Südengland Alle

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Essen & Trinken

Nichts kommt der warmen Gemütlichkeit eines Tearooms gleich, der Atmosphäre englischer Pubs, wo du oft genug im Sommer im angrenzenden Garten die Sonne genießen oder während der kälteren Jahreszeiten neben dem Kaminfeuer Wind und Regen vergessen kannst.

Morgens ganz klassisch

Die britische Gastronomie hat sich in den vergangenen Jahren um 180 Grad gedreht. Nur noch in wenigen abgelegenen Orten stimmt der schlechte Ruf der englischen Küche mit der Realität überein. Lediglich an dem Full English Breakfast wird festgehalten. Allerdings in erster Linie, weil sich alle Touristen genau auf dieses Frühstück freuen – Engländer bevorzugen wochentags einfach nur Toast mit Tee. Es gibt aber auch überall das sogenannte Continental Breakfast, ein kaltes Frühstück, meist mit Müsli, Toast und Marmelade, oft genug mit frischen Croissants, Obstsalat und Joghurt. Falls du den Tag mit vielen Vitaminen und mindestens ebenso vielen Kalorien beginnen möchtest, dann entscheide dich für das Full English Breakfast. Dazu gehören nicht weniger als: Würstchen, Speck, Tomaten, gebratene Eier, gebackene Bohnen und ein Continental-Frühstück obendrein. Genießer wählen Eggs Benedict: pochierte Eier auf einem Breakfast Muffin mit Schinkenspeck und Sauce Hollandaise. Abwandlungen sind Eggs Royale (Räucherlachs) und Eggs Florentine (Spinat).

Mittag zum Mitnehmen

Derart gesättigt wirst du problemlos imstande sein, bis zum Mittagessen auszuharren – oder sogar darauf zu verzichten. Denn die Briten legen mehr Wert auf das abendliche Dinner und ziehen es vor, mittags keine Zeit bei Tisch zu vertrödeln. Lieber bestellen sie ein take away (etwas zum Mitnehmen), das meistens aus reich belegten Sandwiches oder dem Klassiker, frittierten, mit Essig beträufelten Fish and Chips besteht, für die im Süden gern Schellfisch verwendet wird.

Die Fish’n’Chips-Läden haben jedoch durch die vielen chinesischen, indischen und italienischen Restaurants sowie die unendliche Zahl von Coffeeshops mit einer Riesenauswahl an Sandwiches, Salaten und Snacks große Konkurrenz bekommen.

Genießen auch im Pub

Das Beispiel führender TV-Köche hat das allgemeine Niveau englischer Restaurants spürbar angehoben. Trend der vergangenen Jahre sind „Gastropubs“, also Kneipen mit ambitionierter Küche. Hier kann man oft auch abends günstig und nicht selten vergleichsweise gut essen. Wer jedoch Wert auf wirklich exzellente Gerichte legt, sollte ein richtiges Restaurant vorziehen. Die sind in Südengland meist von 12 bis 14.30 und von 19 bis (letzte Bestellung) 21.30 Uhr geöffnet. Viele haben einen Ruhetag, häufig den Sonntag oder den Montag. Einfache Pubküche wird oft durchgehend von 12 bis 22 Uhr serviert.

Im Westen solltest du unbedingt auch Fischgerichte bestellen, etwa den pilchard (große, manchmal marinierte Sardine), Lachs aus Torridge und Exe (Devon), Krabben aus Brixham und Schaltiere aus Budleigh Salterton.

Das Beste zum Schluß

In Großbritannien wird der Nachtisch vor dem Käse serviert. Meist ist er äußerst gehaltvoll mit viel Toffee, Schokolade und vor allem Zucker. Besonders in Dorset und Somerset solltest du die verschiedenen Käsesorten der Region probieren, die denen aus dem Käseland Frankreich in nichts nachstehen. Den Abschluss bildet fast immer ein Espresso oder ein Kaffee, egal wie spät es inzwischen ist.

It's Tea Time

Nachmittags widmen sich Engländer auch im Süden einem weiteren Ritual: dem afternoon tea. Der Tee wird mit scones serviert, einer Art Brötchen aus Kuchenteig, dazu gibt es Butter, Konfitüre und clotted cream, dicken Rahm. Was man zuerst auf die scones streicht, hängt von der Region ab: In Cornwall nimmt man zunächst die Konfitüre und dann die clotted cream, in Devon und Somerset ist es umgekehrt. Ein afternoon tea, der seinen Namen verdient, umfasst außerdem Schnittchen mit Lachs, Gurken oder Käse sowie Fisch und kaltes Fleisch. In großen Hotels wird der afternoon tea zwischen 15.30 und 17.30 Uhr serviert. Der Tee ist seit über drei Jahrhunderten das Hauptgetränk – traditionell sollte es Darjeeling sein oder auch ein Earl Grey.

Volles Craft voraus

Beim Bier unterscheidet man das pale ale (ein Helles), das bitter, das brown ale (ein liebliches Dunkles), das stout (ein tief dunkles Bier) und das lager, das dem kontinentalen Exportbräu entspricht. In den Pubs wird das Bier kalt serviert, wenn es aus der Flasche kommt oder unter Kohlensäuredruck gezapft wird, beziehungsweise im Fall von Stout und einigen Ales mit Stickstoff. Ein Real Ale vom Fass (draught) hat Kellertemperatur. Die Auswahl ist meist unglaublich vielfältig. Auch Großbritannien ist voll auf den Craft-Bier-Hype abgefahren. Nachdem über Jahrzehnte Großkonzerne lokale Brauereien aufgekauft hatten, entstehen nun überall neue, die auch alte Sorten wiederbeleben. Vor allem das fruchtige India Pale Ale (IPA) erlebt dadurch geradezu eine Renaissance. Verdant (Falmouth) und Arbour (Bristol) sind nur zwei der jungen Brauereien.

An apple a day

Versäum es aber auf keinen Fall, auch den Cider für dich zu entdecken, einen moussierenden, erfrischenden Apfelwein, der je nach Region anders schmeckt. Einen hervorragenden Ruf genießt etwa der Cider aus Somerset. Einige große Hersteller haben sich den Markt in Pubs und Geschäften weitestgehend aufgeteilt, doch hier und da finden sich noch unbekanntere Sorten kleiner Unternehmen, die meist einen Versuch wert sind. Südlich von Bristol in Sandford hat sich etwa Thatchers mit jeder Menge Sorten etabliert.

Shoppen & Stöbern

Gutes von gestern

Für Liebhaber von Antiquitäten sind Cornwall und Südengland mit ihren vielen Flohmärkten ein Mekka. Lokale Märkte finden jeden Sonntag auf Parkplätzen statt, in Kempton (Surrey) wird zweimal monatlich dienstags auf der Pferdebahn die Ware angeboten, in Brighton liegen die bekanntesten Antiquitätengeschäfte in den Lanes, Honiton in Devon gilt als Zentrum der Antiquitätenhändler. Manchmal findest du auch unerwartet kleine Kostbarkeiten in den vielen Wohlfahrtsläden an den Hauptstraßen der Städte.

Von wegen Nippes

Auffällig beim Sightseeing sind die vielen Gift Shops: keine Kathedrale, keine Burg, kein Herrensitz ohne Geschenkeladen, wo es außer Nippes inzwischen oftmals auch gute Kleidung, schöne Bücher und Kalender, geschmackvolles Glas und Geschirr sowie leckere Mitbringsel wie Honig, Marmelade und Chutney gibt.

Für den grünen Daumen

Die Engländer lieben ihre Gärten. Entsprechend gut und reichhaltig ist das Angebot an Pflanzen, Samen und Produkten rund um den Garten in den vielen Gartencentern. Auch in den Geschenkshops von Schlössern und Anwesen gibt es in der Regel eine große Auswahl frischer Pflanzen und Samen.

Natürliche Schönheit

Der Bodyshop mit seinen Naturstoffen machte den Anfang. Inzwischen gibt es Naturkosmetikprodukte auch von Lush und etlichen lokalen Anbietern, etwa Haarwäsche auf der Basis von Linsenextrakt, Badekugeln, die sich zischend im Wasser auflösen, und Massagebarren aus Schokolade mit Minze. Nicht zu vergessen, die klassischen Herbalistas wie Crabtree & Evelyn. Seifen und Cremes von Molton Brown aus London sind vor allem in besseren Hotels sehr beliebt – und in teuren Kaufhäusern.

Essen wie die Locals

Die Gegenbewegung zu den großen Supermärkten sind feine Delikatessen-, Fisch- und Käseläden mit Spezialitäten der Region. In Dorset etwa solltest du den Blauschimmelkäse Blue Vinny kaufen, in Somerset Cider (Apfelwein) kleiner Hersteller. Der königliche Hof bezieht seinen Käse vom Londoner Geschäft Paxton and Whitfield, das eine Filiale in Bath (1 John Street) betreibt. Selbstversorger sollten nach den Farmers Markets Ausschau halten, wo ein-, zweimal im Monat regionale Erzeuger ihre Produkte verkaufen (Termine im Tourist Office). Wer Süßigkeiten mag, hat an Fudge seine Freude, dem weichen Konfekt aus Zucker, Milch und Butter in zig Geschmacksrichtungen.

Get dressed

Vor allem die vielerorts vertretenen Ketten Next, Topshop, Oasis, Kookai, Gap oder Jigsaw sind berühmt dafür, dass sie blitzschnell aktuelle Mode zu akzeptablen Preisen in die Läden bringen. Und sie veranstalten immer mal einen Ausverkauf – weil es Sommer ist, die Mitte der Woche naht oder das Geschäft angeblich geschlossen wird. Ausgefallene Mode für Junge und Mutige findest du v. a. in Brighton oder Bristol. Klassische Hemden, Krawatten und Schuhe werden von Londoner Herrenausstattern wie Charles Tyrwhitt oder TM Lewin inzwischen in allen größeren britischen Städten vertrieben.

Sport

Das Reden hält sie allerdings nicht davon ab, sich sportlich ausgiebig zu betätigen. Dorfanger und Gemeindewiesen werden sonntags zum Kricketfeld. Auch Tennis und Golf zählen zum Volkssport. Überall gibt es öffentliche Plätze, für die nur eine geringe Gebühr direkt am Platz erhoben wird.

Angeln

Die Anglervereinigung ist die größte Sportorganisation Englands. Kein Wunder bei einer so abwechslungsreichen Küste und den vielen Flüssen und Seen. Für das Angeln im Meer brauchst du keine Zulassung, ansonsten besorg dir bei der lokalen Behörde, meistens die Post, eine rod licence (Angelgenehmigung). Besonders beliebt ist das Angeln auf Lachs. Forellen- und Lachsfischen im Fluss Test, nördlich von Southampton, ist auch zu empfehlen. Auskunft: anglingtrust.net

Coasteering

Eine Mischung aus Klettern, Klippenspringen und Schwimmen. Man klettert im Neoprenanzug mit Helm und Schwimmweste an den Küsten entlang und springt an geeigneten Stellen ins Meer. Ursprünglich in Wales entstanden hat sich dieser Zeitvertreib inzwischen auf der ganzen Insel durchgesetzt – vor allem in Cornwall. Du tust allerdings gut daran, diesem Sport nur in organisierten Gruppen nachzugehen, da er nicht ungefährlich ist. Ein zweistündiger Trip kostet ab 25 Pfund (nationalcoasteeringcharter.org.uk).

Golf

Südengland ist ein Traum für Golfspieler. Nicht nur, dass es vielerorts ein Massensport und gar nicht versnobt ist – auch die Auswahl der Plätze ist riesengroß. Der Royal Cinque Ports Golf Club (Deal | Tel. 01304 37 40 07 | royalcinqueports.com) in Sandwich in Kent ist sehr bekannt. Beliebt in Cornwall sind Cape Cornwall Golf & Country Club (St. Just | Tel. 01736 78 86 11 | capecornwallgolfclub.co.uk) und der West Cornwall Golf Club (Lelant | Tel. 01736 75 34 01 | westcornwallgolfclub.co.uk). Über englishgolf-courses. co.uk findest du Golfplätze in allen Regionen auch Südenglands. Eine Runde Golf kostet ab £ 20 aufwärts, auf berühmten Plätzen erheblich mehr, auf öffentlichen Plätzen ab £ 10.

Paragliding

Nationales Zentrum für den Extremsport ist die Isle of Wight mit zwölf Flugstellen für die verschiedenen Windrichtungen. Organisator der Kurse ist die British Hanggliding and Paragliding Association (Tel. 0116 2 89 43 16 | bhpa.co.uk).

Pferdesport

Die Briten sind große Pferdeliebhaber, es gibt unzählige Möglichkeiten für Reiturlaub. Beste Gegend ist Devon mit seinen zahlreichen Pferden im Dart- und Exmoor. Die British Horse Society (Tel. 02476 84 05 15 | bhs.org.uk) hält Informationen über gute Ziele für Reiter vor. Zudem gibt es die National Trails (nationaltrail.co.uk), die einige landschaftlich reizvolle Wege im ganzen Land umfassen, auch für Reiter.

Radfahren

Die Landschaft bietet konditionsstarken Radfahrern hervorragende Touren, doch waren die Engländer lange Zeit keine großen Radfreunde, und es gab früher kaum Radwege.

Mit neu konzipierten Fernstrecken, z. B. dem Camel Trail bei Padstow in Cornwall und der Route durch das Themse-Tal, schafft die Organisation Sustrans (sustrans.co.uk) Abhilfe. Sie hat das National Cycle Network initiiert, das inzwischen Wege auf der ganzen Insel beinhaltet. Cornish Cycle Tours (cornishcycletours.co.uk) bietet geführte Touren durch Cornwall. Mieträder gibt es in jedem halbwegs größeren Ort.

Segeln

Segeln ist in der alten Seefahrernation sehr beliebt. Im Solent, zwischen dem Süden und der Isle of Wight, tummeln sich die Segelboote und Yachten. Hoch im Kurs stehen Segelregatten wie die große Torbay Royal Regatta. Auskunft über Segelclubs und -kurse gibt die Royal Yachting Association (Tel. 02380 60 41 00 | rya.org.uk).

Stand-Up-Paddling

Die Wassertrendsportart, bei der man auf einer Art Surfbrett steht und sich per Paddel vorwärts bewegt, hat auch Cornwall erreicht: Stehpaddeln ist unter Surfern auch bei wellenreichem Seegang ein beliebter Sport. Kurse und Bordverleih gibt‘s an nahezu allen größeren Stränden. bsupa.org.uk

Tauchen

Ebbe und Flut, Kriege und Kollisionen von Schiffen haben die Südküste in ein Eldorado für Taucher verwandelt. Etwa 1500 Schiffe liegen vor der Küste zwischen Bude und Hartland Point in Cornwall. Die Australien, 1918 von einem Torpedo getroffen, liegt vor Dungeness in Sussex, vor Newhaven die bekannte Harlequin. Spannend ist auch das Tauchen im Solent vor der Isle of Wight mit seiner abwechslungsreichen Unterwasserfauna. Du brauchst einen internationalen Tauchschein. Die Tauchgänge werden organisiert. Infos über die Taucherorganisation PADI (padi.com), Links zu Tauchvereinen bei ukdiving.co.uk. Tauchen wie eine Meerfrau kann man in Newquay beim Freediving (ab 100 £ | freediveuk.com) lernen, beim Tauchen ohne Sauerstoffgerät. Mit einer künstlichen Schwanzflosse geht es ins Meer.

Wandern

Die englische Wanderorganisation, die Ramblers Association, ist eine der einflussreichsten im Land. Sie setzt sich aktiv dafür ein, dass die Wanderer das Recht bekommen, überall durch die Landschaft zu spazieren, selbst auf privaten Grundstücken. Der South West Coast Path (southwestcoastpath.com) ist der bekannteste Wanderweg im Süden, er führt auf einem alten Küstenwachenweg einmal rund um Devon und Cornwall.

Phantastisch und durchaus anspruchsvoll sind Exkursionen im Dartmoor oder Exmoor-Nationalpark. Sie sind nicht zu unterschätzen. Immer wieder verirren sich Touristen im Nebel der Moore. Ähnlich spektakulär ist der South Downs Way, der von Eastbourne nach Winchester führt – vorbei an den berühmten Klippen von Beachy Head. Eine Routenauswahl findest du unterwalkingworld.com. Besonders schön sind auch die Touren in den South Downs. Infos unter nationaltrail.co.uk

Wasserski & Wakeboard

Ein Klassiker wird wieder populär: An vielen Küstenorten kannst du jetzt auch wieder in England Wasserski fahren, außerdem Wakeboard – beispielsweise bei Brighton Watersports (thebrightonwatersports.co.uk) und Cornwall Watersports (cornwallwatersports.co.uk). Eine umfangreiche Liste über Clubs findest du unter bwsw.org.uk.

Surfen

Jamie Olivers Frau Jools macht es, ihre Kinder machen es sowieso, und selbst Großbritanniens Expremier David Cameron wurde schon dabei ertappt: Surfen und Cornwall gehören ungefähr so zusammen wie der Schwarzwald und die Kirschtorte. Surfen ist eine Art Gegenbewegung zum beschaulichen Rosamunde-Pilcher- Image der Gegend. Berühmt ist Newquay mit elf Stränden, die sich über 10 km ziehen und wo das ganze Jahr über Meisterschaften im Wellenreiten ausgetragen werden. Fistral Beach und Watergate Bay sind die beiden Hauptstrände fürs Wellenreiten, überall in der Stadt findest du Backpacker-Unterkünfte.

Newquay ist inzwischen so angesagt, dass manche längst weitergezogen sind nach Devon – die Strände an der Küste bei Ilfracombe etwa gelten als adäquater Ersatz. Während sich am Woolacombe Familien und Anfänger versuchen, ist Croyde Bay eher etwas für Könner. Wer Surfen erst noch lernen will, hat viele Schulen an der südenglischen Küste zur Auswahl. Weitere Informationen gibt es unter surfingengland.org.

Mit Kindern unterwegs

Die staatlichen Topmuseen gewähren freien Eintritt; Erlebnisparks und andere Attraktionen sind aber oft teuer. Die Preise für Familientickets gelten in der Regel für zwei Erwachsene und zwei Kinder bei Kauf vor Ort; per Onlinekauf wird es oft erheblich billiger.

Cornwall

Dairyland

Nicht Disneyland, sondern Dairyland heißt dieser Themenpark mit einer ganz besonderen Idee: Hier riecht es, sieht es aus und hört es sich an wie auf einem richtigen Bauernhof. Es gibt sogar eine virtuelle Kuh, die tgl. gemolken wird. April-Okt. tgl. 10-17, Jan.-März Do-So 10-17 Uhr | Eintritt Familie £ 33,40 | www.dairylandfarmworld.com | 8 km südöstlich von Newquay, A3085

Lappa Valley Steam Railway

Eine alte Bergwerkeisenbahn in Newquay, die heute für Touristen über knapp 2 km zwischen den Stationen Benny Halt und East Wheal Rose pendelt. Auf Familien mit Kindern ausgerichtet. April-Aug. 10.30-16, Sept. So-Fr 10.30-16 Uhr | £ 11,75 | St. Newlyn East | www.lappavalley.co.uk.

National Seal Sanctuary

Seit 1958 kümmern sich die kornischen Wissenschaftler intensiv um die Pflege und Rettung der Seehunde. Manchmal werden auch Delphine in die Pools und das Krankenhaus des Zentrums aufgenommen. Die meisten Tiere können nach kurzer Zeit wieder in die Wildnis entlassen werden. Tgl. 10-17 Uhr | Familie £ 26 | www.sealsanctuary.co.uk | Gweek | 10 km südwestlich von Falmouth

Waterworld

Wenn das Meer vor Newquay zu kalt ist: Spaßbad mit 30° C warmem Wasser, Rutschen und Wasserkanonen, aber auch 25-m-Bahnen für Größere. Tgl., wechselnde Öffnungszeiten | Eintritt £ 6, Kinder £ 4,60 | Trenance Leisure Park | www.newquaywaterworld.co.uk

Devon & Somerset

Go Ape!

Klettern, abseilen und schwingen - gut angeschnallt, durch Leitern und Netze gesichert. Go Ape! ("Den Affen spielen") betreibt 26 Abenteuerspielplätze für Jung und Alt im ganzen Land, z. B. dieser in Haldon Forest in Devon. Weitere in Südengland: Leeds Castle, Kent, sowie in den Grafschaften Surrey und Dorset. Feb.-Nov. tgl., wechselnde Öffnungszeiten je nach Tageslicht | Eintritt Erwachsene £ 30, Kinder £ 20 | www.goape.co.uk | ca. 10 km südwestlich von Exeter an der A38

Höhlen von Wookey Hole

Über Tausende von Jahren hat die Kraft des Wassers ein sehr weitläufiges Höhlensystem unter den Mendip Hills geschaffen. Vor 2000 Jahren wohnten sogar Menschen in diesen Höhlen. Heute sind vier Haupträume zu sehen, etwa die "Hexenküche" und die "Kathedrale". April-Okt. tgl. 10-17, Nov.-März tgl. 10-16 Uhr | Eintritt Familie £ 49 | www.wookey.co.uk | an der A39 zwischen Wells und Cheddar

Morwellham Quay

Ein Open-Air-Museum zum Thema Hafen und Bergwerk am Fluss Tamar nahe Tavistock. Kinder können in Kostüme aus viktorianischen Zeiten schlüpfen, in einen Stollen einfahren und den Alltag des 19. Jhs. hautnah miterleben. März-Okt. tgl. 10-17, Nov.-Feb. tgl. 10-16 Uhr | Eintritt Familie £ 24,95 | Morwellham Quay, Tavistock | www.morwellham-quay.co.uk

Pirate Walks

Bristol ist nicht nur eine alte Seefahrerstadt - sie ist auch Handlungsort zahlreicher Piratengeschichten. Pirat Pete führt durch die Hafengegend auf den Spuren seiner Vorfahren und zu Schauplätzen der "Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson. Sa/So 14 Uhr | Familie £ 15 | Tel. 07950 566483 | www.piratewalks.co.uk

Dorset, Hampshire & Umgebung

Dinosaur Isle

Die Kinderattraktion der Isle of Wight ist das imposante Museum, das einem gigantischen fliegenden Reptil ähnelt. Anlass: An der Südküste der Insel wurden einst Reste eines Eotyrannus, eines Vorfahren des T-Rex, gefunden. Tgl. 10-18, Sept.-März bis 16 Uhr | Eintritt Familie £ 15,50 | www.dinosaurisle.com | Culver Parade Sandown

Marwell Tierpark und Zoo

Wer erwartet sibirische Tiger, Schneeleoparden und Nilpferde in Südengland, und dazu noch mitten im Freien? Seit 1972 gibt es diesen Park, der sich vor allem um vom Aussterben bedrohte Tiere kümmert. Wenn Sie sich in ein Tier vernarrt haben sollten, fragen Sie ruhig nach. Es gibt Möglichkeiten der Adoption. Tgl. 10-18, Okt-März bis 16 Uhr | Eintritt Familie £ 55,50 | www.marwell.org.uk | 12 km südlich von Winchester | B2177 Eastleigh

National Motor Museum

Das Museum, umgeben von den Anlagen der Abtei Beaulieu, ist für jede Altersgruppe geeignet. Über 250 Fahrzeugmodelle werden ausgestellt. Durch interaktive Spiele wird erklärt, wie ein Motor funktioniert. Gokarts und Minibikes runden die Sache so richtig ab. Tgl. 10-18, Okt-Mai bis 17 Uhr | Eintritt Familie £ 49,75 | www.beaulieu.co.uk | Beaulieu | New Forest

East Sussex, Kent & Umgebung

Bluebell Railway

Die Dampfeisenbahn fährt mit alten Lokomotiven und Waggons auf einer 15 km langen Strecke ab Sheffield Park, nördlich von Lewes an der A275. Wechselnde Fahrpläne | Rückfahrkarte Familie £ 37, online £ 30 | www.bluebell-railway.co.uk

Brighton Pier

Beinahe jedes Seebad in England hat einen Vergnügungspark, der in Design und Farbigkeit sehr an deutschen Rummel erinnert. Der Brighton Pier mit seinen Karussells, Fish 'n' Chips-Ständen und der Amüsierarkade für Kinder jeder Altersgruppe ist der berühmteste im Land. Tgl. 9-24 Uhr | www.brightonpier.co.uk

Chessington World of Adventure

Dieser Erlebnispark hat so viele Attraktionen, dass man sie an einem Tag gar nicht alle ausprobieren kann. Es gibt mehrere Themenwelten mit Tieren, außerdem ein Sealife Aquarium. Rasante Fahrten wie Rameses Revenge, Vampire und Dragon Falls sind sehr beliebt. Tgl. 10-17 Uhr | Eintritt Familie £ 108, online £ 75,60 | www.chessington.com | Surrey | südlich von London, M25, Ausfahrt 9 oder 10

Legoland Windsor

Der Klassiker: Das englische Legoland vor den Toren Windsors bietet Show, Fahrspaß und eine Miniaturwelt aus den kleinen bunten Steinen. März-Okt. tgl. 10-17 Uhr | Eintritt Familie £ 154,80, online £ 139,32 | www.legoland.co.uk | westlich von London, M3, Ausfahrt 6

Thorpe Park

In dem maritimen Spaßpark bestimmen viele adrenalinfördernde Erlebnisse, Wasserfälle und Donnerflüsse die Szene. März-Okt. tgl. 10-17 Uhr | Eintritt Familie £ 124,80, online £ 109,80 | www.thorpepark.com | südwestlich Londons, M25, Ausfahrt 11 oder 13

Sehenswertes

Natürliche Sehenswürdigkeiten in Cornwall in Südengland sind zum Beispiel die Moorlandschaften wie Bedruthan Steps und Bodmin Moor. Auch die Kelten haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Megalithen wie Lanyon Quoit und Men an Tol, aber auch das Lanhydrock House, das Minac Theatre und das Tintagel Castle sind berühmte Sehenswürdigkeiten in Cornwall. Letzteres soll übrigens der Geburtsort von König Artus sein.

Freizeit

In Cornwall können Sie Ihre Freizeit an den malerischen Sandstränden oder bei einer Wanderung entlang der Steilküsten verbringen. In den letzten Jahren öffnen auch immer mehr Bergwerke ihre Pforten. Wenn Sie eine Reise nach Cornwall in Südengland unternehmen, dann können Sie sich hier ansehen, wie die Bergarbeiter früher Kohle und Erze ans Tageslicht befördert haben.

Übernachten

Sehr beliebt, wenn man in Cornwall übernachten möchte, sind die malerischen Cottages, die mitten auf dem Land liegen. Sie sind oft als Ferienhäuser zu haben, ebenso wie es hier viele Bed and Breakfast Pensionen gibt. In den größeren Ferienorten kann man es sich beim Urlaub in Cornwall im Hotel in dieser südenglischen Region stilvoll gemütlich machen.

Am Abend

Wer in Cornwall in Südengland ausgehen möchte, der geht nach Feierabend in einen Pub. Bei einem Glas englischen Ales und Spezialitäten wie Chips and Fisch lassen es sich die Engländer gut schmecken. Übrigens essen die Briten ihre Chips (Pommes Frites) am liebsten in Essig getränkt und mit Käse überbacken. Es gibt aber auch europäischere Küche, wenn man in Cornwall essen geht.