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Transport auf Sizilien: Unterwegs mit Mietwagen oder Bahn

Öffentliche Verkehrsmittel

Mietwagen

Die beliebteste Variante der Fortbewegung auf Sizilien stellen Mietwagen dar. An den Flughäfen von Palermo und Catania, in den sizilianischen Städten sowie in den Fremdenverkehrszentren der Insel kannst du tageweise oder für die Dauer des gesamten Aufenthalts Fahrzeuge mieten.

Dabei punkten kleinere lokale Mietwagenfirmen oft durch etwas günstigere Preise, dafür sind die angebotenen Fahrzeuge der bekannten Unternehmen meist neuer und in einem besseren Zustand. Berücksichtige bei der Wahl der Fahrzeugkategorie unbedingt auch die Strecken der geplanten Ausflüge! Denn ein kleinerer, wendiger Wagen bereitet im hügeligen Landesinneren oder während der Stoßzeiten in den Städten mehr Fahrvergnügen.

Vor allem, wenn du Ausflüge in das Inselinnere unternimmst, solltest du dich vor Antritt der Fahrt über die vorhandenen Tankmöglichkeiten auf der geplanten Route informieren. Während Tankstellen entlang der Küste in jeder größeren Ortschaft zu finden sind, ist das sizilianische Hügelland nur dünn mit Tankmöglichkeiten ausgestattet. Mit Ausnahme der 24h-Tankstellen an den Autobahnen sind sie generell zwischen 08:00 Uhr und 12:30 und von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

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Maut

Sizilien ist zwar nicht vollständig durch Autobahnen erschlossen, doch sind die bedeutenden Städte mit Ausnahme von Agrigento und Ragusa an das Autobahnnetz angebunden. Die meisten Streckenabschnitte kann man gebührenfrei befahren. Nur für Fahrten auf der A18 zwischen Messina und Catania und der A20, die von Messina nach Palermo führt, musst du Maut bezahlen.

Die Gebühr kann bei der Ausfahrt bar, mit Kreditkarte, Visa Card oder Telepass beglichen werden. Einige Mautstationen sind mit Personal besetzt, an anderen bezahlt man an einem Automaten. Beachte bei der Anfahrt zur Zahlstelle, dass die gelb gekennzeichneten Spuren Telepass-Kunden vorbehalten sind.

Wenn du oft auf italienischen Autobahnen unterwegs bist, lohnt sich die Anschaffung eines Telepass-Empfängers. Damit lenkst du dein Fahrzeug langsam durch die Mautstelle, und der zu zahlende Betrag wird von deiner Kreditkarte oder einem gemeldeten Bankkonto abgebucht. Nachteil dieser bequemen und schnellen Variante ist eine monatliche Servicegebühr.

Züge

Bahnfahren auf Sizilien erfordert viel Zeit. Während die Züge der sizilianischen Ferrovia an der Nord- und der Ostküste auch von Urlaubern genutzt werden, triffst man auf den Nebenstrecken vorwiegend Inselbewohner an. Dort reist man zwar sehr gemächlich, dafür auf ganz authentische Weise und äußerst preiswert durch sehenswerte Landstriche.

Besonders eindrucksvoll ist die Fahrt mit der privaten Schmalspurbahn Ferrovia Circumetnea, die den Vulkan Ätna umrundet. Sie startet in Catania und führt dich auf ihrer 110 km langen Strecke bis auf 1.000 Höhenmeter. Während der 3 h 30 min dauernden Fahrt querst du die fruchtbare und artenreiche Landschaft am Fuße des Vulkans.

Busse

Das sizilianische Busnetz ist sehr dicht und schließt auch abgelegene Gegenden in den Bergen ein. An Wochenenden oder Feiertagen ist der Busverkehr allerdings sehr eingeschränkt, da sich die Fahrpläne nach dem Bedarf von Pendlern und Schülern richten. Die zwischen den Städten Catania, Messina, Palermo, Agrigento und Siracusa bestehenden Busschnellverbindungen funktionieren aber jederzeit gut.

Fähren und Boote

Ausflüge zu den sizilianischen Inseln kannst du mit Autofähren oder Tragflügelbooten unternehmen, die je nach Saison bis zu mehrmals täglich ablegen. Um zu den Liparischen Inseln zu gelangen, gehst du in Milazzo oder Messina an Bord. Schiffe zur Insel Ústica legen in Palermo ab. In Trápani schifft man sich nach Pantelleria oder zu den Ägadischen Inseln ein. Von Agrigento laufen Boote nach Lampedusa und Linosa aus.

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