Singapur Sehenswürdigkeiten

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Singapurs "Champs-Élysées" lässt keine Wünsche mehr offen: Die Einkaufsmeile Orchard Road hat alles, was die Welt zu bieten hat. An manchen Samstagabenden wird die Orchard Road für den…
1887 mieteten drei armenische Brüder namens Sarkies einen Bungalow direkt an der Strandpromenade und wandelten ihn zu einem Hotel um. Die Sarkies, die ihre Herberge nach Sir Stamford Raffles…
Der alte Botanische Garten ist ein tropisches Schmuckstück, nur wenige Gehminuten von der Einkaufsmeile Orchard Road entfernt. Im Juli 2015 wurde er zu Singapurs erstem Weltkulturerbe der Unesco…
Der wunderschöne Singapurer Zoo von 1973 wurde als "Open Zoo" konzipiert - das heißt, dass die meisten Tiere in großen, offenen Gehegen gehalten werden. Wo immer es geht, wurde auf Gitter…
Dieses Museum konzentriert sich auf die Darstellung der Kulturen Südostasiens, Chinas, Südasiens und des Islam. Schon das über 100 Jahre alte Gebäude ist ein Schmuckstück, bis 2003 saßen hier…
Im Sommer 2012 eröffnete der zweite riesige botanische Garten der Tropenstadt. Auf drei Landstreifen rund um Marina Bay verteilen sich die Gärten. Allein Bay South, der eigentliche neue botanische…
Der riesige Komplex ist eine eigene Stadt mit Hotel, zahlreichen Restaurants, dem Kasino, einem Musicaltheater und einer Eislaufbahn. Überirdisch wird er dominiert vom Hotel und dem gegenü…
Das Museum ist ein Highlight der Umwandlung von Kolonialgebäuden in moderne Architektur. Das ehemalige Bürgermeisteramt und das höchste Gericht bieten nun, miteinander verbunden, rund 800 Werke aus…
Das Hinduheiligtum wurde 1827 gegründet. Der jetzige Steinbau ersetzte 1843 den ursprünglichen Holztempel. Seither wurden immer wieder Erweiterungen und Ausschmückungen vorgenommen. Der Tempel…
Im Jahr 1842 ließen chinesische Seeleute den Tempel an der damaligen Uferstraße errichten und weihten ihn ihrer Schutzpatronin Mazu. Verwendet wurde Material aus aller Welt: Die Statue der Göttin…
Im Singapore Science Centre lernt der Nachwuchs spielerisch alles über Wissenschaften.
Die beste Ausgehmeile direkt am Singapore River.
Um 18 Uhr schließt der Zoo, 75 Minuten später öffnen sich die Tore zur Nightsafari: Am Eingang lodern Fackeln, über dem Gelände liegt ein fahler Schein, denn spezielle Lampen beleuchten die 1000…
Zwar kann es dieser moderne buddhistische Tempel, was die Innenausstattung angeht, kaum mit anderen buddhistischen Tempeln aufnehmen - dennoch bekommen Besucher einiges zu sehen: Gläubige, die ihre…
Dieser hinduistische Tempel bezaubert besonders durch seine Farbigkeit. Zeremonien werden im Alltagstrubel abgehalten, nicht selten spielt Musik auf. Die verschiedenen Götter, meist Shiva, Vishnu und…
Wem es zu hektisch geworden ist in der Stadt, schaut sich den Marina City Park an. Noch gilt das Areal, das die Singapurer dem Meer abgetrotzt haben, als Geheimtipp.
Die Gärten sind durch eine Brücke miteinander verbunden. In beiden sind die Anlagen nach landestypischer Art gestaltet: Während die chinesischen Gartenbauarchitekten gewölbte Brücken, Pagoden,…
In Singapurs ältestem Tempel Fuk Tak Ch'i wurde 1998 ein kleines Museum eröffnet, das einen Einblick in das Alltagsleben der ersten chinesischen Einwanderer in Singapur gibt. Das Museum ist Teil des…

Sightseeing

Und pack dir dein persönliches Sightseeing-Programm nicht allzu voll. Denn in der Stadt am Äquator ist schon ein kurzer Spaziergang sehr anstrengend. Jeder hier kommt schnell ins Schwitzen. Schließlich liegen die Temperaturen auf der Insel meist über 30 Grad und die Luft ist feucht wie im Treibhaus. Wenn du aber ausreichend Pausen einlegst, viel Mineralwasser trinkst und die Sonnencreme nicht im Hotel vergisst, kommst du mit dem Klima wunderbar zurecht.

Die Viertel Chinatown, Little India und die Arab Street hat Sir Stamford Raffles, der Gründervater Singapurs, einst angelegt – er hielt es für sinnvoll, die Ethnien zu trennen. Heute lächelt die multikulturelle Gesellschaft darüber, denn in Little India sind so viele chinesische Geschäftsleute zu finden wie indische Schneider in Chinatown – aber dennoch: Bei Spaziergängen durch diese Viertel fesseln die knallbunten Saris der Inderinnen, die Gerüche aus den Garküchen in Chinatown, das Feilschen auf Tamil auf dem Markt in Little India und das Geschnatter im chinesischen Dialekt Hokkien vor den Buden am Buddha-Zahn-Tempel in „Klein China“. Wer sich Zeit lässt, taucht tief ein in die verschiedenen Kulturen: Beim geruhsamen Bummel rund um die Serangoon Road, wo freundliche Händler ihre Ketten aus frischen Jasminblüten anbieten. Am Thian-Hock-Keng-Tempel in Chinatown, wenn Wahrsager mit Hilfe von Schüttelstäbchen in die Zukunft blicken. Beim Spaziergang entlang des Flusses bis zur Mündung am Fullerton Hotel, wenn einen der Hauch der Kolonialzeit umweht. Nur um dann gleich darauf das moderne Singapur auf der Orchard Road, im Central Business District und in dem neu entstandenen Viertel Marina Bay zu entdecken. Singapur lässt einen eben nicht los, jede Sekunde, jede Straßenecke lockt mit Unbekanntem. Das Highlight rund um die künstliche Bucht sind der zweite Botanische Garten Gardens by the Bay und der Marina- Bay-Sands-Komplex (MBS). Augenfällig ist der rasante Bauboom, namhafte internationale und heimische Architekten erschaffen das moderne Stadtbild – vom National Museum und der National Gallery bis hin zu neuen Hotel- und Shoppingkomplexen. Zwei hochmoderne Kasinos bieten Spaß und Unterhaltung am Spieltisch, der Freizeitpark der Universal Studios auf der Insel Sentosa ist nicht nur für Kinder ein Abenteuer. Doch die Stadt ist viel mehr als nur ihr Zentrum: Mit den blitzblanken, kühlen Zügen der U-Bahn MRT erreichst du in Minutenschnelle die Satellitenstädte. Dort, in Pasir Ris, in Sembawang oder in Boon Lay, wo endlose Reihen Hochhäuser in den Himmel gewachsen sind, liegen Singapurs heartlands, wie die Inselbewohner ihre Heimat fern der Innenstadt nennen. Überdachte Gehwege führen in die Hochhausanlagen, die meist von kleinen Geschäften umringt sind. Die Märkte für Gemüse, Fisch und Fleisch liegen im Keller, der Boden ist nass, deshalb werden sie wet markets genannt.

Die Wege sind kurz in Singapur. Und doch sind die Welten ganz verschieden. Die Stadt versucht, einen Bogen zu schlagen zwischen Neu und Alt, zwischen asiatischer und westlicher Kultur. Sie will alle ethnischen Gruppen ansprechen. Zwar bleiben bei indischen Tanzdarbietungen und Pekingopern die jeweiligen Volksgruppen noch weitgehend unter sich. Die inzwischen im Zentrum zugelassenen Straßentheatergruppen aber locken schon ein sehr gemischtes Publikum. Trotz des Ziels, eine eigene Singapurer Kunstwelt aufzubauen, bleibt es im Vielvölkerstaat dennoch wichtig, auch das kulturelle Erbe seiner chinesischen, malaiischen und indischen Bewohner zu konservieren; Infos über sämtliche Aktivitäten findest du auf visitsingapo re.com.

Noch ist die moderne Kunst ein junges Kapitel in der Geschichte der Stadt. Die Regierung aber hat den Nachholbedarf erkannt. 2015 eröffnete das weltgrößte Museum für südostasiatische Kunst, die National Gallery Singapore. Für sie wurden das frühere Gericht und das Rathaus entkernt und zusammengeführt. Die ehemaligen Kasernen Gillman Barracks wandelte die Stadt in ein Galerienviertel um. Kunstmessen und Auktionen runden das Bild ab. In den Esplanade Theatres on the Bay werden neben Konzerten und Theateraufführungen auch Wechselausstellungen gezeigt. Das wunderbar renovierte Victoria Theatre und seine Konzerthalle bereichern das Kulturangebot.

Zu ihm zählen auch die religiösen Stätten. Singapur besitzt knapp 140 größere Kirchen, Moscheen und Tempel. Daneben gibt es Hunderte Gebetschreine. Alle stehen zur Besichtigung offen. Bitte nicht vergessen: Vor dem Betreten von Moscheen und Tempeln musst du die Schuhe ausziehen, und besonders in islamischen Gotteshäusern wird von Frauen dezente Kleidung erwartet. Die Hauptgebetshallen der Moscheen sind Männern vorbehalten. Am einfachsten ist es, in den Tempeln den Einheimischen zu folgen. Was für ein Erlebnis ist es, Räucherstäbchen zu kaufen und deren Duft einzuatmen. Und beim Rundgang um den Tempel bitte immer links herum gehen. Hinterlass eine kleine Spende, denn die Gotteshäuser leben davon. Die Gebetshäuser sind meist tagsüber geöffnet.