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Serengeti National Park

Check-in

Weite Savannen und brüllende Löwen: Eine Safari in den nördlichen Parks ist die Krönung eines Tansania-Urlaubs

Sehenswürdigkeiten

Die Serengeti ist der Inbegriff eines afrikanischen Nationalparks: Auf der Fläche Schleswig-Holsteins tummeln sich aktuellen Zählungen zufolge 2 Mio. Gnus, 900 000 Thompson-Gazellen und 300 000…
Nirgendwosonst in Afrika leben so viele Tiere auf so engem Raum wie im Krater des erloschenen Ngorongoro-Vulkans, dem größten der Riesenkrater am östlichen Rand der Serengeti.
Für viele Tansanier ist es der schönste Park ihrer Heimat, und auch die meisten Urlauber sind von Tarangire überwältigt.
Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Deshalb hast du die Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bei einem Ausflug fast ganz für dich. Der Empakaai…
Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Deshalb hast du die Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bei einem Ausflug fast ganz für dich. Der Empakaai…
Du würdest gerne erfahren, wo und wie die Feinschmecker-Bohnen in Tansania heranwachsen? Die fruchtbaren Böden rund um den Riesenkrater sind bestes Anbaugebiet. Besuchen kannst du die Kaffeefelder…
Die Felsmalereien am Fuß der Moru Kopjes – einer Felsformation im Zentrum der Seregenti – sind hervorragend erhalten. Die Zeichnungen von Tieren und Waffen werden zwar den Massai zugeschrieben,…
Von allen Vulkanen entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs im Kraterhochland ist der Ol Doinyo Lengai (2878 m) der einzige noch aktive. Den Massai gilt der imposant aufragende Berg als heilig…
Mwanzas Wahrzeichen ist ein gewaltiger Granitblock, der mitten im Hafenbeckennahe dem Kamanga-Fährterminal aufrecht auf einer Gruppe von Felsen steht. Nach Fürst Otto von Bismarck benannt wurde der…
In diesem Museumsdorf werden Architektur, Kultur und der Alltag der Sukuma, Tansanias größter Bevölkerungsgruppe, vorgestellt. Am Wochenende finden hier Schlangentänze statt.

Hotels & Übernachtung

In der Hoteldisko tanzen am Wochenende die Einheimischen bis in die frühen Morgenstunden. Unbedingt ein Taxi nehmen (ca. 3000 Schillinge)!
Die Neptune Ngorongoro Luxury Lodge befindet sich im Bezirk Karatu, umgeben vom Hochland Tansanias und dem Weltkulturerbe Ngorongoro Krater. Freuen Sie sich auf einen Pool mit Sonnenterrasse und einen…
Das Malaika Beach Resort liegt am Ufer des Victoriasees und bietet einen kostenfreien Flughafentransfer sowie einen Außenpool, ein Spa und ein Restaurant. Vom Flughafen Mwanza trennen Sie 10…
Im Nationalpark Tarangire bietet Ihnen das Balloon Camp Tarangiere ein Restaurant, eine Bar, ein Fitnesscenter und eine herrliche Panoramaaussicht. Die Zelt-Lodges stehen auf erhöhten Stelzen und…
Mit Blick auf die malerische Ebene der Serengeti bietet das Asanja Africa Zeltunterkünfte, ein Restaurant und Parkplätze an der Unterkunft. Das Camp ist exklusiv und liegt inmitten der Moru Kopjes.…
Mit einem Restaurant und kostenfreiem WLAN empfängt Sie das Chalet Octagon Lodge in Karatu. Die Unterkunft bietet Ihnen einen Balkon und einen Sitzbereich. Auch ein eigenes Bad mit Badewanne und…
Die Unterkunft Mbalageti Serengeti liegt im Serengeti-Nationalpark und bietet einen Außenpool und kostenfreies WLAN. Sie können an der hauseigenen Bar bei einem Getränk verweilen und auf der…
Die Lake Ndutu Luxury Tented Lodge in Sinoni bietet Seeblick, ein Restaurant, einen Außenpool, eine Bar, eine Gemeinschaftslounge und eine Terrasse. WLAN und die Privatparkplätze der Lodge nutzen…
Mit einem Spa- und Wellnesscenter und einem Restaurant erwartet Sie das Serenity Lake Mwanza 15 km außerhalb des Nationalparks Serengeti, dem westlichen Korridor am Ufer des Victoriasees. WLAN nutzen…
Das Fanaka Safaris Camping & Lodges empfängt Sie in Mto wa Mbu, 3,5 km vom Aussichtspunkt Lake Manyara entfernt und bietet einen Whirlpool, einen Garten, Grillmöglichkeiten sowie kostenfreies WLAN.…

Restaurants

Beliebtester Italiener der Stadt und Treffpunkt der Expat-Community. Zu empfehlen sind die Pizzen mit viel Käse und die Sandwiches.

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Auftakt

Der Norden von Tansania präsentiert das wohl berühmteste Naturschauspiel der Welt. In einem immer wiederkehrenden Zyklus durchwandern Hunderttausende von Tieren die Savanne, getrieben von einem urzeitlichen Überlebensdrang.

Schauplatz dieses Spektakels ist die Serengeti, jener riesige Nationalpark, der sich bis nach Süd-Kenia erstreckt. Die Serengeti übertrumpft in ihrer Bekanntheit wohl alle anderen Nationalparks im Norden Tansanias - ist aber nicht der einzige Höhepunkt auf einer Tour auf dem sogenannten Northern Circuit, der Rundtour durch die Parks im Norden.

In einem Atemzug mit der Serengeti wird meist der Ngorongoro-Krater genannt. Er liegt im gleichnamigen Schutzgebiet südöstlich des Nationalparks und ist berühmt für seinen Artenreichtum. Rund 30000 Tiere - darunter die Big Five - leben in diesem gigantischen Amphitheater der Natur.

Während große Namen wie Serengeti und Ngorongoro die Massen anlocken, bleibt für Touren zu den weniger bekannten Orten des Nordens oft kaum Zeit - was schade ist. Sehenswert ist z.B. der Lake Natron, an dessen Ufern Scharen von Flamingos leben. Oder die Olduvai-Schlucht nordwestlich von Ngorongoro: Sie ist eine der bekanntesten archäologischen Fundstätten des afrikanischen Kontinents. Ein Erlebnis ist der Nationalpark von Tarangire - wegen seiner massigen Affenbrotbäume (Baobabs) und der großen Elefantenherden auch "Land der Riesen" genannt.

Spektakulär ist ein Besuch des Great Rift Valley, des Großen Afrikanischen Grabenbruchs: Diese geologische Bruchzone hat (nicht nur) die afrikanische Erdoberfläche großflächig geformt. Seit 30 Mio. Jahren bewegen sich durch den Grabenbruch zwei Landmassen auf einer Strecke von 6000 km auseinander. In Tansania sind dadurch u.a. zahlreiche Vulkane und alkalische Seen wie der Lake Natron entstanden. Die Steilwände des ostafrikanischen Grabenbruchs sind im Ngorongoro-Schutzgebiet und am Rand des Lake Manyara am eindrucksvollsten. Der Blick vom zentralen Hochplateau der Serengeti hinunter in die bis zu 1500 m tiefer gelegene Schlucht des Manyarasees raubt einem schlicht den Atem.

Eine Tour durch die Nationalparks des Nordens organisieren Sie innerhalb von Tansania am besten von Arusha aus. Denken Sie bei der Planung auch an warme Kleidung: Der gesamte Northern Circuit liegt 1000 m über dem Meer - abends oder bei morgendlichen Jeepfahrten ist es hier oft überraschend frisch.

Die Serengeti ist der Inbegriff eines afrikanischen Nationalparks: Auf der Fläche Schleswig-Holsteins tummeln sich aktuellen Zählungen zufolge 1,5 Mio. Gnus, 350000 Thompson-Gazellen und 200000 Zebras.

Diese Masse ernährt zahlreiche Jagdtiere: 300 Löwen leben alleine auf dem Seronera-Plateau, dem gut besuchten Zentrum des Parks. Daneben gibt es viele Geparden und Hyänen. Die 1600 Elefanten gehen in der Weite fast unter. Selbst die von illegalen Jägern nahezu ausgerotteten Nashörner leben inzwischen wieder in der Serengeti, seit einzelne Tiere aus Südafrika von der Nationalparkverwaltung und der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft wieder angesiedelt wurden.

Siringet nennen die Massai den Park, in ihrer Sprache bedeutet das: endlose Ebene. Der deutsche Geologe Fritz Jäger schrieb 1911 nach Hause: „Ein Meer aus Gras, Gras und noch mal Gras. Man sieht sich um und sieht nichts als Gras und Himmel.“

Fast 100 Jahre später hat sich nichts daran geändert. Im Süden des Parks erheben sich wie Inseln im Grasmeer die Kopjes, Inselberge aus Granit, die verwittert aus der Ebene ragen. Im Herzen der Serengeti, auf dem etwa 1500 m hoch gelegenen Seronera-Plateau, durchsetzen Schirmakazien die hügelige Savanne. Nur das Ufer des Seronera-Flusses ist von dichtem Wald gesäumt. Im schattigen Wasser plantschen Nilpferde, aus den Wäldern drängen in der Dämmerung Elefanten zur Tränke.

Nach Norden hin ändert sich die Landschaft weiter: Das Gras weicht zunehmend Dornbuschsavannen und Akazienwäldern, durchbrochen von vielen saisonalen Flussläufen. Der Norden ist der wildeste und am wenigsten erschlossene Teil der Serengeti: Nur selten kommen Besucher hierher, und die vereinzelten Camps verlieren sich in der Weite des Landes westlich der Lobo Hills, welche die Parkgrenze markieren. Die von Hügeln und Wäldern durchzogene Ebene des westlichen Korridors schließlich, der sich von Seronera aus bis fast zum Ufer des Viktoriasees erstreckt, ist das Land der Büffel, Impalas und Giraffen.

Ein Besuch in der Serengeti lohnt sich zu jeder Jahreszeit, weil jeder Korridor seine eigene Saison hat, zu der die Tiere ihn durchwandern. Sie sollten so viel Zeit wie möglich einplanen, um den Artenreichtum und die Weite der Natur zu erleben. Rechnen Sie mit mindestens zwei Nächten an einem Ort; wollen Sie mehr vom Park sehen, entsprechend mehr. Fotosafaris in die Serengeti starten in der Regel von Arusha oder Moshi aus, die Anfahrt von Arusha dauert einen Tag. Sie können selbst einen Wagen mieten (mit oder ohne Fahrer), wesentlich einfacher - und wahrscheinlich billiger - ist allerdings eine organisierte Pauschaltour. Die meisten Veranstalter planen wegen der langen Anfahrt mindestens eine Nacht am Ngorongoro-Krater ein.

Die Verwaltung des Nationalparks (mit Informationszentrum) befindet sich auf dem Seronera-Plateau, nicht weit von der Seronera Wildlife Lodge entfernt. Das Plateau ist meist auch die Basis für kürzere Safaris und Rundfahrten durch den Park. Für eine Erkundungstour können Sie selbst einen Wagen mieten (ein Fahrer ist inbegriffen), wesentlich einfacher und billiger ist allerdings eine organisierte Pauschaltour, die Sie von Europa aus oder vor Ort buchen können. Eintritt pro Tag 50 US$, Auto 40 US$ | www.serengeti.org

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Ortszeit 06:54 Uhr

Anreise

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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

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