© Kanuman/shutterstock

Singapur

Check-in

Asien für Anfänger? Steriler Häuserhaufen ohne Gesicht, ohne Seele gar? Wohl kaum eine Stadt in Südostasien ist so klischeebeladen wie Singapur: Kaugummiverbot, Dauer-Einkaufen und der Singapore Sling heißen die Vorurteile. All das gibt es. Das wahre Singapur aber sieht ganz anders aus und birgt unendlich viele Geheimnisse, die es zu entdecken gilt.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Singapurs "Champs-Élysées" lässt keine Wünsche mehr offen: Die Einkaufsmeile Orchard Road hat alles, was die Welt zu bieten hat. An manchen Samstagabenden wird die Orchard Road für den…
Chinatown ist der Ort, an dem Singapur als Handelsplatz seinen Anfang nahm. Die Regierung hat 50 Mio. Euro investiert, um die vom Abriss verschonten Häuser zu restaurieren. Ein Besuch der Straßen…
Auf beiden Seiten der Serangoon Road, im Norden bis zur Lavender Street, im Osten an das malaiische Viertel grenzend, sind unübersehbar Inder in der Mehrzahl - Frauen im Sari, Männer mit Turbanen…
1887 mieteten drei armenische Brüder namens Sarkies einen Bungalow direkt an der Strandpromenade und wandelten ihn zu einem Hotel um. Die Sarkies, die ihre Herberge nach Sir Stamford Raffles…
Der alte Botanische Garten ist ein tropisches Schmuckstück, nur wenige Gehminuten von der Einkaufsmeile Orchard Road entfernt. Im Juli 2015 wurde er zu Singapurs erstem Weltkulturerbe der Unesco…
Der wunderschöne Singapurer Zoo von 1973 wurde als "Open Zoo" konzipiert - das heißt, dass die meisten Tiere in großen, offenen Gehegen gehalten werden. Wo immer es geht, wurde auf Gitter…
Dieses Museum konzentriert sich auf die Darstellung der Kulturen Südostasiens, Chinas, Südasiens und des Islam. Schon das über 100 Jahre alte Gebäude ist ein Schmuckstück, bis 2003 saßen hier…
Einer der schönsten Wanderwege Singapurs führt über eine Strecke von 9 km und drei Hügel. Spektakuläre Brücken und Stiegen auf Stelzen in Höhe der Baumwipfel machen ihn einzigartig. Der Weg…
Die Attraktionen in dem riesigen Freizeitpark wurden nach bekannten Filmen entwickelt, auf Schritt und Tritt begegnen einem hier "Shrek", die tierischen Helden aus "Madagascar" oder die Dinosaurier…
Im Sommer 2012 eröffnete der zweite riesige botanische Garten der Tropenstadt. Auf drei Landstreifen rund um Marina Bay verteilen sich die Gärten. Allein Bay South, der eigentliche neue botanische…
Der riesige Komplex ist eine eigene Stadt mit Hotel, zahlreichen Restaurants, dem Kasino, einem Musicaltheater und einer Eislaufbahn. Überirdisch wird er dominiert vom Hotel und dem gegenü…
Diese Dachterrasse des Fullerton Bay Hotels gilt als einer der schönsten Orte der Stadt, um den Abend einzuläuten.
Das Museum ist ein Highlight der Umwandlung von Kolonialgebäuden in moderne Architektur. Das ehemalige Bürgermeisteramt und das höchste Gericht bieten nun, miteinander verbunden, rund 800 Werke aus…

Reisezeit

Weniger regnerisch und noch nicht ganz so drückend wie im Sommer.
Januar
gut
30°C
Februar
gut
30°C
Weniger regnerisch und noch nicht ganz so drückend wie im Sommer.
März
sehr gut
31°C
Weniger regnerisch und noch nicht ganz so drückend wie im Sommer.
April
sehr gut
31°C
Weniger regnerisch und noch nicht ganz so drückend wie im Sommer.
Mai
sehr gut
31°C
Wer im Juni in Singapur ist, sollte sich das Drachenbootrennen nicht entgehen lassen.
Juni
gut
31°C
Juli
gut
31°C
August
gut
31°C
September
gut
30°C
Oktober
gut
31°C
Beginn der Regenzeit.
November
mäßig
30°C
Dezember
mäßig
29°C

Die beste Reisezeit für Singapur sind die Monate März, April und Mai. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 31° Celsius erreicht. Die sonnigsten Monate sind Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August und September mit durchschnittlich 6 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 29° Celsius bei 18 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 31° Celsius und die Nachttemperatur bei 24° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 12 Tagen. Der regenreichste Monat ist der Dezember.

Mehr zu Klima und Reisezeit

MARCO POLO Reiseführer

MARCO POLO Reiseführer Singapur
MARCO POLO Reiseführer Singapur
14,00 €

Entdecke Singapur

Asia light in der Stadt, die sich immer wieder neu erfindet

Mit – fast allem – hast du ja recht. Shop around the clock heißt das Gebot in Singapur, die Drinks unter Tropenbäumen sind wirklich verlockend, und, ja, der Stadtstaat wird recht streng geführt. Vor allem aber ist Singapur insofern „Asia light“, als es Europäern leicht macht, sich schnell wohl zu fühlen. Nirgends sonst wirst du es so einfach haben, Asien praktisch ohne Risiko kennenzulernen. Die Singapurer warten auf dich! Diese Stadt häutet sich immer wieder. Aus der Insel, die sich mit eiserner Disziplin von der verlotterten Hafenstadt über die Kolonialmetropole zum Zentrum Südostasiens hocharbeitete, ist eine Weltstadt geworden. Schon auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt tauchst du ein in eine andere Welt: Palmen! Links das glitzernde Meer! Und jede Brücke ist mit Bougainvilleen bepflanzt. Ständig bietet Singapur Neues: Die Boliden röhren im Nachtrennen der Formel 1. Zwei Kasinos warten darauf, dir einen aufregenden Abend im Spielerparadies zu bescheren. Es gibt atemberaubende Museen, Spitzenrestaurants und geheime Imbissperlen, und der Freizeitpark von Universal Studios lässt nicht nur Kinder staunen.

Sich dem Luxus hingeben

Singapur kannst du problemlos auf eigene Faust erkunden. Jeder hier spricht Englisch, und jeder ist bemüht, Touristen gegenüber freundlich aufzutreten. Kein Wunder also, dass mehr als 18 Mio. Besucher alljährlich in das Tropenparadies kommen, allein 350 000 davon aus Deutschland, Tendenz steigend. Hier bieten die Hotels noch Service und die Pagen helfen beim Koffertragen, hier kannst du noch koloniales Flair genießen. Und dich einem Luxus hingeben, wie du ihn in Europa kaum finden wirst – von den schönsten Spas bis zu den supermodernen Boutiquen. Von 10 bis 22 Uhr klingeln in Singapur sieben Tage die Woche die Kassen der Shoppingmalls. Nicht nur Shopaholics geht das Herz über. Luxusgüter aus aller Welt, aber auch Überraschungen aus Asien auf allen Märkten – klar packt man da die Tüten voll.

Toleranz ist das oberste Gebot

Und Singapur bietet noch viel mehr. Die Vielvölkerstadt mit ihren 76 Prozent Chinesen, 15 Prozent Malaien und sieben Prozent Indern ist nämlich sehr wohl eine echte asiatische Metropole. Tolerant leben Buddhisten, Moslems, Hindus und Christen nebeneinander. Zwei Feiertage wurden aus jeder Religion bestimmt, die jeweils inselweit gelten. Deshalb – und weil es den Umsatz hebt – feiern hier Hindus Weihnachten, Christen das Chinesische Neujahrsfest und Muslime das hinduistische Lichterfest Deepavali. Beim Bummel durch Stadtteile wie Chinatown oder Little India schaust du hinter die modern-westlichen Fassaden der Metropole, die Singapur auf den ersten Blick zu prägen scheinen. Bis heute wird der Alltag in den Vierteln von den Traditionen der jeweiligen Heimatländer bestimmt. Wag dich ruhig ins Getümmel der Märkte Chinatowns, in die drückende Schwüle Little Indias – es gibt so viel zu entdecken! In leuchtend bunten Saris erledigen Frauen in Little India ihre Einkäufe, in Chinatown sind meist ältere Frauen im bequemen China-Look unterwegs. Manche tragen noch die buntgemusterten Anzüge aus Polyester, die an einen Pyjama erinnern. Entzückend sehen die malaiischen Kinder aus, wenn sie herausgeputzt in ihren kleinen Seidenanzügen auf dem Weg in die Moschee sind. Die Tempel fast aller Religionen stehen auch dir offen. Die Gerüche, die Glocken, die Gesänge der Priester – schnell tauchst du in eine völlig fremde Welt ein. Beim Bummel durch Chinatown steigt dir nicht nur in den chinesischen Tempeln, sondern auch an vielen Ecken des Viertels der Duft von Räucherstäbchen in die Nase: Auf kleinen Altärchen haben Gläubige die glühenden Sticks in bunte Früchte gesteckt.

Essen als Lebenshaltung

Hast du nach dem ersten Erkunden der Stadt Hunger? Der Rentner im Feinrippunterhemd und die Geschäftsfrau im edlen Kostüm treffen sich mittags beim hawker stall, den Essmärkten, um die Ecke – der Platz dazwischen kann deiner sein. Denn die Liebe zum Essen vereint in dieser Stadt alle: Junge wie Alte, Reiche wie Arme, Chinesen, Malaien und Inder. Gerne erklären dir deine Nachbarn am Nebentisch die teils exotisch wirkenden Gerichte: die indischen Curries, die brennend scharfe Chili Crab oder die Laksa, eine orange-rote Nudelsuppe, die schon dank der Kokosmilch nach Tropen schmeckt. Scheu braucht in Singapur keiner zu haben: Hier ist alles sauber und wird von den Behörden überprüft.

Konzentration des Kapitals

Aber auch die glitzernde Stadt kann sich nur leisten, was sie zuvor verdient. Singapur ist ein internationales Finanz- und Wirtschaftszentrum und versteht sich völlig zu Recht als hub, als Dreh- und Angelpunkt der Region, von dem aus nicht nur die unmittelbaren Nachbarn Indonesien und Malaysia profitieren, sondern Südostasien insgesamt. Nirgends sonst auf der Welt leben so viele Millionäre und Milliardäre auf so engem Raum – kein Wunder, dass die Motoren der Ferraris oder Lamborghinis in den Häuserschluchten dröhnen. Mehr als zwei Drittel aller Waren, die Europa nach Südostasien schickt, werden über Singapurs imposanten Containerhafen in die umliegenden Länder verschifft. Das hat Singapur nur erreicht, weil es sich eine stabile Ordnung verliehen hat. Von ihr profitieren auch die Gäste der Stadt. Deshalb kannst du dich auch noch spätabends auf einen Spaziergang in der kühleren Tropennacht machen – keine Gefahr lauert, kein Überfall droht. Die Partei People’s Action Party (PAP) lenkt, begleitet von staatstreuen Medien, eine Regierung, die so lange behütend ist, wie niemand den Konsens in Frage stellt. Die Partei des so autokratischen wie charismatischen Staatsgründers Lee Kuan Yew, auf dessen Bilder du immer wieder in der Stadt stoßen wirst, macht es freilich jeder Opposition schwer. Doch hat inzwischen ein bemerkenswerter Öffnungsprozess eingesetzt. Singapur soll zu einem Zentrum für Asien heranwachsen, in dem Manager der ausländischen Konzerne ihren Sitz haben, Forschungs- und Entwicklungszentren ihren Platz finden und Spitzenuniversitäten Studenten der Region formen. Trotz dieser spürbaren Öffnung herrscht nicht die gleiche Freiheit wie in Europa: Gewerkschaften sind zu Regierungsinstrumenten umfunktioniert, Medien werden zensiert, es gibt keine Versammlungsfreiheit. Dennoch: Die Mehrheit der Bevölkerung ist mit ihrer Regierung zufrieden, auch wenn die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Was Singapur auch für die Bürger umliegender Länder so anziehend macht, erkennen Gäste der Stadt schnell: Krankenhäuser bieten jeden Service – auch dir, sollte dir ein Malheur passieren. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, und der soziale Wohnungsbau verschafft den Bürgern Sicherheit.

Handel als Lebenselixier

Doch auch die Vergangenheit des so modernen Singapurs fesselt und steckt voller Anekdoten – sie ist so aufregend wie ein Krimi, so bunt wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht: Singa Pura, Löwenstadt, taufte ihr Entdecker, der indische Prinz Nila Utama, Ende des 13. Jhs. dieses Küstendorf, nachdem ihm ein imposantes Wesen im dichten Tropenwald erschienen war, das er für einen Löwen hielt. „Singa“ ist das Sanskrit-Wort für Löwe. Der Brite Sir Thomas Stamford Raffles, der im Januar 1819 dort landete, erkannte die strategische Lage des Orts an der Malakka-Seestraße. Raffles kaufte die Insel für die britische East India Company. Indische Sträflinge rodeten den malariaverseuchten Dschungel, bauten Straßen und Kanäle. Chinesische Kulis schleppten Elfenbein und Gewürze, Tee, Seide, Edelhölzer und Opium, später auch Zinn und Kautschuk in die Lagerhäuser. 1911 lebten schon 250 000 Menschen in Singapur; sie gehörten 48 Ethnien an. Die meisten kamen aus dem Süden Chinas, viele aus Indonesien, Malaysia und Indien.

Der Merlion wacht über alle

Für die britischen Kolonialherren war Singapur ein äußerst wichtiger Stützpunkt – von der Seeseite her uneinnehmbar für jeden Angreifer. Doch die Japaner, die während des Zweiten Weltkriegs Asien unter ihre Kontrolle zu bringen versuchten, benutzten bei ihrem Eroberungszug – Fahrräder! Sie radelten die Malaiische Halbinsel hinunter und eroberten das von dieser Seite ungeschützte Singapur am 15. Februar 1942. Die folgenden dreieinhalb Jahre bis zur Kapitulation am 21. August 1945 herrschten die japanischen Streitkräfte mit äußerster Brutalität. Danach kamen die Briten zurück, Singapur wurde Kronkolonie. Wahrzeichen der Stadt wurde das Fabeltier, das Prinz Nila Utama einst sah, der Merlion mit seinem Löwenhaupt über dem Fischschwanz. Als Standbild grüßt er dich heute auf Sentosa, an der Marina Bay und in jedem Souvenirladen. Nimm dir doch einen mit nach Hause – als Andenken an diese fantastische Metropole, den Schmelztiegel der asiatischen Kulturen.

Gut zu wissen

Anreise

Die meisten Besucher landen auf dem Flughafen Changi mit seinen vier Terminals. Er ist wiederholt zum „Besten Airport der Welt“ gewählt worden. Kein Wunder, denn er ist in der Abfertigung und der Gepäckausgabe schnell und effektiv organisiert und sehr kundenfreundlich durch seine vielen Geschäfte und Restaurants. Aber das neue Juwel des Changi Airports in Terminal 1 setzt nochmals ein neues Konzept oben drauf. Moshe Safdie, Architekt des ikonischen Marina Bay Sands, baute die weithin sichtbare, riesige Glas-Stahl- Kuppel. Auf 134 000 m2 und zehn Stockwerken wurde hier eine Allin-one-Erlebniswelt geschaffen, in deren Mix aus spektakulärer Natur und urbaner Lebenskultur sich Reisende und Singapurer treffen sollen – inklusive riesigem Park, 40 m hohem Wasserfall, Geschäften, Restaurants und Spas, Erlebnis-, Spiel- und Ruhezonen sowie einem Hotel, das auch nur für wenige Stunden buchbar ist, dazu ein Travelcenter für Check-ins – da kann man fürs kurze Stopp-over eigentlich gleich hier bleiben.

Aber auch Kreuzfahrtschiffe legen immer häufiger an am Marina Bay Cruise Centre (MRT NS 28 Marina Pier | mbccs.com.sg) und am Singapore Cruise Centre (MRT NE1, CC 29 Harbourfront | singaporecruise.com.sg). Von dort fahren auch die Fähren nach Batam ab. Fähren zu den Southern Islands legen vom Marina South Pier (MRT NS 28 Marina Pier | islandcruise.com.sg), Fähren nach Bintan vom Tanah Merah Ferry Terminal (am besten mit dem Taxi) ab. Infos zu den Inseln und weiteren Ausflügen unter wildsingapore.com und nparks.gov.sg.

Züge aus Malaysia kommen am Woodlands CIQ, dem Singapurer Checkpoint im Norden an. Weiterfahrt mit Bussen zur MRT N S9 Woodlands. Expressbusse aus Kuala Lumpur (min. 5 Std.) enden an der Lavender Street Bus Station (MRT EW11 Lavender) oder am Golden Mile Komplex (MRT C5 Nicoll Highway).

Auskunft in Singapur

Singapore Tourism Board (STB) Visitor Information Centres

Die Zentren sind hervorragend ausgestattet, ein Besuch gerade auf der Orchard Road lohnt.

– Orchard Gateway (216 Orchard Road)

– Chinatown Visitor Centre (2 Banda Street)

Hotline (gratis): Tel. 1 80 07 36 20 00

Grundlegende Informationen findest du auf der Webseite des Singapore Tourism Board stb.com.sg und auf yoursingapore.com.

Banken & Geldwechsel

Währung ist der Singapur Dollar, praktische Währungsrechner sind Oanda oder XE Currency. Vermeide den teuren Geldwechsel im Hotel. Die besten Kurse bieten „Authorized Money Changer“ in vielen Einkaufszentren. Beim Eintausch von Reiseschecks nehmen manche Banken hohe Gebühren. Die Zweigstellen der OCBC-Bank tauschen aber kostenlos. Öffnungszeiten der Banken meist Mo–Fr 9.30–15 oder 16, Sa 9.30–11 Uhr. Mehrere Zweigstellen der DBS-Bank sind samstags bis 15 Uhr geöffnet. Viele Geldautomaten akzeptieren Visa, American Express und Master Card, wie auch die meisten größeren Geschäfte.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

50 Raffles Place | #12-00 Singapore Land Tower | Tel. 65 33 60 02 | Notruf Tel. 98 17 04 14 | singapur.diplo.de | MRT NS 26, EW 14 Raffles Place

Österreichische Botschaft

600 North Bridge Road | #24–04/ 05 Parkview Square | advantageaustria.org/sg | Tel. 63 96 63 50 | MRT EW 12 Bugis

Schweizer Botschaft

1 Swiss Club Link | Tel. 64 68 57 88 | eda.admin.ch/singapore | Taxi

Einreise

Kein Visum notwendig. Einreise nur mit Reisepass, der noch mehr als sechs Monate gültig sein muss. Er wird gestempelt und erlaubt den Aufenthalt bis zu 30 Tagen (Verlängerung beim Immigration Department | Tel. 63 91 61 00). Vor der Passkontrolle ist eine zweiseitige Landing Card auszufüllen. Deren Durchschrift bewahrst du bis zur Ausreise auf.

Gesundheit

Impfungen sind nicht vorgeschrieben und auch nicht nötig, außer bei Einreise aus einem Gelbfieber- oder Choleragebiet. Singapur ist nicht malariagefährdet, wohl aber gibt es Denguefieber. Das Leitungswasser kann problemlos getrunken werden. Nach einem Arzt fragst du am besten in deinem Hotel. Es gibt keine eigenen Apotheken. Medikamente bekommst du entweder direkt vom Arzt oder an der „Pharmacy“-Theke im hinteren Bereich der Drogeriemärkte Guardian, Unity oder Watsons.

Internet, Telefon & WLAN

Vom Flughafen aus kann man lokale Gespräche kostenlos führen. Vorwahl Singapur: 0065. Internationale Telefonate bei allen Fernsprechern mit „IDD“-Symbol. Kreditkartentelefone gibt es beispielsweise am Flughafen, in Postämtern und Telecomshops. Vorwahl nach Deutschland: 00149, nach Österreich: 00143, in die Schweiz: 00141

Die drei Telefongesellschaften Singapore Telecom (Singtel), Starhub und M1 bieten Prepaidkarten mit unterschiedlichen Leistungen an. Am Flughafen haben sie eigene Schalter, in der Stadt führen die meisten Geldwechsler und die 7-Eleven- Shops Karten (3–50 S$). Du brauchst für den Kauf deinen Pass. Mit einer lokalen Telefonnummer kannst du dich an vielen Orten der Stadt in die Hotspots von wireless@SG einloggen.

Kleidung & Wetterschutz

Trag Baumwolle, möglichst locker geschnitten, oder Funktionskleidung für heißes Wetter. Bei längeren Fußmärschen ist ein Regenschirm wichtig (Tropenschauer!). Hindu-Tempel und Moscheen darfst du nur ohne Schuhe betreten.

Bei Sonne unbedingt auf Sonnenschutz achten und ausreichend trinken, bei heftigen Tropenschauern nicht unter ausladende Äste stellen, bei Donner oder Blitz raus aus dem Pool.

Notruf & Nützliche Rufnummern

Polizei (Tel. 9 99) Krankenwagen und Feuerwehr (Tel. 9 95)

24-Stunden-Notdienst (Accident & Emergency) in Krankenhäusern: Gleneagles Hospital (Tel. 64 70 56 88); Mount Elizabeth Hospital (Tel. 67 31 22 18) beide zentral gelegen und empfehlenswert

Öffentliche Verkehrsmittel

Busse und Mass Rapid Transit (MRT)

Die U-Bahn in Singapur ist hervorragend ausgebaut und klimatisiert. Selbst die Mobiltelefone funktionieren im Tunnel. Sie heißt Mass Rapid Transit, läuft aber nur unter ihrem Kürzel MRT. Es gibt sechs Linien: die North East Line (NE), die East West Line (EW), die North South Line (NS), die Circle Line mit der Kennung CC sowie die Downtown Line (DT) und die – in Teilstücken eröffnete – Thomson East Coast Line (TEL). Fahrten mit der MRT kosten zwischen 0,87 und 2,60 S$. MRT-Züge sind im Stadtgebiet von 5.30 bis 0.30 Uhr unterwegs. Busse fahren alle sechs bis 30 Minuten von 5.15 Uhr bis Mitternacht. Die Fahrpreise liegen je nach Ziel ebenfalls zwischen 0,87 und 2,60 S$. Im Bus kannst du direkt beim Fahrer zahlen – das Geld muss abgezählt sein. Die EZ-link Card (ezlink.com.sg), gesprochen „easy-link-card“, ist eine aufladbare Mehrfachfahrkarte für Busse und MRT und kostet 12 S$. Davon sind 5 S$ eine einmalige Kaufgebühr, die am Ende der Nutzung verfällt. Mit dieser Karte verringert sich der Fahrpreis deutlich. Eine spezielle EZ-link Card ist der Singapore Tourist Pass: Es gibt ihn für einen, zwei oder drei Tage für 10, 16 und 20 S$; er ermöglicht im gebuchten Zeitraum unbegrenzte Fahrten. Die 10 S$-Kaution bekommst du bei Rückgabe der Karte zurück. Die Karten und den hilfreichen Führer Transit Link Guide (5,90 S$) gibt es in den großen MRT-Stationen wie NS 22 Orchard Road. Weitere Informationen auf smrt.com.sg und sbstransit.com.sg. Die App gothere.sg zeigt alle Verkehrsverbindungen von deinem Standort zum gewünschten Ziel an.

Es gibt zudem viele verschiedene Pässe mit unterschiedlichen Kombinationen öffentlicher Verkehrsmittel und dem Eintritt zu Attraktionen. Zum Beispiel der Singapore Tourist Pass Plus (home.ezlink.com.sg/singapore-tourist-pass), der EZ-link-Karte und Eintrittskarte kombiniert – dadurch werden etwa Zoo oder Universal Studios billiger. Je nach Kombination und Geltungsdauer kostet der Pass für einen Tag 28, für drei Tage 38 S$. Du erhältst ihn an den MRT-Ticketschaltern in den Stationen Dhoby Ghaut und Orchard. Der Singapore- City-Pass (singaporecitypass.com) gilt für einen bis drei Tage. Er bietet vergünstigten Eintritt zu den meisten Attraktionen und billigere Tourtickets. Für 69,90 (ein Tag), 89,90 (zwei Tage) und 158,90 S$ (drei Tage) gibt es ihn beim Riesenrad Singapore Flyer (Tourist Hub #01–05).

Post

Zentrale Postämter sind Tanglin Post Office (Mo–Fr 8.30–17, Sa bis 13 Uhr | 56 Tanglin Road | gegenüber Tanglin Mall) und Orchard Post (Mo–So 11–19 Uhr | 2 Orchard Turn | #B2–62 | Ion Orchard). Briefpost kannst du mit Hilfe der Hotelrezeption verschicken.

Reisezeit

Singapur hat zwei Jahreszeiten, aber es herrscht immer eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit: die Trockenzeit (März– Okt.) mit Höchsttemperaturen von 33 Grad und die Regenzeit (Nov.–Feb.), in der das Thermometer bis auf 23 Grad fallen kann.

Strom

Adapter Typ G

In den meisten Hotels passen deutsche Stecker; sonst sind Dreipunktstecker üblich (Adapter an der Rezeption und in vielen Läden).

Zeit

+ 7 Stunden Zeitverschiebung

Während der Sommerzeit in Mitteleuropa sind es + 6 Stunden.

Zoll

Zollfrei eingeführt werden dürfen 1 l Spirituosen und kleine Mengen Parfum für den persönlichen Gebrauch, nicht aber Zigaretten! Verboten ist die Einfuhr von Pornografie und jeglicher Art von Rauschgift. Zollauskunft unter Tel. 63 55 20 00 und auf customs.gov.sg Auf der Rückfahrt darfst du zollfrei mitführen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren, 1 l Spirituosen mit über 22 Prozent, 50 ml Parfum oder 250 ml Eau de Toilette sowie Einkäufe bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro. Der Import allen Krokodilleders in andere Länder bedarf einer komplizierten Genehmigung nach dem internationalen Artenschutzabkommen.

Vom Flughafen in die Stadt

Unter der Abfertigungshalle in Terminal 2 des Changi Airports liegt die MRT-Station. Die Züge fahren alle zwölf Minuten zwischen 5.31 und 23.18 Uhr Richtung Innenstadt (Orchard MRT NS 22), die Fahrt dauert ca. eine Stunde und kostet 2,50 S$. Aus der Innenstadt fährt die letzte MRT um 23.25 Uhr von der Station Orchard Road. Ebenfalls vom Tiefgeschoss aus (Terminal 1 bis 3) fährt die klimatisierte Buslinie 36 alle zehn Minuten bis Orchard Road. Eine Fahrt dauert eindreiviertel Stunden und kostet 2,50 S$. Die Münzen musst du abgezählt bereithalten. Außerdem gibt es Taxis (Fahrtzeit ca. 20 Min. | rd. 40 S$), Maxicabs (für 7 Pers. ab 60 S$), Mercedes-Limousinen (ab 55 S$) und Hotelbusse zu den meisten Innenstadthotels (für 9 S$ am Ground Transport Desk buchen).

Elektromietwagen

Zu mieten bei blueSG (bluesg.com.sg) an über 100 Stationen. Ab 50 Cent pro Minute. Parken kannst du auf ausgewiesenen Plätzen mit Parking Coupons und mit der im Auto installierten, aufladbaren cash card (gibt‘s beides bei 7-Eleven). Die brauchst du im Stadtgebiet auch immer für die ERP-Bezahlschranken zur Straßenbenutzung.

Mieträder

Bike-Sharing ist gerade sehr angesagt, allerdings sind alle Fahrräder ziemlich klein gebaut und haben keine festen Stationen, sondern stehen/liegen überall in der Stadt herum. Ofo (gelb), Mobike (orange) und SB Bike (weißrot) sind die drei Anbieter, die du per App oder bei SG Bike auch mit der Ezlink card nutzen kannst. Ab 50 Cent für 20 Minuten.

Taxi

Alle 28 000 Singapurer Taxis sind klimatisiert, haben geeichte Taxameter und sind im Vergleich zu Deutschland billig. Es besteht Anschnallpflicht. Oft noch günstiger sind die Billigwagen von Grab, die du über die App buchst. Alle Taxen kannst du auch an der Straße anhalten (flag down). Taxistände findest du vor allen größeren Einkaufszentren und vor Hotels. Telefonische Bestellung: Comfort & City Cab (Tel. 65 52 11 11); SMRT Taxi (Tel. 65 55 88 88); Premier (Tel. 63 63 68 88); Grab (grab.com); Taxi- Hotline 63 42 52 22

Informationen zu allen Taxirufnummern und Preisen bietet taxisingapore.com. Die Preise und die vielen Zuschläge sind zudem auf einem Klebeschild auf den hinteren Seitenscheiben der Taxis aufgelistet.

Stadttouren

Deutschsprachig: Die German Association (40–60 S$ pro Tour | german-associaton.org.sg) hat Touren zu Kunst, Kultur und Natur in Singapur im Programm – dort gibt es tiefe Einblicke von Landeskennern. Chaqa (Chaqa@outlook.com) ist nicht nur ein Haarkünstler, sondern zeigt dir auch auf seinen deutschsprachigen Stadttouren das Alltagsleben der Singapurer in HDBs und Wet Markets. Robert Heigermoser (ulusingapore.com) bietet Naturführungen an. Gudrun Wei (meinsingapur@yahoo.com.sg) stimmt ihre Touren individuell mit den Besuchern ab.

Englischsprachig sind die Touren mit Duck & Hippo (Erw. 37, Kinder 27 S$ | ducktours.com.sg). Die Fahrten mit den ausgedienten Amphibienfahrzeugen der britischen und kanadischen Armee durch die Altstadt und hinein in die Marina Bay sind nicht nur für junge Gäste ein Riesenspaß. Der SIA-Hop-On-Bus (tgl. 9–21 Uhr | Erw. 25, Kinder 15 S$ | siahopon.com) von Singapore Airlines hat Tageskarten für eine feste Route durch die Stadt im Programm, Fluggäste von Singapore Airlines fahren kostenlos mit dem Singapore Stopover Holiday (SSH) Pass.

Stadtrundfahrten mit der Fahrradrikscha buchst du unter toursinsingapore.com, z. B. vier Stunden Nachtfahrt durch Chinatown einschließlich Abendessen für 68 S$, oder bei Luxury Tours & Travel (49 S$ | Tel. 67 33 28 08 | b2bluxurytours.com) eineinhalb Stunden durch Little India zur Arab Street, und bei citytours.sg bekommst du Tourpakete zu den Hauptattraktionen der Stadt, oft verbunden mit dem Ticket für das Riesenrad Singapore Flyer.

Der Veranstalter Tour East (toureast.net/singapore) bietet zusammen mit dem Chinatown Visitor Centre profunde Ausflüge durch den Bezirk der Chinatown an. Während der dreistündigen Tour (28 S$) stehen Besuche bei Clans und landsmannschaftlichen Vereinigungen, in traditionellen Geschäften wie dem Maskenbauer oder dem Kammhersteller sowie von Garküchen auf dem Programm, wo du auch einmal in die Töpfe gucken darfst. Außerdem besuchst du wet markets und Lebensmittelgeschäfte.

Singapur von der Wasserseite her zeigen etwa die Singapore River Cruise (23 S$ | Tel. 63 36 61 11 | rivercruise.com.sg) auf ihren traditionellen Ausflugsbooten. Der River Explorer (riverexplorer.sg) kann wie ein Bus mit der EZ-link Card genutzt werden. Er kostet je nach Route 3 oder 4 S$. Er startet bei der Marina Barrage und fährt den Singapore River hinauf.

Trinkgeld

In Singapur ist Trinkgeld grundsätzlich nicht üblich. Steuer und Service Charge sind bereits im Preis in Restaurant oder Taxi enthalten.

Adressen in Singapur

Die Adressangaben in Singapur sind gewöhnungsbedürftig: Bei größeren Gebäuden führen sie Stockwerk und Raumnummer auf. So lautet die Adresse der Lufthansa 390 Orchard Road, #05-01 Palais Renaissance. Das bedeutet, du findest das Büro an der Orchard Road, Hausnummer 390, in der fünften Etage (#05) des Einkaufszentrums Palais Renaissance. Auf der Etage wiederum tragen die Läden und Büros auch Raumnummern. Lufthansa hat die Nummer 1 (-01).

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

Ende Januar/Anfang Februar

Chinesisches Neujahr

März/April

Karfreitag

1. Mai

Tag der Arbeit

Ende Mai/Anfang Juni

Vesak-Tag

Mai

Hari Raya Puasa

9. August

Nationalfeiertag

Juli

Hari Raya Haji

Ende Oktober/Anfang November

Deepavali

25. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen

Januar/ Februar

Chinesisches Neujahrsfest: Schon Tage vorher ist die Stimmung in der ganzen Stadt zu spüren: Häuser und Straßen werden festlich rot-golden geschmückt, die Einkaufszentren übertreffen sich gegenseitig. Immer wieder treten Trommelgruppen auf, Löwen- und Drachentänzer sind unterwegs. Am Hafen gibt es ein großes Feuerwerk (normalerweise sind Feuerwerkskörper verboten). Zum Neujahrs- oder Frühlingsfest, wie es auch genannt wird, versammeln sich die chinesischen Familien.

Thaipusam: Höchst dramatisch geht es zu Ehren des hinduistischen Gotts Muruga zu: Kavadi heißen die pfauenfedergeschmückten Käfige, deren Drahtenden sich Gläubige durch ihre Haut bohren: Die Metallgestänge werden dann in einer Prozession über die Straßen getragen. Manche Männer legen den gut drei Kilometer langen Weg zwischen den Tempeln Sri Srinivasa Perumal und Sri Thendayuthapani auf Nagelschuhen zurück – nicht ohne vorher unter geistlicher Aufsicht wochenlang gefastet und meditiert zu haben.

Chingay Parade: Singapurs Mischung aus Kölner Karneval, Rio und New Orleans. Dutzende Gruppen und Artisten ziehen über die Arena an der Formel 1-Strecke und verbreiten gute Laune. Laut, bunt, mit vielen zirzensischen Einlagen.

Singapore Art Week: eine Woche lang Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler in Museen, Galerien, auf öffentlichen Plätzen mit vielen Performances und Workshops

März/ April

Ching-Ming-Fest: Chinesische Mischung aus Allerheiligen und Ostern. Auf den Friedhöfen gehen zu Ehren der Verstorbenen lauter Mercedes- Autos, Rolex-Uhren und Computer in Flammen auf – allerdings sind die Schätze nur aus Papier. Die guten Sachen werden über den Rauch ins Jenseits transportiert und sollen das Leben des Verstorbenen luxuriös gestalten.

Juni–August

Great Singapore Sale: Gut einkaufen kann man zwölf Monate im Jahr. Doch beim Great Sale macht es noch einmal so viel Spaß und spart Geld.

Juni

Drachenbootfest: einst initiiert im Gedenken an Chinas Gelehrten Qu Yuan, der sich vor 2400 Jahren aus Gram über die Korruption im Staat ertränkte und dem Fischerboote zu Hilfe eilten – heute ein Spektakel in der Marina Bay

August

Fest der hungrigen Geister: Überall in der Stadt stehen kleine Altäre, auf denen den Verstorbenen Obst geopfert wird. Zentrum ist vor allem Chinatown.

National Day: jedes Jahr ein Riesenspektakel am 9. August mit Airshow, Paraden, Musik- und Tanzdarbietungen an der Marina Bay

September/ Oktober

Thimithi: Zu Ehren der Göttin Draupathi laufen Gläubige im Hof des Sri Mariamman Temple über glühende Kohlen.

Formel 1-Nachtrennen: Erst dröhnt der Lärm der Boliden, dann die Musik der Top Acts auf den Bühnen mitten in der Stadt.

November

Deepavali: Das Lichterfest der Hindus lässt Little India erstrahlen. Besucher freuen sich an Essen, Düften, Tänzen und der bunten Kleidung der Inder.

Bloss nicht!

Drogen mitbringen

Drogen sind ein No-Go, auch wenn sie in Diskos angeboten werden. Auf den Besitz auch geringer Mengen Rauschgift (Designerdrogen, Marihuana, Kokain etc.) stehen in Singapur drakonische Strafen, die bis zum Tod am Galgen reichen. Auch für Ausländer.

Am Wochenende auf Spritztour gehen

Jeder will raus. Auch der Singapurer. Also besser nicht am Wochenende auf der Orchard Road shoppen oder an der East Coast baden wollen. Es sei denn, man liebt den asiatischen Trubel.

Auf Nepp hereinfallen

Die berühmte Rolex für 50 Dollar? Gibt es auch in Singapur nicht. Aber Kopien. Die sehen gut aus, rosten aber unter der Dusche. Ähnliches gilt für den Billiganzug aus Chinatown. Und den Englisch-Studenten, der kostenlos eine Stadtführung anbietet, gibt es auch nicht.

Ohne Wasser und Sonnenschutz losgehen

Singapur liegt am Äquator. Trink viel – 3 Liter Wasser werden empfohlen – und oft. Eiswasser gibt es in jedem Restaurant kostenlos. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor kannst du in allen Drogerien kaufen. Und das meist billiger als in Deutschland.

Über die Stränge schlagen

Die teilweise harschen Singapurer Gesetze gehören beachtet, denn der Staat zeigt keine Gnade. Fremde Frauen darf man bewundern, aber nicht berühren. Schwarzfahren geht gar nicht. Und Rauchen nur dort, wo es noch ausdrücklich erlaubt ist.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Ein Jahr in Singapur

Munter geschriebene Geschichte (2016) von Nicola Kaulich-Stollfuß über das erste Jahr in der Multikulti- Metropole: Singlisch, Tropenregen und Chinesisches Neujahr – Überleben im Alltag dieser Stadt.

Singapur im Würgegriff

Das Ende der britischen Kolonialzeit in Singapur durch das Vorrücken der Japaner zeichnet James Gordon Farrell in diesem hervorragend geschriebenen Roman sehr realitätsnah, auch sarkastisch, nach. (1973, deutsche Ausgabe 2017)

Filme

Crazy rich asians

Der internationale Kinohit mit ausschließlich asiatischen Schauspielern spielt in der Welt der Superreichen und an stadtbekannten Drehorten (2018). Vorlage für den Film sind die Bestsellerbücher (2013–17) von Autor Kevin Kwan.

I not stupid

Dieser Film ist im Stadtstaat Legende und sein Titel quasi ein geflügeltes Wort. Der kritische Filmemacher Jack Neo Chee Keong hat darin die Singapurer Gesellschaft unter die Lupe genommen. (2002)

25-31 °C
6 h/Tag
29 °C

Fakten

Einwohner 5.076.700
Fläche 693 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Regierungssystem Parlamentarische Republik
Hauptstadt Singapur
Ortszeit 22:23 Uhr
Zeitverschiebung 6 h (zu MESZ)

Anreise

Route planen
In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

MARCO POLO Produkte

MARCO POLO Reiseführer Singapur
MARCO POLO Reiseführer Singapur
14,00 €

Weitere Städte in Singapur

Sortierung: