Sri Lanka Essen & Trinken

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Einst beherbergte das Haus einen 1858 gegründeten, sehr vornehmen Club, heute ist in dem britischen Herrenhaus ein Hotel mit ausgezeichnetem Restaurant untergebracht. Am Abend wird angemessene…
Wo Flamingo dran steht, ist auch Flamingo drin. Denn das schicke Federvieh taucht in diesem schrägen Restaurant als Motiv immer wieder auf: fliegend übers Deckenbild, stolzierend an die Wand, aber…
In schickem Ambiente werden edle asiatische Gerichte mit herrlichem Seafood serviert. Zum Verdauen geht es in die Bar oder in die Galerie.
Sympathischer Laden im Westernlook, Treffpunkt der Europäer, die in dieser Gegend leben: gutes Essen (Steaks), riesige Auswahl an Drinks.
In der offenen Küche des etablierten Lokals wird die Vielfalt Asiens zelebriert. Gutes Seafood zu günstigen Preisen.
Das familiengeführte Gästehaus liegt sehr ruhig an einem größeren Platz in einer Seitenstraße der Godage Mawatha (ausgeschildert). Dort wohnt man nicht nur gut, sondern kann auch abends im…
Das Restaurant bietet vom 5. Stock des Setmil-Gebäudes einen schönen Blick auf den Hafen. Mit seinen hohen Decken und großen Fenstern wirkt es schick und großzügig. Beliebt ist die deutsche…
Während die Yogis in der Prana Lounge nebenan ihre Verrenkungen machen, kannst du im Café Kumbuk leckere Smoothies oder Cappuccino schlürfen. Sehr beliebt sind die Frühstücksangebote. Auch für…
Freundliches Gästehaus mit Restaurant im Ortsteil Alutgama, direkt am Bentotafluss. Die besten Hummer und jumbo prawns weit und breit. Inhaber Hemasiri gibt gern Auskunft, wo und wie man Flussfahrten…
Neben dem gleichnamigen Hotel, direkt am Strand, sehr gut für Seafoodliebhaber. Shelton, der Wirt, spricht Deutsch und ist immer für ein Späßchen gut
Das kleine Lokal mit Strandanschluss versteckt sich etwas neben dem Hotel Topaz und wird tatsächlich von einem Italiener geführt. Er und seine srilankische Frau verstehen ihr Handwerk: Pizza, Pasta…
Im Gebäude des ehemaligen kolonialen Postamts können Gäste von morgens bis abends zu einem guten Frühstück, zu leckerem Kaffee und Kuchen oder zum Dinner einkehren.
In dem urigen holländischen Haus mit angeschlossenem Souvenirshop können sich Nostalgiker an den Tischen auf der Veranda diverse Teesorten munden lassen. Unter den Snacks schmecken die Kokosnuss-…
Das wunderschöne Resort liegt inmitten einer Teeplantage wenige Kilometer östlich von Ella und lohnt schon wegen des Cafés mit Panoramablick den Besuch.
Schönen. Sie nehmen gern die schummrige Beleuchtung in Kauf, wenn sie nur einen Platz im Hof bekommen, unter zeltähnlichen Stoffbahnen: very stylish, very trendy. Die Speisekarte ist sowohl…
Schwäbische Maultaschen auf Nepalesisch. Versteckt in einer schmalen Seitengasse gegenüber dem Unity Plaza im Stadtteil Bambalapitiya gibt es in einem kleinen Lokal leckere „Momos“. So heißen…
Ganz schön abgedreht: Lobby und Restaurant sind mit viel Kitsch und wenig Kunst so voll gestopft, dass es schon wieder komisch ist. Kaum jemand kommt wegen des Essens (obwohl das gar nicht schlecht…
Im obersten Stock des Gästehauses kannst du dich ab 19.30 Uhr an dem reichhaltigen Curry-Büfett bedienen. Komm pünktlich, sonst ist alles weg.

Essen & Trinken

Reis und Curry, so heißt eigentlich jegliches einheimische Essen. Wobei der Curry-Begriff mehrdeutig ist. Zum einen ist Curry eine individuelle, teils geröstete Gewürzmischung (der Name kommt vom tamilischen Wort für Holzkohle, „kari“). Zum anderen bezeichnet Curry zusammen mit der Hauptzutat den Namen des jeweiligen Gerichts, etwa beim Gemüse-, Lamm-, Hühnchen- oder Fisch-Curry. Mit Curry sind aber auch die intensiv riechenden Blätter gemeint, die vom Currybaum stammen, der in fast jedem Garten zu finden ist. Und diese kleinen Blätter gehören zum unverzichtbaren Bestandteil vieler Gerichte.

Die Gewürzmischung macht's

Wie wichtig die Gewürze in der srilankischen Küche sind, merkt man schon daran, wie sehr sie ein Inselbewohner vermisst, wenn er z. B. nach Europa reist und dort speist. Das Essen kommt ihm ziemlich fad vor. Von klein auf wachsen die Srilanker mit einer gewürzreichen Küche auf. Zur Grundmischung eines Currys gehören Fenchel-, Kreuzkümmel- und Koriandersamen, dazu Kardamom, Nelken, Senfkörner und Zimt. Aber erst das Rösten kitzelt ihr Aroma so richtig heraus und passt perfekt zu diversen Fleischsorten. Was vergessen? Natürlich Chili! Den gibt es in diversen Varianten: frisch vom Busch, getrocknet und gemahlen oder mit etwas Speiseöl geröstet. Auch Kurkuma, die fein gemahlene Gelbwurz, darf nicht fehlen. Und damit der Curry etwas säuerlich und dicker wird, fügt die Köchin oder der Koch die bräunliche Masse der Tamarinde hinzu. Ganz wichtig sind in Wasser eingeweichte Kokosraspeln, die dem Curry einen runderen Geschmack verleihen.

Vegan bis fleischig

Die Currys werden in vielerlei Schälchen gleichzeitig aufgetragen. Zuweilen biegt sich der Tisch unter der Last. Reis gibt es oft in mehreren Sorten, darunter traditionell als rötlicher „Kalu Heenati“ in ungeschälter Form. Schaut man in die Töpfe, dann ist auf den ersten Blick oft nicht erkennbar, was für ein Curry drin ist. Das können diverse Gemüsearten sein, die von Auberginen, Brotfrucht, Bananenblüten und Lotoswurzeln bis Jackfrucht reichen und auch Veganer-Herzen höher schlagen lassen. Schwein und Rind sind aus religiösen Gründen eher verpönt, aber angesichts der vielen Seafood- Varianten kann man gut darauf verzichten. Was schnittlauchfein geschnitten in der Schale liegt, ist meist gesund: Es handelt sich um „Mallung“ und besteht aus kleingehackten, mit Zwiebeln und Chili gemischten Blättern. Beispielsweise des Indischen Wassernabels (Gotu Kola), des Wasserspinats (Kankun) oder des Turibaums (Kathuru Murunga). Dazu wird stets „Pappadam“ gereicht, ein dünner frittierter Fladen aus Linsenmehl. Auch Chutneys, marmeladenähnliche Dips, stehen immer auf dem Tisch. Sie dienen sowohl der zusätzlichen Würze als auch – wenn es süße Chutneys sind – ihrer Entschärfung.

Nudelknäuel am Morgen

Schieb die labberigen Toasts und fetten Eierspeisen zum Frühstück ruhig mal beiseite und heize deinem Gaumen so richtig à la Sri Lanka ein. Beispielsweise durch „Stringhoppers“, zu Knäueln gepresste dünne Reisfäden, die du zusammen mit Linsenbrei (Dhal), Fisch- oder Hühnercurry plus Kokosflocken mit Zwiebeln und Chili (Pol Sambol) isst. Alternativ kannst du auch „Egg Hoppers“ bestellen, das sind dünne, halbkugelförmige Pfannkuchen aus Reismehl, Kokosmilch und Kokosflocken plus Spiegelei. Sollte der Gaumen höllisch brennen, dann frag nach „Curd and Treacle“ (Büffelquark mit dem Sirup der Fischschwanzpalme) – wirkt lindernd.

Zum Vernaschen gut

Neben Obst gibt es als Nachtisch eine gute Auswahl an Süßspeisen. Von arabischen Einwanderern stammt „Aluwa“, eine Masse aus Klebereis, Palmzucker, Cashews, Kokosmilch und diversen Gewürzen. Muslime aus dem malaiisch-indonesischen Raum haben „Wattalapam“, einen karamellisierten Pudding mit Kokosmilch und Cashews auf die Insel gebracht. Zum Vernaschen gut sind auch „Thalaguli“, zuckersüße Sesambällchen, oder „Bibikkan“, Reiskuchen mit verschiedenen Zutaten. Solltest du zu viel „Puhul Dosi“, süßen, eingelegten Kürbis, genossen haben, lass dir gleich einen Zahnarzttermin geben. Aus Südindien haben Tamilen eine Reihe von Snacks mitgebracht. Zu diesen Short Eats, wie sie in feinstem Srilankan English genannt werden, zählen „Roti“, gefüllter Pfannkuchenteig, „Thairu Vadai“, mit Joghurt gefüllte Teigtaschen, und „Parripu Vadai“, in Öl gebrutzelte flache Klöße aus roten Linsen.

Vitaminreich oder hochprozentig

Sri Lankas bester Energiedrink steht nicht im Supermarktregal, sondern hängt hoch oben an der Palme. Die goldgelbe „King Coconut“, Thambili, ist vom Geschmack her gehaltvoller als die grüne Kokosnuss und wirkt nicht nur wohltuend erfrischend, sondern ist auch immens vitamin- und mineralienreich. Das ist beim Arrack vermutlich weniger der Fall. Der Hochprozentige macht bei übermäßigem Konsum eher müde und schlaff. Vom Saft der Kokospalme gebrannt, gilt er als der nationale Schnaps unter Sri Lankas Männern. Frauen trinken kaum Alkohol und dürfen ihn per Gesetz nicht mal kaufen. Das einheimische, ziemlich leichte Bier (Lion Lager) ist passabel, der zuckersüße Tee (meist mit Milch serviert) Geschmacksache. Hingegen kommt der Kaffee in gewöhnlichen Restaurants meistens als schwarze Plörre daher. Abhilfe schafft hier die zunehmende Zahl an Cafés mit professionellen Kaffeeautomaten.

Spezialitäten

Snacks

Rotis

Brotfladen, in Sri Lanka aus geriebener Kokosnuss oder Kokosflocken; beliebt zum Frühstück

Pattis

Kleine Pasteten; traditioneller Geburtstags- und heute beliebter Partysnack

Maalu paan

Gebackener, mit Makrelen gefüllter Weizenteig (engl. fish bun)

Appé

Pfannkuchen aus Reismehl, Hefe und Kokosmilch, oft auch hoppers genannt

Vegetarisch

Bandakka

Curry mit kleingeschnittenen Okra (auch Lady Finger genannt)

Nelum ala

Mit Tomaten, Kurkuma, Kokosmilch und Chili angebratene Lotoswurzeln

Sapattu mal

Curry mit Hibiskusblüten

Kaha bath

Gelber Reis, in Kokosmilch gekocht; zu Festessen

Fisch und Fleisch

Lampries

Reis in Fleischbrühe gekocht, mit Hackfleisch gefüllt, im Bananenblatt gebacken

Rathu isso

Garnelencurry (die kleinen Shrimps werden mit Schale gegart)

Miris malu

Chili-geröteter scharfer Fischcurry

Paripoo

Linsen auf ceylonesisch, breiartige Beilage mit Thunfisch und Kurkuma; wird gern zu Currys serviert

Desserts

Rasagullas

Sirupgetränkte Knödel aus Kokosmilchteig

Wattalapam

Pudding aus Palmblütenzucker, Kokosmilch und Gewürzen, meistens Zimt

Alla aluwa

Süßer Kartoffelkuchen

Kiribath

Milchreis mit geriebenem Palmzucker und/oder Zimt