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Essen & Trinken im Schwarzwald

Biere

Es gibt zahlreiche Brauereien im Schwarzwald. Das Tannenzäpfle ist wohl das bekannteste Schwarzwaldbier. Das von der Badischen Staatsbrauerei Rothaus gebraute würzige Pils trinkt man auch über die Waldgrenzen hinweg und man findet es sogar in den Berliner Spätkaufs. Das dafür verwendete Quellwasser kommt direkt aus dem Hochschwarzwald. Im Naturpark Südschwarzwald befindet sich auch die Privatbrauerei Waldhaus, die mit ihrem „Diplom Pils“ schon mehrmals ausgezeichnet wurde. Aus dem Nordschwarzwald kommt das Alpirsbacher Klosterbräu, das seit 1877 nun bereits in der vierten Generation gebraut wird. Neben den traditionsstarken Bieren entstehen auch neue Brauereien wie das Braukolletiv in Freiburg, die als Gypsy Brewer in der Brauerei Rogg ihre eigenen Bierrezepte entwickeln. Dabei entstand Freiburgs erstes IPA mit dem schwarzen Schaf Dolly auf dem Etikett. Einige Brauereien wie die Privatbrauerei Waldhaus und die Fürstlich Fürstenbergische Brauerei Donaueschingen bieten Besichtigungen und Bierverkostungen an.

Straußwirtschaft

Straußwirtschaften sind saisonal geöffnete Wirtschaften in Stuben, Scheunen oder Kellern, in denen die Winzer und Weinbauern ihren eigenen Wein verkaufen. Dazu gibt es abgestimmte Gerichte oder teilweise einfaches Vesper. Da sich in der südwestlichen Ecke des Schwarzwaldes besonders viele Weinanbaugebiete wie der Kaiserstuhl, das Markgräfler Land und der Breisgau befinden, sind auch die Straußwirtschaften vielzählig. Besonders schön ist die Lorenz Straußi in Kirchhofen bei Freiburg, in der man in einer Scheune mit hunderten von Spiegeln speist und trinkt.

Gin

Schon in der Nachkriegszeit wurde im Schwarzwald Gin hergestellt, doch nach und nach verschwanden die Rezepturen. In den letzten Jahren wurden die alten Rezepte wieder hervorgeholt und als Grundlage für neue, preisgekrönte Gins verwendet. So hat der Monkey 47 den Schwarzwald noch einmal berühmter gemacht, als er 2011 zum weltbesten Gin bei der „International Wine & Spirit Competition“ in London gekürt wurde. Er wird aus 47 Kräutern hergestellt, wobei ein Drittel direkt aus dem Schwarzwald kommt. Zahlreiche Brennereien produzieren mittlerweile ihren eigenen Gin. Alle haben einen etwas anderen Geschmack: der BoarGin eine Trüffelnote, der Black Forest Dry Gin einen starken Zitronengeschmack, der Marder Gin einen Hauch von Lakritz und der Needle Gin eine spritzige Tannennadelnote.

Schwarzwälder Kirschtorte

Ja, die weltweit bekannte Schwarzwälder Kirschtorte gibt es! Und sie liegt tatsächlich in beinahe jeder Kuchentheke im Schwarzwald und ist nicht nur eine Erfindung der Tourismusindustrie. Hinein gehört natürlich das regionale Kirschwasser, und manch einer schwört auch auf das Schwarzwälder Mineralwasser, das die Torte besonders luftig macht. Man muss sie mal probiert haben.

Schwarzwälder Schinken

Auf den Vesperteller gehört auf jeden Fall Schwarzwälder Schinken. Über Tannen- und Buchenholz wird er geräuchert und bekommt so sein typisches Aroma. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann das Schwarzwälder Schinkenmuseum im Feldbergturm besichtigen. Übrigens: ebenso lecker für das Vesper auf dem Gipfel sind die Schwarzwälder Landjäger.

Das macht Appetit: Die besten Aktivitäten im Schwarzwald

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