Stade Sehenswürdigkeiten

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Sehenswürdigkeiten

Das Zentrum der Stadt liegt auf einer seit dem Mittelalter bewohnten Schwingeinsel, es ist eine idyllische Altstadt mit vielen historischen Gebäuden und Straßen.

Kirchen
  • Kirche St. Cosmae Die St. Cosmae-Kirche prägt zusammen mit St. Wilhadi bis heute das Bild der Stadt Stade. Erstmals erwähnt wurde der Name der Kirche 1132 in der Stiftungsurkunde des Praemonstratenserklosters St. Georg. St. Cosmae ist seit 1529 eine evangelisch-lutherische Kirche. Den Hauptaltar schuf der Hamburger Bildhauer Christian Precht 1674-77. Glanzstück der Kirche ist die 1668-75 erbaute Barockorgel des Glückstädter Orgelbauers Berendt Huß, die von seinem hochbegabten Gesellen und jüngeren Vetter Arp Schnitger vollendet wurde. Aufgrund baurechtlicher Auflagen ist eine Kirchturmbesteigung nur in Gruppen von max. 12 Personen unter Anleitung eines Turmführers möglich. Anschrift: Cosmae-Kirchhof, 21680 Stade
  • Kirche St. Wilhadi Der etwas überhängende, wuchtige viereckige Westturm der St. Wilhadi-Kirche wird im Volksmund „schiefer Turm von Stade" genannt. Die heutige dreischiffige gotische Hallenkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ältester Teil der St. Wilhadi-Kirche aber ist vermutlich der Westturm, der stilistisch auf das späte 13. Jahrhundert als Bauzeit hinweist. Doch trotz aller Widrigkeiten ist heute eine Orgel der kulturhistorisch bedeutendste Schatz. Sie wurde 1731-36 vom vermutlich in Stade gebürtigen und beim Schnitgerschüler Matthias Dropa in Lüneburg ausgebildeten Meister Erasmus Bielfeldt erbaut. Nach der Restaurierung des Orgelwerkes durch Jürgen Ahrend von 1990 hat sie heute wieder ihr historisches Klangbild. Das Kircheninnere wurde 1958-60 und 1991 restauriert und auch ein Teil der alten Deckenbemalung konnte wiederhergestellt werden. St. Wilhadi wurde bereits 1529 - nur zwölf Jahre nach Luthers Thesenanschlag in Wittenberg - evangelisch-lutherisch. Anschrift: Wilhadi-Kirchhof, 21680 Stade
  • Kirche St. Johannis - Grundsteinlegung am 25. September 1955. Die Kirche wurde auf einem 21 Meter über NN liegenden Kirchhügel mit ihrem 41,70 m hohen Turm errichtet. Zum 01. Oktober 1958 ist sie dann als evangelisch-lutherische Johannisgemeinde zu Stade in die Selbstständigkeit entlassen worden. Die von Paul Ott aus Göttingen gelieferte Orgel wurde, um der Kirchenmusik und dem Laienspiel bei gemeinsamen Auftritten einen effizienten Platz zu bieten, im Chor neben dem Altar platziert. Es handelt sich um eine moderne Schleifladenorgel mit mechanischer Traktur. Anschrift: Sandersweg 69, 21680 Stade
  • Kirche St. Josef Die Kirche ist Bestandteil des "Katholisches Altenheims St. Josef vorm Schiffertor". Dort finden sowohl katholische Messen wie auch evangelische Gottesdienste statt. Anschrift: Schiffertorsstr. 17, 21682 Stade
  • Kirche Matthäus Gemeinde - 1947 wird als Gründungsjahr der Ev. Matthäus Gemeinde angesehen. Das Gemeindehaus in der Hospitalstr. 19 wurde 1973 erworben. Seit dem feiert die Gemeinde hier ihre Gottesdienste und gestalten dort das Gemeindeleben. Anschrift: Hospitalstr. 19, 21680 Stade
  • Neuapostolische Kirche - 1919 kamen die ersten neuapostolischen Christen nach Stade. Großen Zuwachs erhielt die Gemeinde nach dem Krieg 1945. Das jetzige Gotteshaus wurde am 22. Dezember 1972 geweiht und bietet über 400 Gottesdienstbesuchern Platz, sodass diese Kirche auch als Zentralkirche für den Stader Bezirk dient. Anschrift: Brinkstraße 10, 21680 Stade
  • Heilig Geist Kirche (katholisch) - in den Jahren 1959/60 gebaut und am 2. Pfingsttag 1960 durch den Hildesheimer Weihbischof Heinrich Pachowiak konsekriert. Der Innenraum wurde 1985 neu gestaltet und den Erfordernissen der nachkonziliaren Liturgiereform angepasst. Die künstlerische Gestaltung lag in den Händen des Bildhauers Josef Baron aus Unna. Den Mittelpunkt bildet der runde Altar, der weit in die Mitte der Kirche, d.h. genau unter die Spitze des Zeltdaches, gesetzt worden ist. Das Gitterwerk der Altarrückwand mit dem Tabernakel nimmt die Medaillenform mehrfach auf. Der Tabernakel selbst ist der Mittelpunkt des Bronzereliefs, äußerlich hervorgehoben durch die leuchtend polierte Bronze. Der Taufbrunnen ist wie die anderen Kunstwerke aus Bronze gefertigt und hat ebenfalls seinen Platz im Altarraum. Die Orgel (1988) aus der Werkstatt der Gebrüder Hillebrand aus Isernhagen bei Hannover hat 23 Register und ca. 1500 Pfeifen. Anschrift: Timm-Kröger-Str. 16, 21680 Stade
Bauwerke
  • historische Fachwerkhäuser am Hansehafen
  • verzierte Kaufmannshäuser in der Fußgängerzone
  • Historisches Rathaus, Hökerstraße 8-10, 21682 Stade. Tel.: +49 (0)4141 401 0, Fax: +49 (0)4141 401 212, E-Mail: info@stadt-stade.de. Das Rathaus von 1667 wurde auf den Grundmauern des zuvor abgebrannten Rathauses von 1279 errichtet. Nach langen Planungen wurde zwischen 1985 und 1988 dann ein neues Rathaus an das historische Rathaus angebaut und gleichzeitig das historische umfassend renoviert. Das "Herz" des Rathauses, die Hansestube, war bis 1955 das Dienstzimmer des Bürgermeisters.
Denkmäler
  • Fischerfrau am Fischmarkt
  • Fischer am Brunnen des Pferdemarktes
  • Elchstatue im Westen der Insel in einer Parkfläche, als Zeichen einer Partnerstadt in Polen
Museen
  • Schwedenspeicher - einst Getreidespeicher der schwedischen Garnison, beherbergt heute das kulturgeschichtliche Regionalmuseum am Fischmarkt. Wasser West 39, 21682 Stade, Tel.: 04141 / 797730; Öffnungszeiten: Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa + So 10.00 – 18.00 Uhr
  • Kunsthaus - in einem alten Kaufmanns- und Speicherhaus von 1667. Wasser West 7, 21682 Stade, Tel.: 04141 / 797720; Öffnungszeiten: Di, Do und Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Mi 10.00 - 19.00 Uhr, Sa + So 10.00 – 18.00 Uhr
  • Baumhausmuseum - am Fischmarkt. Wasser Ost 28, 21682 Stade, Tel.: 04141 / 45434; Öffnungszeiten: Apr – Okt: Sa 15.00 – 17.00 Uhr, So 14.00 – 17.00 Uhr; Nov – Mär: So 15.00 – 17.00 Uhr
  • Freilichtmuseum - auf dem Gelände eines 1692-1694 von der damaligen schwedischen Regierung geschaffenen Festungswerks, des sog. Bleicher-Ravelin. Auf der Insel 2, 21680 Stade, Tel.: +49 (0) 4141 79 773 30; Öffnungszeiten: Mai bis September, Di bis Fr 10–17 Uhr, Sa und So 10–18 Uhr
  • Museumsschiff Greundiek, Hansestraße, 21682 Stade (Liegeplatz am Burggraben). Tel.: +49 (0)4141 83350, Fax: +49 (0)4141 405810, E-Mail: dieter-theodor.bohlmann@ewetel.net. Museumsschiff des Vereins "Alter Hafen Stade e. V.". Der Verein bietet regelmäßig Fahrten mit der Greundiek ab dem Stader Stadthafen zu verschiedenen Terminen an. Das Schiff ist Botschafterin der Maritimen Landschaft Unterelbe und besucht dazu regelmäßig andere Häfen. Das Schiff, das weitgehend im Originalzustand erhalten ist, ist als technisches Kulturdenkmal in das Verzeichnis der beweglichen Kulturdenkmale Niedersachsens eingetragen. Wenn das Schiff an seinem Liegeplatz liegt, ist ein Besuch an Bord möglich jeweils am Mittwoch - Nachmittag13:00 bis 16:30. Geöffnet: Öffentliche Fahrten nur nach Anmeldung.letzte Änderung: Sep. 2021
Straßen und Plätze
Straßen
  • Hökerstraße - eine Straße im Zentrum der Innenstadt, vollständig Fußgängerzone, mit vielen historischen Gebäuden wie dem Alten Rathaus und vielen kleinen Läden; die Straße lädt zum shoppen ein.
  • Rosenstraße - eine Straße in der Innenstadt mit einem wundervollen Ausblick auf einen Seitenarm der Schwinge.
Plätze
  • Fischmarkt- Im Norden der Innenstadt befindet sich der Fischmarkt mit einem alten Hafenbecken und einen historischen Beladekran, sowie der Stadtwaage. Der Fischmarkt ist zu bestimmten Marktzeiten von Ständen nur so umsäumt.
  • Pferdemarkt - Ungefähr in der in der Mitte der Insel liegt der Pferdemarkt, ein großer Platz, an dem sich ein wichtiger Busknotenpunkt der Stadt mit mehreren kleinen Läden, Banken, einer großen Post- und Karstadtfiliale sowie einen kleinen Brunnen mit einer Fischerstatue zu dem norddeutschen Märchen (Der Fischer und seine Frau) befindet. Auf dem Platz befindet sich außerdem ein Mosaik in Form eines Kompasses.
Parks
  • Der Sandweg (Der Weg um die Kuhweide herum) (Wanderweg in Ottenbeck 21684 Stade). Öffentlicher Wanderweg um eine begehbare Kuhweide herum. Unterwegs gibt es Bänke als Sitzmöglichkeit und es gibt viel Natur. Außerdem einen Modellflugplatz, freizeit Luftsport und Galloways.letzte Änderung: Nov. 2020
Verschiedenes
  • Stadeum. Theater und Veranstaltungszentrum.
  • Eine romantische Bootsfahrt auf Burggraben und Schwinge kann man in einer venezianischen Gondel erleben.