Südschweden - Stockholm Essen & Trinken

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Hier gibt es beste schwedische Hausmannskost.
Dieses Lokal liegt mitten in der Wildnis und bietet eine sehr außergewöhnliche Auswahl an Gerichten. Es stehen außerdem auch Zimmer zur Übernachtung zur Verfügung.
Hier können Sie Lachsdelikatessen aller Art mitnehmen oder direkt im Restaurant probieren. Außerdem gibt es viele interessante Rezepte und nützliche Zutaten für die richtige Zubereitung.
Dieses Studentencafé im pittoresken Stadtteil Haga ist bekannt für seine riesigen "hagabullar", süße Hefeschnecken mit Zimt.
Auf der Kullaberg-Halbinsel sollten Sie unbedingt eine Kaffeepause in diesem netten Café in Skäret einlegen.
In der Skybar im 23. Stock des Hotel Gothia Towers bekommen Sie zur phantastischen Aussicht King-Size-de-Luxe-Krabbenbrote serviert.
Hier werden leckere Fischgerichte und köstliche Meeresfrüchte serviert.
Hier wird nur aus frischen Zutaten aus eigenem Bioanbau gekocht und gebacken. Ein herrlicher Garten lädt außerdem zum Verweilen ein.
Hier kann man unter zahlreichen Sorten Wurst wählen - ob kalt oder warm, gekocht oder gegrillt, vom Schwein oder vom Elch.
Gefüllte Frühlingsrollen in allen Variationen, Reisnudelsuppe und Grillspieße gibt es in diesem guten vietnamesischen Restaurant.
In diesem Eisparadies schmeckt es selbst Vierbeinern. Das wunderbare Hofcafé hat alles: vom klassischen Banana-Split bis zum trendigen Rawfood-Eis. Hunden wird Eis mit Elch-, Lachs- und…
Der Name ist etwas verwirrend, denn weder die Köche noch die Fische stammen aus Spanien, sie kommen aus der Region.
Die Brasserie überzeugt mit herrlichem Meerblick, toller Livemusik und guter Küche.
In der modernen Tapasbar genießt man ein Stück Spanien mitten in Schweden.
Björn Persson und seine Köche lieben Gemüse. Ihr Erfolgsrezept: westschwedische Küche mit viel Geschmack, wenig Zutaten und außergewöhnlichen Kombinationen. Teuer, aber einmalig.
Hier können Sie sich nach einem Besuch des Nordischen Aquarellmuseums stärken.
Genießen Sie Fischspezialitäten aus der Region in romantischer Idylle am Göta-Kanal.
Berühmt und ausgezeichnet für seine exklusive Küche ist dieser Gasthof am Kalmarsund, in dem Sie auch übernachten können.

Essen & Trinken

Auf dem Weg nach oben

Doch die Zeiten haben sich geändert. Inzwischen haben viele junge Köche der Welt gezeigt, was Schweden kulinarisch drauf hat und mit moderner schwedischer Küche internationale Wettbewerbe gewonnen. Björn Frantzén vom Stockholmer Restaurant Frantzén hat sogar gleich drei Michelinsterne eingeheimst. Die Gerichte wurden dem allgemeinen Trend angepasst, sind leichter und exklusiver geworden. Und teuer.

Küchenklassiker

Wer viel Zeit hat, stürzt sich aufs schwedische Büfett, das smörgåsbord. Das seinen Namen einem simplen belegten Brot verdankt, dem smörgås. Und doch viel abwechslungsreicher und köstlicher ist, als man dem Namen nach vermuten würde. Das smörgåsbord besteht aus lauter kalten und warmen Leckereien: Hering in allen Variationen, marinierter, geräucherter oder gekochter Lachs, Krabben (räkor), Schinken, Sülze, Pasteten, verschiedene warme Fleisch- und Fischgerichte. Und natürlich Käse und Desserts wie Obstsalat, Pudding, frische Früchte, Kuchen und Gebäck.

Keineswegs brotlos

Brot wird in Schweden oft als Beilage zum warmen Gericht gegessen. Für den deutschen Geschmack ist es meist zu süß, denn es wird oft mit Sirup gebacken. Es gibt aber auch ungesüßtes dunkles Brot, sehr gutes Sauerteigbrot und natürlich Knäckebrot (von knäcka, d. h. brechen), ein Produkt traditioneller Konservierungsmethoden.

Feste-Essen

Traditionen und Bräuche sind in Schweden tief verwurzelt, das merkt man auch am Essen. Das kulinarische Jahr hat viele Höhepunkte, und jeder will ausgiebig begangen werden. Mittsommer im Juni ist Schwedens höchster Feiertag. Dann kommen eingelegte Heringe und neue Kartoffeln mit viel Dill auf den Tisch und die ersten frischen Erdbeeren mit Schlagsahne. Oder der Beginn der Krebssaison im August. Dann werden die knallroten, in viel Dill gekochten Flusskrebse gegessen. Im Herbst, wenn ganz Schweden auf die Jagd geht, füllen sich die Gefriertruhen mit Wild. Hase, Reh, Hirsch und Elch kommen dann häufig auf den Teller.

In Skåne (Schonen) begrüßt man den dunklen Herbst mit dem traditionellen Aalfest, ålagille. Dazu gibt es eben Aal – auf verschiedene Weise zubereitet: gepökelt, geräuchert, gekocht, gebraten oder in Aspik. Eine weitere Tradition in Skåne ist das Martinsgansessen am 10. November, ganz klassisch mit Rotkohl. Zu lucia, am 13. Dezember, trinken die Schweden den ersten glögg, mit Zimt und Nelken gewürzten, süßen Glühwein, und essen lussekatter, ein Hefegebäck mit Safran. Das julbord zu Weihnachten ist ein ähnlich üppiges Büfett wie das smörgåsbord. Darf auf keinen Fall fehlen: der traditionelle Weihnachtsschinken (julskinka).

Gewöhnungssache

Die Schweden essen relativ früh zu Mittag (lunch), schon ab 11.30 Uhr. In vielen Restaurants bekommt man dann ein dagens rätt (Tagesgericht), das aus einem warmen Hauptgericht, Salat, Brot, einem alkoholfreien Getränk und Kaffee besteht – ein günstiges Angebot ab ca. 90 SEK bei den sonst ziemlich hohen Restaurantpreisen. Auch das Abendessen, das irreführenderweise middag heißt, gibt es bereits zwischen 17 und 18 Uhr.

Kaffee verbindet

Eine besondere Rolle spielt in Schweden die fika, nicht bloß einfache Kaffeepause, sondern traditionell sehr wichtig fürs soziale Miteinander. Dafür nimmt man sich gern Zeit, ob im Büro oder in der Freizeit mit Familie und Freunden. Oft isst man zum Kaffee ein Stück leckeres Gebäck, etwa eine Zimtschnecke (kanelbulle), ein Stück Torte oder ein Sandwich (smörgås). In vielen Cafés zahlt man für eine Tasse Kaffee und darf sich dann nachnehmen (påtår).

Von wegen Import

Bier gibt es in verschiedenen Stärken: als lättöl (mit maximal 2,25 Prozent Alkohol), folköl (2,25 bis 3,5 Prozent), mellanöl (max. 4,5 Prozent) und stark öl (ab 4,5 Prozent). Im Supermarkt gibt‘s nur Bier bis inklusive 3,5 Prozent. Im ganzen Land schießen lokale Mikrobrauereien wie Pilze aus dem Boden. Auch Wein wird in Südschweden neuerdings angebaut. Probier mal den erstklassigen Sekt aus weißen Solaristrauben vom Vätternsee. Der Särtshöga Gård (sartshogavingard.se) bietet Weinproben an.

Knigge für Foodies

In den großen Städten sind die Restaurants oft überfüllt, hier solltest du auf jeden Fall reservieren. Aber nicht gleich hinsetzen! Erst auf den hovmästare warten, er zeigt dir deinen Tisch. In den meisten Cafés gilt Selbstbedienung. Trinkgeld in der Höhe wie in Deutschland ist nicht üblich, aber man freut sich, wenn du den Betrag aufrundest.

Restaurants mit (preiswerten) vegetarischen Gerichten gibt es auf dem Land eher selten. Wer aufs Essengehen angewiesen ist und die hohen Preise scheut, sollte die etwas günstigeren asiatischen Restaurants ansteuern. Oder in die Street-Food-Kultur eintachen. In Göteborg, Malmö und Stockholm wird geduldig angestanden vor den beliebten Foodtrucks (streetkak.se, App Street Käk). Was es gibt? Multikultiküche frisch zubereitet und zu günstigen Preisen.

Spezialitäten

Vorspeisen

gravad lax

in Zucker, Salz und Dill gebeizter Lachs. Wird mit Honig-Senf-Soße serviert

senapsill

in süß-saurer Senfsoße eingelegter Hering

toast skagen

in Butter gebratener Toast, belegt mit Salat aus Krabben und Mayonnaise, garniert mit Dill, gelbem Kaviar, Zitrone

Hauptgerichte

älggryta

Elchgulasch

gul ärtsoppa med fläsk

gelbe Erbsensuppe mit Speck

köttbullar

kleine gebratene Fleischbällchen mit Sahnesoße und Preiselbeeren

kroppkakor

mit Speck und Zwiebeln gefüllte Kartoffelklöße. Dazu Preiselbeermarmelade, Butter und Sahne

pytt i panna

klassisches Reste-Essen aus Kartoffeln, Wurst- und Fleischstückchen mit Spiegelei obendrauf. Dazu gibt‘s Rote Bete

wallenbergare

Frikadellen aus Kalbshack, mit grünen Erbsen, Kartoffelpüree und Preiselbeeren

jansssons frestelse

Kartoffelauflauf mit Anchovis, Zwiebeln und Sahne

Gebäck/Süßes

kanelbulle

Hefegebäck mit Zimt

lussekatt

Hefegebäck mit Safran

princesstärta

mit Marmelade und Vanillecreme gefüllte Sahnetorte mit giftgrüner Marzipanhaube

semla

mit Marzipan und Schlagsahne gefülltes Gebäck aus Hefeteig