Sevilla Essen & Trinken

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Javier Padura hat bei zwei der größten Köche Spaniens gearbeitet: bei Martín Berasátegui und Ferran Adrià.
Eine der besten Tapabars weit und breit.
In dem kühl und sehr minimalistischmodern eingerichteten Restaurant stehen die Tische – ausnahmsweise einmal – angenehm weit auseinander.
Kleine, feine Gourmetrestaurants wie das Az-Zait sind eine Rarität in Sevilla. Das Interieur ist ein wenig kitschig. Ausgezeichnete andalusische Küche zu angemessenen Preisen.
Vorn hängt der Himmel voller Schinken, seitlich die Treppchen rauf gibt es ein paar Tische und hinten eine riesige, vierstufige Treppe ganz aus Kacheln, auf der gesessen, gegessen und getrunken und…
Im Stil eines Jazzcafés in New Orleans gehalten, gibt es hier schon zum Nachmittagskaffee gute Musik – und Kuchen.
Eine der wenigen Tavernen mit gelegentlichem Flamencoprogramm, das nicht nur den Touristen gefällt, weshalb es oft brechend voll ist. Hier hat man es aber auch an Abenden ohne Vorführung sehr nett.
Mehr als 100 Jahre altes Café am Eingang zur Calle Sierpes. Ideal zum Sehen und Gesehenwerden.
Das kleine, aber feine Restaurant liegt im Barrio Santa Cruz. Es ist zeitgemäß und stimmungsvoll mit marokkanischen und asiatischen Details eingerichtet. Die Küche ist kreativ-mediterran und sehr…
Populäres Mesón in Triana. Hier essen Sie wie die Einheimischen: einfach, aber immer mit besten und vor allem frischen Zutaten.
Auf der Empore stehen ein paar bemalte Stühle und Tische, unten klemmen sich die Gäste in jeden freien Winkel. Spezialität des Hauses sind puntas de solomillo, Schweinefiletspitzen auf Toast, aber…
Nicht ganz so teure Alternative zum Albahaca, vom gleichen Besitzer. Ein blumengeschmückter Patio rund um einen plätschernden Brunnen, Kerzenlicht fürs Diner und kühler Schatten zum (günstigeren…
Spanische Weine aller Anbaugebiete und eine große Auswahl Sherrys zu vernünftigen Preisen.
Auf der Karte stehen 38 verschiedene Tapas, eine leckerer als die andere. Noch so viele Touristen können die Einheimischen nicht vertreiben. In einem Nebenraum wird teuer und gut à la carte serviert…
Moderne andalusische Küche in einem Stadtpalast aus dem 19. Jh. Luxuriös, aber mit erschwinglichem Mittagsmenü.
Einheimische futtern hier begeistert: Alles ist frisch und lecker. Es gibt klassische Leckereien wie bacalao con tomate (Stockfisch mit Tomate) oder albóndigas (Fleischklößchen in Sauce), aber auch…
An Trianas schönster Kirche, mit Tischen draußen und Semana-Santa- Verehrung drinnen. Große Auswahl an Fischtapas, besonders gut: buñuelos de bacalao, Stockfischkrapfen.
Das populäre Restaurant bekocht Tria na seit 1880. In der rundum verglasten Eckkneipe mit alten Kacheln und Eisensäulen gibt es Tapas, im Restaurant eine ausführliche Karte mit regionalen Spezialit…

Essen und Trinken

¡Hay que comer! Man muss was essen! Die Sevillaner essen anscheinend immer, an jeder Ecke klirren Tassen, Gläser und Besteck, auch im Gehen oder im Bus knabbern sie Sonnenblumenkerne, und überall finden Sie Automaten mit gekühlten Getränken.

Ab 20 Uhr stürmen Gruppen von Freunden, Kollegen und Familien die Bars auf eine erste Runde cañitas, Bierchen, und Tapas, um den Magen auf eine ausgedehnte cena, das Abendessen, vorzubereiten. Tapas sind Miniportionen, wer mehr möchte, bestellt eine media ración (halbe Portion) oder ración (Portion). Olivenkerne, gambas-Schalen, Zahnstocher und Papierservietten landen dabei einfach auf dem Boden. Vielleicht finden Sie das unappetitlich, aber: Der Boden wird immer wieder mit feuchtem Sägemehl ausgefegt, und: Es ist ein untrügliches Zeichen, dass es hier schmeckt.

Oliven aus Jaén, jamón, iberischer Schinken, aus der Sierra de Jabugo, Fisch und Meeresfrüchte aus dem Atlantik und dem Mittelmeer, Reis, Obst und Gemüse aus dem Marschland des Guadalquivir und den Gärten direkt vor der Tür: Die andalusische Hauptstadt bekommt beste Produkte ohne große Wege. Umso erstaunlicher ist es, dass es preisgekrönte Gourmetlokale wie im Baskenland oder in Katalonien hier nicht gibt - noch: Im Komo führt ein Schüler des legendären Bulli-Chefs Ferran Adrià die Avantgarde an, und das San Fernando 27 hat sich mit seiner innovativen Küche längst als Kandidat für einen Michelinstern qualifiziert.

Dass man in Sevilla Zerkochtes in einer öligen Tunke für große Küche hält, ist also passé. Dennoch wird hier gern traditionell gegessen: zum Frühstück Milchkaffee und tostada, geröstetes Brot, je nach Gusto mit Tomate, Olivenöl und/oder Knoblauch. Mittags, ab etwa 14 Uhr, haben jene die Nase vorn, die ein günstiges menú del día anbieten, ein Tagesmenü, vor allem mit Hausmanns-kost: Gazpacho und Salate, Fleisch und Fisch gegrillt, hier und da Eintöpfe wie cocido (Schwein mit Kohl und Kichererbsen) und puchero (Suppentopf mit Huhn, Kürbis und Blutwurst). In den touristischen Ecken hingegen gibt es ein Überangebot an Paella und Sangria, Reispfanne und Rotweinbowle. Das muss nicht schlecht sein - aber toll ist es meist auch nicht.

Abends konkurrieren alle à la carte, und Sie entscheiden, ob Sie de tapeo dinieren möchten, also möglichst auf einer Terrasse eine große Auswahl Kleinigkeiten genießen, oder cenar sentaos, „im Sitzen essen“: Das bedeutet förmlich und in Gängen und auch eher drinnen. Viele Restaurants bieten beides: vorn eine Tapabar, hinten einen comedor (Speisesaal). Die volle Abendkarte gibt es selten vor 21 Uhr, viele Sevillaner dinieren sogar erst gegen 23 Uhr und dann bis nach Mitternacht.

Nehmen Sie auch im Sommer etwas zum Überziehen mit - die Klimaanlage wird gern auf eiskalt gestellt. Und ziehen Sie sich spätestens abends korrekt an: keine Shorts, Spaghettiträger nur in eleganter Version und schon gar nicht Turnschuhe und weiße Socken. Vor allem aber: Muten Sie dem Kellner nicht zu, die Rechnung zu splitten: Machen Sie das gegebenenfalls unter sich aus. Das gilt ganz besonders für Tapas: Alle picken von allen Tellern und wechseln sich beim Bezahlen ab. Trinkgeld ist üblich, rund zehn Prozent, in Bars etwas weniger. Für Tapabars und ihre terrazas gibt es meist keine Reservierung, Sie müssen ein wenig Geduld und ein waches Auge haben, um einen Tisch zu ergattern. In Restaurants dagegen ist es besser, wenn Sie reservieren.

Spezialitäten

ajoblanco

kalte Cremesuppe aus Weißbrot, Mandeln und Knoblauch

cordero a la miel

Lamm, in Honig geschmort

espinacas con garbanzos

Spinat mit Kichererbsen, mit Kreuzkümmel gewürzt

fino

trockener Sherry

flamenquín

gebackenes Fleischröllchen, mit Schinken gefüllt

gazpacho

Suppe aus Weißbrot, Tomaten, Paprika und Gurke, mit Essig, Öl und Knoblauch gewürzt und eiskalt serviert

manzanilla

sehr heller, sehr trockener Sherry aus der Gegend um Sanlúcar der Barrameda bei Jerez, eisgekühlt getrunken

montadito de pringá

warmes Brötchen mit Fleisch und Wurst

papas aliñás

Salat aus Kartoffeln, Eiern und Paprika

pavía de bacalao

knusprige Stockfischkrapfen

pescaíto frito

knusprig frittierte, mundgerechte Fischchen und Meeresfrüchte - das andalusische Nationalgericht

pestiñas

Schmalzgebäck in Honigsirup

salmorejo

kalte Cremesuppe aus Tomaten, Brot und Olivenöl

torrijas

in Eiern und Milch gebackene süße Brotschnitten