Sevilla Aktivitäten

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Locations

Heute steht auf dem ehemaligen Gelände der Expo der Freizeitpark Isla Mágica. Die Sevillaner verbringen hier einen Teil ihrer Freizeit. Es ist eine tolle Abwechslung zum Alltagsleben.
Mit gelegentlichem Flamencoprogramm nicht nur für Auswärtige: die kleine Casa Anselma in Triana.
Eine Madonna auf ihrem Prozessionspodest beherrscht die winzige Kneipe, umgeben von Blumen, Weihrauch, Semana-Santa-Musik und weiteren Karwochendevotionalien.
Das Los Gallos bietet Flamencoshows für Touristen.
Im La Carbonería nördlich des Barrio Santa Cruz, werden Sie es auch an Abenden ohne Vorführung nett haben.
Geplant für 1986, wurde Sevillas Opernhaus erst zur Expo 1992 gebaut. Nun hat sich die Maestranza einen Namen gemacht, mit Gastspielen wie auch mit eigenen Produktionen mit dem Opernensemble und dem…

Angebote

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Unterhaltung

Vivir la noche, die Nacht zum Tag machen, scheint eine der Hauptbeschäftigungen Sevillas zu sein. Im Sommer sind die dunklen Stunden die angenehmsten, eine Erholung nach der trägen Gluthitze. Selbst im Winter stellen sich Barbesucher mit ihren Gläsern vor die Tür, zum Ärger der Nachbarn.

Draußen leben, vivir la calle, gehört zum Lebensgefühl, Bars und Cafés in Santa Cruz, El Arenal, Alfalfa und besonders Triana sind bis weit nach Mitternacht rappelvoll. Schließt die eine, macht die nächste auf. Ausgenommen Sonntag- und Montagabend: Da sind Betreiber und Gäste zu erschöpft. Ab Dienstag geht es dann schon wieder Richtung Wochenende.

Getanzt wird in Bars, Pubs und Diskos und im Sommer auch in den Open-Air-terrazas an den Ufern des Guadalquivir und in den Parks San Sebastián und María Luisa; manche stellen sogar Liegestühle und Palmen hin fürs Karibikgefühl. Und natürlich in den vielen Flamenco-, Sevillana- und Rumbakneipen. Nur Mut! Diese einfachen Paartänze sind leicht gelernt und machen riesigen Spaß. Nicht tanzen dürfen Sie in tablaos: Dort treten Flamencoprofis auf, ein recht teures, aber doch sehenswertes Vergnügen. Flamenco live (und gratis) bieten viele Pubs und Kneipen, das ist dann ein bisschen Glückssache und stimmungsabhängig, aber mindestens so gut wie in den tablaos.

Auch Kulturliebhaber kommen zu ihrem Vergnügen: Seit der Expo 1992 hat Sevilla ein sehr ambitioniertes Opernhaus, das Teatro de la Maestranza, und dazu ein großes Angebot an internationaler Musik. Nur in Sachen Kino sind ausländische Besucher im Nachteil: Lediglich ein einziges Kino zeigt Filme in Originalfassung. Seis drum!

Zum Problem geworden ist das Teenagervergnügen botellón: Ausgestattet mit Maxiflaschen Bier, Cola, Wein und harten Spirituosen, lassen sich ganze Gruppen vor allem samstagabends auf öffentlichen Plätzen volllaufen. Je später der Abend, desto lauter die Versammlung, desto versauter der Platz und desto genervter die Anwohner. Klassiker für den botellón in Sevilla sind die Alameda de Hércules und die Plaza de la Alfalfa. Alle Versuche, diesen Plätzen durch modernes Stadtmobiliar, Skulpturen und Kinderspielplätze ihre Anziehungskraft für die jugendlichen Trinkgelage zu rauben, sind bislang gescheitert. Ein offizielles botellódromo, also einen Platz extra fürs Kampftrinken, gibt es gegenüber dem Expogelände unterhalb der Plaza de Armas. Sein Erfolg ist umstritten.

Einkaufen

Folkloristisches wie Fächer und Mantillen (Schleier aus feiner Spitze) Seite an Seite mit Trendboutiquen und noblen Juwelieren, Sevillaner Keramik zwischen Schuhgeschäften und Delikatessen.

Im Viereck Plaza Nueva/Plaza del Salvador/Calle de la Campana/San Eloy pulsiert das Shoppingherz Sevillas mit der Hauptarterie Calle Sierpes. Obwohl sich auch hier mehr und mehr internationale Ketten ansiedeln, überwiegt noch der klassische Einzelhandel, teils mit an die 100 Jahre alten Geschäften.

Auf der anderen Flussseite, in Triana, prägen Geschäfte mit traditionellen Waren die Calle Castilla und ihre Seitengassen: Rüschenkleider, Flamencoschuhe, Töpfereien mit eigener Werkstatt. Hier kaufen vor allem Einheimische - die typisch andalusischen Sachen gehören bis heute in (fast) jeden Kleiderschrank und in jede Wohnung.

Reine Moderne wartet in den klimatisierten Shoppingmalls an der Plaza der Armas im alten Bahnhof und als XXL-Variante Nervión Plaza an der Calle Luis de Morales nahe dem Santa-Justa-Bahnhof.

Mit Kindern unterwegs

Kaum zu glauben, dass Spanien eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt hat: Kinder sind hier immer und überall präsent, und sie sind stets willkommen. Das liegt daran, dass die Eltern ihren Nachwuchs überall mit hinnehmen, auch zu Uhrzeiten, an denen anderswo die Kleinen längst schlafen. Lärmende und tobende Kinder in Restaurants und Straßencafés gehören zum Stadtbild und ebenso, dass sie scheinbar unbeaufsichtigt ihren Interessen nachgehen - nur hier und da ein elterlicher Zuruf, es nicht zu wild zu treiben. Den reyes de la casa, den Königen im Haus, mag einfach niemand den Spaß verderben.

Aquopolis

Toben, Schwimmen, Action: Der Wasserpark im Osten Sevillas unweit vom Flughafen bietet Rutschen, Stromschnellen, Wasserfälle, eine Wasserachterbahn im Dunkeln, eine Kartpiste und einen Strand mit richtig fetten Wellen. Juni-Anfang Sept. tgl. 12-19 (Juli/Aug. 12-20) Uhr | 17,95 Euro, Kinder 12,95 Euro | Avenida del Deporte | Bus 22, 55: Avenida del Deporte | www.aquopolis.es

Isla Mágica

Im Themenpark auf der Expoinsel dreht sich alles um die Zeit der Entdecker: Sevilla als Hafen zur Welt, Die Mayas, Tor nach Amerika, Amazonien, Der Jungbrunnen, Die Piratenhöhle, Eldorado und Balkon Andalusiens heißen die Länder. Zu den 26 Fahrattraktionen gehören die Achterbahn Jaguar mit fünf Loopings und die Wasserattraktionen Splash, Iguazú (ein Sturz aus einem 15 m hohen Wasserfall) und Anaconda mit drei Wasserfällen. Dazu gibt es täglich mehrere Theatershows; die beliebteste ist El Motín, die Meuterei der Piraten, bei der richtig geballert wird und einige baden gehen. Auch ohne Sprachkenntnisse ein Mordsspaß. Der Bereich Jungbrunnen (Fuente de la Juventud) ist speziell für kleine Kinder bis ca. fünf Jahre konzipiert. Rund 20 Bars und Restaurants sind über das Gelände verteilt. Nehmen Sie Kleidung zum Wechseln mit: Früher oder später ist hier jeder klatschnass! Die Öffnungszeiten variieren stark, am besten im Internet aktuell checken. Tägliche Öffnung ist zwischen Mitte April und Mitte September gewährleistet, aber wiederum mit stark schwankenden Zeiten, vor allem was die abendlichen Schließzeiten betrifft. Hauptsaison 27 Euro, Abendticket 19 Euro, Nebensaison 23,50 Euro, Abendticket 17 Euro, Kinder 19/14 bzw. 17/12 Euro | Isla de la Cartuja | Bus C1, C2: José Gálvez | www.islamagica.es

Museo de Carruajes

Im ehemaligen Kloster Los Remedios direkt am Fluss ist nun das Museum des Königlich Andalusischen Clubs für Fahrsport zu Hause: Postkutschen, Reisekutschen, Pferdetaxis - rund 30 Exemplare, wie sie sonst nur im Film zu sehen sind. Dazu allerlei Kurioses und Wissenswertes über Pferde, Gespanne und ihre Rolle in der Geschichte. Prunkstück der Ausstellung ist eine Reisekutsche aus dem 19. Jh.: Die samtbehangene Karosse gehörte Louis Philippe, dem letzten König Frankreichs, und wurde von sechs Pferden gezogen. Im Vorhof Lastkutschen aus der Landwirtschaft und ein Tankwagen aus dem frühen 20. Jh. zum Straßenreinigen. Mo-Fr 10-14 und 16.30-19 Uhr | 3,60 Euro, Kinder 2,40 Euro | Plaza de Cuba | Bus 5, C3: Plaza de Cuba | www.museodecarruajes.es

Radelrikschas und Karts

Am Haupteingang zum María-Luisa-Park, gegenüber der Plaza de España, gibt es Fahrradrikschas zu mieten: überdacht, auf vier Rädern und mit Platz für vier bzw. sechs Personen. Der gleiche Anbieter vermietet am Wochenende vor der Plaza de América am Südende des María-Luisa-Parks drei- und vierrädrige Karts verschiedener Größen für Kinder. Für die Miete ist ein Ausweis erforderlich! Rikschas tgl., Karts Sa/So 10-19 Uhr | ab 10 Euro/30 Min, Karts ab 5 Euro/30 Min | Tranvía: Prado San Sebastián | www.cyclotour.es