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Essen & Trinken

Frische Zutaten aus der Natur, zubereitet zünftig-rustikal oder edelexquisit: Die Schweizer Köche machen das Beste aus Pflanze und Tier, inspiriert von regionalen Traditionen und den Nachbarländern.

Knackige Kartoffeln

Knackig, goldbraun und kein bisschen fettig: So müssen Rösti sein, die in den Beizen (so heißen Gasthäuser in der Deutschschweiz) serviert werden. Den Schweizer Klassiker gibt es nature, mit Ei, Speck und Käse überbacken oder als Beilage zu Zürcher G’schnätzeltem, dem berühmten Kalbsragout in Sahnesauce. Überhaupt, Kartoffeln: Für die einst armen und schuftenden Bauern war das die Grundnahrung. Wir kriegen heute die Luxusversionen serviert. Hauptsache, die Gerichte sind währschaft, also füllend. Die grob geschabten Knöpflioder Spätzlinudeln gehören dazu. Im Tessin liegst du mit einem Risotto egal welcher Variation immer richtig, in Graubünden mit Capuns, Röllchen aus Spätzleteig, Trockenfleisch und Mangoldblättern in einer köstlichen Sauce. Älplermagronen aus Eiernudeln, Kartoffeln und Apfelschnitzen werden mit Sbrinz oder anderem Hartkäse überbacken. Gerade nach einer Bergwanderung hast du noch nie etwas so Himmlisches gegessen!

Chanz viel Chäs

Genau, Käse: Milch von Kühen und Ziegen war lange der einzige einheimische Rohstoff. Also war der Erfindungsreichtum bei der Verarbeitung grenzenlos. Da wäre der Emmentaler, „der“ löchrige Schweizer Käse, der würzige Appenzeller oder der in feinen Löckchen abgeschabte Tête de Moine – dann der zart schmelzende Vacherin Fribourgeois, den du keinesfalls aufs Brot schmieren, sondern im Holzschächtelchen erwärmen und löffeln musst! Und natürlich der Raclette- Käse, der im Wallis so gegessen wird: Der Käselaib wird über einer Flamme erhitzt und – sobald er blubbernd geschmolzen ist und eine zarte Kruste zeigt – auf den Teller geschabt, auf dem eine Kartoffel mit eingelegten Gurken und Zwiebelchen wartet. Wenn du ihn einmal so gegessen hast, willst du nie wieder Pfännchen! Käsefondue schmeckt am besten gemischt aus dem aromatischen Greyerzer (Gruyère) und Vacherin (moitié-moitié, halb-halb). Vorher den caquelon genannten Topf mit einer Knoblauchzehe einreiben und dann den Käse mit reichlich Weißwein und Kirschwasser erhitzen. Wenn’s blubbert, das knusprige Weißbrot an langstieligen Gabeln in den Käse tauchen und vom Teller essen – dazu immer eine zweite, nicht die Fonduegabel benutzen! Übrigens: Kenner kratzen die Kruste vom Boden ab. Die schmeckt – mmmmh. In Genf wird der Käse frittiert: Malakoff brachten die Schweizer Söldner aus dem Krimkrieg mit in ihre Heimat. Sie schmecken großartig und machen äußerst satt, zwei sind schon eine Portion. Darauf stößt man am besten an: Gesundheitsapostel bestehen auf Schwarztee, aber Weißwein und ein Glas Kirsch, Pflümli oder Grappa zur Verdauung schmecken einfach besser.

Prost Schweiz!

Die Schweiz hat sich – im Ausland fast unbemerkt – zu einer Heimat echter Qualitätsweine gemausert. Junge Winzer keltern heute viele aufregende Weine aus den weißen Riesling- x-Silvaner-Trauben, den roten Blauburgunder-Trauben oder dem Gamay. Den ersten Wein des Jahres gibt es übrigens in Neuenburg (Neuchâtel): Den trüben Non-Filtré gibt es bereits ab Januar, ein spritzig-frischer Tropfen. Im Tessin greift man am besten zu Merlot-Weinen. Auch Biere gibt es überall in der Schweiz, oft von kleinen, regionalen Brauereien wie Calvinus in Genf oder der Appenzeller Brauerei. Geheimtipp: das besonders süffige Vollmondbier. Wein trinkt man in der Westschweiz in der Cave oder im Bistro. Im Tessin gibt es die Grotto genannten Tavernen, in denen oft auch draußen serviert wird. Die Stüblis in der Deutschschweiz haben sich oft auf ein Gericht spezialisiert, etwa Rösti, Fondue oder Raclette.

Fleischeslust

Zum Bier passt immer eine Bratwurst, die in der Schweiz auch Cervelat genannt wird und von der es Dutzende Variationen gibt: Zu Recht berühmt ist der aus St. Gallen stammende Schüblig. In der Westschweiz solltest du grobe Wurst probieren, etwa die Saucisson vaudoise, am besten mit Lauch oder Kohl. Das wärmt! Wenn du dich nicht entscheiden kannst, probier am besten von allem etwas! Auf der Berner Platte liegen Gnagi (Haxe), Speck und Wurst, traditionell auch geräucherte Schweine- und Rinderzunge. In Graubünden und der Ostschweiz gehören Moschtbröckli, Trockenfleisch, zum frisch gebackenen Brot.

Was Süßes zum Dessert

In Basel führt nichts an Leckerli vorbei, einem Lebkuchen, den es in großen Tüten auch als Mitbringsel zu kaufen gibt. Die aus Mandelbaiser gebackenen Luxemburgerli oder Macarons schmelzen auf der Zunge. Engadiner Nusstorte besteht aus Mandeln, Walund Haselnüssen in einer Zuckermasse, umschlossen von feinem Teig. Ein kleines Stück, und du kannst nicht mehr papp sagen! Kirschen sucht man dagegen in der Zuger Kirschtorte vergebens: Stattdessen ist hochprozentiges Kirschwasser drin, was die Torte nicht weniger himmlisch macht.

Schmausen und sparen

Qualität hat ihren Preis – das gilt in der Schweiz auch beim Essen. Günstig isst du am besten mittags, wenn es überall Menüs zum Sonderpreis gibt. Besonders günstig sind die Restaurants der großen Ladenketten Coop und Migros, die es überall im Land gibt. Dort bekommst du oft Schweizer Spezialitäten und immer ein reichhaltiges und bezahlbares Essen.

Shoppen & Stöbern

Das Stöbern ist das Ziel

In den 21 Brockenstuben („Brockis“, in der Westschweiz Brocante) stöbert auch der Schweizer: Dort bekommst du alles, was zuvor schon mal jemand anderem gehört hat. Zwischen Möbeln, Büchern, Kleidungsstücken und Lampen verbergen sich immer wieder kleine Schätze. Und den Erlös nutzt die Heilsarmee auch noch für einen guten Zweck. brocki.ch

Wie die Zeit vergeht

An der Auswahl soll‘s nicht scheitern: Uhren gibt es von der Swatch ab 60 Euro bis zur handgemachten Edelvariante, für die du deinen Kleinwagen versetzen musst. Allerdings: Nicht immer sind Uhren billiger als in Deutschland – Preise vergleichen lohnt sich.

Kunsthandwerk mal anders

Kuhglocken aus Blech oder Berggipfel aus Plastik – mal ehrlich, wer will so etwas haben? Zum Glück gibt es längst frech-modern designtes und qualitativ hochwertiges Kunsthandwerk, etwa vom Schweizer Heimatwerk (heimatwerk.ch) mit acht Standorten in der Schweiz. Ein tolles Mitbringsel sind auch „Finken“, die Schweizer Variante des Hausschuhs: Die sind aus Filz und so groß, dass die Füße deiner Gäste samt Schuhen reinschlüpfen können. Damit entfällt die etwas peinliche Bitte, die Schuhe vor der Tür auszuziehen. Einzigartig, aber nicht ganz billig sind die Taschen, die Freitag (freitag.ch) aus alten Lkw-Planen herstellt und die außer in der Zentrale in Zürich-West in der ganzen Schweiz zu haben sind. Und schließlich: Trinkflaschen der Marke SIGG (sigg.ch) sind nicht nur schön und oft mit Schweizer Motiven geschmückt, sondern auch im Alltag praktisch.

Süß und klebrig

Obacht: Ohne Schokolade, kurz Schoggi, darfst du dich nach einem Schweiz-Urlaub zu Hause nicht blicken lassen. Die Schweizer Top-Spezialität gibt es in allen Größen, Formen und Formaten. In den großen Städten wie Genf, Zürich, Basel, Bern oder Luzern kauf dir ruhig mal eine Tafel vom örtlichen Chocolatier, die sind besonders himmlisch. Günstiger und trotzdem gut ist die Fabrikschokolade; Hausmarken der großen Supermärkte (deutlich günstiger) sind der Markenschokolade qualitativ ebenbürtig. Mit Schokolade gemacht sind auch die zarten, gefüllten Waffeln, die Hüppen genannt werden.

Schick und scharf

Schweizer Messer sind – nun ja – echt schweizerisch. Die ursprünglich für die Armee erfundenen Vielzweckmesser, in der Schweiz „Sackmesser“ genannt, gibt es in über 100 Varianten von diversen Herstellern – und fast überall.

Alles Käse!

Hartkäse wie Gruyère (in fünf Reifegraden erhältlich), Appenzeller oder Emmentaler eignen sich besonders gut zum Mitnehmen. Auch der Tête de Moine (Mönchskopf) genannte Hobelkäse aus dem Jura lässt sich gut transportieren – vergiss aber nicht, dann auch noch den passenden Hobel zu kaufen (rund, mit Metallstab in der Mitte, der durch den Käse gesteckt wird). Geraspelter Fonduekäse (bloß keine Fertigmischungen!) ist ebenfalls eine feine Idee, Gruyère und Vacherin Fribourgeois gemischt (moitié-moitié) bekommst du nur in der Schweiz. Dazu noch ein kleines Fläschchen Kirsch, und fertig ist das Mitbringsel.

Sport

Ob Schnee oder Sonne, Sport findet in der Schweiz meistens draußen statt. Auf Skiern steile Abhänge hinab, mit BMX-Rädern über kleine Bergpfade oder im Schlauchboot durch Stromschnellen – das sind nur drei Möglichkeiten, ordentlich Adrenalin auszuschütten. Wenn du es ruhiger magst, ist das auch kein Problem: Greif zum Wanderstock, zum Schneeschuh oder geh in den Bädern an den vielen Seen schwimmen.

Bergsteigen

Wer in den Schweizer Bergen (und besonders in den Alpen) klettern möchte, muss wissen, was er tut! Gletscherspalten, Felsbrüche und das schnell wechselnde Wetter sind Risiken bei der Besteigung gerade von hohen Bergen. Am besten kennen sich lokale Bergführer aus (4000plus.ch). Wer in der Schweiz auf Berge steigt, ist zudem im Schweizer Alpen-Club (sac-cas.ch) organisiert. Auf dessen Website gibt’s viele Tipps, außerdem betreiben die Ortssektionen 153 Hütten, in denen Bergsteiger und -wanderer günstig übernachten können.

Extremsport

220 m hoch ist der Verzasca-Staudamm im Tessin, von dem James Bond im Film „Golden Eye“ in die Tiefe sprang. Seitdem haben es ihm Tausende am Bungeeseil nachgemacht. Auch sonst liegen Extremsportarten im Trend: River-rafting auf den wilden Flüssen im Berner Oberland, in Graubünden und im Tessin etwa. Beim Canyoning durchquerst du Schluchten, indem du mal den Fels herabrutschst, mal schwimmst, mal in einen Wasserfall abseilst – Hauptsache, Abenteuer. Besonders beliebt ist dieser Sport im Tessin, in der Viamala oder am Walensee bei Zürich. Und dann wäre da noch Gleitschirmfliegen (oder Paragliding), was der Fortbewegung eines Vogels vielleicht am nächsten kommt, aber einiges Können im Umgang mit Wind voraussetzt. Anfänger starten im Tandem, als ein besonders gutes Terrain gilt Interlaken.

Frei- & Seebäder

Wenn du gerne schwimmst, dann hast du in der Schweiz die Qual der Wahl: Es gibt traumhafte Badeanstalten, in der Schweiz liebevoll Badi genannt (Verzeichnis unter badi-info.ch). Die schönsten Bäder der Schweiz hat der Schweizer Heimatschutz in einer bebilderten Broschüre zusammengefasst (heimatschutz.ch), darin sind alte Schätzchen wie das Familienbad Kreuzweiher in St. Gallen, das von Max Frisch geplante Freibad Letzigraben in Zürich oder die Biobadi im aargauischen Biberstein vorgestellt. In Flüssen, Seen und Bächen solltest du stets vorsichtig testen, ob du der Strömung und den Gegebenheiten gewachsen bist (Verhaltensregeln unter slrg.ch).

Golf

Schon 1893 wurde im Engadin der erste Schweizer Golfclub gegründet, urlaubende Engländer brachten die Idee in die Bergwelt. Seitdem sind mehr als 100 Golfplätze angelegt worden, darunter einige der schönsten der Welt mit Alpenblick, Abschlägen über den (jungen) Rhein oder auf Gipfelhöhe. Einen Überblick bekommst du auf der Website swissgolfnetwork. ch, geordnet nach Regionen. Die Reglements stehen beim Schweizer Golfverband Golfsuisse (asg.ch).

Inlineskating

600 km geteerte Wege extra für Inlineskater hat die Schweiz, unter anderem einmal quer durchs Mittelland oder die Rhône entlang. Routen und alles rund ums Skaten in der Schweiz stehen auf der Website skatingland.ch, dort gibt es auch eine App speziell für Skater.

Radfahren & Mountainbiking

Neun nationale Radwanderrouten, darunter die den Rhein entlang (s. Erlebnistour 3), führen durch die Schweiz. Fürs Wandern mit dem Rad, das in der Schweiz Velo heißt, gibt es praktisch keine Grenzen: Insgesamt Tausende Kilometer Strecke sind für Fahrradfahrer ausgeschildert, unter veloland.ch kannst du Routen, Karten, Rast- und Logiermöglichkeiten und vieles mehr abrufen. Der Schweizer Tourismusverband hat zudem besonders fahrradfreundliche Hotels als „Swiss Bike Hotel“ ausgezeichnet. Dort findest du Räume zum Unterstellen, Reparaturmaterial oder Ladestationen für E-Bikes (short.travel/swz5).

Besonders schick ist die Möglichkeit, Fahrräder, Mountainbikes oder Pedelecs an einem Ort zu mieten und sie an einem anderen wieder abzugeben (rentabike.ch). Falls du eine Strecke abkürzen willst: Bahn, Postbus und Fähren transportieren Fahrräder, aber nicht zu jeder Zeit (sbb.ch).

Für Mountainbiker sind nicht nur Strecken an den Hängen der 4000er im Wallis entlang angelegt worden, sondern auch Freeride-Trails wie im Alpenbikepark Chur (alpenbikepark.ch), wo auch Anfänger die steile Abfahrt auf einem Flowtrail ausprobieren können.

Riverrafting

Rafting ist auf Schweizer Flüssen in allen Adrenalinstufen machbar. Eher gemächlich: Kanuwandern etwa auf dem Thuner See (spiez.ch), Kayakfahrten z. B. auf dem Doubs (maisondutourisme.ch) oder Softrafting auf dem Rhein. Am anderen Ende der Skala: Wildwasserraften auf rauschenden Gebirgsflüssen durch alpine Schluchten wie in der Ruinaulta bei Ilanz, auf dem wilden Inn bei Scuol oder auf der Rhone bei Sierre. Da bleibt kein Auge trocken! myswitzerland.com/de/erlebnisse/

Trailrunning

Beim Wandern fehlt dir der Kick? Dann ist dieser Trendsport für dich gemacht: Trailrunner gehen nicht, sie laufen, springen, fliegen über Stock und Stein, Gletscher entlang, von Tal zu Tal und Bergsee zu Bergsee. Einsteigerrouten gibt es etwa durch die Schluchten der Areuse (Jura), rund um Sils (Graubünden) oder auf der Bettmeralp (Wallis). Mehr Infos zum Sport und den Trails auf short.travel/swz9

Wandern

Folge der gelben Raute, und du liegst – pardon, läufst – garantiert richtig: Gut 65 000 Kilometer Wanderpfade sind ausgeschildert, kein Ort in der Schweiz, den du nicht bequem zu Fuß erreichen kannst. Der Verein Schweizer Wanderwege (wandern.ch) pflegt die Wege nicht nur, sondern bietet auf seiner Website auch mehr als 500 Touren zum Download an.

Für Fernwanderer setzt sich seit einiger Zeit ein besonders bequemes Konzept durch: Während du wanderst, wird dein Gepäck schon in die nächste Herberge gefahren – so kannst du unbeschwert durch die Natur laufen. Das geht zum Beispiel auf dem Schwyzer Weitwanderweg (schwyz-tourismus.ch/de/schwyzer-tal-gipfeltour), auf dem du auf diese Weise 120 km und 6000 Höhenmeter in sechs Tagen zurücklegen kannst.

Wintersport

Die Schweiz ist Wintersportland, in höheren Lagen (noch) mit Schneegarantie, auf den Gletschern sogar im Sommer. Die teils überhöhten Preise sind in den vergangenen Jahren gesunken, auch weil reiche Urlauber zum Beispiel aus Russland nicht mehr kamen. In vielen Orten gibt es kostenfreie oder verbilligte Skipässe, wenn dumehr als zwei Nächte bleibst – unbedingt vor Ort erkundigen! Besonders schöne Skigebiete sind die Jungfrau- Region, Gstaad und die Region um Kandersteg im Berner Oberland, Zermatt und Saas-Fee im Wallis oder Davos und das Oberengadin um St. Moritz in Graubünden.

Neben Abfahrtski, Skilanglauf und Snowboarden werden inzwischen überall auch Wintertrendsportarten angeboten, etwa Carven, Freeriden oder Schneeschuhwanderungen (es gibt spezielle Wanderwege: schweizmobil. ch/de/schneeschuhwandern. html). Die Ausrüstung kann man überall vor Ort mieten. Eine Liste der anerkannten Schweizer Skischulen findest du auf schweizer-skischule.ch.

Mit Kindern unterwegs

Die Anbieter haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um das Ferienland Schweiz für Familien und für jedes Budget attraktiver zu machen. "Familien" heißt eine hilfreiche Broschüre von Schweiz Tourismus, die Sie gratis beziehen können (www.myswitzerland.com). Das Gütesiegel "Familien willkommen" bürgt für Qualität in den schönsten Feriendestinationen der Schweiz. Ausflugsziele für Familien finden sich auf den Websites der regionalen Tourismusbüros. Größere Städte wie Basel und Zürich bündeln Hinweise auf Spielplätze, kindgerechte Museen, Aussichtspunkte und Freizeitzentren in speziellen Netzauftritten (Basel: www.baleidoskop.ch, Zürich: www.kidscorner.ch).

Nordwestschweiz & Französische Schweiz

Ameisenpfad Château-d'Oex

Warum sind Ameisen so betriebsam? Auf dem 3,5 km langen Ameisenpfad in Château-d'Oex im reizvollen Waadtländer Oberland erfahren Kinder und Erwachsene mehr über die faszinierende Welt der emsigen Insekten. Der Lehrpfad beginnt bei der Bergstation des Sessellifts mit einer Ausstellung im Bergrestaurant. Der kindgerecht gestaltete Weg führt an einem Bauernhof (Petite Ferme) mit Kleintieren vorbei, die gestreichelt werden möchten. Auskunft: Pays-d'Enhaut Tourisme | Château-d'Oex | Tel. 0269242525 | www.chateau-doex.ch

Augusta Raurica

In der ehemaligen Römerstadt Augusta Raurica, heute Augst, gut 10 km östlich von Basel, können sich Kinder wie kleine Römer fühlen. Unter den Überresten der 1800 Jahre alten römischen Siedlung sticht das am besten erhaltene antike Theater nördlich der Alpen hervor. Sehenswert sind auch das Museum (Eintritt 7 Franken, Kinder 5 Franken), das Römerhaus und der römische Haustierpark. Auf dem Gelände können Sie gut picknicken, es gibt auch ein Restaurant. Römerstadt Augusta Raurica | Giebenacherstr. 17 | Augst | www.augustaraurica.ch

Naturhistorisches Museum Basel

Mächtige Dinosaurier, riesige Mammuts, Mineralien, Versteinerungen, eine legendäre Käfersammlung und eine lebende Ameisenpopulation begeistern Kinder und Erwachsene in der Nähe des Münsterplatzes. Di-So 10-17 Uhr | Augustinergasse 2 | Eintritt 7 Franken, Jugendliche 5 Franken, Kinder (bis 13 Jahre) frei | 1. So im Monat Eintritt frei | www.nmb.bs.ch

Tierpark Lange Erlen

Einen Besuch im Tierpark Lange Erlen - mit Schwerpunkt auf einheimischen Tierarten vom Kaninchen bis zum Rothirsch - empfiehlt sich bereits mit Baby, das die Eltern dann gemütlich im Kinderwagen auf den asphaltierten Wegen schieben können. Am Wochenende Ponyreiten. Mit dem Bus 36 ab Basel-Bad Bahnhof nur 5 Minuten | März-Okt. tgl. 8-18, Nov.-Feb. 8-17 Uhr | Eintritt frei | www.erlen-verein.ch

Tropfsteinhöhle Réclère/Préhisto-Parc

Nur an schönen Tagen können Sie die Tropfsteinhöhlen von Réclère in der Nähe von Porrentruy nahe der französischen Grenze besuchen. Wie ein Märchenschloss ist die riesige Höhle beleuchtet, ein gut ausgebauter Weg führt zum tiefsten Punkt, wo in einem Teich winzige Krebse leben. Die Reise an den äußersten Zipfel des Jura, in die landschaftlich schöne Ajoie, lohnt, weil Sie gleichzeitig den Préhisto-Parc mit den riesigen Sauriern auf einem 2 km langen Lehrpfad besuchen können: eine Attraktion für Jung und Alt. April-Nov. tgl. 10-12 u. 13-17.30, Juli/Aug. tgl. 9.30-18 Uhr | Eintritt für Höhle und Préhisto-Parc 15 Franken, Kinder 10 Franken. Auskunft: Hôtel-Restaurant "Les Grottes" | Réclère | Tel. 0324766155 | www.prehisto.ch

Zentralschweiz

Beatenberg

Das kleine, feine Dorf liegt oberhalb des Thuner Sees, gilt als "Sonnenterrasse" und hat eine grandiose Aussicht auf das Jungfrau-Gebiet. Mit seiner 7 km langen Hauptstraße ist es das längste Dorf Europas. Und weil diese Straße relativ flach ist, ist sie ein Paradies für Skater, Biker und Spaziergänger. Von hier aus lassen sich etliche Ausflüge unternehmen, z. B. zu den St.-Beatus-Höhlen (rund eine Stunde zu Fuß).

Es gibt auch viele Spazierwege, die mit Kinderwagen befahrbar sind, und geführte Wanderungen ins Niederhorngebiet, wo man ganz sicher Steinböcken begegnet. Hier können Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene auch ihre ersten Versuche im Gleitschirmfliegen (begleitet oder unbegleitet) wagen. Auskunft: Tourismus Beatenberg | Tel. 0338411818 | www.beatenberg.ch

Klettergarten Boni in Melchsee-Frutt

Hier können Eltern und Kinder das Sichern und Abseilen üben. Die Anlage mit Routen im 3. bis 9. Schwierigkeitsgrad ist auch für geübte Kletterer interessant. Der Klettersteig kostet keinen Eintritt, die Anfahrt mit der Gondel aber für Erwachsene 26,80 und für Kinder 13,40 Franken hin und zurück. Von der Bergstation ist es zum Einstieg der 1. Sektion der Kletterwand ein Fußmarsch von ca. 15 Minuten, bis zum Klettersteig ein Fußmarsch von ca. 1 Stunde. Auskunft: Tourismusverein Melchsee-Frutt | Kerns | Tel. 0416697060 | www.melchsee-frutt.ch

Rodelbahn Faulhorn

Ein Muss im Berner Oberland ist im Winter die mit 15 km Länge und 1600 m Höhenunterschied längste Rodelbahn der Schweiz vom Faulhorn nach Grindelwald. Sie ist nicht nur besonders lang, sondern auch besonders schön: mit Blick auf Eiger, Mönch, Jungfrau. Der Aufstieg von Grindelwald-First aufs Faulhorn dauert drei Stunden. Bei schönem Wetter ist das Bergrestaurant Faulhorn geöffnet. Auskunft: Grindelwald Tourismus | Grindelwald | Tel. 0338541212 | www.grindelwald.ch

Swiss Holiday Park

Das Erlebnisbad bietet Sommer wie Winter Spaß für Groß und Klein. Es gibt Massage und Gesichtspflege nicht nur für Erwachsene, sondern sogar für Kinder (ab 8 Jahren). Viel wichtiger: In unmittelbarer Nähe liegen ein Familienhotel und ein Feriendorf der Schweizer Reisekasse (www.reka.ch). Swiss Holiday Park | Morschach | Eintritt Sa/So 24 Franken, Kinder (ab 7 Jahren) 16 Franken, Mo-Fr günstiger | www.swissholidaypark.ch

Ostschweiz & Graubünden

Kindermuseum

Im St. Galler Historischen und Völkerkundemuseum führt ein Barfußweg in die Vergangenheit, zu Jahrmarktsfiguren, Bauarbeitern, Würfelspielen und Kreiseln. Spannend: Eine Zeitreise in zwei begehbare Jugendzimmer, eins aus den 1950er-Jahren und eins von heute. Museumstr. 50 | St. Gallen | Eintritt 10 Franken, Kinder (bis 16 Jahre) frei | www.hmsg.ch

Tessin

Swissminiatur

Es ist schon toll, über 120 Gebäude und Sehenswürdigkeiten der Schweiz im Maßstab 1:25 zu sehen. Das Ausflugsziel lockt hauptsächlich Familien, Rentner und asiatische Touristen an. Der Eintritt ist teuer, aber interessant ist es trotzdem, zumal Kleinkinder das Gelände mit einer Mini-Eisenbahn umrunden dürfen. Mitte März-Mitte Okt. tgl. 9-18, im Winter 13-16 Uhr | Melide | Eintritt 19 Franken, Kinder (6-15 Jahre) 12 Franken, im Winter 30 Prozent Rabatt | www.swissminiatur.ch

Wallis

Geologischer Lehrpfad Binntal

Seit mehr als 200 Jahren kommen Sammler in dieses wildschöne Seitental des Goms, um nach seltenen Mineralien zu suchen. Auf dem Wanderweg zwischen Imfeld und dem Lengenbach können sich Kinder wie Forscher fühlen und die Gesteine des Tals kennenlernen. Am Schluss erwartet sie ein Grubenmuseum im Fels (unregelmäßig geöffnet). Auskunft: Binntal Tourismus | Binn | Tel. 0279714547 | www.goms.ch

Sehenswertes

Obwohl die Schweiz nur ein vergleichsweise kleines Land ist, finden sich hier Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle. Zu den Sehenswürdigkeiten der Schweiz gehört die Stadt Genf mit ihren zahlreichen Kirchen und der Wasserfontäne „Jet d’eau“. Auch das Dorf Zermatt ist unbedingt einen Abstecher wert. Es liegt unmittelbar am Fuß des Matterhorns und ist komplett Auto-frei.

Freizeit

Bei einer Reise in die Schweiz gehören Wanderungen in der faszinierenden Bergwelt ebenso zur Freizeit wie das Wassersportvergnügen an den großen Seen des Landes. Das Wandern ist in der Schweiz ein großes Vergnügen, denn die Wanderwege sind gut ausgebaut und hervorragend ausgeschildert. Im Winter ist Skifahren Trumpf. Langlaufloipen gibt es hier ebenso wie rasante Abfahrtsstrecken.

Übernachten

Übernachten ist in der Schweiz oft ein bisschen teurer als in anderen Ländern. Trotzdem finden sich hier auch Unterkünfte für den schmaleren Geldbeutel. Die Hotels in der Schweiz rangieren vom 5-Sterne-Haus bis zur einfachen Pension. Wer etwas ganz Besonderes sucht, der kann sich auf einem Bauernhof einmieten. Für den kleinen Geldbeutel bieten viele Höfe eine Übernachtung im Stroh an.

Am Abend

Ausgehen in der Schweiz ist nur in den großen Städten, sondern auch in vielen kleinen Gemeinden hervorragend möglich. Vor allem am Freitag- und Samstagabend steigt die Partystimmung in Clubs, Bars und Discos. Wer es ruhiger mag, der genießt in einem der vielen Restaurants das Essen in der Schweiz. In der Schweiz unbedingt probieren: Raclette und Käsefondue und ein Birchermüsli zum Frühstück.