Südschweden - Stockholm

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Die berühmte alte Göteborger Fischhalle sieht von außen aus wie eine Kirche, aber drinnen bekommst du Delikatessen frisch aus dem Meer.
Hier findest du Astrid Lindgrens Elternhaus sowie eine Ausstellung im Pavillon, die dem Leben und Schaffen der Autorin gewidmet ist.

Shoppen & Stöbern

Schnäppchen mit Geschichte

Wenn du über Land fährst, entdeckst du immer mal wieder Schilder mit Antik oder Loppis (Flohmarkt). Falls du Trödel magst, solltest du unbedingt anhalten, denn hier findest du alles, von alten Bauernmöbeln bis zu 1960er-Jahre- Lampen. Sehr beliebt sind auch Auktionen, vor allem im Sommer.

Zeit- & Schnörkellos

Für Designfans ist Südschweden das reinste Paradies. Ob Mode, Einrichtung, Dekoration oder Schmuck: Form und Farbe sind schlicht, klar und funktional. Zum großen Design-Shoppingangebot zählen etwa Steingut und schöne Leinenwaren wie Tischdecken, Servietten oder Küchenhandtücher, z. B. von Ekelunds (ekelunds.se) oder Himla (himla.com). Die südschwedischen Outlets der finnischen Marke Iittala führen ein breites Design-Angebot (z.B. in Gustavsberg bei Stockholm, Kungsbacka, Höganäs, Kosta, Lidköping, Nyköping oder Älmhult).

Gläsern

Schweden ist international bekannt für mundgeblasenes Glas aus den der berühmten Hütten im småländischen Glasreich wie Kosta, Boda oder Orrefors. Hier kannst du zusehen, wie das Glas hergestellt wird, und es günstig direkt ab Fabrik kaufen. Läden mit schwedischem Glas und Kristall – von modern bis klassisch – findest du aber auch in den Großstädten.

Schwedenhappen

Lakritzfans decken sich ordentlich mit dem Süßholz ein, ein großes Angebot findest du in Geschäften von Lakritsroten (lakritsroten.se) in Göteborg, Malmö oder Stockholm. Oder nimm Hovmästarsås mit, die süße Senfsauce, die man zum Gravad lax isst. Den Fisch bekommt man übrigens in den Markthallen auch eingeschweißt. Gut zum Mitnehmen sind auch die Bioknäcke- Sticks mit Rosmarin, Sesam oder Zimt von Vilmas (vilmas.se) oder Grännaknäcke (grannaknacke.se) mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen.

Natur für die Haut

Die Schweden lieben Biokosmetik. Chemie und Giftstoffe sind out, ökologische Wirkstoffe in Cremes und Make-up in. Zum Beispiel in den Produkten der erfolgreichen schwedischen Marke Estelle & Thild (estellethild.com). Aber auch die finnischen Nachbarn setzen auf die nordische Natur und verwenden neben arktischem Quellwasser auch Birkensaft, Moltebeeren und Kiefernextrakt in ihrer veganen Kosmetik von Lumene (lumene.com). Gibt es in Kaufhäusern und einigen Apotheken.

Hippes zum Heimbringen

In Sachen Mode sind die Schweden Trendsetter. Ob Holzschuhe mit Absatz von Swedish Hasbeens (swedishhasbeens.com), klassische Pullis von Filippa K (filippa-k.com), bunte Socken von Happy Socks (happysocks.com) oder farbenfrohe Regenmäntel von Stutterheim (stutterheim.com) – hier wirst du garantiert fündig. Einziger Nachteil: Ziemlich teuer!

Essen & Trinken

Auf dem Weg nach oben

Doch die Zeiten haben sich geändert. Inzwischen haben viele junge Köche der Welt gezeigt, was Schweden kulinarisch drauf hat und mit moderner schwedischer Küche internationale Wettbewerbe gewonnen. Björn Frantzén vom Stockholmer Restaurant Frantzén hat sogar gleich drei Michelinsterne eingeheimst. Die Gerichte wurden dem allgemeinen Trend angepasst, sind leichter und exklusiver geworden. Und teuer.

Küchenklassiker

Wer viel Zeit hat, stürzt sich aufs schwedische Büfett, das smörgåsbord. Das seinen Namen einem simplen belegten Brot verdankt, dem smörgås. Und doch viel abwechslungsreicher und köstlicher ist, als man dem Namen nach vermuten würde. Das smörgåsbord besteht aus lauter kalten und warmen Leckereien: Hering in allen Variationen, marinierter, geräucherter oder gekochter Lachs, Krabben (räkor), Schinken, Sülze, Pasteten, verschiedene warme Fleisch- und Fischgerichte. Und natürlich Käse und Desserts wie Obstsalat, Pudding, frische Früchte, Kuchen und Gebäck.

Keineswegs brotlos

Brot wird in Schweden oft als Beilage zum warmen Gericht gegessen. Für den deutschen Geschmack ist es meist zu süß, denn es wird oft mit Sirup gebacken. Es gibt aber auch ungesüßtes dunkles Brot, sehr gutes Sauerteigbrot und natürlich Knäckebrot (von knäcka, d. h. brechen), ein Produkt traditioneller Konservierungsmethoden.

Feste-Essen

Traditionen und Bräuche sind in Schweden tief verwurzelt, das merkt man auch am Essen. Das kulinarische Jahr hat viele Höhepunkte, und jeder will ausgiebig begangen werden. Mittsommer im Juni ist Schwedens höchster Feiertag. Dann kommen eingelegte Heringe und neue Kartoffeln mit viel Dill auf den Tisch und die ersten frischen Erdbeeren mit Schlagsahne. Oder der Beginn der Krebssaison im August. Dann werden die knallroten, in viel Dill gekochten Flusskrebse gegessen. Im Herbst, wenn ganz Schweden auf die Jagd geht, füllen sich die Gefriertruhen mit Wild. Hase, Reh, Hirsch und Elch kommen dann häufig auf den Teller.

In Skåne (Schonen) begrüßt man den dunklen Herbst mit dem traditionellen Aalfest, ålagille. Dazu gibt es eben Aal – auf verschiedene Weise zubereitet: gepökelt, geräuchert, gekocht, gebraten oder in Aspik. Eine weitere Tradition in Skåne ist das Martinsgansessen am 10. November, ganz klassisch mit Rotkohl. Zu lucia, am 13. Dezember, trinken die Schweden den ersten glögg, mit Zimt und Nelken gewürzten, süßen Glühwein, und essen lussekatter, ein Hefegebäck mit Safran. Das julbord zu Weihnachten ist ein ähnlich üppiges Büfett wie das smörgåsbord. Darf auf keinen Fall fehlen: der traditionelle Weihnachtsschinken (julskinka).

Gewöhnungssache

Die Schweden essen relativ früh zu Mittag (lunch), schon ab 11.30 Uhr. In vielen Restaurants bekommt man dann ein dagens rätt (Tagesgericht), das aus einem warmen Hauptgericht, Salat, Brot, einem alkoholfreien Getränk und Kaffee besteht – ein günstiges Angebot ab ca. 90 SEK bei den sonst ziemlich hohen Restaurantpreisen. Auch das Abendessen, das irreführenderweise middag heißt, gibt es bereits zwischen 17 und 18 Uhr.

Kaffee verbindet

Eine besondere Rolle spielt in Schweden die fika, nicht bloß einfache Kaffeepause, sondern traditionell sehr wichtig fürs soziale Miteinander. Dafür nimmt man sich gern Zeit, ob im Büro oder in der Freizeit mit Familie und Freunden. Oft isst man zum Kaffee ein Stück leckeres Gebäck, etwa eine Zimtschnecke (kanelbulle), ein Stück Torte oder ein Sandwich (smörgås). In vielen Cafés zahlt man für eine Tasse Kaffee und darf sich dann nachnehmen (påtår).

Von wegen Import

Bier gibt es in verschiedenen Stärken: als lättöl (mit maximal 2,25 Prozent Alkohol), folköl (2,25 bis 3,5 Prozent), mellanöl (max. 4,5 Prozent) und stark öl (ab 4,5 Prozent). Im Supermarkt gibt‘s nur Bier bis inklusive 3,5 Prozent. Im ganzen Land schießen lokale Mikrobrauereien wie Pilze aus dem Boden. Auch Wein wird in Südschweden neuerdings angebaut. Probier mal den erstklassigen Sekt aus weißen Solaristrauben vom Vätternsee. Der Särtshöga Gård (sartshogavingard.se) bietet Weinproben an.

Knigge für Foodies

In den großen Städten sind die Restaurants oft überfüllt, hier solltest du auf jeden Fall reservieren. Aber nicht gleich hinsetzen! Erst auf den hovmästare warten, er zeigt dir deinen Tisch. In den meisten Cafés gilt Selbstbedienung. Trinkgeld in der Höhe wie in Deutschland ist nicht üblich, aber man freut sich, wenn du den Betrag aufrundest.

Restaurants mit (preiswerten) vegetarischen Gerichten gibt es auf dem Land eher selten. Wer aufs Essengehen angewiesen ist und die hohen Preise scheut, sollte die etwas günstigeren asiatischen Restaurants ansteuern. Oder in die Street-Food-Kultur eintachen. In Göteborg, Malmö und Stockholm wird geduldig angestanden vor den beliebten Foodtrucks (streetkak.se, App Street Käk). Was es gibt? Multikultiküche frisch zubereitet und zu günstigen Preisen.

Sport

Ob Angeln, Wandern, Rad oder Kanu fahren: Überall in Südschweden kannst du in traumhafter Natur Aktivurlaub machen. Auch ungewöhnlichere Aktivitäten wie Draisine fahren oder Riverrafting werden geboten. Touristenbüros vor Ort haben Tipps, Karten und Adressen.

Angeln

Mit seiner langen Küste und unzähligen Seen ist Südschweden ein Eldorado für Angler. Ob Zander, Barsch, Makrele oder Lachs: Hier beißen sie alle. Fischreiche Flüsse sind der Ätran, Lagan und Nissan an der Westküste sowie der Mörrumsån bei Karlshamn in Blekinge. Hier und an den Seen gilt: Fischen nur mit fiskekort (Angelschein). Die Sverigefiskekortet berechtigt zum Angeln in rund 750 südschwedischen Gewässern, ab 75 SEK (Tageskarte). Gibt’s im Internet oder in den Touristenbüros vor Ort. Nur an der Küste sowie an den großen Seen Vänern und Vättern brauchst du keinen Angelschein. Weitere Infos unter ifiske.se

Baden

Mach es wie die Schweden. Pack Badesachen und Picknick ein und genieß einen Tag am Wasser. In Südschweden gibt es viele Seen und eine lange Küste mit Sand- und Steinstränden. Badeplätze sind in der Regel ausgeschildert; die Wasserqualität ist meist sehr gut.

Draisine fahren

Auf stillgelegten Bahnstrecken kannst du in Südschweden mit der Draisine im eigenen Tempo durch herrliche Natur strampeln. Zum Beispiel von Bengtsfors in Dalsland ins värmländische Årjäng (dvvj.com), in Östergötland von Vadstena nach Fågelsta (vadstenadressin.se) oder in Småland auf den Strecken Hultsfred–Målilla, Virserum–Åseda oder Strömsnäsbruk– Axhult (visitsmaland.se).

Golf

In Schweden ist Golfspielen Volkssport und nicht so exklusiv wie in anderen Ländern. Ein großer Teil der über 450 Golfplätze liegt in Südschweden; viele stehen auch Tagesgästen offen. Infos: Svenska Golfförbundet (Stockholm | Tel. 08 6 22 15 00 | sgf.golf.se). Weitere Infos unter golfsweden.com

Kajak- und Kanufahren

Paddelkurse mit Schwerpunkt Technik und Sicherheit sowie Ein- oder Dreitagestouren mit dem Meereskajak an der Westküste in Bohuslän bietet z. B. Upplevelsebolaget (Tel. 0522 1 31 00 | upplevelsebolaget.se) in Uddevalla. Ausflüge mit dem Meereskajak an der Ostküste veranstaltet Kajak-Tyrislöt (Tel. 0708 23 46 37 | stannakajak.se). Ein besonderes Erlebnis sind hier die Abendtouren durch die Stille der Schären. Meereskajakkurse für Einsteiger und Profis sowie Kurse im Stand Up Paddling findest du auch in den Stockholmer Schären (Gräddö) bei Kajak & Uteliv (Tel. 0176 4 03 15 | kajak-uteliv.com). In Dalsland und Värmland (Dalälven, Glaskogen) kannst du hervorragend Kanu fahren, aber auch in Småland gibt es sehr gute Kanugebiete z. B. die Seen Helga, Åsnen oder Möckeln bei Växjö, den 150 km langen Lagaleden vom See Bolmen ans Kattegatt oder den Fluß Emån (visitsmaland.se, ematurism.se). Infos zu Touren und Verleihern: Svenska Kanotförbundet (Ursviken | Tel. 0155 20 90 80 | kanot.com)

Klettern

In Bohuslän und am Kullaberg kannst du lernen, wie man Felsen erklimmt, Haken setzt und sich richtig abseilt. Schnupperkurse für Einsteiger und Kletterkurse für Fortgeschrittene veranstalten: Upplevelsebolaget (Tel. 0522 1 31 00 | Tel. 0705 13 10 85 | upplevelsebolaget.se) in Uddevalla, Mölle Kajak & Klättercenter (Tel. 070 5 58 66 57 | mollekajakcenter.se). Kullabergsguiderna (Tel. 0739 88 10 77 | kullabergsguiderna.se) in Mölle bietet außerdem Höhlenwanderungen, Mountainbiketouren und Walsafaris an.

Radfahren

In ganz Südschweden gibt es jede Menge wunderschöner Radwege. Hier findest du spezielle Landschaftsrouten wie etwa den Dalslandsleden (360 km | Start und Ziel in Vänersborg), den Gotlandleden (in einer Woche rund um die Insel), den Västgötaleden (1140 km durch Västergötland) oder den 370 km langen Kattegattleden (kattegattleden.se), der direkt am Meer entlang der Westküste von Helsingborg bis nach Göteborg folgt. Diese Strecken sind alle Etappen auf dem 2590 km langen Sverigeleden von Skåne bis Lappland. Helmpflicht für Kinder unter 15 Jahren! Infos: Touristenbüros, swedenby bike.com und Svenska Cykelsällskapet (Kista | Tel. 08 7 51 62 04 | svenska-cykelsallskapet.se)

Riverrafting & Floßfahrten

In der unberührten Wildnis von Värmland kannst du dich auf dem Klarälven im Riverrafting versuchen oder Floßfahrten unternehmen. Aber erst einmal musst du dein Floß selbst bauen. Es gibt Tages- und Mehrtagestouren. Je nach Aktivität Mitte Mai– Ende Aug. | 140 bzw. 180 km nördlich von Karlstad an der Straße 62. Veranstalter: Vildmark i Värmland (Torsby | Tel. 0560 1 40 40 | vildmark.se) und Sverigeflotten (Transtrand 22b | Likenäs | Tel. 070 6 21 21 91 | sverigeflotten.com)

Schnorcheln

Rund 200 m lange Schnorchelpfade, auf denen du die Tiefe der spannenden Meereswelt erforschen kannst, gibt es bei Nåttarö in den Stockholmer Schären (skargardsstiftelsen.se) und auf Stora Amundön bei Göteborg (goteborg.se).

Segeln & Surfen

Segel- und Surfparadiese sind Öland und die Schären an der Westküste (nördlich von Göteborg), der Südküste (Blekinge), der Ostküste (von Västervik bis Söderköping) und bei Stockholm. Es gibt viele Segelschulen auch für Kinder (Segelschein). Surfer gehen nach Tylösand und Varberg an der Westküste. Eine Liste der Gästehäfen bekommst du gegen Gebühr bei Gästhamnsguiden AB (Göteborg | Tel. 076 3 90 14 96 | gasthamnsguiden.se). Infos zu Segelclubs und -kursen: abcseglarskola.se, ksss.se und svensksegling.se

Wandern

Entdecke Südschweden auf einer Wanderung durch unberührte Natur. Wanderwege wie etwa der Skåneleden, Sörmlandleden oder Bohusleden sind gut markiert. Tolle Gebiete: die Nationalparks Stora Mosse, Tiveden und Åsnen sowie Dalsland (Kroppefjäll, Pilgrimsleden) und Värmland (Glaskogen). Infos, Karten und Tourentipps gibt’s im Touristenbüro oder bei Svenska Turistföreningen (Mo–Fr 9–16 Uhr | Tel. 08 4 63 22 70 | svenskaturistforeningen.se)

Wintersport

Ob Ski alpin, Langlauf, Eisangeln oder Schlittschuh laufen: An winterlichen Outdooraktivitäten mangelt es in Südschweden nicht, auch wenn die Loipen und Pisten mit den besten Schneeverhältnissen eher im Norden liegen. In Värmland (bei Branäs | branas.se) kann man schon ganz gut Ski fahren. Prima Alternative: das Schlittschuhlaufen in den zugefrorenen Schären, auf Seen oder dem Göta-Kanal. Das ist dir zu viel Aktivität? Dann genieß die idyllische Winterlandschaft in Ruhe beim Eisangeln. Mit Campingstuhl, Eisbohrer, Angelrute und Thermoskanne! Infos zu Pisten und Liften: skidinfo.se

Mit Kindern unterwegs

Ob Spielecken in Geschäften, Babynahrung in Restaurants oder kleine Einkaufswagen in den Supermärkten – Schweden ist beispielhaft für einen respektvollen Umgang mit Kindern. Das werden Sie auch in Ihrem Urlaub deutlich merken: an kindgerechter Ausstattung der Ferienhäuser oder Ermäßigungen für die Jüngsten. Nicht zu vergessen das riesige Angebot an Attraktionen wie Vergnügungsparks oder Experimentierwerkstätten. Auch der Kontakt zu Tieren und Natur wird groß geschrieben. So wird es Kindern selbst bei Regenwetter nicht langweilig. Ein bisschen Bullerbü wartet nahezu an jeder Ecke Südschwedens auf Ihren Nachwuchs! Infos: www.barnsemester.se (Schwedisch!)

Sehenswertes

Zu den Sehenswürdigkeiten in Südschweden gehört Simrishamn. Der ehemalige Fischerhafen besticht durch seine kleinen farbenfrohen Häuser. Sehenswert ist auch die Festung Glimmingehus, die zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Südschwedens zählt. In Ales Stenar liegt das Grab eines berühmten Wikingerhäuptlings. Eine weitere historisch wichtige Sehenswürdigkeit ist der Marktplatz Stora Torget. Hier steht das Reiterdenkmal von Karl X., der die schwedische Provinz Skane von Dänemark zurückeroberte.

Freizeit

Die Freizeit in Südschweden verbringt man am besten mit Radfahren. Die Schweden lieben Ihr Fahrrad und dementsprechend gut sind die Wege und Straßen ausgebaut. Eine Reise nach Südschweden kommt auch bei Golfern gut an. Einer der berühmtesten Golfclubs Skandinaviens ist der Skanör Falsterbo in Skane. Ob Lachse oder Fliegenfische - Südschweden ist ein Paradies für Angler. Im Winter misst man sich beim Eisangeln.

Übernachten

Übernachten in Südschweden ist überall im Land in gemütlichen Unterkünften möglich, auch für Familien. Die Hotels in Südschweden liegen überwiegend in den großen Städten und an den touristisch interessanten Plätzen. Die volle Schönheit Südschwedens kann man am besten bei einer Campingtour entdecken. Es gibt viele landschaftlich sehr schön gelegene Campingplätze, die sich oftmals auf naturbelassenen Grundstücken befinden.

Am Abend

Ausgehen in Südschweden ist etwas für die ganze Familie. Ein Muss ist ein Besuch der Feste anlässlich der Mittsommernacht. Das Essen in Südschweden ist typisch skandinavisch. An erster Stelle auf den Speisekarten steht natürlich Fisch. Probieren Sie in jedem Fall den schwedischen Lachs. Ab dem zweiten Mittwoch im August wurde früher der Krebsfang freigegeben. Dann gibt es in ganz Schweden Feste mit Krebs und Schnaps.