dem höchsten polynesischen Gott, dem Kriegsgott Oro, geweiht war. Mit einer Grundfläche von 300 m2 gilt die Marae als größte Tempelanlage…
Eines der besten und modernsten Museen der Südseeinseln. Ausführlich und anschaulich werden Natur und Kultur der Gesellschaftsinseln sowie alle vorkommenden Muschel und Korallenarten erläutert.…
Mitten in Papeete befindet sich die Markthalle. Im Erdgeschoss werden vor allem Gemüse und Fisch verkauft (besonders frisch frühmorgens oder nachmittags gegen 16 Uhr), im ersten Stock haben Sie eine…
Am Fuß des Mount Vaea kauften die Stevensons Land, das sie Vailima nannten, „nahe am Wasser“. Fünf Jahre lebte der Autor von „Dr. Jekylland Mr. Hyde“ und „Die Schatzinsel“ hier; in „In…
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Die kulturhistorisch bedeutsame Stätte des königlichen Tinomana-Stamms gilt teilweise immer noch als Bergs Raemaru werden Touren und eine Show mit traditioneller Folklore und Essen aus dem Umu (…
Die drittgrößte Cook-Insel liegt knapp 200 km nordöstlich von Rarotonga und ist ein bis zu 70 m aufragendes Atoll, umgeben von einem Korallenriff (Makatea) mit unzähligen Höhlen. Für…
Dicht am Meer, auf dem Gelände des Piula Methodist Theological College, sammelt sich kristallklares Wasser in einem natürlichen Süßwasserpool, der von einer kalten Quelle gespeist wird.
Tor aus drei mächtigen Korallenblöcken, das in seiner Rätselhaftigkeit gerne mit dem englischen Stonehenge verglichen wird. Vermutlich wurde mit dem 35 t schweren Koloss die Konstellation der…
Zur letzteren Gruppe gehört Christmas Island (oder Kiritimati), mit etwa 388 km2 die größte Koralleninsel der Welt und nicht zu verwechseln mit einer Namensvetterin im Indischen Ozean.
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Weil James Cook im Jahr 1774 von den Insulanern ausgesprochen feindselig empfangen wurde, nannte er das ovale, etwa 250 km2 große Eiland„Savage Island“, wilde Insel. Nukututaho, die für sich…
Traumziel für einen Badeaufenthalt ist aber die 110 km entfernte kleine Île des Pins. Das Eiland, von den Einheimischen „Juwel des Pazifiks“ genannt, ist berühmt für seine herrliche Landschaft…
Eine Trauminsel für Aussteiger auf Zeit, nur 2 Stunden mit dem Boot von Savusavu entfernt: lange, weiße Sandstrände, ein Vogelparadies und sechs geräumige, originelle Bungalows.
Hinter der Post liegt etwas versteckt dieser Kunsthandwerkermarkt mit einer großen Auswahl an Arbeiten aus Fidschi, Tonga und Asien.
Pubzentrum von Suva.

Essen und Trinken

Wer sich in der Südsee auf reich gedeckte Tische mit exotisch gewürzten, fremdartigen Speisen freut, wird vermutlich enttäuscht sein. Die Hotels und Restaurants bieten überwiegend internationale Küche. An hochwertigen Grundnahrungsmitteln besteht kein Mangel.

Die immer noch sauberen Meeresgewässer rund um die Inseln garantieren frische Fische, Krustentiere und Muscheln. Gemüse und Früchte oder delikates Lammfleisch liefert meist Neuseeland, Schweine und Hühner werden auf vielen Inseln gehalten.

Kulinarisch ist die Südsee für Touristen also kein Abenteuer. Vielmehr ein Schlaraffenland, in dem man die Bananen am Wegesrand von der Staude brechen und die bunten Lagunenfische fast mit der Hand im klaren Wasser fangen kann. Dass die Natur hier Tischlein-deck-dich spielt, hat allerdings die Kreativität in der Kochkunst eher gehemmt. Würzige Soßen, cremige Suppen, raffiniert zubereitete Braten oder gefüllte Fischgerichte kennt der traditionelle Südsee-Speiseplan nicht. Dass Gourmets in Französisch-Polynesien schon eher auf ihre Kosten kommen, dafür bürgt die gute, aber auch teure Haute Cuisine des Mutterlandes. Eine hervorragende indische Küche wird in Fidschi geboten. Kein Wunder, denn etwa die Hälfte der Bevölkerung ist indischer Abstammung.

Das traditionelle Südsee-Essen ist kaum gewürzt und kommt aus dem Erdofen. Überall auf den Inseln wird diese Art der Zubereitung seit Generationen gepflegt; sie steht auch im Mittelpunkt aller Feste und Familienfeiern. Für den Erdofen wird eine Grube ausgehoben, in der erhitzte Steine für die nötige Temperatur sorgen. Die Zutaten werden übereinandergeschichtet. Der Garprozess in der von Palmenblättern gedeckten Grube dauert Stunden und kann mit den austretenden Düften den Appetit nur steigern. Das wissen auch die Küchenchefs der Hotels, die den Gästen Gegartes aus dem Erdofen als südseetypisches Büfett offerieren. Hähnchen- und meist fettes Schweinefleisch kommen heiß auf den Tisch, ebenso Wurzel- und Blattgemüse.

So ähnlich die Speisen auf den einzelnen Südseeinseln zubereitet werden und auch schmecken, so verschieden klingen die Bezeichnungen in der jeweiligen Sprache: So heißt der Erdofen auf den Cook-Inseln Umukai, in Französisch-Polynesien Himaa, in Fidschi Lovo, in Tonga und Samoa Umu.

Im Tropenklima der Südsee benötigt der Körper Flüssigkeit. Wasser ist das einfachste Mittel, diesen Bedarf zu stillen. In neun Inselstaaten wird aber auch Bier gebraut. Der heimische Gerstensaft ist meist nicht nur preiswerter, sondern kann es auch geschmacklich mit internationalen Marken aufnehmen. Vailima heißt das Bier, das, so die Werbung, nach deutschem Reinheitsgebot in Samoa gebraut wird und im Land jetzt Konkurrenz bekommen hat - von Manuia, dessen Zutaten ein Neuseeländer mischt. Tusker wird in Vanuatu in die Bierflaschen gefüllt und Hinano in Französisch-Polynesien, Number One steht auf den Etiketten in Neukaledonien, und in Papua-Neuguinea heißt der Gerstensaft South Pacific Lager, im Königreich Tonga selbstverständlich Royal Lager. Fidschi hat sein Fiji Bitter, die Cook-Inseln haben ihr Cooks Lager, und auch die Salomon-Inseln sind mit Sol Brew unter deutscher Anleitung in die Bierproduktion eingestiegen.

Mehr als ein Getränk ist Kava. Kava ist eine Zeremonie, Ausdruck reiner Südseekultur. Und die Südseeinsulaner sind versessen auf Kava - bis auf die Tahitianer, bei denen das Getränk unbekannt ist. Dabei ähnelt die bräunliche Flüssigkeit eher Spülwasser und ist - pardon - auch geschmacklich nicht weit davon entfernt. Kava enthält keinen Alkohol, soll aber in größeren Mengen eine beruhigende bis leicht berauschende Wirkung haben. Zubereitet wird das Getränk aus Yaqona, den getrockneten Wurzeln der Pfefferpflanze, die zu Pulver zerstampft und in einer Holzschale mit Wasser vermengt werden. Je weniger Wasser, desto stärker der Kava, was sich sofort an der Betäubung der Zunge bemerkbar macht. Zubereitung und Trinken sind feierliche Handlungen nach einer vorgeschriebenen Zeremonie, insbesondere bei der Begrüßung von Gästen. Wer von Einheimischen eingeladen wird, sollte als Gastgeschenk auf dem Markt ein Bündel Kavawurzeln besorgen. Wird einem dann eine Schale mit Kava gereicht (lehnen Sie auf keinen Fall ab!), klatscht man einmal in die Hände, bevor das Gefäß angenommen wird. Die Schale sollte in einem Zug ausgetrunken werden. Wenn Sie das leere Gefäß zurückgereicht haben, schreibt die Kavazeremonie dreimaliges In-die-Hände-Klatschen vor.

Einkaufen

Typische und im Reisegepäck leicht verstaubare Mitbringsel sind Produkte aus Tapa, einem filzähnlichen Stoff, der aus Rindenbast des Papiermaulbeerbaumes gefertigt und anschließend bemalt wird. Ob als Kleidungsstück, Teppich, Tischset oder Wandbehang, Tapa ist allgegenwärtig in der Südsee. Besonders schöne Arbeiten findet man in Tonga. Material für Flecht- und Webarbeiten (Körbe, Hüte, Bodenmatten) liefern die Blätter des Pandanus-Strauchs. Muschelschalen, die an den Stränden herumliegen, werden zu Modeschmuck gefügt, nicht jedermanns Geschmack, aber preiswert. Farbenprächtige Wickeltücher (Pareos) heißen in Französisch-Polynesien und auf den Cook-Inseln Pareu, bei den Tonganern und Samoanern Lavalava und auf Fidschi Sulu. Das etwa 1 x 2 m große Stück Stoff kleidet Mann wie Frau, wird mittels geschickter Wickeltechniken sogar als kurze Hose oder elegantes Abendkleid getragen. Das schönste Mitbringsel ist aber Glück! Deshalb erstehen viele ein Tiki, eine Art Talisman aus Stein oder schwarzer Koralle. Philatelisten schlagen angesichts von bunten Briefmarken aus der Südsee die Herzen höher. Sammlerausgaben werden meist in den Hauptpostämtern der Inselmetropolen verkauft.

Cook-Inseln

Avarua auf der Hauptinsel Rarotonga hat sich in den letzten Jahren zu einem kleinen Shoppingcenter entwickelt. Deutlich preiswerter als auf Tahiti werden hier die schwarzen Zuchtperlen von der Insel Manihiki gehandelt. Besonders gut kann man auch Pareus, T-Shirts sowie Parfüm, Seife und Hautcremes auf Pflanzenbasis kaufen. Der billige Modeschmuck stammt meist aus Indonesien.

Fidschi

In Geschäften und Markthallen spiegelt sich die bikulturelle Gesellschaft aus Indern und Fidschianern wieder. Neben Saris aus Seide und Henna-Produkten wird auch mit Sulus und Kavawurzeln gehandelt. Die größte Auswahl hat man in den Städten Nadi, Sigatoka, Suva sowie im Arts Village in Pacific Harbour.

Französisch Polynesien

Die hohen Preise machen den Souvenirkauf nicht zum Vergnügen. Zu den Ausnahmen gehören handbemalte oder -gefärbte Pareos. Besonders auf Bora Bora wird man in kleinen Läden und Ateliers fündig. Eine reiche Auswahl an hübschem Muschelschmuck liegt in der Markthalle von Papeete aus. Schwarze Perlen füllen die Auslagen der Juweliergeschäfte und sind im Vergleich zu Europa oder Amerika immer noch relativ günstig. Seit den 1960er-Jahren werden die Perlen auf den östlich gelegenen Inseln des Tuamotu-Archipel gezüchtet. Der Wert einer schwarzen Perle hängt von Größe, Form, Oberflächenglätte und Farbintensität ab. Nur etwa fünf Prozent gelten als makellos. Selbst unter Zuchtperlen wird es nie zwei identische geben. Die besten Preise bekommt man direkt beim Erzeuger: Auf den Perlenfarmen werden die Kostbarkeiten bis zur Hälfte preiswerter verkauft - aber nur gegen Bargeld!

Samoa

Kokosnussschalen sind kostenloses und dankbares Rohmaterial. Aus ihnen werden Haarspangen und Armreifen, Knöpfe, Schälchen, Gürtelschnallen und vieles mehr geschnitzt. Im Batikverfahren eingefärbte Wickeltücher gibt es schon für wenig Geld.

Tonga

Ursprünglich verwendete jedes Dorf andere Motive für die Einfärbung ihrer Tapas. Auch mit den Blättern des Pandanus-Strauchs können die Tonganer, vor allem die Frauen auf der Insel Vava'u, geschickt umgehen: Zur Landestracht gehört die Tao'vala, eine geflochtene Matte, die über Rock oder Hose um die Hüfte gewickelt wird. Die Kunsthandwerk-Geschäfte in der Hauptstadt Nuku'alofa bieten die größte Auswahl an Web- und Flechtwaren.

Sport und Aktivitäten

Zugegeben, die beschauliche Lebensart auf den Südsee-Inseln ist Gift für jeden Aktivurlaub. Aber Sie müssen ja nicht gleich schweißtreibende Rekordversuche unternehmen. Das verbieten die schwül-heißen Klimabedingungen ohnehin.

Erfrischend wirken schon ein Sprung in die Pazifikfluten oder in den Hotelpool. Auch echte Sportskanonen sind im Wasser immer richtig, egal ob beim Segeln, Surfen, Schnorcheln oder Tauchen.

Segeln

Vielerorts gibt es Möglichkeiten, ein Segelboot mit oder ohne Skipper zu chartern. Zu den attraktivsten Segelrevieren gehören die buchtenreichen Gewässer rund um die tongaische Insel Vava'u (The Moorings | Neiafu | Tel. 70016 | Fax 70428 | bzw. in Deutschland Tel. 089/6935080 | Fax 69350817) sowie die Gesellschaftsinseln Französisch-Polynesiens mit Raiatea als Ausgangspunkt (Sunsail Yacht Charters | Faaroa Bay | Tel. 600485 oder The Moorings | Uturoa | Apooiti Marina | Tel. 663593 | Fax 662094).

In den Gewässern Fidschis ist es vorgeschrieben, einen ortskundigen Skipper mit an Bord zu nehmen, was angesichts der von schwer auszumachenden Riffgürteln umzingelten Inseln auch Sinn macht. Wer eine Yacht chartern will, findet Boote in der Musket Cove Marina (Tel. 662215 | Fax 662633) inmitten der Mamanuca-Inselgruppe.

Die geschützten Buchten der Salomon-Inseln gelten als bevorzugte Ankerplätze so mancher Weltumsegler, vor allem während der Zyklonsaison zwischen Januar und Mai. Mitsegler werden ständig gesucht. Entsprechende Aushänge („Crew wanted“) findet man beim Point Cruz Yacht Club (Tel. 22500) in der Hauptstadt Honiara.

Surfen & Windsurfen

Tahiti kann tolle Surfstrände mit aufregendem Wellenspiel vorweisen: Matavai Bay und Point Venus an der Nordküste sowie Papara im Süden und Fisherman's Point beim Musée de Tahiti et des Îles im Westen (Infos: www.tahitisurfschool.info).

Nur erfahrene Surfer sollten es mit der starken Strömung am Ha'atafu Beach auf Tongas Hauptinsel Tongatapu aufnehmen, dem reizvollsten Surfspot der ganzen Insel. Hier hat sich das Ha'atafu Beach Resort (Tel. 41088 | Fax 22970 | €) auf die verwöhntere Surferszene eingestellt.

Unter den Salomon-Inseln bieten Santa Isabel (bei Poro), Gizo (bei Pailongge) und Makira (bei Tawarogha) gute Surfwellen, ebenso die Hauptinsel Guadalcanal mit Beaufort Bay an der Südwestküste.

Windsurfer haben es in Neukaledoniens Hauptstadt Noumea nicht weit bis zu den reizvollsten Revieren: Anse Vata, die Côte Blanche sowie die Baie de Ste. Marie und Baie de Magenta liegen nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt.

Tauchen & Schnorcheln

Schade, wenn Sie die Unterwasserwelt der Südsee nur durch die Schnorchelbrille bewundern können. Denn erst wer tief abtaucht, erliegt der Faszination märchenhafter Korallengärten und exotischer Meeresfische. „The Place to be“ ist in Insiderkreisen die Fidschi-Insel Taveuni, wo das Taveuni Island Resort (Tel. 8880441 | Fax 8880446 | €€€) mit seinen Gästen Tauchexkursionen zur Great White Wall und zum Rainbow Reef unternimmt. Auf der Nachbarinsel Vanua Levu gilt das Cousteau Fiji Islands Resort (Tel. 8850188 | Fax 8850340 | €€€) als exklusive Taucherunterkunft für Trips in die spektakuläre Somosomo Strait. Preiswertere Angebote kennen die Leute von Eco Divers (Tel. 8850122 | Fax 8850344) an der Marina in Savusavu. Idealer Ausgangspunkt für Tauchgänge zum faszinierenden Great Astrolabe Reef ist auf der Insel Kadavu, im Süden von Viti Levu, das Matana Beach Resort (Tel. 3311780 | Fax 3303860 | €€).

Zu den lieblichsten Tauchrevieren zählen die Lagunen Französisch-Polynesiens, allen voran der fischreiche Teavapiti Pass im Osten der riffumsäumten Gewässer von Raiatea. Tauchtrips bieten Hemisphère Plongée (Apooihi Marina | Tel. 661249) und Blue Nui Dive (Tahaa | Tel. 656778) ab dem Hotel Tepua südlich des Hafens Uturoa an. Auch die Atolle Rangiroa (z.B. Rangiroa Paradive | Tel. 96055) und Manihi (Manihi Blue Nui | Tel. 964273 | www.bluenui.com) garantieren mit ihren offenen Passagen zum Meer tolle Erlebnisse. Kräftesparend lässt man sich von der starken Tideströmung hinein in die Lagune treiben - zusammen mit Manta-Rochen, Haien und schillernden Fischschwärmen. Die Cook-Inseln halten mit dem Atoll Aitutaki dagegen (Aitutaki Scuba | Tel. 31103 | Fax 31310).

Wracktaucher zieht es zu den Salomon-Inseln, wo der Grund des Iron Bottom Sound mit Schiffsrümpfen aus dem Zweiten Weltkrieg übersät ist. Trips dorthin offeriert Let's Go Diving (Tel. 20567) ab King Solomon Hotel in Honiara. Ein guter Platz für Tauchanfänger ist hier das Mendana Reef, nur 250 m vom Mendana Hotel entfernt. Die Gewässer hier gehören weltweit zu den wärmsten. Trotzdem sollte man beim Tauchen ein T-Shirt überstreifen, um die Haut vor scharfkantigen Korallen zu schützen.

Einen Schiffsfriedhof aus dem Zweiten Weltkrieg beherbergt auch die Lagune von Chuuk. Erste Anlaufstelle für Taucher ist hier der Blue Lagoon Dive Shop (Tel. 3302796), der z.B. zum Wrack des Ozeanriesen „Heian Maru“ hinausfährt.

Weitere Informationen bei deutschen Spezialveranstaltern, z.B. bei Pacific Travel House in München (www.pacific-travel-house.de).

Wandern

Die Cook-Insel Rarotonga ist eigentlich zu klein, um sich zu verirren. Dennoch sollte sich ab- bzw. rückmelden, wer zu Fuß das bergige und z.T. rutschige Innere der Insel durchqueren will. Oder man schließt sich einem organisierten Cross Island Trek an. Über die Veranstalter informiert Cook Island Tourism in Avarua (Tel. 29435 | Fax 21435).

Da kann man sich schon eher in den schroffen Bergmassiven Französisch-Polynesiens verlaufen. Auf Tahiti, wo Wanderer bis in über 2000 m Höhe vordringen können, empfehlen sich geführte Touren, ebenso auf Moorea, wenn man den Ehrgeiz hat, den Coconut Tree Pass zu erklimmen (Polynesian Adventure | Tel./Fax 432595). Mit die einsamsten Wanderpfade verbergen die Marquesas. Auf der Hauptinsel Nuku Hiva führt ein Weg an die reizvolle Südküste.

Eine echte Herausforderung ist eine Wanderung durch das gebirgige Innere von Fidschis Hauptinsel Viti Levu, vorbei an ursprünglichen Dörfern, die man der Etikette wegen nur im Rahmen einer geführten Tour besuchen sollte (Adventure Fiji/Rosie's | Tel. 6722755 | Fax 6722607).

Mit Kindern unterwegs

Weicher Sand, sanfte Wogen, handwarmes Wasser, Palmen, die Schatten spenden und somit vor den sengenden Sonnenstrahlen schützen: Alles in allem ein Paradies (nicht nur) für Kinder. Ganz ungefährlich ist die Südsee zwar auch nicht, aber dort, wo das Meer in türkisfarbenen Lagunen zur Ruhe kommt, können Kinder unbehelligt baden. Hier fühlen sich die Kleinen ganz besonders wohl - beinahe wie in einem riesigen Planschbecken. Auch an Land kommt keine Langeweile auf: auf dem Strand Sandburgen bauen oder Muscheln suchen, in Palmenhainen Kokosnüsse knacken und den frischen Saft trinken, unter blühenden Büschen und Bäumen aus bunten Blüten schmückende Haarkränze oder Halsketten binden. In der verschwenderischen Natur muss man nur die Phantasie spielen lassen - für Eltern eigentlich ein Kinderspiel! Wie Kokosnüsse fachmännisch geöffnet und aus Palmwedeln geschickt Körbe geflochten werden, kann man bei regelmäßigen Demonstrationen in jeder größeren Hotelanlage lernen. Wer den Nachwuchs dabei hat, darf beim Personal auf besondere Aufmerksamkeit hoffen. Denn die Südseeinsulaner sind ausgesprochen kinderlieb. Ganz egal, ob es die eigenen sind oder wildfremde: Kinder werden verhätschelt, dürfen (fast) alles, sind stets dabei und immer Mittelpunkt. Weshalb man über seine Kleinen schnell Kontakt zu den Einheimischen bekommt. Garantiert! Babysitter bieten überall ihre Dienste an, in den meisten Hotels gehört das zum Service. Unerwünscht sind kleine Kinder allenfalls in einigen Luxusherbergen vorrangig auf den exklusiven Resort-Inseln, die Gäste erst ab einem bestimmten Alter aufnehmen.

Cook-Inseln

Kokonut Kids Program

Damit beschert das Edgewater Resort & Spa Eltern erholsame Freizeit ohne Kinder. Täglich zwischen 8 und 17 Uhr werden die Kleinen in dem hoteleigenen Coconut Kid’s Club mit Inselerlebnissen auf Trab gehalten. Die Familienzusammenführung am Abend fällt in der Regel umso herzlicher aus. 250 Zi. | Avarua | Rarotonga | Tel. 25435 | Fax 25475 | www.edgwater.co.ck

Fidschi

Bilibili

So heißen die aus Bambusstangen zusammengeschnürten Flöße, mit denen Touristen über den Navua River geschippert werden. Für die Großen ein kleines, für die Kleinen sicherlich ein großes Abenteuer. Schwimmen sollten allerdings auch die kleinen Floßfahrer unbedingt schon können.

Franz.-Polynesien

Moorea Dolphin Center

Lokahi, Kuokua und Hina heißen drei der Delfine, die in der Lagune von Moorea mit sich spielen lassen. Für Kinder gibt es ein spezielles Programm, bei dem sie lernen, sich den Tieren vorsichtig zu nähern. Die Delfine nehmen erstaunlich gerne Kontakt auf und haben sichtlich ihren Spaß - wie auch die Kinder.

Tiki Village

In dem Museumsdorf auf Moorea wird die Inselkultur so anschaulich präsentiert wie in einer liebevoll dekorierten Puppenstube. Deshalb finden auch die jüngeren Besucher schnell Gefallen an der von Leben erfüllten Ausstellung.

Tonga

Kids Club

Der Kids Club will Eltern Unabhängigkeit im Urlaub ermöglichen. Dreimal die Woche (montags, mittwochs und freitags) kann man seine Kinder zwischen 9.30 und 13.30 Uhr betreuen lassen. Dabei wird den kleinen Besuchern auch gezeigt, wie man Tapa bedruckt, traditionell fischt und zu tonganischen Rhythmen tanzt. Babysitting auf Anfrage. Marketonga | Taufa’ahau | Nuku’alofa |Tel. 24640 | www.marketonga.to