© tichr , shutterstock

Seite teilen

Rundreise: Schwarzwald

Den Südschwarzwald in zwei Tagen entdecken

Tag 1: Freiburg – Triberg

Der Tag startet in Freiburg mit Ausblick und leckerem Frühstück im Schloss-Café auf dem Lorettoberg (1). Von der großen Terrasse hat man einen tollen Blick zum Schlossberg.

Gestärkt fährt man mit dem Auto Richtung Norden nach Waldkirch (2), dem Startpunkt der Schwarzwald-Panorama-Straße. Die 70 km lange Strecke ist perfekt, um die Gipfel und Täler des Hochschwarzwaldes zu erleben. In vielen Kurven und mit etlichen Aussichten fährt man gen Osten.

Das Mittagessen lässt sich mit einem Kulturstopp kombinieren. Architekturinteressierte sollten sich die Barockanlage im Klosterdorf St. Peter (3) mit der prachtvollen Rokokobibliothek anschauen, Sportinteressierte das liebevoll arrangierte Skimuseum in Hinterzarten (4), das vom Skispringer Georg Thoma initiiert wurde. In beiden Altstädten gibt es Gaststätten für die Mittagspause wie das Bürgerstüble in St. Peter und die Restaurants des Waldhotels Fehrenbach oder des Hotels Schwarzwaldhof in Hinterzarten.

Am Nachmittag weicht man von der Schwarzwald-Panorama-Straße ab und fährt einen Schlenker nach Triberg, um sich die Triberger Wasserfälle (5) und eine Ansammlung von Kuckucksuhren anzuschauen.

Übernachten und Abendessen kann man nobel und entspannt im Parkhotel Wehrle (6), das bereits 1608 errichtet wurde. Sogar der Schriftsteller Ernest Hemingway übernachtete hier eins 1922 und ließ sich die selbstgefangenen Forellen vom Küchenchef zubereiten. Der Fisch ist auch heute noch sehr lecker, die Spätzle sowieso.

Auch Camper finden ihre Unterkunft in der Natur bei Triberg: Im Lynx Camp (7) stellt man sein Zelt oder seinen Wohnwagen auf 1.000 m Höhe über dem Meeresspiegel zwischen alten Tannenbäumen auf. Die Triberger Wasserfälle sind nur 3,5 km entfernt.

Tag 2: Triberg – Freiburg

Am nächsten Tag fährt man direkt zum Titisee (8), dem bekanntesten See des Schwarzwaldes. Je nach Wetterlage schwimmt man eine Runde, fährt Tretboot oder schaut einfach nur auf den glitzernden See. Zum Mittagessen bleibt man am besten auch am See. Im Bootshaus gibt es leckeren Wurstsalat.

Das zweite Highlight des Tages ist der höchste Berg des Schwarzwaldes: der Feldberg (9). Mit der Resi-Gondel schaukelt man entspannt hoch zum Bismarckdenkmal. Der Spaziergang zum 1.493 m hohen Feldberggipfel ist einfach und schön. Wenn man gen Westen läuft, sollte man in einer der Hütten – St. Wilhelmer Hütter oder Todtnauer Hütte – eine Rast einlegen, um sich mit einem Stück Kuchen zu stärken, bevor man wieder an der Talstation herauskommt.

Dann ist es nur noch eine knapp einstündige Autofahrt zurück nach Freiburg (10). Abends isst man die besten – und ständig neu kreierten – Maultaschen im Café Hermann und geht danach noch auf ein oder zwei Biere in die Studentenkneipe „Zum Schlappen“, auf einen Cocktail in die coole Hemingway Bar unter dem Hotel Victoria oder auf ein Craft Beer in die hippe Bistro- und Tanzbar Bruder Wolf.

-- °C--:--Mehr +
Quick Facts Reiseführer Schwarzwald
Ortszeit:--:-- Uhr
Zeitverschiebung:-
Wetter:-- °C
Weniger -
Nach oben