Sri Lanka

Überblick

Willkommen auf Sri Lanka

Wie ein tränenförmiger Smaragd, so wirkt es auf der Landkarte, hängt Sri Lanka am indischen Subkontinent. Keine 700 km vom Äquator entfernt vermischt sich auf der Tropeninsel das satte Grün der rauschenden Palmhaine und dichten Dschungelwälder mit dem leuchtenden Grün der Reisfelder und Teeplantagen. Keinem anderen Land der Welt haben Besucher schönere Namen verliehen: Als Tabropana, die Kupferfarbene, kannten sie schon die Römer vor gut 2000 Jahren, als Serendib, die Bezaubernde, beschrieben arabische Seefahrer das Eiland. Sinhala dvipa, die Löweninsel, wird sie in antiken Sanskritschriften genannt. Poetisch klingt auch der heutige Staatsname: Sri Lanka, die Ehrwürdige Schöne heißt die Insel seit 1972, während die Tamilen sie immer noch Ilankai, die Wundervolle, nennen.

Mit 65 525 km2 nicht mal so groß wie Bayern entfaltet sich die legendäre Vielfalt der Insel zwischen dem Point Pedro im Norden und dem 435 km entfernten Dondra südlich von Matara. Von Ost bis West beträgt die Entfernung an der breitesten Stelle nur 225 km. Dazwischen liegt ein landschaftlicher Reichtum, der immer wieder erstaunt. Entlang der über 1300 km langen Küste locken endlose Sandstrände und einsame Buchten, sich im Wind wiegende Kokospalmen und steile Felsenkliffe. Hier herrscht Badespaß das ganze Jahr: zwischen November und April im Westen und tiefen Süden, von Mai bis Oktober an der Ostküste, an der seit Ende des Bürgerkriegs immer mehr Unterkünfte entstehen. Ob schlichte Pensionen, noble Kolonialvillen oder schicke Resorts - an den kilometerlangen Stränden rund um das Eiland wird jeder fündig.

Welches Wetter erwartet mich in Sri Lanka?

Das Klima Sri Lankas ist tropisch und durch Monsune geprägt. Die optimale Reisezeit Sri Lankas ist abhängig von der Urlaubsregion. Das Wetter im Norden ist fast ganzjährig trocken. Die beste Reisezeit in Sri Lankas Süden ist von November bis April.

Welche Region eignet sich für meine Reise nach Sri Lanka?

Der Norden der Insel lockt mit spannenden buddhistischen und hinduistischen Tempelanlagen und bietet Ihnen Einblicke in das traditionelle Sri Lanka. An der Westküste erwartet Sie die Hauptstadt Colombo mit bunten Märkten und einem quirligen Großstadtleben. Zudem laden hier palmengesäumte Traumstrände zum Baden ein. Im zentralen Hochland können Sie in den Königsstädten Polonnaruwa, Anuradhapura und Dambulla zahlreiche historischen Sehenswürdigkeiten und einen Ableger des Baumes, unter dem Buddha seine Erleuchtung fand, bewundern.

Familien Singles Verliebte Nachtschwärmer Aktivurlauber
Norden
Westküste
Zentrales Hochland
Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Sri Lanka?

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas ist der Zahntempel in Kandy. Hier befindet sich eine 30 m lange Buddha-Statue, die die Region bewachen soll. Zu den Must-Sees der Insel zählt zudem der Felsentempel Dambulla bei Sigiriya. Neben spannenden Höhlen gibt es hier einzigartige Felsmalereien zu bewundern. Eine der beliebtesten Attraktionen von Sri Lanka ist das Elefantenwaisenhaus Pinnawela nahe der Stadt Kegalle, in dem Sie den sanften Dickhäutern ganz nahekommen können. Ein unvergessliches Erlebnis ist es, den Elefanten beim Baden im Fluss zuzuschauen.

Checkliste: Daran sollten Sie vor Ihrer Sri Lanka-Reise denken
Papiere

Reisepass (mindestens 6 Monate lang gültig). Deutsche, Österreicher und Schweizer können Sri Lanka 30 Tage lang ohne Visum bereisen.

Impfungen

Alle Standardimpfungen und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis

Geld

Währung: Sri-Lanka-Rupie. Vielerorts Geldautomaten mit Maestro-Zeichen, die meisten Hotels und größeren Restaurants akzeptieren Kreditkarten.

Versicherungen

Zu Ihren Urlaubsvorbereitungen sollte der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung zählen.

Sonstiges

Eine sorgfältige Reiseplanung für Ihren Urlaub in Sri Lanka ist wichtig. Vergessen Sie Sonnencreme, Mückenschutz und Adapter nicht.

Was muss ich bei der Anreise beachten?
mit dem Flugzeug

Anreise nur mit dem Flugzeug möglich. Vom Flughafen Colombo sind es 35 km ins Zentrum, Transfer mit Bus, Taxi, Mietwagen möglich

mit dem Taxi

vor Ort ca. 0,30 Euro pro km Fahrt

mit dem Auto

Mietwagen am besten mit Fahrer buchen, das ist billiger und stressfreier

mit der Bahn

Vor Ort gibt es ein gut ausgebautes Eisenbahnnetz.

Checkliste: Was gibt es vor Ort in Sri Lanka zu beachten?
Wasser

Leitungswasser hat keine Trinkwasserqualität.

Essen & Trinken

Wissenswertes: An einigen Feiertagen und bei Vollmond ist der Konsum von Alkohol verboten.

Trinkgeld

Bis zu 10 % des Rechnungsbetrags sind üblich.

Das sollten Sie vermeiden/Bloß nicht

Do's and Dont's: Nacktbaden ist nicht angemessen. Wählen Sie passende Kleidung für einen Tempelbesuch, Arme und Beine bedecken und Schuhe ausziehen.

Insider-Wissen/Empfehlung

Handeln Sie, bei Urlaubern werden die Preise in der Regel zu hoch angesetzt.

Sicherheit

Beachten Sie die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes. Besonders bei Reisen in den Norden wird zu Vorsicht geraten.

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Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

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Alle Sehenswürdigkeiten Alle Hotels & Übernachtungsmöglichkeiten Alle Restaurants Alle Aktivitäten

Beliebte Regionen in Sri Lanka

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Beliebte Städte in Sri Lanka

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Reisezeit Sri Lanka

Januar
sehr gut
30°C
Februar
sehr gut
31°C
März
sehr gut
31°C
April
gut
31°C
Gefahr von tropischen Wirbelstürmen (Zyklonen)
Mai
mittel
30°C
Juni
sehr gut
30°C
Juli
sehr gut
29°C
August
sehr gut
29°C
September
sehr gut
30°C
Gefahr von tropischen Wirbelstürmen (Zyklonen)
Oktober
mittel
29°C
November
gut
29°C
Dezember
sehr gut
30°C
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Wetter & Klima

kachelmannwetter.com
Sonntag / 23.02.2020
Vormittags
24 °C
Nachmittags
30 °C
Abends
23 °C
Montag / 24.02.2020
Vormittags
25 °C
Nachmittags
30 °C
Abends
24 °C
Dienstag / 25.02.2020
Vormittags
25 °C
Nachmittags
32 °C
Abends
24 °C
Mehr Wetterinfos

Anreise

9h 50min
Frankfurt am Main
Sri Lanka
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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

Auftakt

Entdecken Sie Sri Lanka!

Wie ein tränenförmiger Smaragd, so wirkt es auf der Landkarte, hängt Sri Lanka am indischen Subkontinent. Keine 700 km vom Äquator entfernt vermischt sich auf der Tropeninsel das satte Grün der rauschenden Palmhaine und dichten Dschungelwälder mit dem leuchtenden Grün der Reisfelder und Teeplantagen. Keinem anderen Land der Welt haben Besucher schönere Namen verliehen: Als Tabropana, die Kupferfarbene, kannten sie schon die Römer vor gut 2000 Jahren, als Serendib, die Bezaubernde, beschrieben arabische Seefahrer das Eiland. Sinhala dvipa, die Löweninsel, wird sie in antiken Sanskritschriften genannt. Poetisch klingt auch der heutige Staatsname: Sri Lanka, die Ehrwürdige Schöne heißt die Insel seit 1972, während die Tamilen sie immer noch Ilankai, die Wundervolle, nennen.

Mit 65525 km2 nicht mal so groß wie Bayern entfaltet sich die legendäre Vielfalt der Insel zwischen dem Point Pedro im Norden und dem 435 km entfernten Dondra südlich von Matara. Von Ost bis West beträgt die Entfernung an der breitesten Stelle nur 225 km. Dazwischen liegt ein landschaftlicher Reichtum, der immer wieder erstaunt. Entlang der über 1300 km langen Küste locken endlose Sandstrände und einsame Buchten, sich im Wind wiegende Kokospalmen und steile Felsenkliffe. Hier herrscht Badespaß das ganze Jahr: zwischen November und April im Westen und tiefen Süden, von Mai bis Oktober an der Ostküste, an der seit Ende des Bürgerkriegs immer mehr Unterkünfte entstehen. Ob schlichte Pensionen, noble Kolonialvillen oder schicke Resorts - an den kilometerlangen Stränden rund um das Eiland wird jeder fündig. In Mount Lavinia bei Colombo blickten schon die Beamten des britischen Empires sehnsüchtig aufs Meer, während Sri Lankas ältestes Seebad, Negombo, bereits Anfang der 1970er-Jahre europäische Urlauber in die Tropensonne lockte. Badeurlaub nach jedem Geschmack können Touristen entlang der sogenannten Goldene Küste zwischen Colombo und Galle machen. Hier kommen Wassersportler genauso auf ihre Kosten wie alle, die einfach nur ihre Seele baumeln lassen wollen. Wer sich aufraffen kann, wird es nicht bereuen, denn im Hinterland wartet so manches idyllische Kleinod, seien es lauschige Lagunen, stille Seen oder verwunschene Tropengärten. Die Arugam Bay im Osten wiederum wirkt wie ein Magnet für Wellenreiter aus aller Welt, die Surfspots zählen in der Szene zu den besten Asiens. Wer schließlich abtauchen möchte, findet in den Tiefen des Indischen Ozeans fischreiche Riffs und geschichtsträchtige Wracks.

Doch damit nicht genug. In den vielen üppiggrünen Gärten haben Kardamomsträucher, Pfefferranken und Zimtbäume Sri Lankas Ruf als Gewürzinsel begründet, während Palmhaine, Reisfelder und Kautschukplantagen noch heute eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft darstellen. "Wir finden hier das Paradies, die Fülle und Üppigkeit aller natürlichen Gaben", notierte euphorisch Hermann Hesse 1911 bei seinem Spaziergang in den Bergen. Wie der berühmte Dichter des "Siddharta" kommen auch heute noch Reisende bei ihrer Fahrt durch das Hochland ins Schwärmen: Teeplantagen, die sich wie ein grüner Teppich über die Berghänge legen, urige Bergorte wie Ella und Haputale, von denen sich herrliche Panoramablicke ergeben, erfrischende Wasserfälle wie die Dunhinda Falls oder wilde Flüsse wie in Kitulgala. Doch nicht nur landschaftlich sind die Berge ein Kontrastprogramm zur Küste, sondern auch klimatisch. Wer dorthin reist, sollte Windjacke und Pullover immer griffbereit halten. Dank seiner Nationalparks ist Sri Lanka auch für Naturfreunde ein lohnenswertes Ziel. Wildelefanten am Stausee, Leoparden in der Savanne, Affenhorden zwischen Tempelruinen und Delfinschwärme im Meer begeistern bei so manchem Blick durch das Fernglas.

Im Kulturellen Dreieck erinnern die antiken Stätten an eine hochentwickelte, über 2300 Jahre alte Zivilisation. Sie brachte nicht nur steinerne Zeugnisse des Buddhismus hervor, sondern aufgrund der geringen Niederschläge in der Trockenzone auch ein ausgefeiltes Bewässerungssystem. Von den heute mehr als 33000 Stauseen stammen noch viele aus der Zeit der alten Könige. "Kein noch so kleiner Regentropfen soll ins Meer fließen, ohne zuvor den Menschen zugute gekommen zu sein", war das Motto des großen Herrschers Parakramabahu aus dem 12. Jh., der tausende Kanäle und Reservoirs anlegen oder restaurieren ließ. Heute sind die Stauseen auch wichtige Biotope für Wasservögel und Wildelefanten. Viele von ihnen wie in jene Minneriya oder Kaudulla liegen inmitten von ausgedehnten Naturschutzgebieten.

Wer durch die Ruinenfelder der einstigen Königsstädte Anuradhapura und Polonnaruwa wandelt oder die atemberaubende Bergfeste Sigiriya erklimmt, mag beim Anblick der Monumente einen Eindruck von der Kunstfertigkeit der frühen Inselbewohner bekommen. Bauchige Stupas - in Sri Lanka Dagoba genannt - erheben sich aus der weiten Ebene und erinnern an den schwierigen Weg vom Samsara zum Nirvana. Filigran gearbeitete Buddhastatuen verströmen eine innere Ruhe und Gelassenheit, die nicht nur gläubige Betrachter berührt. Mit ihren leuchtenden Farben begeistern die barbusigen Wolkenmädchen von Sigiriya schon seit über 1500 Jahren die Besucher. Einen völlig anderen, weniger kontemplativen Eindruck hinterlassen die kunterbunten Tempel der Hindus. Ihre steil aufragenden Tortürme sind über und über mit plastischen Darstellungen verziert und wirken wie ein Bilderbuch in 3-D-Format. Hier tummeln sich Götter und Göttinnen neben Dämonen und Fabeltieren aus der reichen hinduistischen Mythenwelt. Wunderschöne Beispiele gibt es etwa in Colombo und Matale, aber auch zuhauf in den wieder zugänglichen Städten Jaffna und Trincomalee.

Doch ausgerechnet auf dieser von der Natur üppig ausgestatteten Insel, mit den vielen Tempeln und Heiligtümern friedfertiger Weltanschauungen gesegnet, ausgerechnet hier war oft genug die Hölle los. Über ein Vierteljahrhundert - zwischen 1983 und 2009 - hat ein blutiger Bürgerkrieg Zehntausende von Menschenleben gefordert und die Gesellschaft zutiefst gespalten. Der Konflikt zwischen der singhalesischen Mehrheit und radikalen Mitgliedern der tamilischen Minderheit hing wie eine bleierne Wolke über dem Land. Der ethnische Konflikt mag auch etwas mit der singhalesischen Gründungslegende zu tun haben: Vijaya, ein Königssohn aus Nordindien und Enkel eines Löwen (sinha auf Singhalesisch), landete mit 700 Kriegern auf der Insel und wurde zum Stammvater der Singhalesen (Löwenmenschen). Im 3. Jh. v. Chr. bekehrte ein Sohn des großen indischen Kaisers Ashoka den König von Anuradhapura zum Buddhismus. Seither bestimmt die Religion des Erleuchteten den Alltag - und mit ihren Festen auch den Jahresrhythmus der Bevölkerungsmehrheit. Doch genauso lange wie ihre Brüder sind auch die hinduistischen Tamilen auf der Insel ansässig. Meist lebten sie friedlich nebeneinander und inspirierten ihre jeweilige Kultur, auch wenn es immer wieder zu politischen Machtkämpfen und Kriegen kam. Während der britischen Kolonialherrschaft wurden jedoch die Tamilen bevorzugt, bis nach der Unabhängigkeit 1948 die singhalesische Elite den Spieß umdrehte. Hass staute sich auf, der nach heftigen Unruhen 1983 in einen langen Bürgerkrieg mündete.

Heute präsentieren sich die Sri Lanker mehr denn je als wunderbare Gastgeber, die ihren Besuchern mit Freude ihre Heimat zeigen und mit einem singhalesischen Ayubowan und tamilischen Vanakkam herzlich willkommen heißen.

Praktische Hinweise

Anreise

Die nationale Fluggesellschaft Sri-Lankan Airlines (www.srilankan.aero) fliegt viermal wöchentlich von Frankfurt nonstop nach Colombo. Zudem steht Sri Lanka u. a. auch bei mehreren Nahostgesellschaften auf dem Flugplan, allen voran Emirates, Etihad und Qatar (mit Zwischenlandung am Golf). Sie starten auch von anderen deutschen Städten aus. Die Flugzeit beträgt mindestens zehn Stunden. Der Flughafen Katunayake liegt 35 km nördlich von Colombo, Busse und Taxen brauchen mindestens eine Stunde bis ins Zentrum. Wer nicht abgeholt wird, mietet sich ein Taxi: Buchung an einem Schalter vor dem Ein- bzw. Ausgang, feste Preise mit Ticket.

Auskunft

Es gibt kein srilankisches Fremdenverkehrsbüro in den deutschsprachigen Ländern. Reise- und Sicherheitshinweise bieten die Internetseiten der Auswärtigen Ämter: www.auswaertiges-amt.de, www.bmaa.gv.at, www.eda.admin.ch

Banken & Geld

Öffnungszeiten der Banken im Allgemeinen Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr. Vielerorts gibt es Geldautomaten (ATM) mit Maestro- und Cirrus-Symbol. Dort können Sie mit EC-Karte Geld gegen Gebühr abheben. Viele Hotels und vor allem größere Restaurants akzeptieren Kredikarten. Der Euro ist auf Sri Lanka mittlerweile so weit verbreitet wie der Dollar.

Bus & Bahn

Das öffentliche Verkehrsnetz ist hervorragend ausgebaut und extrem günstig - dafür äußerst komfortarm. Wartung und Neukauf scheinen Fremdworte zu sein. Mit den staatlichen, meist rostroten CTB- bzw. SLTB-Bussen kommen Sie fast überall hin. Private Busunternehmen setzen auf den wichtigsten Routen, etwa Colombo-Kandy oder Colombo-Jaffna, klimatisierte Busse ein. Selbst Langstrecken kosten kaum mehr als 7 Euro. Auch die Eisenbahn ist gut ausgebaut und billig. Von Colombo aus fahren Züge gen Norden über Anuradhapura nach Vavuniya, nach Trincomalee und Batticaloa an der Ostküste, ins Hochland nach Kandy und nach Badulla und die Küste lang über Galle nach Matara. Auch hier kostet kaum eine Fahrkarte über 10 Euro.

Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft

40 Alfred House Avenue | Colombo | Tel. 011 2580431 | www.colombo.diplo.de

Österreichisches Honorarkonsulat

424 Union Place, Carmart Building | Colombo | Tel. 011 2691613

Schweizerische Botschaft

63 Gregory's Road | Colombo | Tel. 011 2695117 | www.eda.admin.ch/colombo

Einreise

Für die Einreise benötigen Sie einen über das Reiseende hinaus noch sechs Monate gültigen Reisepass, Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres einen Kinderreisepass. Unter www.eta.gov.lk müssen Sie vorab online eine Electronic Travel Authorisation (ETA) beantragen. Sie kostet 20 US-Dollar und berechtigt zum Aufenthalt von 30 Tagen. Transitreisende und Kinder unter zwölf Jahren sind von den Gebühren befreit. Gegen Aufpreis wird die ETA auch bei der Einreise am Flughafen ausgestellt. Bei einem längeren Aufenthalt können Sie über die srilankische Botschaft ein drei Monate gültiges Visum für 35 Euro beantragen. Kontakt und Infos unter www.srilanka-botschaft.de, www.srilankaembassy.at und www.lankamission.org.

Fotografieren

Generell lassen sich die Einheimischen problemlos fotografieren, trotzdem sollten Sie bei Nahaufnahmen stets ihre Zustimmung einholen. Zurückhaltung ist bei religiösen Zeremonien geboten. Niemals sollten sich Personen neben Buddhabildnissen in Pose setzen. Das ist strafbar! Ebenfalls ist es untersagt, militärische Einrichtungen und uniformierte Personen abzulichten. Genügend Memory-Sticks und Speicherkarten sollten Sie von zu Hause mitbringen, ansonsten erhalten Sie sie in einschlägigen Geschäften. Ladegerät und Adapter nicht vergessen!

Frauen

Alleinreisende Frauen sind leider immer wieder Opfer von sexuellen Belästigungen durch einheimische Männer. Meiden Sie daher freizügige Kleidung ebenso wie nächtliche Spaziergänge an einsamen Stränden oder Straßen. Gruppen angetrunkener Männer gehen Sie besser aus dem Weg, in vollen Bussen und Zügen gesellen sich am besten zu einheimischen Frauen. Beachten Sie bitte auch unsere Hinweise zu den sogenannten "Beach Boys".

Gesundheit

Abgefülltes Mineralwasser ist überall erhältlich. Trinken Sie nur abgekochtes Wasser, keine Getränke mit Eiswürfeln, und essen Sie nur geschältes Obst. Vorsicht bei offenem Büffeljoghurt (curd) und Speiseeis! Vor der Reise empfehlen sich Auffrischungen der Tetanus-, Diphtherie- und Polioprophylaxe sowie eine Impfung gegen Hepatitis A sowie Typhus. Das Malariarisiko auf Sri Lanka ist eher gering, wenn Sie abends/nachts am ganzen Körper Kleidung tragen. Die meisten Ärzte und Apotheker in den größeren Orten sind gut ausgebildet und sprechen Englisch. Die beste Privatklinik in Colombo heißt Apollo Hospital und hat fast westlichen Standard (578 Elvitigala Mawatha, im Viertel Narahenpita | Tel. 0114 530000); ein renommierter Deutsch sprechender Arzt ist Dr. A. M. Sebastiampillai (166/12 Kirulapone Avenue | Colombo | Tel. 011 2514104 (Klinik) und Tel. 0777 845674 (Mobil, nur im Notfall!)). Die Deutsche Botschaft in Colombo hält eine Liste mit Adressen von Fachärzten, Labors und Krankenhäusern bereit.

Inlandflüge

Die von Srilankan Airlines betriebenen Lufttaxis können über airtaxi@srilan kan.aero oder Tel. 019 7331366 gechartert werden. Heli Tours (395 Galle Road | Colombo | Tel. 011 3144944) bietet regelmäßig Flüge von Colombos Inlandflughafen Ratmalana nach Jaffna und Trincomalee an. Deccan Aviation Lanka (Tel. 0777 703703 | www.simplifly.com) arrangiert nach Wunsch Helikopterflüge.

Internet

Unter www.sri-lanka-reiseinfo.de bietet ein Inselenthusiast umfassende Informationen zum Land. Gute englischsprachige Quellen sind www.lanka.net und www.infolanka.com. Die staatliche Tourismusbehörde gibt auf www.srilanka.travel gute Tipps rund um den Inselurlaub sowie Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen. Unter www.srilankainstyle.com und www.reddottours.com können geschmackvolle Edelunterkünfte und Reisen gebucht werden, unter www.go-lanka.com finden Sie ausgewählte Hotels. Explore Sri Lanka, das beste touristische Printmagazin der Insel, liefert auf www.explore.lk ebenfalls gute Reiseinformationen. Schließlich können Sie sich auf regional- und ortspezifischen Seiten kundig machen, darunter z. B. www.arugambay.com, www.negombo.org, www.haputale.de und www.hikkaduwanet.com.

Internetcafés & Wlan

Mit dem Aufkommen der Smartphones sind die einst zahlreichen Internetcafés wieder auf dem Rückzug. Die Stundentarife bewegen sich meist unter 1 Euro. Dafür nimmt die Zahl der WLAN-Hotspots stetig zu. Kaum ein Hotel, Gästehaus oder Café verzichtet heute darauf, sehr häufig ist das Angebot kostenlos.

Mietwagen

Automieten mit Fahrer ist nicht nur stressfreier, sicherer und informativer, sondern auch billiger: Selbstfahrer müssen nämlich eine sehr teure Versicherung abschließen. Ein Mietwagen mit Fahrer kostet inklusive Benzin etwa 25 Cent pro Kilometer (Minimum 80 bis 100 km pro Tag). Der Fahrer bekommt zusätzlich etwa 2 bis 3 Euro pro Tag (Batta genannt), wovon er seine Verpflegung und Unterkunft bestreitet (die Fahrgäste brauchen sich darum nicht zu kümmern). Ausnahme: Wenn ein Hotel keine Fahrerzimmer hat, sollten Sie Ihrem Chauffeur eine einfache Unterkunft zahlen; die Weiterreise gestaltet sich umso angenehmer.

Notruf

Tel. 011 2433333; Feuerwehr/Ambulanz: 110; Polizei: 119. Bei Streit, etwa um Preise, die Touristenpolizei (Tel. 011 2421451) einschalten. Meist hilft schon die Drohung.

Öffnungszeiten

Die meisten Geschäfte sind montags bis freitags von 8.30 bis 19 Uhr, viele auch samstags bis 13 Uhr geöffnet. Die zahllosen kleinen Läden in den Basarvierteln und in touristischen Orten haben oft schon von frühmorgens um sieben bis etwa zehn Uhr abends und meist sieben Tage pro Woche geöffnet.

Post

Postämter gibt es auch in kleinen Orten (Mo-Fr 8.30-16.30, Sa 8.30-13 Uhr). Luftpost braucht nach Westeuropa 7 bis 10 Tage. Postkarten kosten 25 Rps., Briefe bis zwanzig Gramm 75 Rps., am besten direkt im Postamt abgeben, Briefkästen sind eher unzuverlässig.

Preise

Die Preise in Sri Lanka sind in den letzten Jahren aufgrund der verteuerten Lebenshaltungskosten kräftig gestiegen. Besonders zugelangt wird bei den Eintritten in die Nationalparks und archäologischen Stätten. Böse Überraschungen können Sie beim Blick auf die Rechnungen erleben. Da werden zum Nettopreis teilweise bis zu drei Steuern- und Gebührenposten addiert: Neben 10 Prozent Servicegebühr (Service Charge = SC) kommt vor allem bei teuren Hotels und Restaurants noch eine Mehrwertsteuer (Value Added Tax = VAT) von 12 Prozent (Standard-Rate) oder 20 Prozent (Luxus-Rate) hinzu, manchmal sogar noch eine "Wiederaufbau-Abgabe" (National Building Tax = NBT) von 3 Prozent. Aber alles in allem ist die Insel immer noch ein für unsere Verhältnisse preiswertes Reiseziel.

Reisezeit

Schön ist es von Dezember bis März; die ideale Reisezeit dauert von Mitte Januar bis Ende Februar. Heiß und stickig: April/Mai. Regenzeit an der Westküste: Mitte Mai bis August, manchmal bis Oktober. An der Ostküste ist es etwa von Mai bis September trocken. Temperaturen an den Küsten um 30 Grad. In Kandy ist es etwas kühler, die Luftfeuchtigkeit erheblich geringer. Im Hochland kann es empfindlich kalt werden. Wenn Sie dort einen längeren Aufenthalt oder Wanderungen planen, sollten Sie unbedingt eine warme Jacke mitnehmen. Auch ein Regenschutz ist nicht verkehrt, denn in den Bergen kommt es zu regelmäßigen Niederschlägen.

Sicherheit

Mit dem Ende des Bürgerkriegs 2009 hat sich die Sicherheitslage immens verbessert, auch der Osten kann nun problemlos bereist werden. Im Norden werden allerdings die Landminen noch lange ein Problem sein. Auch muss dort mit einer hohen Militärpräsenz gerechnet werden. Bei Reisen in abgelegene Gebiete sollten Sie vorab die Empfehlungen der Auswärtigen Ämter zu lesen. Ansonsten gehört Sri Lanka zu den sicheren Reiseländern in den Tropen. Überfälle auf Touristen sind so gut wie noch nie vorgekommen, eher schon Taschendiebstähle und kleine Betrügereien. Ursache sind zuweilen naive Urlauber, die sich von Schleppern alles Mögliche andrehen lassen. Ein wirklich schlimmes Kapitel sind hingegen die kriminellen Machenschaften der Päderasten, die leider auch in Sri Lanka ihr Unwesen treiben. Bislang sind sie kaum davon abgeschreckt worden, dass ihre Verbrechen auch in Deutschland geahndet werden, egal, wo sie begangen wurden; Infos dazu unter www.ecpat.de.

Strom

230-240 Volt; Adapter sollten ins Reisegepäck, da an den Wänden allerlei Varianten zu finden sind. Sehr verbreitet sind die englischen Steckdosen für Stecker mit drei flachen Stiften.

Telefon & Handy

Vielerorts gibt es Telefonläden und Internetcafés, die internationale Telefonate für ein paar Cents vermitteln. Achten Sie auf die Großbuchstaben ISD/IDD. Vorwahl Sri Lanka 0094; Vorwahl Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Der Einsatz von Handys und iPhones ist fast überall unproblematisch, im Bergland hingegen gibt es viele und große Funklöcher. Achtung: Zusatzkosten für aus dem Ausland auf dem Handy ankommende Gespräche müssen vom Handyinhaber bezahlt werden. Bereits am Flughafen und in vielen Handy-Geschäften können Vieltelefonierer gegen Vorlage einer Reisepasskopie für wenig Geld eine lokale SIM-Karte erwerben. Empfehlenswert sind die Unternehmen Dialog und Mobitel.

Three-Wheeler

Taxis sind eher selten anzutreffen, dafür sind die beliebten Motordreiräder (Trishaws, Three-Wheeler oder, nur von den Touristen, Tuk-Tuks genannt) allgegenwärtig. Preise vor Fahrtantritt aushandeln. Fragen Sie Hotelportiers oder andere vertrauenswürdige Einheimische, was die Fahrt ungefähr kosten darf. Seien Sie vorsichtig, wenn die Fahrer tolle Tipps bezüglich Geschäften und Unterkünften parat haben. Da geht es ihnen meist nur um eines: die teilweise saftige Provision zu kassieren.

Trinkgeld

Es ist allgemein üblich, Trinkgeld zu geben. Kofferträger erhalten etwa 50 bis 100 Rps., Taxifahrer bekommen höchstens 50 Rps. In Restaurants sind, je nach Zufriedenheit mit dem Service, maximal 10 Prozent des Rechnungsbetrags angebracht.

Zeit

Der Zeitunterschied beträgt 4,5 Stunden (wenn es in Deutschland 12 Uhr ist, ist es in Sri Lanka 16.30 Uhr), während unserer Sommerzeit 3,5 Stunden.

Zoll

Zollfrei nach Sri Lanka einführen darf man u. a. 200 Zigaretten, zwei Flaschen Wein und 1,5 l Spirituosen. Erlaubte Ausfuhr von Tee aus Sri Lanka: max. 7 kg (3 kg zollfrei). Nicht erlaubt ist die Ein- oder Ausfuhr von Antiquitäten, Schildpatt, Elfenbein, Waffen und Drogen. Bei Rückkehr in die Europäische Union dürfen Sie unter anderem 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 4 l Wein, 16 l Bier und sonstige Waren im Wert von 430 Euro zollfrei mitführen. Näheres erfahren Sie unter www.zoll.de

Was kostet wie viel?

Tee

etwa 1 Euro für 1 Tasse

Mahlzeit

etwa 3 Euro für ein Currygericht

Bier

etwa 1,50 Euro für eine große Flasche

Busfahrt

etwa 0,30 Euro für eine Stadtfahrt

Hemd

etwa 5 Euro für bessere Qualität

Taxi

etwa 0,70 Euro pro Kilometer

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

Neujahr

4. Februar

Unabhängigkeitstag

13./14. April

singhalesisches und tamilisches Neujahrsfest

1. Mai

Tag der Arbeit

22. Mai

Tag der Republik

25. Dezember

Weihnachten

31. Dezember

Silvester, Bank Holiday

Feste & Veranstaltungen
Januar

Vollmond: Duruthu-Perahera in Kelaniya (am nördlichen Stadtrand von Colombo). Dieser nächtliche Umzug mit vielen geschmückten Elefanten, mit Tanzgruppen und religiösen Würdenträgern erinnert an den angeblichen Besuch Buddhas auf der Insel Lanka - eine Legende, die 2500 Jahre alt ist.

Februar/März

Thai-Pongal: Das Hindufest am Vollmondtag zu Ehren des Sonnengotts wird besonders in den Tamilenregionen des Nordens, des Ostens und im Bergland gefeiert.

Maha Shivarati: In der Neumondnacht Ende Februar/Anfang März feiern die Hindus die symbolische Vereinigung Shivas mit seiner Gemahlin Parvati. Besonders eindrucksvoll im Tempel Muthumariman in Matale bei Kandy.

Vollmond: Navam Maha-Perahera in Colombo. Bis zu 50 herausgeputzte Elefanten und einige Tausend Tänzer, Mönche und Gaukler ziehen um den Beirasee im Zentrum der Hauptstadt.

März/April

Kar- und Ostertage: Am schönsten begehen Sri Lankas Christen den Karfreitag und die Osterfeiertage in Negombo mit farbenprächtigen Prozessionen und Passionsspielen.

Mai

Vollmond: Wesak. Zwei Tage bzw. Nächte lang werden Buddhas Geburt, Erleuchtung und Tod gefeiert.

Juni

Vollmond: Poson. Dieses Fest erinnert an die Ankunft Mahindas (um 250 v. Chr.) und mit ihm des Buddhismus auf der Insel. Es wird am eindrucksvollsten in Mihintale gefeiert.

Juli

Vollmond: Das Esala-Perahera in Kandy ist eines der größten religiösen Feste der Welt. An zehn Tagen bzw. Nächten ziehen illuminierte Elefanten vom Zahntempel (Dalada Maligawa) durch die Stadt. Wann der Höhepunkt stattfindet, bestimmen die Astrologen.

Id-Ul-Fitr (Ramadan Festival): In der ältesten Moschee Sri Lankas, der Kachchimalai-Moschee in Beruwala, wird das variable muslimische Fest des Fastenbrechens von besonders vielen Menschen gefeiert.

Kataragama-Fest: Zum Julivollmond strömen jedes Jahr Zigtausende in den kleinen Ort Kataragama nördlich von Hambantota, um dem Hindukriegsgott Skanda zu huldigen.

Oktober/November

Deepavali: Das populärste Fest der Hindus findet landesweit mehrere Tage lang um den Neumond Ende Oktober/Anfang November statt. Es erinnert u. a. an die Rückkehr des Gottes Rama in seine Geburtsstadt Ayodhya nach seinem Sieg gegen den Dämonenkönig Ravana. Gläubige entzünden Öllampen in den Tempeln, daher der Name: Deepavali heißt Lichterreihe.

Im Trend

Stilvoll auf Safari
Abenteuer

Auf Komfort muss kein Tierspotter und Naturliebhaber verzichten. Im Mahoora Luxury Safari Camp (www.mahoora.lk) schläft man zwar im Zelt, das ist aber topausgestattet - auch mit einem Bett. Ein schickes Abendessen unterm Sternenhimmel bietet Leopard Safaris (www.leopardsafaris.com). Da möchte man fast auch die Nacht in der Hängematte verbringen. An den schönsten Spots baut die Kulu Safari Company (www.kulusafaris.com) ihre Speisetafeln auf.

Ost trifft West
Musik

Die vielen Einflüsse im Land machen sich auch bei der Musik bemerkbar. Da trifft Bollywood auf Hip-Hop, Gitarre auf Flöte. Wer M.I.A. (www.myspace.com/mia) noch nicht kennt, sollte das jetzt nachholen. Sie ist die bekannteste srilankische Musikerin. Echte Stars sind auch Bathiya and Santhush (bnsmusic.com) mit ihrem Fusionsound. Hörenswerte Livemusik gibt es im Clancy's (29 Maitland Crescent | Colombo).

Auf dem Wasser
Aktiv

Trickski, Kneeboarding oder Wakeskating: Das sind die Wassersportarten der Stunde. Wer hip sein will, macht einen Akrobatik- oder Barefoot-Kurs (Pi-Mono-Sport | Kaluwamodara Alutgama | www.pi-mono-sports.de) oder saust vor Bentota kniend übers Wasser (Kurse und Ausrüstung im Ayurveda Hotel Paradise Island | www.ayurvedahotelparadiseisland.com und im Hotel Saman | Aturuwella | www.samanvilla.com). Damit auch die Optik stimmt, decken sich modebewusste Wassersportler im Beachshop A-frame von Mambo Surf Tours (Hikkaduwa) mit Shorts und Co. ein.

Import aus Nippon
Sushi

An frischem Fisch und Meeresfrüchten mangelt es in Sri Lanka wahrlich nicht. Trotzdem war Sushi bis vor Kurzem noch fast ein Fremdwort. Die Einheimischen blieben lange ihren kräftig gewürzten Speisen treu und entdecken nun erst langsam Tempura, Yakitori und Sushi. Empfehlenswerte Adressen für den japanischen Genuss sind das Nihonbashi (Alexandra Place 5 | Colombo) und das Sakura (Rheinland Place | Colombo). Besonders elegant und bekannt für sein Tepanyaki ist das Ginza Hohsen (im Hilton | Sir Chittampalam A. Gardiner Mawatha | Colombo | www.ginzahohsen.com).

Kreative Kunst
Mode

Lange diente Sri Lanka internationalen Modelabels als Produktionsstandort. Doch mittlerweile kommt auch immer mehr Mode aus dem Land selbst. Und zwar nicht ohne Konsequenzen aus der Vergangenheit gezogen zu haben. Fair-Trade-Stoffe und Biomaterialien spielen eine große Rolle. Dabei kommt nicht etwa nur eine Leinenbluse im Ökolook raus, sondern tragbare moderne Mode, die auf den Straßen New Yorks, Paris oder Berlins nicht fehl am Platz wirkt. Ein Sonderfall sind die nachhaltigen Designs von Charini (Duplication Road | Colombo | www.charini.com), denn dabei handelt es sich um sinnliche Unterwäsche. Drüber kommen z. B. Outfits von Ruchira Karunaratne (www.facebook.com/ruchira.karunaratne) oder Rebel (www.facebook.com/RebelColombo). Neue Labels und Namen kommen ständig hinzu. Es lohnt sich einen Blick auf die Teilnehmer des Sri Lanka Design Festivals (www.srilankadesignfestival.com) und der Absolventen der Academy of Design (www.aod.lk) zu haben.

Bloss nicht

Nackt oder oben ohne (sonnen-)baden

Barbusige Frauen (und erst recht nackte Menschen beiderlei Geschlechts) passen nicht zur Kultur des Landes. Auch das Tragen von T-Shirts ohne BH oder von Hotpants ist unangebracht. Verletzen Sie nicht die Sitten und das Schamgefühl der Einheimischen.

Jeden Preis zahlen

Sri Lanker wissen, dass auch Touristen feilschen, und setzen die Preise sicherheitshalber noch höher an. Dagegen hilft nur eines: nie vergessen, dass das durchschnittliche Einkommen kaum 200 Euro im Monat überschreitet, dass ein durchschnittliches Einheimischenmenü etwa 3 Euro kostet und 15 km in der Motorrikscha 4 Euro.

Auf Beach Boys hereinfallen

Den meisten Strandwanderern sind sie einfach nur lästig. Aber manche Urlauberinnen finden die selbstbewussten, ewig lächelnden jungen Männer charmant. Aber: Die hartnäckigen Dampfplauderer wollen vor allem Ihr Geld! Am besten ignorieren Sie sie und weisen sie freundlich, aber bestimmt ab.

Laut werden

Singhalesen und Tamilen sprechen leise und lächeln häufig. Sie können nicht verstehen, dass ihre Gäste mit Schreien und heftiger Gestik etwas erreichen wollen.

Kinder zu Bettlern erziehen

Auch wenn die Dorfkinder beim Fotostopp Ihr Herz rühren: Werfen Sie nicht mit Bonbons oder Geld um sich. Geben Sie Kugelschreiber oder Buntstifte lieber (via Reiseleiter oder Fahrer) Lehrern oder Institutionen. Helfen Sie mit, damit Kinder wegen dieses einträglicheren Nebenerwerbs nicht die Schule schwänzen und dann später zu Bettlern werden. Unterstützen Sie besser ein lokales Hilfsprojekt.

Religiöse Gefühle verletzen

Das kann unabsichtlich geschehen, etwa beim Fotografieren. Wenn überhaupt, sollte mit einer zurückhaltenden Geste "gefragt" werden. Angemessene Kleidung an heiligen Plätzen (dazu zählen auch die Ruinen in Polonnaruwa oder Anuradhapura) versteht sich von selbst. In Tempeln müssen Arme und Beine bedeckt sein; keine Kopfbedeckung, barfuß! Und bitte stellen Sie sich nie neben Buddhafiguren, und lassen Sie sich so fotografieren. Das ist strafbar!

Chili mit Wasser löschen

Falls das scharfe Curry-Gericht Ihren Mund in einen Feuerofen verwandelt, dann sollten Sie nicht gleich zur Wasserflasche oder dem Getränk greifen. Am besten lindern Sie den Brennschmerz mit Reis oder Brot und nehmen dann neutrale Speisen zu sich. Und schon bald ist wieder alles heil.

Stichworte

Buddhismus

Der 2500 Jahre alten Lehre des Siddharta Gautama folgt die große Mehrheit der Singhalesen. In ein nordindisches Adelsgeschlecht hineingeboren begab sich Gautama nach einem ausschweifenden Leben auf jahrelange Sinnsuche. Unter einem Feigenbaum (ficus religiosa) meditierend wurde er zum Buddha, einem Erwachten. Denn er erkannte einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Leben und Leiden, da es stets mit Begierde und dem Wunsch nach Unvergänglichkeit verbunden ist. Durch den "achtfachen Pfad", das Bemühen um ethisches Handeln und das Streben nach Weisheit, kann der Mensch den Zustand des Nirvanas, des vollständigen Auslöschens jeder Begierde, erreichen und somit den Wiedergeburtenkreislauf beenden. Die Gläubigen sind bestrebt, durch Spenden, Almosen an die Mönche und dem Befolgen der fünf Sittenregeln (nicht töten, nicht stehlen, keine sexuellen Verfehlungen begehen, nicht lügen und keine berauschenden Mittel zu sich nehmen) so viel gutes Karma wie möglich anzusammeln.

Ceylon

Auch wenn der alte Landesname bereits 1972 ersetzt wurde, ist er vielerorts noch präsent. So zählt etwa Ceylon Tea nach wie vor zu den weltbekannten Marken der Insel. Der Begriff geht auf das chinesische Xi Lan zurück, das durch Marco Polos Schriften in Seefahrerkreisen als Seilan Verbreitung fand und eine Verballhornung des Sanskrit-Worts Sinhala Dvipa, Insel der Löwenmenschen, ist. Die Portugiesen tauften die Insel spätestens im 16. Jh. Ceilão. Unter den Holländern war von Ceylan die Rede und unter den Briten von Ceylon. Dieser Name wurde auch nach der Unabhängigkeit zunächst beibehalten.

Dagoba

Massiver buddhistischer Sakralbau, zumeist in Glocken- und Halbkugelform. Der Ursprung des singhalesischen Worts dagoba stammt aus dem Sanskrit (dhatu und gharba) und bedeutet Reliquienschrein. Reliquien sind Gegenstände, die sich, der Legende nach oder tatsächlich, auf Buddha beziehen.

Elefanten

Sie genießen als Symbole der Weisheit und der Stärke große Verehrung. In der Wildnis leben noch über 5800 Elefanten, nirgendwo in Asien können sie in so großer Zahl beobachtet werden wie in Sri Lanka (vor allem in den Nationalparks Minneriya, Kaudulla und Uda Walawe). Höchstens noch 150 domestizierte Tiere werden als Arbeitselefanten eingesetzt. Es gilt als segensreiche Tat, den Klöstern kräftige Elefanten für die großen Prozessionen zu leihen oder zu schenken. So sind beim berühmten Kandy Perahera weit über 50 Tiere beteiligt. Doch ihre natürlichen Lebensräume sind bedroht, weshalb Elefantenherden aufgrund ihrer Vorliebe für Bananen, Reispflanzen und Zuckerrohr regelmäßig großflächige Felder und Gärten heimsuchen. Beim Versuch, sie zu vertreiben, kommen jährlich rund 50 Menschen und bis zu 200 marodierende Dickhäuter ums Leben.

Flora & Fauna

Der Leopard räkelt sich genüsslich im warmen Sand. Das aufgeregte Knipsen der Touristen aus den nahen Jeeps scheint ihn nicht zu stören. Der savannenartige Yala West National Park im tiefen Südosten ist berühmt für die recht hohe Leopardenpopulation. Über 40 Exemplare ziehen durch das trockene Buschland, in dem auch Lippenbären und Sambarhirsche unterwegs sind. Wer sich eher für die Vogelwelt interessiert, braucht nicht weit zu reisen. In den Lagunen des nahen Bundala National Parks sind zahlreiche Wasservögel unterwegs, darunter auch Gruppen von Rosaflamingos. Überhaupt ist Sri Lanka ein tolles Ziel für Ornithologen. Über 400 Vogelarten wurden gezählt - 33 unter ihnen gibt es nur auf der Insel.

Dank seiner abwechslungsreichen Landschaften beeindruckt Sri Lanka durch eine erstaunlich große Artenvielfalt. Wo sonst haben Sie die Chance, am selben Tag die beiden weltgrößten Säugetiere zu erspähen, Elefanten und Blauwale? Dazu müssen Sie frühmorgens von Mirissa aus aufs Meer hinausfahren, wo die Blauwale regelmäßig kreuzen. Am Nachmittag können Sie dann durch den Uda Walawe National Park kurven, wo geschätzt 700 Dickhäuter unterwegs sind.

Und wenn Sie sich an der üppigen Dschungellandschaft des Sinharaja Forest Reserve satt gesehen haben, dann fahren Sie an Teak- und Mahagoniplantagen vorbei ins Bergland, wo sich z. B. auf den Horton Plains herrliche Rhododendrensträucher und Baumfarne ausbreiten. Selbst beim Besuch der alten Königsstätte können Sie zwischen den Ruinen eine ordentliche Portion Wildlife erleben. Allein in Polonnaruwa sind vier der fünf in Sri Lanka heimischen Affenarten unterwegs, darunter die frechen Ceylon-Hutaffen und die grauen Hanuman-Languren. Beim Weg zurück ins Hotel mag Ihnen ein weiterer tierischer Inselbewohner begegnen: ein Bengalenwaran, der trotz seiner Größe von über einem Meter völlig harmlos ist.

Geoffrey Bawa

Sri Lankas zeitgenössische Architektur ist vor allem mit einem Namen verbunden: Geoffrey Bawa. Der 2003 im Alter von 83 Jahren verstorbene Stararchitekt hinterließ einige der interessantesten Bauwerke der Insel, darunter das 1982 eröffnete Neue Parlament und die Ruhuna-Universität bei Matara. Am spektakulärsten ist sicherlich das Heritance Kandalama Hotel bei Dambulla, das sich fast über einen Kilometer an einen Bergrücken schmiegt und mit dessen Dschungel verwachsen zu sein scheint. Hier zeigt sich Bawas legendär gewordene Kunst, Architektur mit der umliegenden Natur in eine Einheit zu bringen. Gebäude sollten mit allen Sinnen erfahren werden können, lautete einer seiner wichtigsten Grundsätze, die ihn in Asien zu einem der wichtigsten Vertreter der sogenannten Tropischen Moderne machten. Wie kein anderer hatte Geoffrey Bawa ein Gespür für den Charakter eines Orts. Das ist auch am Jetwing Lighthouse Hotel zu sehen, das an der Küste von Galle auf einer felsigen Erhebung thront und in seiner Architektur koloniale Bauelemente zitiert. Einige seiner frühen Hotelbauten sind von seinen Schülern liebevoll restauriert worden, darunter das 1976 als Neptune Hotel in Beruwala eröffnete Heritance Ayurveda Maha Gedara. Aus den Ruinen seines ersten, 1965 verwirklichten Hotelbaus südlich von Negombo entstand fast 50 Jahre später das luxuriöse Jetwing Lagoon. Nähere Infos unter www.geoffreybawa.com.

Hinduismus

Mit Wucht zerschmettert die junge Tamilin die fasrige Kokosnuss auf dem Tempelboden, auf dem sich aus der zerbrochenen Schale das Kokoswasser ergießt. Was wie ein Gewaltausbruch aussieht, hat im Hinduismus eine uralte Tradition, denn die Kokosnuss symbolisiert die menschliche Existenz und deren Zerschmettern die innere Reinigung. Etwa 15 Prozent der Gesamtbevölkerung bekennen sich zum Hinduismus, fast ausschließlich Tamilen. Vor allem im Norden und Osten der Insel ist die indische Religion sehr präsent. Aber auch für die Buddhisten spielen einige der Hindugötter als Beschützer der Insel eine wichtige Rolle, so gibt es kaum ein buddhistisches Kloster, das auf seinem Gelände keinen Hinduschrein, Devale genannt, besitzt.

Vereint sind die Hindus in ihrem Glauben an das Prinzip vom ewigen Kreislauf aus Schöpfung und Zerstörung. Zudem sind sie überzeugt, dass ihr individuelles Selbst nach dem Tod eine neue Gestalt annimmt. Als was sie wiedergeboren werden, hängt vom Karma ab, d. h. von den im Leben verübten Taten. Der abstrakten Idee des All-Einen steht ein Heer von Göttern, Geistern und Dämonen gegenüber, die man je nach Vorliebe verehrt. Mit Abstand populärster Hindugott ist Shiva, der in Form eines Lingam als Symbol der Fruchtbarkeit, als kosmischer Tänzer der Zerstörung, aber auch als Asket verehrt wird. Viele Tempel sind auch seinem Sohn Skanda gewidmet, der als Kriegsgott unter dem Namen Murugan und Kataragama bekannt ist und als mächtiger Inselbeschützer gilt.

Kokospalme

"So weit das Auge reicht, nach Norden wie nach Süden, ist sie von Kokosplantagen eingesäumt", notiert 1925 der berühmte Indologe Wilhelm Geiger bei seiner Ankunft mit dem Schiff in Colombo. Und auch heute noch dominiert diese Palme viele Landstriche Sri Lankas. Was in europäischen Besuchern Urlaubsgefühle weckt, ist für die Einheimischen eine der wichtigsten Nutzpflanzen. Fast 4000 km2, also knapp 6 Prozent der Landesfläche sind mit Kokospalmen bepflanzt. Neben Tee und Kautschuk zählt die Kokosnuss zu den wichtigsten Exportgütern. Der Nutzen der Kokospalme kennt keine Grenzen: Der Stamm dient dem Haus- und Bootsbau, die Palmwedel als Dach und Flechtmaterial und die Faser der äußeren Nusshülle zum Herstellen von Stricken, Matten oder Bürsten. Aus der harten Schale der Kokosnuss wiederum lassen sich Becher, Löffel und andere Utensilien kreieren. Auch in der srilankischen Küche ist die Kokosnuss nicht wegzudenken: kaum ein Curry, in dem nicht das Nussfleisch, kobra genannt, mitgekocht wird. Und was gibt es Besseres als einen frischen Saft aus der gelblich-grünen Kings Coconut oder zum Verdauen einen hochprozentigen Arrack aus dem destillierten Palmsaft? Auch geht nichts über eine entspannende Massage - am besten mit dem sanften Öl aus der gepressten kobra.

Mondsteine

Ein Name für zwei völlig verschiedene Dinge: Zum einen werden schimmernde Halbedelsteine aus Feldspat so bezeichnet, zum anderen sind damit in der religiös motivierten buddhistischen Architektur halbmondförmige, flache Schutzsteine gemeint, von Reiseleitern gern "heilige Fußmatten" genannt. Sie markieren den Übergang von der normalen Umgebung in heilige Räume. Tiermotive symbolisieren dabei die vier Grundübel menschlichen Daseins: Geburt (Elefant), Krankheit (Löwe), Alter (Stier) und Tod (Pferd). Der Lotos in der Mitte, Symbol der Reinheit, führt zu den fünf Stufen der höheren Erkenntnis und damit in den Tempel hinein.

Singhalesen

Drei Viertel der rund 21 Mio. Ew. Sri Lankas gehören dieser Bevölkerungsgruppe an. Die Singhalesen benutzen eine indoarische Sprache und Schrift und führen ihre Herkunft auf den legendären Prinzen Vijaya zurück. Vermutlich wanderten die ersten Singhalesen vor gut 2500 Jahren aus dem Nordosten Indiens nach Sri Lanka ein. Seit König Devanampiya Tissa im 3. Jh. v. Chr. die Religion des Buddha annahm und im Kulturdreieck den Grundstein für die srilankische Hochzivilisation legte, verstehen sie sich als Bewahrer dieser Religion und als Staatsvolk der Insel. Noch heute sind bis auf einige Christen (besonders unter den Fischern bei Negombo) die meisten Singhalesen Buddhisten. Nach der Unabhängigkeit führte die populistische Sinhala only-Politik des damaligen Premiers S. W. R. D. Bandaranaike, der Singhalesisch zur alleinigen Nationalsprache erheben wollte, zum ersten großen Konflikt mit der tamilischen Minderheit. Nach Kriegsende bemühen sich jedoch viele Singhalesen um ein friedliches Miteinander mit den Minderheiten.

Tamilen

Diese zweitgrößte Bevölkerungsgruppe (etwa 17 Prozent) stammt ursprünglich aus Südindien. Ihre Sprache gehört zur drawidischen Familie und ist nicht mit dem Singhalesischen verwandt. Zwei große Gruppen mit sehr unterschiedlicher Geschichte leben auf der Insel. Im Norden und Osten siedeln die sogenannten srilankischen Tamilen (auch Jaffna-Tamilen genannt), die 12 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen und fast ebenso lange in die Inselgeschichte verwickelt sind wie die Singhalesen. Im Bergland sind die etwas über 1 Mio. Indischen bzw. Hochland-Tamilen in erster Linie in den Teeplantagen ansässig. Ihre Vorfahren, größtenteils Angehörige niedriger Kasten, wurden im 19. Jh. von den Briten als billige Plantagenarbeiter angeworben. Auch heute stehen sie noch am unteren Ende der Einkommensleiter. Zwischen den beiden Gruppen gibt es wenig Kontakte, im militanten Kampf um ein unabhängiges Tamilen-Reich (Tamil Eelam), den die Tamil Tigers seit 1976 führten, waren die Indischen Tamilen nicht involviert. Über 80 Prozent der Tamilen sind Hindus, der Anteil der Christen liegt bei fast 20 Prozent.

Umweltschutz

Plastikmüll am Straßenrand, stinkende Überlandbusse, verschmutzte Strände - das Tropenparadies ist alles andere als ein Musterknabe in Sachen Umweltschutz. Doch eine zunehmende Zahl von Umweltverbänden lässt ein langsames Umdenken erkennen. Auch im Tourismus tut sich einiges, so verordneten renommierte Hotelketten wie Aitken Spence und Jetwing ihren Hotels hohe Umweltstandards. Dabei hat Naturschutz in Sri Lanka eine lange Tradition: Schon im 3. Jh. v. Chr. verbot König Devanampiya Tissa um den Berg Mihintale jegliche Tierjagd. 1500 Jahre später tat es ihm ein Herrscher von Polonnaruwa gleich und stellte das Töten von Lebewesen im Umkreis seiner Königsstadt unter Strafe. Den größten Raubbau an der Natur verübte die britische Kolonialmacht. Exzessive Großwildjagd und die Rodung gewaltiger Flächen zum Anlegen von Tee- und Kautschukplantagen setzten dem Tier- und Baumbestand dermaßen zu, dass die Kolonialregierung 1938 die Gebiete von Yala und Wilpattu unter Naturschutz stellte. Heute sind rund 13 Prozent der Landesfläche als Schutzgebiete deklariert.

Bücher & Filme

Anils Geist

Bildgewaltiger Roman (2001) aus der Feder des in Sri Lanka geborenen Autors Michael Ondaatje. Dabei zeigt sich sein sensibles Gespür für die Schönheit und Tragik der Insel

Es liegt in der Familie

Auf zuweilen humorvolle Weise beschreibt der Bestseller-Autor die Geschichte seiner Großfamilie Ondaatje im Vorkriegs-Ceylon (erschienen 1997)

Am Rande des Himmels

Der Roman (2005) von Romesh Gunesekera schildert die atemberaubende Odysee von Marc durch die Heimat seiner Kindheit

Death on a Full Moon Day

Der preisgekrönte Film von 1997 mit dem Originaltitel Purahanda Kaluwara von Prasanna Vithanage beschreibt die Geschichte eines Vaters, der den Tod seines gefallenen Sohns nicht wahrhaben will (erhältlich über www.vithanage.com)

Sri Lanka - Reiselust

Kitschige Fernsehdokumentation von 2006 über die Insel aus der bekannten ZDF-Reihe

Die Brücke am Kwai

David Leans Weltkriegsklassiker wurde 1956 am Kelani-Ganga bei Kitulganga gedreht

Fakten

Einwohner
21.444.000
Fläche
65.610 km²
Sprache
Singhalesisch
Währung
Sri-Lanka-Rupie
Strom
230 V, 50 Hz
Regierungssystem
Republik
Hauptstadt
Sri Jayewardenepura
Reisepass / Visum
notwendig
Ortszeit
13:13 Uhr
Zeitverschiebung
4 ½ h (zu MEZ)
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