Südengland Essen & Trinken

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Das Restaurant gehört dem Starkoch Rick Stein, der durch BBC-Sendungen und Kochbücher international bekannt wurde. Von der Seezunge bis hin zu Steins Favorit, dem Seebarsch - im besten Fischlokal…
Hier gibt es hervorragende Fischgerichte. Muscheln und Krebse werden täglich frisch gefangen und stammen nicht etwa aus Züchtungen. Außerdem bietet das Restaurant einen Fischgrill auf der Terrasse…
Hier befinden Sie sich in einem Paradies für Vegetarier. Das Lokal gilt als eines der besten fleischfreien Restaurants Englands.
Hier ist es schick eingerichtet und das Essen schmeckt köstlich. Besonders empfehlenswert: der schottische Lachs in Blutorangensauce.
Hier gibt es eine sehr gute und wunderbar leichte Küche.
Hier können Sie genussvoll sündigen: Es gibt Riesen-Hotdogs und Riesen-Burger am farbenfrohen Stand direkt am Wasser.
Studentisches Tee- und Kaffeehaus mit idyllischem Hintergarten. Der beste Kaffee Englands - jede Tasse wird bei der Zubereitung zelebriert!
Mehr Idylle geht kaum: Dieses Café liegt versteckt am Rand eines Wäldchens neben einem Bach, serviert werden leckere kleine Snacks und Kuchen, alles frisch zubereitet.
Das Lokal liegt direkt am Meer, hat sehr gute Austern und obendrein noch ein Michelin-Stern.
Dem sehr coolen Lokal ist es gelungen, das Ambiente einer Strandhütte mit einer außergewöhnlichen Küche zu verbinden.
Ein Pub für Gin-Fans: In diesem früheren Pumpenhaus am Hafen gibt es nicht weniger als 680 Sorten, dazu rustikales Essen.
Hübsches kleines Café im Zentrum mit warmen Speisen. Urgemütlich, alles frisch zubereitet.
Exzellentes Restaurant im Zentrum: Burger, Sandwiches, gutes Frühstück.
Das Sandwich wurde in England erfunden, und das merkt man in diesem Laden: Die frisch zubereiteten Klappstullen übertreffen jede abgepackte Variante um Längen.
In der ehemaligen Wache der Wasserpolizei speist man heute in schickem Ambiente.
Das Lokal finden Sie direkt am Farmer's Market. Zu Essen gibt es hier einfache, aber dafür ganz frische Gerichte.
Dépendance eines Starkochs in einem schicken, neu eröffneten Hotel.
Es gibt wohl kaum eine bessere Adresse für ein gutes Abendessen.

Essen & Trinken

Nichts kommt der warmen Gemütlichkeit eines Tearooms gleich, der Atmosphäre englischer Pubs, wo du oft genug im Sommer im angrenzenden Garten die Sonne genießen oder während der kälteren Jahreszeiten neben dem Kaminfeuer Wind und Regen vergessen kannst.

Morgens ganz klassisch

Die britische Gastronomie hat sich in den vergangenen Jahren um 180 Grad gedreht. Nur noch in wenigen abgelegenen Orten stimmt der schlechte Ruf der englischen Küche mit der Realität überein. Lediglich an dem Full English Breakfast wird festgehalten. Allerdings in erster Linie, weil sich alle Touristen genau auf dieses Frühstück freuen – Engländer bevorzugen wochentags einfach nur Toast mit Tee. Es gibt aber auch überall das sogenannte Continental Breakfast, ein kaltes Frühstück, meist mit Müsli, Toast und Marmelade, oft genug mit frischen Croissants, Obstsalat und Joghurt. Falls du den Tag mit vielen Vitaminen und mindestens ebenso vielen Kalorien beginnen möchtest, dann entscheide dich für das Full English Breakfast. Dazu gehören nicht weniger als: Würstchen, Speck, Tomaten, gebratene Eier, gebackene Bohnen und ein Continental-Frühstück obendrein. Genießer wählen Eggs Benedict: pochierte Eier auf einem Breakfast Muffin mit Schinkenspeck und Sauce Hollandaise. Abwandlungen sind Eggs Royale (Räucherlachs) und Eggs Florentine (Spinat).

Mittag zum Mitnehmen

Derart gesättigt wirst du problemlos imstande sein, bis zum Mittagessen auszuharren – oder sogar darauf zu verzichten. Denn die Briten legen mehr Wert auf das abendliche Dinner und ziehen es vor, mittags keine Zeit bei Tisch zu vertrödeln. Lieber bestellen sie ein take away (etwas zum Mitnehmen), das meistens aus reich belegten Sandwiches oder dem Klassiker, frittierten, mit Essig beträufelten Fish and Chips besteht, für die im Süden gern Schellfisch verwendet wird.

Die Fish’n’Chips-Läden haben jedoch durch die vielen chinesischen, indischen und italienischen Restaurants sowie die unendliche Zahl von Coffeeshops mit einer Riesenauswahl an Sandwiches, Salaten und Snacks große Konkurrenz bekommen.

Genießen auch im Pub

Das Beispiel führender TV-Köche hat das allgemeine Niveau englischer Restaurants spürbar angehoben. Trend der vergangenen Jahre sind „Gastropubs“, also Kneipen mit ambitionierter Küche. Hier kann man oft auch abends günstig und nicht selten vergleichsweise gut essen. Wer jedoch Wert auf wirklich exzellente Gerichte legt, sollte ein richtiges Restaurant vorziehen. Die sind in Südengland meist von 12 bis 14.30 und von 19 bis (letzte Bestellung) 21.30 Uhr geöffnet. Viele haben einen Ruhetag, häufig den Sonntag oder den Montag. Einfache Pubküche wird oft durchgehend von 12 bis 22 Uhr serviert.

Im Westen solltest du unbedingt auch Fischgerichte bestellen, etwa den pilchard (große, manchmal marinierte Sardine), Lachs aus Torridge und Exe (Devon), Krabben aus Brixham und Schaltiere aus Budleigh Salterton.

Das Beste zum Schluß

In Großbritannien wird der Nachtisch vor dem Käse serviert. Meist ist er äußerst gehaltvoll mit viel Toffee, Schokolade und vor allem Zucker. Besonders in Dorset und Somerset solltest du die verschiedenen Käsesorten der Region probieren, die denen aus dem Käseland Frankreich in nichts nachstehen. Den Abschluss bildet fast immer ein Espresso oder ein Kaffee, egal wie spät es inzwischen ist.

It's Tea Time

Nachmittags widmen sich Engländer auch im Süden einem weiteren Ritual: dem afternoon tea. Der Tee wird mit scones serviert, einer Art Brötchen aus Kuchenteig, dazu gibt es Butter, Konfitüre und clotted cream, dicken Rahm. Was man zuerst auf die scones streicht, hängt von der Region ab: In Cornwall nimmt man zunächst die Konfitüre und dann die clotted cream, in Devon und Somerset ist es umgekehrt. Ein afternoon tea, der seinen Namen verdient, umfasst außerdem Schnittchen mit Lachs, Gurken oder Käse sowie Fisch und kaltes Fleisch. In großen Hotels wird der afternoon tea zwischen 15.30 und 17.30 Uhr serviert. Der Tee ist seit über drei Jahrhunderten das Hauptgetränk – traditionell sollte es Darjeeling sein oder auch ein Earl Grey.

Volles Craft voraus

Beim Bier unterscheidet man das pale ale (ein Helles), das bitter, das brown ale (ein liebliches Dunkles), das stout (ein tief dunkles Bier) und das lager, das dem kontinentalen Exportbräu entspricht. In den Pubs wird das Bier kalt serviert, wenn es aus der Flasche kommt oder unter Kohlensäuredruck gezapft wird, beziehungsweise im Fall von Stout und einigen Ales mit Stickstoff. Ein Real Ale vom Fass (draught) hat Kellertemperatur. Die Auswahl ist meist unglaublich vielfältig. Auch Großbritannien ist voll auf den Craft-Bier-Hype abgefahren. Nachdem über Jahrzehnte Großkonzerne lokale Brauereien aufgekauft hatten, entstehen nun überall neue, die auch alte Sorten wiederbeleben. Vor allem das fruchtige India Pale Ale (IPA) erlebt dadurch geradezu eine Renaissance. Verdant (Falmouth) und Arbour (Bristol) sind nur zwei der jungen Brauereien.

An apple a day

Versäum es aber auf keinen Fall, auch den Cider für dich zu entdecken, einen moussierenden, erfrischenden Apfelwein, der je nach Region anders schmeckt. Einen hervorragenden Ruf genießt etwa der Cider aus Somerset. Einige große Hersteller haben sich den Markt in Pubs und Geschäften weitestgehend aufgeteilt, doch hier und da finden sich noch unbekanntere Sorten kleiner Unternehmen, die meist einen Versuch wert sind. Südlich von Bristol in Sandford hat sich etwa Thatchers mit jeder Menge Sorten etabliert.

Spezialitäten

Vorspeisen

Whitebait

kleine Weißfische, gegrillt und mit Mayonnaisedip serviert

Pan-Seared Scallops

gebratene Jakobsmuscheln

Leek and Potato Soup

sämige Suppe aus Lauch und Kartoffeln

Cornisch Mussels

Muscheln im Sud

Hauptgerichte

Sunday Roast

Rinder-, Schweine- oder Lammbraten mit Minzsauce, Erbsen und Yorkshire Pudding

Shepherd's Pie

Lammhackfleisch in Sauce mit Kartoffelbrei überbacken

Chicken Tikka Masala

indisches Reisgericht mit Huhn in Paprika-Curry-Tomaten-Sauce

Desserts

Sticky Toffee Pudding

halb Pudding, halb Kuchen, mit Vanillesoße (Custard)

Crumble

Äpfel, Beeren oder Rhabarber mit Streuseln überbacken, mit Vanillesauce

Trifle

mit Gelee überzogene Früchte in Sherry-Löffelbiskuits, mit Vanillesauce

Mittagstisch

Cornish Pasty

Blätterteigpastete, die es mit über 20 verschiedenen Füllungen gibt, meist mit Fleisch

Jacket Potatoes

Folienkartoffeln mit Füllung: Thunfisch, Kohlsalat oder Käse

Steak and Kidney Pie

Pastete gefüllt mit Steakscheiben und Nierchen in Bratensauce

Fish and Chips

frittiertes Kabeljaufilet mit Pommes, gewürzt mit Essig