Norrmalm

Als die Bevölkerung Stockholms im 17. und 18. Jh. immer weiter wuchs, begann man zunächst Norrmalm zu bebauen, es entstanden dort Bürgerhäuser und Stadtpaläste. 1871 nahm der Hauptbahnhof (Centralen) seinen Betrieb auf. Danach entwickelte sich Norrmalm zum neuen Zentrum, Banken wurden gegründet und Kaufhäuser wie Åhléns und Nordiska Kompaniet NK gebaut. Die moderne City entstand in den 1950er- bis 1970er-Jahren, als im Klaraviertel Hunderte Wohnhäuser der Abrissbirne zum Opfer fielen. 18-stöckige Gebäude wurden nahe dem Hötorget errichtet und der Platz Sergels torg mit dem Kulturhuset in zwei Ebenen angelegt. Wohnungen wichen Bürogebäuden. Auch verschiedene Regierungsgebäude liegen in dem Bezirk: der Regierungssitz Rosenbad, Sagerska Palatset, die Dienstwohnung des Ministerpräsidenten, und der Arvfurstens Palats am Gustav Adolfs torg, in dem heute das schwedische Außenministerium residiert. An der Einkaufsstraße Hamngatan liegt der Kungsträdgården mit seinen Cafés und Restaurants.
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