Slowakei Essen & Trinken

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Das Lokal rühmt sich, das erste slowakische Pub zu sein. Hier können Sie in originellem Ambiente bei Bier, Schmalzbrot (hier „slowakischer Hamburger” genannt) oder halušky die Geschichte und…
Gerade wiedereröffnet und schon nach einem Michelin-Stern strebend – die Köche im Angels heben Sie in den Himmel der Köstlichkeiten! Kosten Sie alles in Ruhe aus: die neuesten Salatkreationen,…
Ein angenehmes Café mit großer Kuchenauswahl ist das Café Hoepner im Gastrokomplex gegenüber dem Grand Hotel. Hier werden in der Saison samstags Jazzkonzerte veranstaltet. Ein toller Ausgangspunkt…
Eine modern und geräumig gestaltete Koliba (Schenke) mit großer Auswahl unweit der Hauptstraße; im Kamin prasselt Feuer.
Anders als für das große Angebot an slowakischer Handwerkskunst ist die Region um Levoca weniger für herausragende Restaurants berühmt. Dies heißt jedoch nicht, dass man hier nicht gut essen kann…
Beliebtes Lokal gleich an der Ecke des historischen Uni-Gebäudes, gute lokale Biersorten, günstige slowakische und internationale Gerichte).
Gepflegtes Restaurant an den Hügeln zu Füßen der Kalvariengruppe, stilvolle Ausstattung mit Jagdtrophäen. Besonders schön sitzt man auf der Gartenterrasse.
Im Hotel Apollo befindet sich dieses auf Wildspeisen spezialisierte, gepflegte und mehrfach ausgezeichnete Lokal.
Das mittelalerlich gestylte, 2003 zum besten Restaurant der Stadt gekürte Lokal wurde nach den 12 Aposteln benannt.
Gepflegt-rustikales Restaurant im zentral gelegenen Hotel Perugia mit ausgezeichneten slowakischen und ungarischen Spezialitäten. Freundlicher Service, klimatisierte Räume.
Köstliche internationale Küche und frische Steaks im modernen Ambiente.
Am Abend bei Musik ist es hier besonders schön. Gemüse und Kräuter stammen aus dem eigenen Garten. Manchmal stellen slowakische Künstler in den Räumen aus.
Sympathisches Nichtraucherlokal mit guter Küche und flinkem Service. Empfehlenswert ist die huspenina (Sülze).
Durst? Hier gibt es neben Craft Beer, hellem Lager oder alkoholfreiem dunklen Bier auch Bio-Kiwi-Limonade! Dazu köstliches Essen zu fairen Preisen.
Ein angenehmes Familienunternehmen ist diese Snackbar und Restaurant mit Kamin.
Das Essen ist angesagt, das Ambiente wirklich schön. Zentral gelegen in der Fußgängerzone.
Der Dauerbrenner in der Disko- und Cocktailbarszene der Hauptstadt liegt nicht weit vom Michaelertor im Zentrum und hat stolze 120 verschiedene Cocktails im Angebot.
Gepflegtes Lokal, modernes Ambiente, gute Küche; im Innenhof Kaffeebar mit bequemer Lounge-Ausstattung bzw. Korbsesseln auf der Terrasse. Angeschlossen ist eine Pension.

Essen & Trinken

Naturkostler könnten eigentlich frohlocken, doch leider werden diese Komponenten der urslowakischen Küche heute weitgehend außer Acht gelassen. Auf den Speisekarten der Restaurants finden Sie eher das, was bei uns in den 1970er-Jahren als modern galt. Hinzu kommen seit der Wende Einflüsse beliebter internationaler Küchen, wie z. B. Spaghetti oder Pizza. Doch Achtung, Sie werden meist eine "slowakische" Variante serviert bekommen, und die deckt sich nicht immer mit dem, was Sie sich vielleicht darunter vorstellen.

Die Slowaken essen gern und deftig. Nicht selten ist, wie in mediterranen Ländern, warmes Mittag- und Abendessen üblich. Für die Morgenmahlzeit darf's ebenfalls gern üppig sein, wobei man in den Hotels meist zu Frühstücksbüfetts übergegangen ist, die hier "schwedische Tische" genannt werden (švédske stoly). Die Speisekarten beginnen mit Vorspeisen (predjedlá), wobei zwischen kalt (studené) und warm (teplé) unterschieden wird. Zu den typischen Vorspeisen gehört die Schinkenrolle (šunková roĺka), die Frischkäse umhüllt. In kleinen, familiären Gasthäusern sind Suppen (polievka) zu empfehlen. Hier werden Rinder- und Hühnerbouillon noch frisch zubereitet. Traditionelle slowakische Suppen sind Knoblauchsuppe (cesnaková polievka) und Krautsuppe (kapustnica), die Schweinefleisch, deftige Wurst, Pilze und Graupen enthalten sollte und mit einem Klecks Rahm abgeschmeckt wird.

Bei den warmen Speisen werden Sie sich zwischen einer Vielzahl an Fleischgerichten entscheiden müssen, ohne dass diese wirklich differenziert zubereitet werden. Gut beraten ist man mit paniertem (vyprážané mäso) oder gegrilltem (na rošte) Fleisch. Die Beilagen (prílohy) wählt man meist gesondert, eine Gemüsedekoration (obloha) gehört jedoch häufig zum Gericht dazu. Mittlerweile gibt es bei panierten und gedünsteten Speisen auch immer häufiger Gemüsebeilagen. Beliebt und schmackhaft sind aber Krautsalate (kapustový šalát). Außerdem gibt es Gurkensalat (uhorkový šalát, mit Knoblauch!) und šopský šalát: gemischter Salat mit geriebenem Käse. Der gehört übrigens zu den wenigen echten Spezialitäten des Landes. Unbedingt probieren sollten Sie auch parenica und oštiepok. Ersterer ist ein sogenannter Dampfkäse, mild und wie eine Garnrolle aufgespult; ihn gibt's auch geräuchert. Geräuchert ist auch der oštiepok, etwas fester und traditionell wie ein kleiner Rugbyball geformt.

Wenn Ihnen der Sinn nach traditionellen Gerichten steht, suchen Sie eine Koliba oder einen Salaš auf. So hießen die Hütten der Senner, die früher in den Bergen Wanderer bewirten durften. Heute ist das aus hygienischen Gründen nicht mehr erlaubt, es gibt nur noch kommerzielle Restaurationsbetriebe, die sich so nennen. Vielfach gibt es in diesen Lokalen ein offenes Feuer, besonders wenn es sich um eine "Räuberhütte" (zbojnícka koliba) handelt, deren Name auf den Nationalhelden Jánošík anspielt.

Die Slowaken werden im Gegensatz zu den für ihr gutes Bier berühmten Tschechen gern als Weintrinker bezeichnet. Doch trifft dies nur für die Weingegenden im Süden zu. In den Kleinen Karpaten, im Nitra-Becken und südlich von Košice gedeihen Weine, die eine gute Tafelqualität besitzen. Hinter rizling rýnsky verbirgt sich ein Rhein-Riesling, eine frankovka ist meist ein süffiger Blau-fränkischer und tokaj ein Tokaier aus der Südostslowakei.

Bei Bier gibt's gute Marken: Zlatý bažant, Šariš, Smädný mních oder Topvar. Bekannt sind die Slowaken aber für Schärferes: borovica, auch liebevoll borovička genannt, ist ein Wacholderschnaps. Obstbrände sind ebenfalls typisch, der Pflaumenbrand slivovica ist der geläufigste. Nach dem Essen wird man Ihnen eine kávička (Kaffeechen) anbieten - wahlweise Filterkaffee, Espresso (espreso oder preso) oder türkisch (turecká káva) mit Bodensatz. Wenn Sie zwischendurch einen Kaffee trinken wollen, bekommen Sie mittlerweile in jedem größeren Café (kaviareň) einen Espresso oder Cappuccino westlicher Qualität. Auch durchschnittliche Kaffeehäuser bieten eine größere Kuchenauswahl an, die beste Auswahl ist in einer cukráreň zu erwarten.

Spezialitäten

Bryndzové halušky

das Nationalgericht: Kartoffelnocken, die aus einem Teig à la Gnocchi gemacht werden. Sie werden mit Schafsfrischkäse vermengt, den man auf Deutsch Brimsen nennt. Darüber kommt eine Portion Grieben, also ausgelassener Schweinespeck

Cesnaková polievka

Knoblauchsuppe. Mild, wenn der Knoblauch mitgekocht wurde und nicht nur zum Schluss frisch hineingedrückt wird

Guláš

Gulasch, aus der ungarischen Küche übernommen, gern mit slowakischer Abwandlung wie z. B. mit Pilzen oder Preiselbeeren

Hubová polievka

Pilzsuppe, die hausgemacht und nicht aus dem Beutel kommen sollte. Typisch ist sie mit Sauerrahm und säuerlich abgeschmeckt

Kapustnica

deftige Krautsuppe mit Klobaswurst, gewürzt mit rotem Paprika, Knoblauch und Wacholder, manchmal auch unter Zugabe von Graupen

Palacinky

süße Pfannkuchen (Palatschinken), eine beliebte Nachspeise

Pierogi

Die drei- oder viereckigen Piroggen sind vor allem in der Ostslowakei anzutreffen. Im Unterschied zu den russischen werden die slowakischen mit Quark, Sauerkraut oder Brynza und Kartoffeln gefüllt. Eine Spezialität sind die grauen Buchweizenpiroggen, die mit in Butter gebratenen gehackten Zwiebeln begossen werden

Pstruh na rošte

gegrillte Forelle - die wirkliche Alternative zu der ansonsten deftigen Kost

Strapačky

Rupfennudeln, auch sie sind ähnlich wie das Nationalgericht halušky aus Kartoffelteig. Es gibt sie mit unterschiedlichen Beimengungen: Kraut, Speck oder süß mit Mohn oder geriebenen Nüssen

Šúĺance s makom

eine Art schwäbischer Schupfnudeln, also fingerdicke Nudeln aus Kartoffelteig. Sie werden mit Mohn und Puderzucker bestreut

Vyprážaný kapor

panierter Karpfen, der typische Süßwasserfisch auf der Speisekarte

Vyprážaný syr

panierte Käsescheibe (in guten Lokalen geräucherter oštiepok), die mit Sauce Tatar gereicht wird - für Vegetarier oft die einzige Rettung

Zemiakové placky

Kartoffelpuffer; als Beilage oder auch als Hauptgericht mit einem Stück Fleisch oder mit Sauerkraut. Sie sind herzhaft mit Knoblauch und Majoran abgeschmeckt