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Nach Sizilien reisen mit Auto und Fähre

Für eine Autofahrt nach Italien stehen je nach Ausgangsort der Reise mehrere Routen zur Auswahl. In allen Fällen ist während der Sommermonate und an starken Reisewochenenden mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und längeren Wartezeiten an den Grenzen zu rechnen.

Anreise aus Deutschland, Österreich und Schweiz

Schweiz

Trittst du die Italienreise in der Schweiz an, so nimmst du am besten den Gotthardtunnel. Die landschaftlich reizvolle Strecke führt dich desweiteren durch Mailand. So legst du beispielsweise von Zürich nach Genua 430 km in etwas mehr als 5 h zurück.

Österreich

Mehrere Routen bieten sich an, wenn man von Österreich nach Italien reist. Der schnellste Weg aus der westlichen Alpenrepublik führt über den Brennerpass. So benötigt man beispielsweise von Innsbruck nach Genua für die 540 km rund 6 h 30 min.

Aus Ostösterreich kommend führt die Strecke über Kärnten, bei Tarvis überquert man dann die italienische Grenze. Eine annähernd gleich lange Alternativroute führt über Slowenien. Dann verlässt man Österreich bei Spielfeld, passiert Maribor auf slowenischer und Triest auf italienischer Seite. Die Strecke von Wien nach Genua ist in beiden Fällen knapp über 1.000 km lang und die Fahrt dauert etwa 10 h 30 min.

Deutschland

Wer aus Deutschland nach Italien reist, nimmt entweder die Route durch die Schweiz und den Gotthardtunnel oder überquert bei Kiefersfelden die Grenze nach Österreich und fährt durch das Inntal und über Innsbruck zum Brennerpass. Von München nach Genua legt man so beispielsweise 650-700 km zurück und ist dabei knapp 8 h unterwegs.

Routenplaner: Mit dem Auto nach Sizilien

Überfahrt nach Sizilien mit der Fähre

Für die Reise vom italienischen Festland nach Sizilien werden in mehreren Küstenorten Fährverbindungen angeboten. Die Preise variieren je nach Saison, Größe des Fahrzeugs, Anzahl der Reisenden und gewählter Kabine. Zu längeren Wartezeiten kommt es vor allem während der Sommermonate. Es empfiehlt sich daher, die Plätze vorab zu reservieren.

Möchtest du die Überfahrt nach Sizilien in Norditalien starten, dann nimmst du eine der Fähren in Genua oder Livorno. Sie verkehren während der Sommermonate täglich, in der Nebensaison bis zu dreimal pro Woche zwischen dem Festland und Palermo. Die Überfahrt nach Sizilien dauert rund 20 h.

Rund 10 h 30 min bist du mit dem Fährschiff von Civitavecchia bei Rom oder von Neapel nach Palermo oder Catania unterwegs. Die Verbindungen werden täglich angeboten. Je nach Saison kann man von Neapel aus auch zwei- bis fünfmal wöchentlich über die Liparischen Inseln nach Milazzo fahren und ist dann 14-16 h auf See. Milazzo wird außerdem täglich von Fähren aus Salerno angesteuert. Von dort dauert die Überfahrt 8 h.

Die Autofähren über die Straße von Messina sind rund um die Uhr in Betrieb. Sie fahren zu den Stoßzeiten je nach Bedarf, mindestens aber alle 30 min. So gelangst du in knapp 30 min von Villa S. Giofanni in Kalabrien nach Messina.

Auch die Autoreisezüge nach Palermo oder Catania werden bei Villa S. Giovanni verschifft. Da die Verladung aber bis zu 2 h dauert, bist du mit der Autofähre schneller am Ziel. Außerdem können die Autoreisezüge auf Sizilien nur in Catania oder Palermo entladen werden.

Autofahren in Italien

Autofahren auf Sizilien ist nicht jedermanns Sache. Während man auf den Autobahnen meist ohne Behinderungen vorankommt, benötigt man für Fahrten in Ballungszentren wie Catania oder Palermo eher starke Nerven. Morgens zwischen 07:00 Uhr und 10:00 Uhr und am Abend von 17:00 bis 20:00 Uhr herrscht oft ein sehr hohes Verkehrsaufkommen. Das Befahren historischer Zentren, wie etwa in Taormina, ist nur den Ortsbewohnern erlaubt. Parkplätze findet man gegen Gebühr außerhalb der verkehrsberuhigten Zonen.

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